DEP0027636DA - Nagetierbekämpfungsmittel - Google Patents

Nagetierbekämpfungsmittel

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Publication number
DEP0027636DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control agents
rodent control
bait
parts
toxin
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr. Hecht
Hans Dr. Henecka
Marianne Dr. Meisenheimer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

Dr= OlwaeriB luttar (läpperta 1) Di?» Ernst Oauer
Kn/Seh Leverkusen, den. 16. Des. 1948
Jpägetlerbekämpfungsmittel,,
Zur Vertilgung schädlicher Hager werden in der Hauptsache elementarer Phosphor und Thalliumverbindungen gebraucht} diese besitzen zwar eine ausreichende Giftigkeit, weisen aber in der Anwendung verschiedene Baohteile, wie schlechte Annahme und Haltbarkeit; oder geringe rreisvfürdlgkeit, auf« Man hat für den gleichen Zweck femer schon die Verwendung von organischen Verbindungen vorgeschlagen j; Strychnin, das praktische Bedeutung erlangt hat, besitzt aber große Nachteile* z. B9 verursacht sein bitterer Geschmack eine schlechte Annahme. Weiter hat man in jüngster Zeit $ie Verwendung von aromatischer^ Diazoverbindungen bestimmter Zusammensetzung vorgeschlagen, die bei genügender Giftigkeit von den Tieren gut angenommen werden.
Es wurde non gefunden, daß sioh ein Kondensationsprodukt aus Formaldehyd und Sulfurylamid der Zusammensetzung
255 - 260° ^t-^
besonders zur Bekämpfung von Nagetieren eignet. Die Verbindung zeichnet sich durch eine sehr hohe Giftigkeit aus; sie ist giftiger als Strychnin und wirksamer als alle bisher aur Herstellung von lagetierbek&mpfungsmitte^verweifde+en Gifte. Infolge dieser hohen Giftigkeit braucht man den Ködern nur geringe Mengen des Giftstoffes anzusetzen, ao daß der Geschmack des Köders nicht beeinflußt wird.
Giftatoff wird in einer Menge von 0,05 # mit TaI-Mehi oder feiner Klei© gemischt? Mischt man ein solches Giftpulver im Verhältnis 1 s 10 mit einem geeigneten Köder, beispielsweise Kartoffelbrei, so eignet er sich hervorragend aur Eattenbekämpfung«
t'.Aus -6 $ Methylcellulose, Farbstoff, Rest Wasser wird eine Paste hergestellt. Dieser Paste wird der Giftstoff mit 0,04 # untergemengt» Wird diese Paste mit einem geeigneten Köder im Verhältnis 1 s 10 gemischt oder dünn auf Weißbrotscheiben, Fis"chköpfeJ| oder dergleichen- auf gestrichen, so werden durch diesen Köder Jlatten sicher abgetötet.
Mian mischt 0f01 $ Giftstoff mit 10 # Mehl gründlich durch, fügt dann 20 $ Fischmehl und rund 70 $ Kleie unter weiterem Mischen hinzu«
1 Teil dieser Mischung rührt man mit etwa 2 Teilen Wpser zu einem gebrauchsfertigen Köder an, der dann zur Bekämp fung der Hatten geeignet ist«
Mit einer Mischung aus
0?05 Teilen1 Giftstoff
0,2 Teilen Farbstoff
0,8 Teilen Wasserglas
4,0 Teilen Wasser
werden 100 Teile Weizen verrührte Die Weizenkörner überziehen sich dabei gleichmäßig mit einer gefärbten Giftschicht» Derartig inkrustierte Weizenkörner werden von Mäusen gut angenommen» 1-2 Giftkörner reichen zur Abtötung einer laus aus»

Claims (1)

  1. Patentanspruch!
    Hagetierbek^mpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Kondensationsprodukt aus Formaldehyd'und Sulfurylamid der Zusammensetzung (C2H402^i^ä vom
    242iä
    255 - 260° ^β^Λ^βΒ^τ&<Μ&4^^^>^ enthalte

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