DEP0024070DA - Ventilfänger - Google Patents

Ventilfänger

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DEP0024070DA
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
catcher
tent
valve catcher
graduated
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Willi Burk
Original Assignee
Firma Karl Rud. Dienes, Vilkerath bei Köln
Publication date

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Description

Man. hat "bisher Yentilf anger aus dem Tollen, insbesondere aus Bandmaterial "hergestellt und abgestochen» Die zur Befestigung der sowie zur Aufnahme der federn und zum Durchlass des Mediums Taes ten Bohrungen, Ausnehmungen und Schlitze hat man dann durch Bohren und fräsen eingebracht»
Abgesehen davon, daß diese spanabhebende Bearbeitung kostspielig ist, sind auch derartige YentilfLngcr starr. Die Folge ist, da3 der mit höchster Geschwindigkeit auftreffende Yentilring mit einem Schlag aufgefangen wird. Ausser den dadurch entstehenden und in vielen Fällen unangenehmen G-eräuschen - z.B. bei_derYerweniung in Kompressoren fur Kühlschränke - fuhrt diese schlagartige Bean- ^sprachung oft zu Plattenbriichen,.
Gemäss der vorliegenden Erfindung soll nun ein Yentilfänger in mehrere übereinandergeschichtete und gegen Verdrehung gesicherte Blechplatten zerlegt werden, die sich dann leicht ausstanzen lassen Ein derartiger Yentilfänger ist in höchstem Masse elastisch, ssodaB also sowohl die Schlaggeräusche herabgemindert als auch die BruchgefaJsr beseitigt wfcrdl^Gle ichzeitig wird die Herstellung der er» findungsgemässen Yentilfänger durch das Ausstanzen aua Blechplatten wesentlich, wirtschaftlicher ala die der bisher bekannten Fänger* Bin weiterer Vorteil liegt darin, daß die bisher verwendeten BMmpferplatten, die den Ventilschlag aufheben, fortfallen könnenβ Hierbei ist noch zu erwähnen, daß der schädliche Saum dadurch ge«· ringer wird»
Die Verbindung der Einzelteile gegen Verdrehen ist deshalb von Wichtigkeit, damit die Stege, durch die die Schlitze des Fängers überbrückt werden, stets übereinander liegen bleiben» Die Sicherung gegen Verdrehen kann durch Punkts chwe is sung, durch Anordnung eines oder mehrerer Biete oder Schrauben oder auf irgendeine andere Weise erfolgen, so z.B. durch die Anordnung eines einzigen Stiftes, der ■in entsprechende Löcher der einzelnen Lamellen hineinpasst»
Es versteht sich, daß nunmehr auch ohne Schwierigkeiten die Möglichkeit geboten ist, den Ventilfänger mechanisch als Balken gleicher Festigkeit auszubilden, indem man die Lamellen ihren Abmessungen nach abstuft, sodaß sie nach Art von Blattfederpaketen zusammengefasst werden können« Die Abstufungen brauchen sich nicht lediglich auf den ättsseren Durchmesser zu beziehen» Sie können sich vielmehr in gleicher Weise auf die Schlitze beziehen« Dies füTrrfe in weiterer Ausbildung der Erfindung dazu, daß, wie auch bisher, die Schlitze diffusorartig nach aussen erweitert werden könnens ohne daß dabei besondere Bearbeitungsmassnahmen zu treffen wären» Ss wird sich bei diesem'Stanzvorgang also eine abgestufte Erweiterung dea Schlitzquerschnittes ergeben. Sollte aus strömungstechnisclieii Gründen daran gelegen sein, derartige Abstufungen zu vermeiden, so ist ,man ohne weiteres in der Lage, dies dadurch zu besorgen, daB man die nach der erweiternden Seite zu liegende Lamelle am Schlitz mit einem diffusorartig eingezogenen Eragen versieht, der gleichzeitig zur Sicherung der übrigen Lamellen gegen Verdrehung dient«
Schließlich besteht noch eine weitere Möglichkeit, einen erfiadungsgemässen Ventilfänger in seinen mechanischen Eigenschaften zu verbessern, indem man nämlich die Walzrichtungen der einzelnen Lamellen unter gleichgrosse Winkel zueinander legt, deh« also die, Walzrichtungen wurden dann in den einzelnen Lamellen Ltrahlemförmig verlaufen» Da in der Walzrichtung das Blech erhöhte Festigkeitseigenschaften aufweist, wird auf diess Weise jede TJngleichmässigkeil; in der Widerstandsfähigkeit des erfindungsgeisässen 7entil£EiiijjjtKeft vermieden«
Bie Torzüge des vorstehend beschriebenen Ventilfängers liegen nickt nur in der Beseitigung von Geräuschen.der Einschränkung von Plattenbruchen und der Herabsetzung der Herstellungskosten, sondern gleichzeitig auch darin, daß derartige Pänger dünner gehalten werden können als die "bisher bekannten. Dies bedeutet einerseits wiederum eine Materialersparnis und Kostensenkungι anderseits ist es auf diese Weise möglich, die Bauhöhe der Ventile noch weiter einaus öltränken. Dieser letztere Vorteil wirkt sich besonders günstig in einer Verringerung des schädlichen Raumes aus»
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielhafte Ausführung für einen erfindungsgemässen Ventilfänger wiedergegeben. Der fänger ist in
Abbildung 1 in der Aufsicht, in
Abbildung 2 im Schnitt II - II nach Abbildung 1 wiedergegebenβ
Die rechte Zeichnungshälfte stellt einen Ventilfänger für die Saugseite, die linke einen solchen für die Druckseite dar« Die Schlitze 5 sind in die aus Abbildung 2 ersichtlichen Lamellen 6 - 9 in der Weise eingestanzt, daß die Breite in der Lamelle ο grosser ist als in der Lamelle 9· Auf diese Weise entsteht ein diffusorartig, aber stufenweise erweiterter Druchtrittsquerschnitt. In den Stegen 1o sind Bohrungen 11 für die Befestigung der Ventilfedern vorgesehen die gleichzeitig die Sicherung der Lamellen gegen Verdrehung darstellen » Die ?/alzrichtung ist bei der obersten Lamelle 6 durch eine Schraffur 12 angegeben und befindet sich bei den übrigen Lamel len 7 s 8 und 9 unter einem Winkel von ^e 45° dazu, Die laroll® 6 lsi mit einem umgebördelten Rand 13 versehen, der zur Zentrierung der übrigen Lamellen dient *

Claims (4)

Ansprüche s
1) Tent ilf anger, gekennzsich.net durch eine unterteilung in mehrere übereinander geschichtete und gegen Verdrehung gesicherte, gestanzte Blechlamellen ( 6 - 9)} öle gegebenenfalls durch "besondere Mittel, wie Punkt schwe is sung, Hiete, Schrauben oder dergleichen untereinander befestigt sincU
2) Tent ilfanger nach Anspruch 1, gek. ennze lehnet dorc£ die Verwendung abgestufter Lamellen, die nach Art von Blattfederpa— keten ausgebildet und zusammengefasst sindB
3) Ventilfänger nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch abgestufte Abmessungen für die Schlitze (5)> die so angeordnet sind, daß sich ein aiffusorartiger Schlitzquer schnürt ergibt»
4) Ventilfänger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch e ine derartige Anordnung der einzelnen Lamellen (6 - 9) > claß die Walzrichtung der einzelnen Lamellen unter gleichgrcssem Winkel zueinander steht»

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