DEP0018234DA - Verkaufsplatte für künstliche Zähne. - Google Patents

Verkaufsplatte für künstliche Zähne.

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DEP0018234DA
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English (en)
Inventor
Alfred Held
Original Assignee
Held, Alfred, Radeberg
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Verkaufsplatte für künstliche Zähne. Solche bestanden bisher aus Leisten mit geradlinigen untergriffigen Nuten, die mit Wachs ausgefüllt wurden, mit dem die künstlichen Zähne gewissermaßen aufgekittet werden. Die Leisten selbst waren meist aus Holz hergestellt und mußten zur Erzielung einer glatten Oberfläche poliert bezw. lackiert werden.
Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine Verkaufsplatte für künstliche Zähne, bei der die Rinnen zur Aufnahme des Wachses zur Erzielung einer plastischeren Wirkung des daran befestigten Zahnsatzes bogenförmig verlaufen, und zwar entweder senkrecht zur Plattenebene oder parallel zu ihr. Dabei kann man auch die Rinnenbodenfläche noch selbst gegen die Plattenebene geneigt verlaufen lassen. Dieser bogenförmige Verlauf der Rinnen würde die Herstellung aus Holz - ganz abgesehen davon, daß Holz als Baustoff heute eingespart werden muß, wo es möglich ist, und auch seiner Oberfläche wegen leicht verschmutzt - wesentlich erschweren. Darum besteht die erfindungsgemäße Verkaufsplatte vorzugsweise aus einer Kunstharzmasse o.dgl., die die Herstellung durch Spritzen oder Pressen erlaubt. Formtechnische Gründe führen zwar dazu, daß sich der Querschnitt der Wachsrinne, wenn auch geringfügig, nach oben erweitern muß, um den Formling aus der Form unverletzt herauszubekommen. Es entstehen auch außerordentlich glatte Rinnenwände. Beides macht sich jedoch hinsichtlich der Haftung des Wachses nicht störend bemerkbar. Um aber die Haftung zu verbessern, können auch am Boden und/oder an den Seitenwänden der Rinne Erhöhungen, z.B. in Form von Spitzen, Riffeln oder auch Vertiefungen derart vorgesehen werden, daß sie die Entfernung aus der Form nicht behindern. Aus Gründen der Raumersparnis und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit der Zähne beider Zahnreihen kann man auf einer Verkaufsplatte auch zwei parallel zur Plattenebene verlaufende Rinnen anordnen, die mit ihrer konkaven Seite einander zugekehrt sind. Dadurch entsteht zwischen beiden Rinnen ein verhältnismäßig großer Raum zur Unterbringung von Kennzeichnungen, wie Warenzeichen, Typen, Nummern, Farbangaben usw. Diese Flächen kann man bei anderen Ausführungsformen auch durch Verlängerungen oder Heranziehung sonstiger freier Flächen innerhalb der Rechtecksform oder auch an den Seitenwänden gewinnen. Die Verwendung einer solchen Kunstmasse führt zu sehr glatten Oberflächen, von denen sich Staub und Schmutzablagerungen leicht entfernen lassen.
Man kann solche Verkaufsplatten dadurch stapelfähig gestalten, daß man wenigstens an zwei gegenüberliegenden Rändern nach oben ragende Randleisten entsprechender Höhe anbringt und auf der Bodenfläche nach unten ragende niedrige Rippen oder entsprechende Vorsprünge, die vom gleichen Plattenrande her um die Stärke der oberen Randleisten zurückversetzt sind, so daß sie beim Übereinanderstellen Seitenhalt gewährleisten. Es genügen schon vier Winkelecken. Statt nach unten ragender Vorsprünge auf der Bodenfläche kann man dort auch Rücksprünge solcher Gestalt anbringen, daß die oberen Vorsprünge der darunterliegenden Platte ein wenig in diese eindringen. Diese Maßnahmen bieten Schutz bei der Verpackung und Versendung und erlauben die Einsparung von Verpackungsmaterial.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 - 3 zeigt in verschiedenen Ansichten das erste Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 - 6 das zweite Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 und 8 das dritte Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 bis 12 das vierte Ausführungsbeispiel zur Erleichterung einer Stapelung.
Das erste Ausführungsbeispiel zeigt eine leistenförmige Verkaufsplatte 1 mit Randrippen 2, die die mit einer Wachsschicht 3 ausgefüllte Rinne 4 begrenzen. Auf der Wachsschicht 3 sind die künstlichen Zähne 5 befestigt. Auf der Bodenfläche 6 der Rinne sind kleine spitzenförmige Erhöhungen 7 vorgesehen, die einer besseren Haftung der Wachsmasse dienen sollen, da bevorzugterweise die Verkaufsplatte selbst aus einer Kunstharzmasse o.dgl. gespritzt oder gepreßt ist, so daß also der Rinnenraum sehr glatt ist und aus formtechnischen Gründen der Rinnenquerschnitt sich nach oben ein wenig erweitert, damit der Formling aus der Form leichter entfernt werden kann. Auf der Rückseite ist das Material aus Ersparnisgründen ausgehöhlt, was durch die gestrichelte Linie 8 zum Ausdruck gebracht ist. Wie man insbes. aus Fig. 2 ersieht, verlaufen die Wachsrinne 4 und dementsprechend auch die Rippen 2 senkrecht zur Plattenebene bo- genförmig gewölbt, wodurch erreicht wird, daß eine gewisse Annäherung an die wirkliche Gebißform dargeboten wird. Dies erleichtert dem Zahntechniker infolge der Lichtspiegelung u.dgl. Umstände die Auswahl der Zähne, die bei der Herstellung oder Ausbesserung eines Gebisses verwendet werden sollen, wesentlich. An den Seitenwänden gewinnt man Flächen 9, auf denen Kennzeichnungen, wie z.B. die Lieferfirma, ihr Warenzeichen und Angabe irgendwelcher Ar, wie Type, Nummer, Farbe usw. angebracht werden können.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel verläuft die Wachsrinne 4 von Rippen 2 begrenzt bogenförmig, aber diesmal parallel zur Plattenebene. Dabei hat die in Fig. 5 erkennbare Bodenfläche 6 noch eine Neigung gegen die Plattenebene, ansteigend nach der Erhöhung 9 hin, die wiederum zur Anbringung zweckmäßiger Kennzeichnungen verwendbar ist. Ein entsprechender Raum steht auch noch an den freien Rändern und den Seitenwänden der Platte 1 zur Verfügung. Wie Fig. 4 zeigt, wird auch hier durch den bogenförmigen Verlauf der Wachsrinne 4 insbesondere auch noch durch die Neigung der Bodenfläche 6 der Rinne eine besonders Plastische Wirkung der künstlichen Zähne auf den Beschauer erzielt.<Nicht lesbar>
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 sind zwei Wachsrinnen 4 vorgesehen, die wiederum bogenförmig parallel zur Plattenebene, und zwar so verlaufen, daß sie mit der konkaven Seite ihres Bogens einander zugekehrt sind, wobei eine entsprechend große Fläche 9 für die Anbringung von Kennzeichen entsteht.
Fig. 9 zeigt eine Ausführung, die einen kompletten Zahnsatz der oberen oder unteren Zahnreihe aufzunehmen vermag und sich den natürlichen Verhältnissen in weitem Maße nähert.
Fig. 10 und 11 zeigen eine Abänderung, wonach wenigstens an zwei gegenüberliegenden Rändern der Platte 1 nach oben zeigende Randleisten 10 oder Winkel 11 vorgesehen sind, die einerseits das Erfassen der Verkaufsplatte erleichtert, andererseits das Aufeinanderstapeln mehrerer solcher mit Zähnen versehener Verkaufsplatten ermöglichen. Das wird dadurch erreicht, daß auch auf der Unterseite niedrige Randleisten 12 oder wenigstens Vorsprünge vertreten sind, die um die Stärke der Randleisten 10 einwärts gerückt sind, so daß sie an deren Innenseiten eindringen und so Seitenhalt in beiden Richtungen gewähren. Die Randleisten 10 bezw. 11 sind dabei so hoch zu bemessen, daß sie noch über die auf der Wachsschicht 3 befestigten Zähne hinwegragen, die so einen wirksamen Schutz erfahren.
Anstatt auf der Bodenfläche nach unten ragende Vorsprünge 12 anzubringen, kann man dort auch Vertiefungen 12a vorsehen, die die Enden der oberen Vorsprünge 10 bezw. 11 eindringen lassen.
Ein weiteres für die Montage der Zähne auf der Verkaufsplatte bedeutsames Merkmal besteht darin, daß durch einen Pfeil 13 oder ein ähnliches Markierungsmittel angezeigt wird, wo die Gebißmitte liegt. Im Falle der Fig. 7 ist an der unteren Zahnreihe gezeigt, wie durch das Vorhandensein dieser Markierung 13 ein Befestigungsfehler von vornherein vermieden wird. Hier liegen die beiden Mittelzähne symmetrisch zur angezeigten Mittellinie. Bei der oberen Zahnreihe dagegen ist beim Aufstecken ein Fehler gemacht, insoweit der eine Zahn gerade auf dieser Mittellinie liegt. Beim Aufstecken der Zähne wurden bisher Schablonen verwendet, um diese Besetzung zu gewährleisten. Die einfache Markierung beseitigt derartige zusätzliche Handhabungen.

