DEP0035448DA - Rahmen für Fahrräder, Krafträder o. dgl. - Google Patents

Rahmen für Fahrräder, Krafträder o. dgl.

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DEP0035448DA
DEP0035448DA DEP0035448DA DE P0035448D A DEP0035448D A DE P0035448DA DE P0035448D A DEP0035448D A DE P0035448DA
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Germany
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strut
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rigidly connected
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English (en)
Inventor
Walter Lübeck Schöler
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Description

Abschrift
H alle, den I4. Febr. 1949 Pstentarmalt Universitätsring 3,5/16
Dipl.-Ing.Ottomar Petera
Walter 3 e h ö 1 e r , Halle/Saale, Laushstädterstr. 26
" Rahmen für Fahrräder, Krafträder 0.dgl.
Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Fahrräder, Krafträder ο.dgl-, mit <im# Vorderrad, Hinderrad. und Sita abfedernden Streben, Es sind bereits Rahmen 'bekannt, bei denen zur Abfederimg des Hinterrades in einem d«a 'Rahmen bildenden Rohr eine Schraubenfeder vorgesehen ist, gegen die sich ein aus dem Schisingarm und einem Uebertragungshebel bestehender. Kniehebel legt. Alle diese Teile, sind zusammen mit einem Stossdämpfer in eihem öldiohten Gehäuse am unteren Ende des rohrförmigen Rahmens untergebracht. Die Federung ergibt lediglich eine nschgrebige Lagerung des Hinterrades, während für den Sattel und das Vorderrad besondere Pedern vorgesehen werden müssen. Die Herstellung des Rahmens aus einem einzigen Rohr genügt den an schwerere 'Motorräder zu stellenden ,Ansprüchen nicht ünd ausserdem 1st die Art der Abfederung •sehr verwickelt. Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, in Anlehnung an'die bisher übliche dreieekförmige Rahmenbauart eine Federung au schaffen, die die bisher für die Abfederung des Vorder- und-Hinterrades sowie des Sattels benötigten Federn entbehrlich macht und die allen Beanspruchungen, die bei solchen Rädern durch die Relastung dea Motors -und des Brennatof fbehältera aöeie dea Fahrers aelbst auftreten, gewachsen ist.
Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Rahmen■für fahrräder, Krafträder o.dgl. mit das Vorderrad, Hinterrad und Sitz abfedernden streben, bei dem die Rahmenstreben ein GelenkdreieGk bilden und die obenliegende Querstrebe in ihrer Länge entgegen. Federdruck veränderlieh gehalten ist.' Diese Querstrebe besteht vorzugsweise aus zwei teleakopartig ineinander greifenden Rohren, von denen das dünnere sich mittels einer zweckmässig als Druckfeder wirkenden Schraubenfeder sn dem Aussenen&e des stärkeren Rohre», abstützt. Das untere Gelenk, des Rahmens bildet insbesondere zugleich das l'retlager oder den Fuasrastenhalter., währeisd die oberen Gelenke ein■-■i^nig über den,, unteren
