DEP0011915DA - Energie- und Wärmeerzeugungsanlage - Google Patents

Energie- und Wärmeerzeugungsanlage

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DEP0011915DA
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DE
Germany
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heating
boiler
house
heat exchanger
water
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Expired
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English (en)
Inventor
Hans Kasparek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Description

Energie- und W&rmeerzeugungsanlage
Bei gleichseitiger Erzeugung von Energie und lärme wird, wie "begannt, die Xohleenergie mit den größten Wirkungsgrad (bis zu So- $) ausgenützt, während die Kohleenergie in Dampfkraftanlagen für sich allein im Mittel nur mit 15 "bis 2o $, "bei modernsten G-roßanlagen etwa "bis au 25 f$ ausgenützt wird. Unter dem Gesichtspunkt einer möglichst Tollen Ausnutzung der Kohleenergie sind daher Fernheizkraftwerke am vorteilhaftesten; dennoch werden diese "bisher wenig angewandt, sodaß "bis jetzt die (iesamtkohlenwirtschsdrt dadurch nur in einem verschwindenden Masse entlastet wird.
Bis Ursache für d ie geringe Anwendung der Heizkraftwerke liegt einmal in d en hohen Anlagekosten und. ferner darin, daß Warme - in Gegensatz zur elektrischen Energie - Wirtschaftlich nicht- über grosse Strecken- befördert werden kann. Die .Anwendung von Heizkraftwerken bleibt daher auf alle fälle beschränkt, in denen der Terbrauch der von dem Werk au liefernden lärme örtlich auf einen eng begrenzten Haum in der näheren Umgebung des Heizkraftwerkes zusammengedrängt ist* Das trifft für enge Stadtsiedlungen zuj in vielen Fällen ist aber der Wärmeverbrauch örtlich so auseinander gezogen, dass die Anlage grösse— rer Heizkraftwerke unmöglich wird*
Dies wird verdeutlicht durch ]?ig*l, in der eine Stadt- und Yorort-= Siedlung mit einer» zentralen Heizkraftwerk dargestellt ist» Das in der Mitte des .Stadtgebietes S aufgestellte Fernheizkraftwerk a speist das eingezeichnete Wärmeverteilungsnetz b. Am Stadtrand liegen, wie das bei fast allen Städten die Regel ist, weitere Siedlungen und Tor— orte SpSgjS.* usw., diese liegen fast immer ^o, daß sie von einem
zentralen !Fernheizkraftwerk wegen der zu grossen Entfernungen nicht mehr "beliefert v/erden tonnen* Pur die Aufstellung eines eigenen Fernheizkraftwerkes der üblichen Bauart sind die "betreffenden Siedlungen S-,, Sg usw«, im allgemeinen au klein* Infolgedessen ist man gezwungen., in diesen Siedlungen in der hergebrachten Weise zu heizen, also ohne die Möglichkeit, duroh Kopplung von Strom- und 'Wärmeerzeugung die Kohleenergie möglichst voll zu verwerten*
Gegenstand der Erfindung ist eine Energie- und liärmeerzeugungsanlage, die auoh in den vorgenannten FSllen anwendbar ist und von der femer auoh in grossen geschlossenen Siedlungen, in denen sieh die Aufstellung eines grossen Fernheizkraftwerkes an sioh lohnen würde, Gebrauch gemacht werden kann, insbesondere dann, wenn man sich wegen der hohen Inlagekosten zum Bau eines grossen Pernheizk raftwerkes nicht entschliessen ,kann« Das Wesen der neuen Energie- und Wärmeerzeugungsanlage "besteht darin, dass sie - zur Ergänzung und Ankopplung an ein allgemeines elektrisches- Stromnetz - eine -oder mehrere Kleinanlagen in "Form von Einzelhaus- oder Haus"blockanlagen enthält und die einzelne Kleinanlage mit der Abwärme ihrer Kraftanlage (z«B* einer Dampfmaschinen- oder G-asmaschinenanlgge) die Hausheizung speist und über ihre Stromerzeugungsmaschine mit dem Hausnetz und dem allgemeinen Stromnetz gekoppelt ist derart t dass dieses den tJDerschußstrom der Kleinanlage aufnimmt und "bei Stillstand der Eleinanlage die Speisung des Hausnetzes üDermJLmmt»
