DEP0015477DA - Gehäuse für Absperrschieber und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Gehäuse für Absperrschieber und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
- Publication number
- DEP0015477DA DEP0015477DA DEP0015477DA DE P0015477D A DEP0015477D A DE P0015477DA DE P0015477D A DEP0015477D A DE P0015477DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- parts
- valve
- butt welding
- valve housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 claims description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 238000010309 melting process Methods 0.000 claims 1
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Description
In der Armaturenindustrie sucht man schon seit Jahren den Stahlguß durch im Gesenk geschmiedete Körper zu ersetzen. Es ist bekannt, daß bei Stahlguß sehr licht poröse Stellen auftreten und dadurch bei Schiebern und Ventilen, namentlich wenn es sich um hohen Druck handelt, leicht Unzuträglichkeiten entstehen. Bei Ventilen bis 50 mm lichte Weite hat man daher bereits im Gesenk geschmiedete Körper verwendet, die für den Endzweck dann ausgebohrt wurden. Da sich solche schmiedbaren Werkstoffe sehr gute elektrisch schweißen lassen, hat man diese Eigenschaft benutzt, um die Sitzpartie der Ventile mit Lichtbogenschweißung zu panzern. Es wird an dieser Stelle ein Werkstoff aufgeschweißt, der korrosionsbeständig ist.
Seit langem war man bemüht, dieses bei Ventilen angewandte Verfahren auch bei Absperrschiebern anzuwenden, doch waren alle dahinzielenden Versuche vergebens. Die Schwierigkeit bei der Herstellung von Absperrschiebern liegt in der Hauptsache darin, daß das Schiebergehäuse nur sehr schwer ausgebohrt werden kann und daß vor allen Dingen bei größeren Schiebern die Zerspanungsverluste außerordentlich groß sind. Es kommt noch hinzu, daß durch die Lage der Sitze sowohl bei Keil-, als auch bei Parallelschiebern ein Einschweißen der Sitze mit den größten Schwierigkeiten verbunden ist und sich in den meisten Fällen überhaupt nicht durchführen läßt.
Die Erfindung betrifft nun ein Gehäuse für Absperrschieber und ein Verfahren zu seiner Herstellung und ist darin zu erblicken, daß das Gehäuse aus mehreren, im Gesenk geschmiedeten Gehäuseteilen besteht, die im Stumpfschweißverfahren zu einem Stück vereinigt werden.
Durch die Zeichnung soll das Herstellungsverfahren erläutert werden.
Abb. 1 ist ein Schnitt durch das fertige Gehäuse,
Abb. 2 ein teilweiser Querschnitt,
Abb. 3 zeigt eine Vorrichtung zum Schweißen.
Die den Zu- und Abfluß bildenden Flanschrohrstutzen a und b werden im Gesenk geschmiedet und ebenso die das eigentliche Gehäuse bildenden schalenartigen Seitenwangen c und d. Das schalenförmige Schmieden der letzteren beiden Teile läßt eine dünnwandige Ausbildung des Gehäusekörpers zu. Die Art der Teilung ermöglicht es auch, den Gehäusekörper mit Verstärkungsrippen (d(exp)1) zu versehen oder die Wände der Gehäusehälften gewellt auszubilden, wobei der Wellenkamm bzw. das Wellental quer zur Schweißfuge liegen. Die Verstärkungsrippen oder die gewellten Wände versteifen das Schiebergehäuse, insbesondere wenn es ovalen oder flachovalen Querschnitt hat und entlasten die Schweißnaht von Biegespannungen. Die Rippen bzw. die Wellenform sind eingeschmiedet.
Die so hergestellten vier Gehäuseteile werden nun an den Stellen I, II und III elektrisch stumpf verschweißt. Es entsteht hierbei infolge der außerordentlich günstigen Lage der Schweißnähte ein Hohlkörper höchster Festigkeit.
Das geschilderte Herstellungsverfahren läßt noch eine weitere Bearbeitungsmöglichkeit von größtem Werte zu. Die Schalen c und d können durch Lichtbogenschweißung mit den gepanzerten Sitzflächen e und f versehen werden. Es ist möglich, diese Panzerung mit Automaten vorzunehmen, da die Schalen auf einen Drehtisch gelegt werden können und entsprechend der Schweißgeschwindigkeit unter der durch Automaten bewegten Elektrode vorbeigeführt werden. Die Sitzflächen können sogar vor dem Stumpfschweißen bearbeitet und geschliffen werden. Man wird beim Stumpfschweißen so vorgehen, daß man über die aufgeschweißten Sitzflächen kappenförmige Elektroden g aufbringt, die dann die Schale durch eine Schraube h gegen die Backen i der Stumpfschweißmaschine fest anziehen. Hierdurch wird erreicht, daß die Sitzflächen durch das Abspritzen beim Stumpfschweißen nicht beschädigt werden. Gleichzeitig hat man die Möglichkeit, durch die Sitzflächen, die metallisch blank sind, den Strom einwandfrei in den Schieberkörper einströmen zu lassen. Es ist dieses für die Gleichmäßigkeit der Stumpfschweißung von größter Bedeutung.