Eahmenstreben bzw. deren Mittellinien liegen. Die Lagermuffe für die Lenkstange kann beispielsweise mit der unteren •Rahmenstrebe starr verbunden'sein und darüber- ein Relenkauge für das vordere Gelenk der oberen Eahmenstrebe aufweisen. Das rückwärtige Ende des dünneren., oberen Rahmenrohrea und. der unteren, hinteren Rahmen-strebe wird vorzugsweise gabelförmig ausgebildet, um das Hinterrad umgreifen zu können..Die Lagerplatten, für das Hinterrad können mit den Gabelenden der unteren hinteren Rahmenstrebe durch Muffen starr verbunden sein und über den· Verbinduagsmuffen'ein Gelenkauge für das hintere Gelenk der Gabelenden der oberen Rahmenstrebe aufweisen, in dem Vorderteil des Rahmens wird zweckmässig ein Reserve-Brennstoff tank mit Werkzeugbehälter angebracht, der U-förmig die starr mit ihm verbundene untere Rahmenstrebe mit dem Lenkstangenlager, den, Zwischenraum zwiscshea oberer und unterer Rahmeastrebe ausfüllend, umgreift. Das den Verbrennumgsinotor mit Keilscheibengetriebe und Brennstofftank tragende Vorderrad eird ebenso wie. der Sattel und" das Hinterrad ausschliesslich durch die Rahmenfeder abgefedert, wobei gegebenenfalls eine Dämpfvorrichtung der Fejfertmg vorgeschaltet sein kann. In die oberen Rahmenstreben kann auoh eine nash beiden Richtungen hin wirksame Federung eingebaut werden, um allen in entgegengesetzten .Richtungen auftretenden Stöasen gewachsen "zu sein. Der Sattel wird vorzugsweise von einer vom unteren Eahmenirelenk nach oben ragenden, mittelTlnienartig das Rahmendreieck durchsetzenden Strebe getragen, so dass die durch das Gewioht des Fahrers susgeübte Beanspruchung unmittelbar auf das .Tretlager bzw. das untere Gelenk und von diesem aus· über die Seitenstreben auf die federnde obere Strebe übertragen wird,
Dureh die Anordnung einer Feder in der oberen Rahmenstrebe und durch die gelenkige Ausbildung des Rahmens lassen sich alle auf das Rad ausgeübten gtösse zuverlässig auffangen, gleichgültig ob sie vom Vorderrade oder vom Hinterrade ausgehen oder durch das Gewicht des Fahrers verursacht werden. Auch der Reserve-Brermstofftank wird dadurch so nachgiebig gelagert, dass er durch atosaar'tige Erschütterungen, nicht unzulässig beansprucht wird und die Wandstärke geringer gehalten werden kann, als bei einem starren Rahmen. Statt einer dreifachen FeTlerung für die beiden Räder und den Sattel genügt somit eine einfache, entsprechend kräftig ausgebildete Feder, wobei gegebenenfalls eine Stossdämpfungseinrichtung vorgesehen' werden kann. Der Aufbau, des Rahmens bleibt' trotz, des Einbaues der Federung ausser ο r-dg;®itgS lieh .einfach, so dass sich der Rahmea ohne- Sondermaschinen'hersteüä^sl ■ lässt..;
Eiae'. ilisf iilirungsf.orm des. Falirradr^hmens nach, der; Erfinduiiij;- ist
- 'beiapiel.s-ireiae ■ auf der Z~elehnung •.Veransclianliehl;;,
ibb.1 zeigt, •eine SeltehaHei cht eine s"Eraf trades;•teit·· f ederndem dreieckigen'.Böhmen.-
ibb. -S- -gibt eine'-Praiif sieht auf das Radr'nach Ihbjl 1 -wieder;;./ /
0h'. J afrel'lvb/etBe^ die/obere ; Rahmen-.;
»strebe 4.'a,ny JHl·^ f^f*^ ^MZ&Ea^j <?^~
Bei dem ;.1η den- ibbildimgen veraiaachauliehten IIraf trade" besteht;: 'der'Eahaen'aus;vdrei;--gelenkig'.-mitesln&nder verbimdeneii streben I,' , "2'."; und'j. .Die .obere Eahnieastrebe 1 is-t zweiteilig.ausgefiihrt ;und- -ent— v.
