DEP0012465DA - - Google Patents

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DEP0012465DA
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Description

Abdichtung, ζ· Β· bei Bohren.
Zur Herstellung von Rohrabdiohtungen für Dampf leitungen, insbesondere bei Plans chverbind magen,, ist u.a* vorgeschlagen worden, die Stirnflächen der Rohrenden mit Ringnuten zu versehen. In diese werden Dichtungsringe eingesetzt, die sich beim Anziehen der Verbindung stauchen und ausbaueten, wobei sie sich gegen die Flanken der Ringnuten anlehnen und so die Dichtung herbeiführen· Insbesondere bei Hoohdruok—Dampfleitungen dichten derartige Verbindungen auf die Dauer nicht zuverlässig ab, was wohl darauf zurüokzuführen sein mag, dass die Standfestigkeit des ausgebauchten Dichtungssteeifena, der nur eine Abstützung naoh einer Seite findet, dem Dampfdruck allein nicht gewachsen ist. Im übrigen hat dieser Vorsohlag die Verwendung von In sich geschlossenen Dichtungsringen zur Voraussetzung. Sine ähnliche, bekannte Abdichtung verwendet gehärtete Dichtungsringe aus Stahl, die an ihren Enden zugespitzt sind and beim Anziehen der Verbindung mit ihren Sohneiden in die Stirnflächen der Rohrenden eindringen. Diese Verbindungsart, die zu einer Verletzung der Rohr-Stirnflachen führt - was bei Auswechselung der Dichtungen nachteilig ist — ist mit der Erfindung nicht vergleichbar, weil gehärtete Stahlringe bei ihr nicht zur Verwendung gelangen»
G-emäas der Erfindung werden die an sieb, bekannten Ringnuten mit zwei eng aneinander/liegenden. Dichtungsstreifen versehen, deren Stossfugen versetzt anzuordnen sind, wenn die Ringe offen bleiben· Form und Abmessung der beiden Dichtungsringe und. der Querschnitt der Ringnut sind derart zu gestalten und aufeinander abzustimmen, dass die Ringnut beim Einlegen der Dichtungsringe von diesen in ihrer Breite voll, in ihrer Tiefe dagegen nur teilweise ausgefüllt wird. Der G-rund der Ringnut ist bogenförmig oder konisch verengt. In diesen verengten Nutengrund werden die Dichtungsstreifen erst beim Anziehen der Verbindung nineingepress*, wodurch die Abdichtung herbeigeführt wird. Die Abmessungen von Dichtungsstreifen und Ringnut sind vorzugsweise derart aufeinander abzustimmen, dass bei Angezogener Dichtung die Dichtungsstreifen nicht nur den Ringnutengrund ausfüllen, sondern auch ifeerübergjiellendei'Grarfe in den Spailt zwischen die Rohrstirnflächen eindringen»
Vorzugaweise werdien die Ringnuten, ausgenommen im Nutengrund, parallelwandig ausgeführt, und als Dichtungsstreifen werden planparallele, gebogene Blechstreifen verwendet* Bei geringeren Ansprüchen genügt es, die Rohrenden mit einer einzigen Ringnut zu versehen, die einen doppelten Dichtungsatreifen naoh der Erfindung aufnimmt· Für höchste Betriebsbelaatungen können mehrere solcher Dichtungen mit Abstand hintereinander: gesahaltet werden. Meistens genügen zwei Dichtungen, die gleiohmittig mit verschiedenen Durohmeasern nebeneinander angeordnet werden· Der Zwischenraum zwischen den Dichtungen wird mit plastischer Dichtungsmasse ausgefüllt, wobei darauf zu achten 1st, dass die Menge der eingebrachten Dichtungsmasse nicht grosser ist als hierfür Raum bei zusammengezogener Dichtung zur Verfügung steht*
In der Abbildung 1 ist eine Dichtung naoh der Erfindung im Teil^uerachnitt. einer Flanschverbindung beispielsweise dargestellt· Die mit Flanschen versehenen Rohrenden sind mit 1,2 bezeichnet. Zwischen den beiden, mit gepressten Dichtungsstreifenpaaren ausgefüllten Ringautenpaaren3>4 liegt die Dichtungsmasse 5· Abbildung 2 veranschaulicht im vergrösserten Maßstab den Querschnitt durch ein Ringnutenpaar mit eingelegten Dichtungsstreifen 6,7 vor dem Zusammenziehen der Verbindung. Wie ersichtlich, füllen die Dichtungastreifen die parallelwandige Ringnut bis auf den konisch verengten Grund 3 voll aus«

Claims (1)

  1. Patentansprüche x
    1ι#) Abdichtung,, beispielsweise; Rohrabdioiitung für Dampfleitungen, insbesondere bei Flanschverbindungen, wobei die Stirnflächen der Rohrenden mit Ringnuten zur Aufnehme metallischer Dichtungsringe versehen sind, dad.gek., dass in die Ringnut zwei mit ihren Stosafugen gegeneinander/ versetzte Dichtungsstreifen derart eingelassen sind, dass sie beim. Einlegen die Ringnut in ihrer Breite voll* in ihrer Tiefe nur zum Teil ausfüllen und dass sie in den bogenförmig oder konisch, verengten Grand der Ringnut erst durch das Anziehen der "Verbindung stramm eingepresst aind»
    2·) Rohrabdichtung n.Anapr. 1, dad.gek., dasa die Ringnuten, ausgenommen im Hutengrund, parallelwandig und dass die Dichtungsringe planparallele, gebogene Blechstreifen sind.
    3») Rohrabdichtung naoh. Anspr· 1 und 2, dad.gek», dass die Rohrverbindung mit zwei oder mehr gleiohmittigen Ringnuten ausgerüstet ist, deren Zwischenraum einen abgeschlossenen Raum, zur von Dichtungskitt abgibt»
    Düsseldorf, den 16,7.1948
    DK/St

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