DEP0013401DA - Verfahren zur Messung der Laufzeitdifferenzen von Hochfrequenzwellen - Google Patents
Verfahren zur Messung der Laufzeitdifferenzen von HochfrequenzwellenInfo
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Description
Verfahren zur Messung dor Ir"ufz€jitdiifurnnzen von Hochirequehzwellon»
Von Hochfrequetizsendern ausgestrahlte Y/ellen gelrnfon vielfach nicht nur puf dun dickten Wog zuri Empfänger, sondfrn
auch iibfsr Omwoge, in don sie ζ ."R. an hochliegonöen ionisierten Schiohtan dor /«tnospliäre reflektiert und wieder zur
"iürde zurückgebeugt wardun, oder bei Deziieter- und Zt-ntinetorv/ellbn iniolge einer Mthrv/eg^igkoit in unnittolbrrer
Erdnahe. Solche? Reflationen bedingen in Enpfhnger dit j be~
kannten Sehv/undt.rscheinungen durch Interferenzen der beiden riit ν jrcühiHäenrin Php.senl'gen p.n Empfänger e.n-korinenden Teil-
^/ellerzüg«. Die Interferenzen ι assern sich sov/ohl in i*nplitudenwi
υ in rhrsenschwankung-jn der von "Enpfanger Rufgenon-
Sur Zlfirun^ dieser Erscheinungen wftra es erwünscht ein Verfahren au besitzen, nit den mn die Laufzeitdifferenzan der
an Empfänger RhkonLienden Scnv/ingungen ness en kann. In nilge-ieinen kann ηρϊι die Rufgenonmene Energie nipht nnöh den
verschiedenen Komponenten, bus denen sie besteht, getrennt ness^irj, so dass also eine direkte Ableitung der Phasehvarschiebiüig
zweier aus Verschiedenen Richtungen könnender Strahlungen nicht möglich ist»
K°oh der Erfindung bt steht ein Verfahren zur Mtas mag der !»aufzeitdiffen.nz über verschiedene Y/ege ankonmender Wellenaüge
des Eochfrequenzssenders darin, dass man den Sender nit einer periodisch geradlinig ansteigenden und abnuhnenden
Frequenz moduliert und auf dc-r Enpfahgsseito diu dpbei durch die M°hrwt!gigkeit entstehende Soh.webungsfrequenz iiisst.
Dabei ist· es gleichgültig, ob n&ii die Sendefrequenz frequenz« noduliert oder ob ^ηϊι nur bei «inen anderen Modulations ν erfahren
die nodulierende Niederfrequenz auf diese Weise ändert- iA Hftßd der Pig.I sei-das Verfahren -etwas nrher er^·
Viutert, wobei prequensnpdula^tion der Sendefrequenz gngenonnen ist ο Der Sender wird nit einer zwischen f^ und fn schwatikenden
frequenz moduliert. T/ichtig ist dab ei t dass die
'22.9.48
Frequenzänderung zwischen f^ und f^ zeitlich Höflichst genau geradlinig erfolgen nuss. Die über don direkten
zun llnpf anger könnende Hochfrequenzinergio f1 könnt gegenüber der über einen Unw ig zun Sender
gelangenden Energie f'< !gestrichelt gezeichnet) un die Zöit ΐ j'rUher nn*x Zu einen bestimmten Zeitpunkt1 t worden
in. Empfänger also zwtji verschiedene Frequenzen f^ und f ' '
empfphgen. Ist T die gt-sante Periode der Frequenzänderung zwischen f^ und fm? so kntm nnn? v/ie pus Pig. 1 nittols
einfacher gfoik'trisohcr TJt-'borlagBhgüh zu ersehen ist, die zeitdiff«renz t p,uö der Differenz dtjr beiden Frequenzen
und I1Q1' oraittöln. Sie betragt in Fall der Fig. Ij
Jtyt
Λ 4
Infolge euer* Oerp.dlinigkoit der Frequenzänderung zwischen f^ utl(j f ist während dies or grnzen Zeit die Di ff erenzfrequonz /Xf
konstant. Dh es sich d#boi un eine Schv/obuiigsfrequoiiz handelt, kann nah sie durch Gleichrichtung in Tun ρ fan gor erhalten und
entweder direkt nosson, z»"B« nit üinen Zungenfrequenznes&i. r, oö.er nnch einer Anplitudenrogelung über eine Kondensatorsonaltung
einei Spannungsnesser zur nittolbf.ren Dtrtösuiiß zuführen.