Die einzelne Kleinanlage wird vorzugsweise so "bemessen, dass sie die Heizung von etwa 5o "bis loo Haushaltungen oder die Heizung eines grossen Geschäfts- oder Bürohauses übernehmen kann. Ein grösseres Gebäude oder eine Häusergruppe mit einer solchen Kleinanlage auszustatten, maoht gegenüber der Summe der EinrioLtungskost&a für Zentralheizungen in den einzelnen Häusern ke*ine oder doch nur verhältnismässig geringe Zusatzkosten. Ein Vergleich mit G-rossheizkraftwerken bisheriger Bauart zeigt folgendes: Die Ö-rossheizkraftwerke benötigen zur Portleistung der lärme lange Eohrleitungen; diese führen einmal su hohen An-lagSkosten und ergeben ferner grosse Wärmeverluste, äodass Taei Übersehreiten einer
"bestimmten Entfernung, die im allgemeinen solion unter 2 km liegt, die Wärmeausnutzung zu schlecht wird* Bei den neuen Kleinanlagen entfallen diese zvl langen Rohrleitungen, womit schon ein Seil der Maschinenkosten der Kleinanlagen aufgebracht wird»
Infolgedessen führt die Unterteilung der Gesamtanlage in eine Anzahl Ton H4inanlagen nicht 2m wesentlich höheren Kosten, als sie sich "bei einer zentralen G-ros&anlage ergäben*
Bei den Kleinanlagen entfallen auch die TJarmeverluste, dio in den langen Rohrleitungen der zentralen Grossanlagen auftreten. Infolgedessen wird die Ausnützung der Kohlenwärme "bei den Kleinanlagen zumindest nicht schlechter sein als "bei einer grossen Sentralanlage« Die Verwendung der Kleinanlagen wird erleichtert, wenn "bei ihrenLAuf-"bau der Umstand, dass die Bedienung durch weniger geschultes Personal erfolgt, berücksichtigt wird und wenn infolgedessen robuste Maschinen unter Verzicht auf Feinheiten angewandt werden. Die Aufstellung der Kleilianlagen wird ferner vereinfacht-, wenn für sie keine besonderen Bauten erforderlich werden und die einzelne Kleinanlage bzw· ihre Maschineneinheit im Schadensfall leicht duroh eine andere ersetzt werden kann« Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele beschrieben, die diesen Anforderungen genügen*
Die Zeichnung veranschaulicht in
Pig.l die schon beschriebene Stadt- und Vor ort Siedlung, Pig,2 das Schema eines G-asmaschinenprozesses und
Pig«3 das Schema eines Dampfmaschinenprozesses für die Kleinanlage ,
Pig,4 und 5 in einem länge- bzw* Querschnitt eine lokomobilartige Haschineneinhait, die den Prozess nach. Fig, 2 verwirklicht,
Pig*6 und 7 in einem Länge- bzw. Quersclmitt eine lokomobilartige Sinh&it, die den Prozess nach Pig.3 verwirklicht*,
Pig«8 Ein Ausführungsbeispiel der elektrischen Schaltung.
Bei dem G-asmasehinenprozess nach Pig«2 ist, wie das an sich bekannt ist, ein geschlossener Luftkreislauf vorgesehen, der in der Zebhnung mit vollen Linien und einfachen Pfeilen dargestellt ist« Die Luft
wird in lufterhitzer 1 -auf die Arbeitstemperatur erwärmt, sie tritt dann in die G-asturbine 2 ein, wo sie Arbeit leistet und entspannt wird; alsdann gibt sie einen Teil der Abwärme im liärmeaustauscher 3 an die Arbeitsluft und den zweiten Ieil der Abwärme im Heizungskessel 4 an die Hausheizung ab«, Vom Heizkessel 4 gelangt die Arbeitsluft zum Verdichter 5j wird dort wieder auf die_ Arbeitsspannung gebracht und gelangt alsdann surtLok sum Wärme aus tauscher 3? wo sie den solion genannten ersten Seil der Abwärme der aus der Turbine 2 ausgetretenen Arbeitsluft aufnimmt; darauf gelangt sie zurück zum Lufterhitzer 1, womit der beschriebene Kreislauf geschlossen ist« Die üTärmezufuhr im Lufterhitzer 1 wird aus der Verbrennungswärme des Brennstoffes bestritten, der bei 6 zugeführt wird« Die erforderliche Verbrennungsluft tritt bei 7 in den Lufterhitzer 1 ein und verlässt ihn - als Bauohgas-bei 8.