hält KweiiteleBlcopartig ineinander ^geschobene Bohre 4*5»: von denen -
- si ah-das innere-Hohr 5' mittels einer Schraubenfeder 6-a'n:dem als .;
döleiik -Auege$'i3d..eteii f reien .Etide ψ-.άέα stärkeren-Söhres '4 abstützt. I Pie Sehrfeubenf eder : 6 kann mit ihren Enden-'.'am Rohre 5 und . am Rolire 4: . belspialsselse'. durch.: einen Stift- befeatigt -sein, -.so '--Map: sie , je nach.;' ■' der- Eiehtung dar- auftretenden; '.Stösse als Prnckfeder oder als Zugfeder wirkt.- Pas :Eohr . 5 ist ;an seinem freien TSnde' gabelförmig; ausgebildet'
- und'"g re'i'ft^ Von'.-beiden 'Sei'ten her um das Hinterrad 8,herum. Pie La--C gerplatten 9 dieses Bade b(. sind mit/ dem ■g Ielc hf alls .gabelförmig- an// .seinem bb-eren- Ende ausgeführten Ilohre 5 über eine Muffe ■ starr Terban·*.--·. den'und Tfei.3en; oberhalb der Radachse .Gelenfcaugen Iq für die-Festlegung, der .Gabelenden des Rohres 5 auf. Pas untere. Gelenk für die beiden, '/ Eahmenstreben 2 .'und; J, fällt mit" dem Tretkurbelläger. 11, oder den Puß--.'"' -rssten.stüt2.en zusammen", .von denen ..aus· ei»©/ .das Rahmendreieek mittel- ;; IxnienBrtig. durehsetzende" Strebe 12 nach oben zum Sattel führt. Per · .; dattel braucht" .Inf olÄedessan hieht abgefedert,'au sein, da jeder durch die strebe:Iilndurehgehende ,Stoss das· .Sretkurbellager asch unten ."und.-.damit di& beiden :Teile -.der oberen •HalimRSstrebe®! zusammendrückt. Pas obere· gelenk für. die Streberi 1 und 2--wird durch ein Gelenkauge 13 der Lagerroiiffei. 14 für die Lenkstange 15. des-■Ybrderrades .16. gebildet.
'Pie .Lagermuffe, I4 ist starr", mit 'der. vorderen Eahmenstrebe " 2 des Hades
verbunden.. Per gesamte Rahmen 'bildet somit ein gelenkiges? Preie.ek. ."..,,C ■'■/■·· , ■..·.'··..'.. 1 - . . . - ■■./■■ ' ■,·.■'·-,-
IH dem von der. Leziks tangengabel getragenen Ifittelteil'des Yorderrades ist' der, 1PahrradmGtor 17 gelagert, -der .mittels einer feeils-eb.ei.be:. 18■'"■']■ einen:Eeilring i j" an-.der; Eadfelge deä. ..Vorderrades . antreibt, ·,Paa Vorderrad trägt ferner einen Brenhstofftank 2o, während ein Eeservetank//21 ■/ mit. •Werkzeugbehalter starr an '.der '■ Unteren Strebe 2 ."Utid5s'der: Laftermuff ei; 14·, -diese-,.Tj^f ormig:-umgreif ea.d,; bef es"tigt 1st. ;Paa- starkere^Rohr- ^-' der Oberen "Eahmenfltrsbe 1 -rag.t^durehJ einen Hohlraum/1 ea E e's er vet&hkä ;-Iiin--: dar oh, so dass:', eine «usrei cheiide ■ Belegung - der; Str ehe-' 1" ent sprechend■
der Purelifederung des Eahmenä erfolgen kann. Anstatt rohrförmiger

Claims (2)

  1. ■ Strebeni' könnend a'uc'li v.ü-f örm-ige. Rahmengireben■ versendet werden, 'Tfesentiicii ist lediglich die Jjusiiihrung;: des ,Rahmens ~.als,',Gelenkdr.ei^- eek und die nachgiebige 'l'usdehnung der oberen. Hahtaensirebe in der Längsrichtung»'
    P-a't 'e'H t - J'i..s'p-r'ii c h e- ;
    1«. Bahae.n ,für ^ahrrad'e-r, JCraf trader, o/fagl, mit Vorderrad, .Hinterra d.-;-..; und Sitz abfedernden; Streben, dadurch ge£ennzeiehhe-f, dass der. Rahmen (.1,2, j*') •sls Gelenkdreieck,ausgebildet und äi,e"qben liegende 1QuBrstrebe; (1) bzw.; (4*5') ih _ihrep'Länge- entgegen. Pederdruck verändern cli'gehal.t-en ist ^
    /woamj - . - -
  2. 2. Halmen ■^s^eft' Anspiue'.h. 1,, daduroh 'gekennzeichnet j "dass die obenlie-
    gende VQueratrebe (1) aus zwei te.leskopartig ineinandergreif enden - ti»
    >fiöhren- (4s 5) "besteht f- von denen das dünnere (5) mittels einer vor-. zugswels-e" als·. Drucfcf eder w-irkend'eia Sehraubenfeder /6) an dem • ;Ausseilende-,'( 7,) des stärkeren Rohres (4) abgestützt .ist. 5. - Halimen •Each A&sprueh Γ«&4«γ 2, _ dadurch gekennzeichnet,: dass das - untere Gelenk ,des Rahmens' Euglelch das, Tretlager .(Ii) oder den Fußrsstenhalter; b11 del?, sährehd die.· oberen Gelenke (13,Io)'ein wenig->
    ■ über, den unteren-' Eahraenstreben (2,3-). liegen,
    ..4.· 'Sahmeh rna-eh o^inapTuOh/j ■ 1 'bis 3, dadurch'gekennzeichnet., dass die Lagermuff en '. (1-4) für die leakstänge ..(1.5·) 'mit "der unteren .