Während ^''r Zeiten tv' (=τί) entsteht niohfc die Dii'forenzfro«
quenz Af, vieIiehr bilden sich in diesen Zeiten Difforenzfrequenzen verschiedener Grosse, bis nach Erreichung des
Wertes fn auch durch die über den ünv/eg zum Enpfi'nger go-r langte Wello wieder der geradlinige Abstieg erfolgt, Wobei
fa'ioh v/ieder dio Diff erenzfrequenz Δ/ bildet; wen Ja die Geschwindigkeit der Prequenzanderung zwischen fn und f^
(iri absteigenden i.st) gleich der Geschwindigkeit dor Frequenzänderung zwischen f^ und fn (also in aufstöigeöden Ast)
ist. IJm döii Einfluss der 2eiten tv auf die Messung nb'gliohst
geringfügig zu n&ohön, wird Lis-.ndiü periodendauer T der Irequenzahderujrig nöglichst groas gegen dio m«xiriftl zu er-ViTartühde
Laufzeitdifferenz "X n-pohan, die den Wert tv ent-* spricht. ITur in diesen Pail bleibt der Einfluss der wahrend
der Zoit tv ontstehtihdöh Frequenzen auf die Messwerte ver~ npichlassigbar klein.
Bei den in Fig. 1 gezeigten Yorfrvhron entstehen in den Zeiten tv liffurühzi'requenzen, die kleiner sind eis Δ/ . Oünstigur
vernalt sioJi das Ver±'nhren? wie es in Fig. 2 dargestellt itit,
weil dnbei in dun entüprüohenden Züit^n t eine konstante Difforc-nzfrequenz Af-, entsteht, die vi/esentiioh höher lio^t
als dii? gewünschte Dii'f erenzfroquenz t\f und infolgedessen loichter horausgesiebt v/erden knhh» Das Verfahren bostwit
darin, dass jlie aufnodulierte Freciuenz sägezahnfbmigon Ycr-
lauf hat und sv/ar insbesondere durn.rt, dr.ss die Zpit, innerhalb der die aufnoduliorte Frequenz von Eöchstwürt auf deij
Kleinstwert springt? zu Hull gemacht wird» Pig. S entspricht I1Ii wesentlichen der Fig. 1. Der Epuptunterschiüd besteht
darin, dass innurhalb der Zeit t ,wie bereitü erwähnt,hur eino einzige die Messung störende Frequenz &fv auftritt, und
d$ss die Ze^t tv? innerjaejlb der diese fische Frequenz ^auftritt, nur einmal^ in einer Periode T der Frequenzänderung vorkommt.
in diesen Fall ergibt sich die Eaufseitclifferehz "C
hier nuss df für gesorgt worden, dass die iSeit ty, die •wieder gleich der Lfufzeitdiifürehz^'F/ ist, klein bleibt,
gegenüber dor Periode I1 der Frequenzänderung» Dies wird auch hj <r dadurch erreicht, dass rmh. die Puriodöndauer
der die Frequenzänderung bewirkenden Kippschwmgung gross gegtnubur der naxiaal zu urwartenden Iiaufzeitdifiürohz nacht.
i,us der mittels des «rfinduhgsgenässf.n Veriahrona gemessenen Schwankung dt,r Laufz^itdiffor&nz X lasst sich zwar nicht
unmittelbar die phasenschwenluing der empfangenen GJt amt— energie erruohnon, da man dazu auss erden die Empfangs feld*,
starke der eihzolnt.jn die Gesantenergie bildenden Teilwellonzügo getrennt no ssen müsste» Man kann Eiber die grössto
phasenschwankung angob-en, mit der man jeweils zu rt-chnen Diese grb'sste Phasenschwankung betragt närilioh U)t , d.h.
für eine f.ufe Impulsen bestehende Hachricht v/are der gemessene? Wert ΐ unmittelbar die Laufzeit des störf'hden Echos.