Im Heizungskessel 4 wird die τοη der Arbeitslust abgegebene Wärme von dem Arbeitsmittel der Hausheizungsanlage - bei einer Warmwasserheizung also vom Wasser — aufgenommen und in den Heizungskreislauf 9, Io, 11 geführt« In diesem Schema sind bei Io die Heizungskörper zusammengefaßt angedeutet.»
In dem elektrischen Generator 12, der zusammen mit dem Verdichter 5 von der !Barbine 2 angetrieben wird, erfolgt die Umwandlung der erzeugten Arbeitsenergie in elektrischen Strom, der in der oben angegebenen "Weise dem Hausnetz^ bzw· dem allgemeinen elektrischen Stromnetz auge führt wird»
Statt den in Abbildung 2 dargestellten- G-asmaesohinenprozessea könnte auch irgend ein anderer Prozess verwendet werden* Indes hat der in Pig,2 dargestellte IProzes© manche Vorzüge«, Zwar würde auch ein offener Gasttirbinenprozess dieselbe Ausnutzung der Brennstoff energie ergeben, hätte aber den Hachteil, dass die Turbine 2 mit Hauohgasen beaufschlagt werden müsste* Es ist ferner ersichtlich, dass grundsätzlich statt der Turbine 2 auch eine Kolbenmaschine Anwendung finden könnte.
Wie die Pig»4 und 5 erkennen lassen, werden die Einzelvorrichtungen des Prozesses nach fig*2 vorzugsweise zu einer lokomobilartigen Ein-
heit zusammengefasst·, es ergibt sioh so eine in sich geschlossen© Einheit, die Tjei entsprechender Bemessung leicht "befördert und ohne besondere Bauten aufgestellt werden kann« Ss genügt hierfür im allgemeinen ein Baum von der Grosse einer Lastwagengarage. Die einzelnen Bauteile sind mit den gleichen Be zugs zeichen wie in Pig, 2 "bezeichnet»
Der Lufterhitzer 1 "besteht aus e inem Rohrbündel, duroh das d ie Peuergase entsprechend dem Kreislauf 6, 7, 8 der Pig.2 hindurchgeführt werden« Vorzugsweise wird, wie Pig<,5 zeigt, der Lufterhitzer zylindrisch ausgeführt. Der Abwärme austauscher 3 und der Hausheizungskessel4 werden ebenfalls ;je mit Hilfe eines Bohrbündels aufgebaut und vorzugsweise so gestaltet, dass sie sich au einem den Lufterhitzer 1 umgebenden Kreisring ergänzen. Die Turbine 2, der Verdichter
3 und der Generator 12 liegen zusammengebaut auf dem Gehäuse, das durch den Lufterhitzer I1 den Abwärmeaustauscher 3 und den Hausheizungskeseel 4 gebildet ist« Die "Verbindungen zwischen den einzelnen Bauteilen ergeben sich hinreichend deutlich aus Pig*2 und sind in Pig»
4 und 5 nur andeutungsweise dargestellt.
Die Verbindungen können zum Teil, wie das Pig*5 schematisch veranschaulicht, dadurch hergestellt werden, dass in den !Trennwänden zwischen den einzelnen Bauteilen Öffnungen vorgesehen werden, zeB. in der Trennwand zwischen dam Lufterhitzer 1 und dem Abwärme aus tauscher 3 und ferner in'Cbr Trennwand zwischen diesen Wärmeaustauscher 3 und dem Hausheizungskessel 4«
Bei dem Dampfmasohinenprozess nach Pig«3mrd der im Dampfkessel 2o erzeugt© Dampf" der Dampfmaschine 21 zugeleitet j er gelangt von dort als Abdampf zum Kondensator 22 und wird in diesem-niedergeschlagen« Die Kondensat!onswärme wird von dem Arbeitsmittel der Hausheiaungsanlage - bei einer Warmwasserheizung also vom Wasser - aufgenommen und in den Heizungskreislauf 23, 24, 25 geführt· Bei 24 sind 'teie-rwieder·· -geschlossen die Heizungskörper angedeutet· Das in dem Kondensator 22 anfallende Kondensat wird durch die Speisepumpe 26 dem Dampfkessel 2o zugeleitet, womit der Kreislauf geschlossen ist* Der von der Dampfmaschine 21 angetriebene elektrische Generator 27 speist wieder- den Strom in das Hausnetz bzw* in das allgemeine Stromnetz.