    "vorderen EalHnenstrebe■ (2) starr- verbunden-ist und darüber gin -Ge-l„enksuge ,(.13), für das voraere Gelenk der oberen Rahmenstrebe (l) ''•aufweist. ■
    "5·- :Satunen.n.acli''«4*eefer JmapruGhtf-I bis. dadurch gekennzeichnet-. dass-die 'rückwärtigen Ende» des dünneren .obere«. Rähtnenrohres- (5 ) und- der -unteren hinteren-Rahmenstrebe '(.5) gabelförmig ausgebildet sind.
    .6. Eahraen- na ch ■'«cAteo m ,JvnsprTi&iyi-.l .bis . 5>. da durah . ^ekerJna ei ebnet ^ dass die. mit - den- Gabelenden der -unteren' hinteren -Ralimenstreb^. (3) ·.
    'starr verbundenen La&'erplatten '".(9)'für das Hinterrad (a) -über den; Yerbi ndungsmtuf f en. je; ein' Gelenfcauge ■(Ior) für das· hintere Gelenk -der Gabel enden- der obsreii Rahmengtrebe (5-)-' auf ■Weisen-. · - Hahmen na eh «&η.' i-ns pruchg; 1 bi.s 6, dmiurch gekennzei ehnet,'- -dass;
    der- Saite,!. :von~-einer „vom^ Tre ti ag er (11') oder. d.en.Pussr^a-stenhslter. f.^.-i Piffart-ig-, nach oben/ ragenden Strebe Tl 2-) gs trag en',1st. ß . Rahraen-;;nabh. ;a •AnspruoM 1-. bis 7, _ dadlirehJ; ,-.ekerK zeichnet. ' dHSSvam^Vv'ordertgii^desi; Rahmeins .ein, Heservebrennstoff tank :::(21) ■ mit;^lerk:zeufbehäl'ter ! angebracht-1.1st , , der/Tj-foynii^, die '.antere *■
    jRahmenstrebe* (2) mit dem Leakstaagealsger (14) »< den •Zwisahenraum-
    KTTisehen. oberer und. unterer RahmeriStrehe ausfülle ad,, umgreift und mit der ^uirter^n Rahinenstrebe starr verbunden ist. 9. Bahmem - der lagprtrch^ 1 his. θ, dadurch, gekena2ei0b.net, dass des den Fahrradmotor (17) ntit Keilscheihengetriehe (18,19) UJid BrexmstofftaBk (2o) tragende Torderrad (l6) der Sattel und das Hinterrad durch die gleiche Rahmenfeder· (6) abgefedert sind, wobei gegebeiieiifalls eine Dämpfvorriehtuan1: zirischeage s'ehal t e t ist, Io. Rahmen - CiJior.:· der jyasprUch^ 1 bis 9» dadurch, gekennzeichnet, dass-'la die ..obere Rahmenstrebe (!) eiae naeh beiden Richtungen hia wirksame Federuag (6).eingebaut ist.·

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