Statt die Differenzfrequenz Uf durch Gleichrichtung zu gewinnen, könnte nan auch einen Empfänger mit Frequenzdemodulation
verwenden und ti nach folgenden Verfahren messen: bei dreieck- oder sägezahnförniger Frequenzmodulation nach
Fig. 1 odor Fig. 2 erhult nah nach der Denodulation in Empfänger niederfrequente Am-olitudenschviankungen, die ein genaues
ibbild der Frequenzsohw&nkungen zwischen den Badwerten sind. Diese /jnplitudenschwankuhgen kann nan nit einer Kathodenstrahlröhre
sichtbar riachen, also unmittelbar eine dreieck- oder sägezahnförnige Abbildung auf dem Bildschirm der Röhre
erhalten. Bein auftreten von Mehrwegigkeit erhält man ein Bild, das im wesentlichen äen "Vorlauf der Mittenfrequenz
ti±V-L entspricht. Diesen Bild sind infolge von Phpsensprün-
gen in Schwebungsnininun zackenförmige Störspitzen überlagert, deren zeitlicher Abstand gerade IH - -^ ist; aus
der ModulRtionsptiriodf'iidauar T lasst sich der zeitliche Abstand T Q der Störspitzen an Oszillographen ablesen und darrue npch
den angegebenen Beziehungen "^errechnen. Auch die Ut-btsrgangs— zeiten der Mitten frequenz tv =j % werden unmittelbar an Oszillographen
sichtbar und lassen eine direkte Ablösung dus ungefähren Wertes von *& zu*
/,nlagen: 2 figuren
/,nlagen: 2 figuren
W Patentansprüche.
Claims (6)
- Patentansprüche.!.Verfuhren zur lies sung von Laufzeitdifferenzen über verschiedene Wege ankönnender Wellenzüge eines Hochfrequehzstthders, dadurch' geknnzeichhyt, dass der Sender nit einer periodisch geradlinig ansteigenden, und abnehmenden frequenz noduliert und pu£ der Enpffingsstsite die durch die Mehrwegigkoit entstehende Sohwobungsfrequenz genossen wird,
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasa die Sendefrequenz selbst durch Frequenzmodulation^ periodisch gehhdert wird. r _ J
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 odor 2, dadurch gekennzoichnot, dass die nufiioduliyrtü Frequenz sägeznhnfbrnignn Verlauf hat.
- 4. Verfahren nftcli einen der Aiisprüoht1 1-3, dadurch gekenn-, zeichnet, dass diu Periodendauer der PrequehzSchwankung giioss gtjgen die arxi-'ial zu erv/artende laufzeitdifferenz gonpoht v/i rd,
- 5r Verfahren nnch eine ι der Ansprüche 1-4 dadurch gekennzeichnet, dr-SB die Schwebungsfrequenz in inpfanger durch Grleichriohtung gewonnen und direkt genossen wird.
- 6. Verfahren nach einen der Anaprüche 1-4 dadurch geky&nsfjichnet, dass die Sohwebuhgsfrequenz durch G-leichri'chtung gewonnen und h' ch einer /,,.yplitudenregelung nittels an sich bekannter Kondensatorschaltungen von einen Spannungsmesser anfozeigt wird.?a Verfahren nach einen der Ansprüche 1 ~ 4,dpdurch gekennzeichnet, dass die PrοquenzSchwankungen nach der Denoüulation mittels einer Kathodenstrahlröhre direkt sichtbar genacht v/erden und die Laufzeitdifferenz aus den Abstand der der wiodergegebenen Kurve aufgesetzten Störungszacken ernittelt wird.8, Verfahren nach einen der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,, dass die Prequenzschwankungen nittels einor Kathodenstrahlröhre direkt sichtbar genacht werden und dio ungefähre Laufzeitdifferenz aus der Länge der nit wiedergügübenen trebergyngszeiten t unnittelbar genessen wird.
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