Claims (7)

1.) Verkaufsplatte mit wachsgefüllten Rinnen für die Befestigung künstlicher Zähne, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen (4) bogenförmig verlaufen, und zwar entweder senkrecht zur Plattenebene (Fig. 1-3) oder parallel zur Plattenebene (Fig. 4, 7 und 9).
2.) Verkaufsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenbodenfläche (6) zugleich gegen die Plattenebene geneigt verläuft (Fig. 4-6).
3.) Verkaufsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise aus Kunstharzmasse o.dgl. gespritzt oder gepreßt ist und daß dabei zur Verbesserung der Haftung der Wachsfüllung (3), insbesondere am Boden (6) der Rinne (4), Erhöhungen (7), z.B. in Form von Spitzen, Riffeln oder Vertiefungen vorgesehen sind.
4.) Verkaufsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihr zwei parallel zur Plattenebene verlaufende Rinnen (4) mit ihrer konkaven Seite einander zugekehrt angeordnet sind.
5.) Verkaufsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Fläche (9) zur Unterbringung von Kennzeichnungen, wie Warenzeichen, Type, Nummern, Farbangaben usw. aufweist.
6.) Verkaufsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens an zwei gegenüberliegenden Rändern nach oben ragende Randleisten (10) oder Winkel (11) entsprechender Höhe und aus der Bodenfläche nach unten ragende niedrige Rippen (12) oder entsprechende Vorsprünge bezw. Rücksprünge (12a) aufweist, die vom gleichen Plattenrande her um die Stärke der oberen Randleisten (10) so zurückversetzt sind, daß sie beim Übereinanderstellen solcher Verkaufsplatten Seitenhalt gewähren.
7.) Verkaufsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Markierung (13) die Gebißmitte angegeben ist, die beim Aufsetzen der künstlichen Zähne zu beachten ist.

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