Dem Dampfkessel 2o wird der Brennstoff "bei 28 und die Verbrennungsluft bei 29 zugeführt, sie verlässt ihn - als Bauohgas - "bei 3o.
Im allgemeinenifird man den Druck "bei dem man den aus der Dampfmaschine austretenden Dampf niederschlägt ,auf etwa eine Atmosphäre absolut legen, womit man eine Wiederschlagstemperatur "von loo° erhalte Da in den Leitungen Ms zum Verbraucher ein Temperaturverlust entsteht» wird man damit eine durchschnittliche Heiztemperatur von 7o - fο ° erzielen, also einen recht geeigneten Wert» Mit dieser Annahme ist auch das Verhältnis der inder Maschine in mechanische Energie zu der in Heizenergie umgesetzten Wärme bestimmt; es liegt bei etwa 1:8 Ms lrlo#
In manchen Fällen kann es erwünscht sein, die-ses Verhältnis zu G-unsten der Xeistungsausbeute zu verschieben y was man bekanntlich dadurch erzielen kann^ das-s man den Segendruck absenkt, a.b.· also im diesem Pail, ins Vakuum arbeitet» Damit erhält man aber auch niedere HiederSchlagstemperaturen, was durchaus nieht erwünscht ist, da dann die Heizkörper grosser bemessen werden müssen, die Anlage also teuerer wirdo
Um diesen Nachteil vn Termeiden, kann man das Heizwasser nachträglich durch die Heizgase wieder auf eine höhere Temperatur Wringen, wie es das Schema Figo3 zeigt» Die Heizgase 3o gehen dann durch einen weiteren Wärme austauscher 32, wo sie einen Teil ihrer Abwärme an das aus dem Xondensator 22 austetende Heiswasser 25 abgehen, bevor dieses in die Heizkörper 24 der Wohnungen eintritt.
Sin weiterer Weg zu diesem Ziel, der vor allem die notwendigen Heizflächen verkleinert, ist der, das Heiswasser in einem Bohrsystem durch das Kesselwasser zu leiten. Dieses besitzt bei einer Spannung von z.B*15 atü (die übliche Spannung bei lokomotiven) eine !Temperatur von rund 2oo°, wodurch sich ein genügender Temperatursprung ergibt, um das Heizwasser auf etwa loo° zu bringen< > Da aber der Wärmeübergang bei einem System, bei dem auf beiden Seiten Wasser steht, sehr viel höher ist, als wenn eine Bohrseite von den Feuergasen bestrichen wixä, erhält man eine sehr verkleinerte luhlfläche.
Biese beiden Wege lassen sich in cer lokomobilartigen Bauform ganz; ausserordentlich zweokmässig durchführen, wie das die Fig*6 ■and 7 zeigen, in denen die Anordnung des zweiten Weges - Wärmeaustauscher im Kesselwasserraum - dargestellt ist» Für die einseinen Bauteile sind in Fig»6 und 7 die gleichen Bezugszeichen wie in Fig«3 verwendet« Der Kessel 2o ruht auf einem Fahrgestell und trägt, wie üblich, oben die Kolbenmaschine Kl; sie treibt - unmittelbar oder über ein Getriebe - den Stromerzeuger 27 an, der ebenfalls oben auf dem Kessel 2o angebracht ist-e Die Feuerungstür ist mit 28, die für des Aschenabfalls ist mit 29 bezeichnet. Der Brennstoff wird bei 28, die Verbrennungsluft bei 29 zugeführt. Me Feuerkammer ist über die Heizrohre mit der !Rauchgaskammer 3 Qa verbunden j die Rauchgase v/erden über den Schornstein 3o abgeführt*
Aus dem Heizkessel 22, der ringsegmentartig sich dem Kessel anschmiegt, tritt das Heizwasser in ein, &&s* im Wasserraum des Kessels 2o liegt. Aus diesem Eohrsystem tritt das Heizwasser Über den Stutzen 25a in das eigentliche Heizsystem, das zurückfliessende Wasser tritt über den Stutzen 25 in den Heizkessel 22 wieder ein» Der Heizkessel 22 .. bildet dan Kondensator» in dem der Abdampf der Dampfmaschine Ju. niedergeschlagen wird. Der Anschluss des Kondensators an die Dampfmaschine ist durch den Stutzen 33 hergestellt* Das Kondensat wird Über die Speisepumpe 26 zum Kessel zuriickgeführt»
JSan erkennt, dass die Zusammenfassung aller benötigten Elemente in dieser Bauform derart ist, dass die Wärme verlusts ein Minimum werden. Ebenso werden alle Bohrleitungen denkbar kurz, jedenfalls sehr feiel kürzer^ als bei grösseren Anlagen, bei denen aie einzelnen Elemente aus Raumgründen auseinandergezogen werden müssen.
