DEP0035719DA - Gerät mit Lichtstrahlen erzeugenden Röhren, beispielsweise Tele-Empfangsgerät - Google Patents

Gerät mit Lichtstrahlen erzeugenden Röhren, beispielsweise Tele-Empfangsgerät

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DEP0035719DA
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Germany
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tubes
glass
tele
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English (en)
Inventor
Joachim Dr. phil. habil. DE Kömmnick
Original Assignee
Elektrizitäts-AG, vorm. W. Lahmeyer & Co., Frankfurt. Main
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Description

Gerät mit Lichtstrahlen erzeugenden Rohren, beisp. TeIe-Empfangsgerät.
Bei Empfangsgeräten für elektrische Wellen ist ein bchaJ tungsteil vorgesehen, das den Empfang teil mit den rforderlichen Strömen und Spannungen
versorgt. Bei den üblichen Empfangsgeräten beträgt der Anoden-Spannungsbedarf etwa 2^o V Gleichspannung die, abgesehen von kleinen, mit Anoden-Ba~teiien ausgerüsteten Empfangern, im allgemeinen du.r£li Tr ans formierung der Mftz-Wecii selspannung mit nachfolgend er Gleichrichtung gewonnen wird« Bei Gleichstromempfängern wird die Netzspannung direkt als Anodenspannung verwendet, während bei aus Akkus gespeisten Geisten durch Zerhacken der niedrigen Spannung, Hochtrans —
formieren und anedhließende Gleichrichtung die Anodenspannung erzeugt wird. Bei der Mehrzahl alles Empfangsgeräte ist der Gleichrichter ein wesentlicher Bstandteil. Durch Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit haben sich Glühkathoden-Gleic1 dichter im Vakuum oder mit Dampf-bezw. Gasfüllung besonders bev^ährt.
Aufierdem ist bei den "Smpfangs ge raten eine Beleuchtung für die Ab&t&immskale vorgesehen, die durch kleine Glühlampen erfolgt. Diese Skalenlampen sind erheblichen rJpannungsstössen beim Einschalten des Geräts ausgesetzt und besitzen deshalb nur geringe Lebensdauer. Ferner stellen sie eine zusätzliche Belastung des Netzteils für den Empfänger dar.
Die Erfindung hat Geräte mit Lichtstrahlen erzeugenden Röhren, beisp. Tele-Empfangsgeräte, zum Gegenstand und "besteht darin, daß die Lichtstrahlen dadurch erzeugt werden, da£ in der als Glühkathodenröhre mit Quecksilberdampffüllung ausgebildeten Gleichrichterröhre bei Strj&mdurchgang ultraviolette Strahlen entstehen, welche den auf seiner Innenseite mit einer Leuchtschicht aus fluoreszierenden Stoffen bezw. aus fluoreszierendem Glas hergestellten Glaskolben der Röhre zu intensivem Leuchten anregen.Nach der Erfindung sollen also die Glaskolben der z.B. als Glühkathode
röhre mit Quecksilberdampffüllung ausgebildeten Gleichrichterröhren im Innern mit einer Leuchtschicht überzogen oder aus fluoreszierendem Glaäiergestellt werden, die durch die ultraviolette Strahlung der Entladung zu intensivem Leuchten kommen.
Vorteilhaft werden einzelne Teile der Glaswände von Glaskolben mit verschiedenen Leuchtschichten überzogen, oder aus verschiedenen Gläsern hergestellt, wodurch die Röhre abschnittsweise in verschieden far^bigem Licht leuchtet.
Heben anderen gewünschten Beleuchtungseffekten können z.B. durch bewegliche Blenden, deren Bewegung durch die betätigung der \bstimmorgane gesteuert "wird, aus dem abgestrahlten Licht einzelne Farben oder Farbkombinationen ausgewählt werden. 3s ist auch möglich, von mehreren Röhren fimen Röhren
Ue fen Röhen^
/mit unterschiedlichem Licht aufleuchten zu lassen.
Auf der Zeichnung ist im bchnitt eine Gleichrichterröhre als Leuchtröhre in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Die Gleichrichterröhre ist als Leuc]2tröhre ausgebildet. Sie besteht aus einer normalen Glühkathode 1 mit Oxydschicht und einer Ano^e 2, wache in einem Glasgefäß 3 vakuumdicht eingeschmolzen sind. Las Gefäß enthält Spuren von quecksilber, so daß der Gleichrichter als Quecksilberdampfgleichrichter mit Glühkathode arbeitet. Die Innenwand der Glasröhre wird nach der !Erfindung in der von den Kiederspannungsleuchtstoffröhren her bekannten Weise mil einer Schicht von Leuchtstoffen 4 überzogen, die ' urch die ultraviolette Strahlung der bei Stromdurchgang entstehenden Quecksilberdampf ent ladung zur Fluoreszenz angeregt id.rd. Die Gleichrichterröhre wirkt auf diese "feise gleichzeitig als sehr intensive Lichtquelle, deren Farbe,
ge nach. Zusammensetzung der Leuchtstoffe, beliebig gewählt werden kann. Es ist ferner möglich, die Gleichrichterröhre abschnittsweise mit verschiedenen Leuchtstoffen zu überziehen, so daß sie an verschiedenen Stollen in verschiedenen Farben aufleuchtet. *uf diese "/eise ist es sehr leicht möglich, durch eine, vorder Höhre angebrachte Blende, deren Lage sich mit der stellung des Wellenschalters oder des Abstimmdrehlföpfes verändert; je nach eingestelltem Bleich der t5/ellen verschiedenfarbige Beleuchtung der Skala oder einzelner Teile derselben zu erzeugen. Sbenso ist es möglich, an Stelle der Leuchtschicht Glassorten zu verwenden, welche durch die ultraviolette Strahlung der Entladung zur Fluoreszenz angeregt werden.
Patentansprüche

Claims (3)

Patentansprüche .
1) Gerät mit Lichtstrahlen erzeugenden Rohren, beisp. Tele-Empfangsgerät. dadurch gekennzeichnet, da£ der Glaskolben , der als Glühkathodenröhre mit Quecksilberdampffüllung ausgebi1deten Gleichrichterröhre oder der Glaskolben von ahnlich wirkenden Röhren im Innern mit einer Le ■'chtschich.t überzogen oder aus fluoreszierendem Glas hergestellt und durch die ultraviolette Strahlung der
iw
Entladung zu intensive^ Leuchten angeregt ist.
2) Gerät nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Teile der Glaswand mit verschiedenen tieuchtschichten überzogen oder aus verschiedenen Gläsern hergestellt sind, so daß die Röhren abschnittsweise in verschiedenfarbigem Licht leuchten.
3) Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet» daß Blenden, deren Bewegung z.B. durch die Betätigung von -ibstimmorganen gesteuert wird, aus dem abgestrahlten Licht einzelne Farben oder Farbkombinationen aus.* wählen.
Der Patentanwalt

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