Das nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Gehäuse bietet alle Vorteile, die ein geschmiedeter Körper gegenüber einem solchen aus Stahlguß aufzuweisen hat. Es ist keine weitere Bearbeitung erforderlich. Die im Stumpfschweißverfahren hergestellten Nähte bieten die Gewähr vollkommener Sicherheit auch bei größten Drücken. Selbstverständlich kann auch eine andere Unterteilung der Gehäuseteile vorgenommen werden, doch ist die Verteilung, wie sie oben beschrieben ist, wohl die vorteilhafteste.
Claims (1)
- Anspruch 1:Gehäuse für Absperrschieber, dadurch gekennzeichnet, daß es aus mehreren im Gesenk geschmiedeten Teilen zusammengesetzt ist.Anspruch 2:Gehäuse für Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus vier Teilen zusammengesetzt ist, nämlich den beiden den Zu- und Abfluß bildenden Flanschrohrstutzen (a, b) und den beiden schalenförmigen Teilen (c, d), die das eigentliche Schiebergehäuse bilden und deren Verbindungsfuge in einer Ebene quer zur Durchflußrichtung liegt.Anspruch 3:Gehäuse für Absperrschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile, die das Schiebergehäuse bilden, mit Verstärkungsrippen (d(exp)1) versehen sind oder gewellte Wandungen haben, wobei der Wellenkamm bzw. das Wellental quer zur Verbindungsfuge liegen.Anspruch 4:Verfahren zur Herstellung des Gehäuses für Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile stumpf miteinander verschweißt sind.Anspruch 5:Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß außen an den Gehäuseteilen angeordnete Verstärkungsrippen (d(exp)1) aus dem Werkstoff herausgepreßt werden.Anspruch 6:Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Gehäuseteile zu einem wellenförmigen Wandquerschnitt gepreßt werden.Anspruch 7:Verfahren nach Anspruch 4 mit Schiebersitzen (e, f) aus korrosionsbeständigem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzflächen vor dem Stumpfverschweißen elektrisch oder im Gasschmelzverfahren aufgeschweißt werden.Anspruch 8:Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stumpfverschweißen der Zu- und Abflußflanschrohrstutzen mit dem eigentlichen Schiebergehäuse die Schieberstitze (e, f) von kappenförmigen Elektroden (g) überdeckt werden.Anspruch 9:Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Elektroden (g) und der Spannschrauben (h) die durch Stumpfschweißung zu verbindenden Werkstücke gegen die Backen der Schweißmaschine gepreßt werden und der Strom durch die metallblanken Sitze geleitet wird.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2522277A1 (de) | Zusammengesetzter turbinenrotor und herstellungsverfahren fuer einen solchen rotor | |
| CH698051B1 (de) | Verfahren für die Herstellung einer Düsenkastenbaugruppenhälfte für eine Dampfturbine. | |
| EP1270132B1 (de) | Grundkörper aus gefügten Rohrstücken und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1928686A1 (de) | Schiebergehaeuse (Absperrarmatur) und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2337500A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines hohlen umdrehungskoerpers bzw. eines behaelters | |
| DEP0015477DA (de) | Gehäuse für Absperrschieber und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE10218986B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kraftstoffbehälters, sowie ein danach hergestellter Kraftstoffbehälter | |
| DE1425710B1 (de) | Metallgehaeuse fuer Keilschieber | |
| DE69300765T2 (de) | Verfahren zum Verbinden zweier Werkstücke durch Elektronenstrahlschweissen. | |
| DE3225126A1 (de) | Verfahren zum verbinden innen plattierter zylindrischer werkstuecke | |
| EP0014837B1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Armaturengehäusen aus Metall und Vorrichtung zum Herstellen einer Gehäusehälfte | |
| DE102006031365A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Zylinderrohres für einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder und Bausatz zur Herstellung eines Zylinderrohres | |
| DE2648007C3 (de) | Verfahren zum Diffusionsschweißen von metallischen Werkstücken und Verwendung des Verfahrens | |
| DE1765314A1 (de) | Elektronisches Schweissen an dicken Blechen | |
| DE2251147A1 (de) | Konischer, einen flanschring tragender rohrstutzen | |
| DE2164929B2 (de) | Geschweißtes Gehäuse für Absperrorgane | |
| DE102018120479A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Achskomponente | |
| DE1068072B (de) | ||
| CH518770A (de) | Verfahren zum Anschweissen eines Metallbestandteiles an die Aussenseite eines Blechhohlkörpers mittels zweier Presschweiss-Elektroden | |
| DE102006038932A1 (de) | Ausgleichsgetriebe und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1425710C (de) | Metallgehäuse fur Keilschieber | |
| DE2046980A1 (de) | Gehäuse für Hydrauliksteuerventile mit wenigstens einem Kolbensteuerventil | |
| DE341008C (de) | Aus roehrenartigen Laengskoerpern und beiderseitigen Kopfstuecken bestehendes Heizkoerperglied | |
| DE426058C (de) | Verfahren zum Verschweissen bei einem Motorzylinderblock mit mehreren Zylindern und einem gemeinsamen Blechmantel | |
| DE2314850A1 (de) | Verfahren zur herstellung von gehaeusekoerpern fuer ventile od. dgl. |