Ebenso zeigen di© Figuren 6 und 7> dass der Maschinenblock lediglich zwei Anschluß stutzen 25 und 25a benötigt, die die Maschine mit der eigentlichen Heizanlage verbinden. Wenn also eine solche Maschin© zum Zweck einer Reparatur ausgewechselt we-rden soll, so brauchen an Ort und Stelle neben der einfachen Lösung der Kabelanschlüsse nichts weiter als die genannten zwei Eohranschlüsse gelöst und wieder verbunden zu werden, um eine Srsatzmasohine an dessen Stelle au setzen*
Der lnscKLuss und die Benutzungsweise der neuen Energie- und WarmeerzeugungsanlagB ergeben sich im wesentlioiien aus der obige-n Darstellung» In den Kreislauf 9,lo,ll (Pig.2) bzw. in den Kreislauf 23,24,25 (Fige 3) werden, vorzugsweise parallel sue inander, die Heizungsanlagen der angeschlossenen Häuser "bzw* die Heiaungsstränge des angeschlossenen Bürohauses eingefügt. Der elektrische Stromerzeuger arbeitet über möglichst einfach gehaltene Schaltvorrichtungen auf das Hausneta, das -die angeschlossenen Häuser und Bäume versorgt, "bzw» auf das allgemeine elektrische Versorgungsnetz» Der Wärme verb rauch läuft ja "bekanntlich im grossen mit dem Stromverbrauch weitgehend parallel, aber er deckt sich mit ihm nie vollständig; das gilt besonders für die warme Jahreszeit, in der der Wärme verbrauch im Haushalt fast auf KuIl absinkt» In solchen Zeiten wird man am "besten die Kleinanlage stillsetzen und den Stromverbrauch der angeschlossenen Verbraucher durch Umschaltung auf das allgemeine Stromversorgungsnetz decken*
Während der Be-triebsseit liefert die Kleinanlage aber mehr Strom, als die angeschlossenen Verbraucher benötigen. Dieser tjberschussstrom wird in das allgemeine Uetζ gespeist·
Die an die Kleinanlage angeschlossenen Haushei&ungsanlagen können in bekannter Weise als Heissluft-, Heisswasser- oder Dampfheizungsanlagen ausgebildet werdenj vorzugsweise warden hierbei Speichereinrichtungen vorgesehen, die die bei geringerem Bedarf anfallende ijberschusswärme speichern und in Zeiten erhöhten Wärmebedarfs wieder abgeben,
lPig-,8 zeigt ein Ausführungsiaeispiel für die Schaltung. Das allgemeine Versorgungsnetz ist mit Ή, das Hausnetz mit n, der Generator der Kleinanlage mit Q und der zwischen diesen und den beiden letzen E und η liegende Schalter mit s bezeichnet* lach Inbetriebnahme der Kleinanlage wird durch Sohliessen des Schalters s der Generator G- auf die Netze N und η geschaltet, er speist alsdann das Hausnetz η und gibt den Überschusstrom in das allgemeine Wetz H ab· Soll die Kleinanlage stillgesetzt werden, so öffnet man zuvor den Schalter sj damit übernimmt das allgemeine Hetz Έ selbsttätig di© Speisung des Hausnetzes no Das Öffnen und Schliessen des Schalters s
kann auch selbsttätig erfolgen, wofür eine Anzahl Möglichkeiten "bekannt sind.
Die neuen Kleinanlagen gerben die Möglichkeit, und zwar die einzige Möglichkeit, die energiewirtschaftlich -vorteilhafteste Ausnutzungsart der Kohle in Anwendungsgebiete zu tragen, in denen Fernheizkraftwerk© üblioher Bauart niohfmöglich sind« Somit stellen sis die· Erhöhung der Kohlenausnutzung auf eine "breitere Grundlage, was für die allgemeine Kohlenwirtsohaft von grosser Bedeutung istβ
Die beschriebenen Kleinanlagen verhindern ferner die Belastungsspitzen der Elektrizitätswerke^ da diese Belastungsspitzen mit den Zeiten des grossen Heizbedards zusammenfallen» Die Kleinanlagen tragen also dazu bei, die Belastung der Elektrizitätswerke gleichmässiger zu gestalten, ein Bestreben, das seit Jahren als der wichtigste Sohrit zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Elektrizitätswerke erkannt wurde und zu dessen Durchführung schon die verschiedenartigsten Wege versucht wurden.
Da die Kleinanlagen unmittelbar an den Yerbraucherstellen liegen, ergibt sich auch eine Entlastung d es allgemeinen Stromversorgungsnetzes und damit eine Ersparnis hinsichtlich der Leitungskosten des allgemeinen Stromnetzes. Diese Möglichkeit wird besonders dann in Erscheinung treten, wenn z.B» in einer Gegend, die bisher nur einen geringen Stromverbrauch aufwies, eine Siedlung errichtet wird;rüstet man diese mit den neuen Kleinanlagen aus, so wird man von der sonst üblichen Terstärkung der Stromzuleitungen des allgemeinen Stromversorgunsnetzes absehen können.
8 Figuren
7 Patentansprüche

Claims (1)

1» Energie- "und Wänaeerzeugungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie — zur Ergänzung und Ankopplung an ein allgemeines elektrisches Stromnetz - eine oder mehrere Kleinanlagen in Form von Einzelhaus- oder Hausblookanlagen enthält und die einzelne !Kleinanlage mit der Abwärme ihrer Kraftanlage (z.B* einer Dampfmaschinen- oder G-asmaschinenanlage) die Hausheizung speist -and über ihre Stromerzeugungsmas ohine mit dem Hausnet2 und (fern allgemeinen Hetz gekoppelt ist derart, dass dieses den Übersohußstrom der Kleinanlage aufnimmt und "bei Stillstand der Eleinanlage die Speisung des Hausnetzes übernimmt*
2m AnJLage naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass "bei der einzelnen Kleinanlage die Kraftmaschine, die zugehSfige Terbrennungs— oder Eesselanlage, die von der Kraftmaschine zu "betreibende Stromerzeugungsmaschine sowie der aus der Abwärme gespeiste Wärmeaustauscher der Hausheizungsanlage zu einem Block nach ixt einer locomobile zusammengebaut sind«
3« Anlage naoh Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass - unter Zugrundelegung eines Gesmaschinenprozesses mit einem Hauptwärmeaustauscher, einem Ibwärm©austauscher und einem Hausheizungskessel - der Abwärme austauscher (3) 'und der Hausheizungskessel (4) den zylindrisch ausgeführten Hauptwärmeaustausoher (1) konzentrisch umgeben, vorzugsweise so, dass die beiden erstgenannten Einheiten (3,4) sich zu einem den Hauptwärme aus tauscher. (1) umgebenden Kreisring ergänzen (Fig.4 und 5)·
4· Anlage naoh Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch den an sich bekannten Aufbau der aus der Abwärme gespeisten Haushe'izungsanlage als Heissluft-, Heisswasser- oder Dampfheizungsanlage, vorzugsweise mit Speicherung.
5* Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdampf druck niedriger gelegt ist, als der Temperatur de-s Heiz-
wassers entspricht, und die restliolie Temperaturerhöhung aus den Peuerungsabgasen "bestritten wird*
β« Anlage nach Anspruch 5, dadruoh gekennzeichnet, dass die zur Temperaturerhöhung des Heizwassers ans den Peuerungsabgasen notwendige Heizfläche mit dem Überhitzer kombiniert ist und so ebenfalls mit der Maschine ein geschlossenes G-anzes bildet.
7* Inlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die sur !Pemperattirerhöhung des Heizwassers notwendige Wärmemenge aus dem Xesselwasser entnommen wird/indem das aus dem Heizkessel austretende Heizwasser durch ein Heizrohrsj-stem geleitet wird, das in den Wasserraum des Kessels verlegt ist ο

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