DEP0011269DA - Großflächenregner mit durch Rückstoß schwenkendem Strahlrohr - Google Patents
Großflächenregner mit durch Rückstoß schwenkendem StrahlrohrInfo
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Description
Obering.ii.arl Laux, Utae über
Kur feldberf|§nuiig mit Grossflächenregnern verwendete rnaa bisher überwiegend solche Hegner, "bei denen die umlauf bewegung durch besondere
Antriebsmittel erzeugt wird, z.B. durch v©m Kauptstralil
woselbst oder auch. ■■ einem Sebenstrahl beaufschlagte Reaktionsturbinen, cla den vveitstrahlx^egnern, deren umlauf bewegung durch, eine
öiu.c.kstosskom.pone^te des 'waasei'strahls erzeugt wird, wesentliche wachteile anhaften·
Sin solcher lachteil lag bei Healctionsregnern a».B· darins dass■sich als Folge der aur Erzeugung des auf die Achsmitte des
1ZuIaufrohres miirlceriäen Drehmomentes gebräuchlichen itonstruictiven
Massniihmen (Abwinkelung des i/asserwegess Einschaltung -von Prallflächen
in den Wasserstrahl<> Anordnung besonderer Hilf s&üsesa) ungünstige hydraulische ferhältnisse ergaben, die vor allem die
Wurfweite des Re g:o erstrahl es bcieinträclitigena Wurde als mittel aur !'"!rseugung des Dretjaomentes der V;a.sserweg abgelenkt, so war
mail bestrebt, diese Ablenkung möglichst sanft sau gestalten und sie aunserdem in der Blähe der Strahlrohr-mündung vorzusehen, weil
ffi.'är) glaubte, hierdurch die unvei'rae id baren Verschlechterungen der hydraulischen Verhältnisse in vertretbaren Grenzen halten zu
können« Ferner eiwies es sich, als schwierig! die Grosse der •^eaktionsaiitriebskraft befriedigend auf die für den Beregmmgs-»
antrieb notwendige geringere j3rehgeschwirjdigkeit des fiegoe:rs abzu·* stimmen.
Die Erfindung betrifft einen Grossfläcfrenregiser, ö.essen Otrabl-χόΙιγ
sich durch die MckstosskomponejKte des. V:/as3ersfcrahls um die Mittelachse eines das .Üruckwasser dem Drehteil seji&recht suführei>»
den Lagergehäuses dreht und bezweckt eine solche Ausbildung derartiger Hegner9 dass die iTachteile der bekannten Heaktionsr'egner
vermieden werden« Sie geht dabei von der Erkenntnis aus, dass im Gegensatz zur bisherigen, iluffassung der Fachwelt selbst eine mehrfache,
scharfwinkelige Ablenkung des Wasserstrahles sich nicht nachteilig auf die !hydraulischen Verhältnisse auswirkt, wenn dies©
Ablenkung nach bestimjateii üesichtsx^uokten erfolgt^und dass damit nicht nur die Voraussetzung gegeben ist, um die Iteaktionskraft
so zu bemessen, dass aie durch a·'!'· an sicli 'bekannte Ausgleichs—
vorrichtungen einwandfrei geregelt werden kann9 sondern auch das
Drehmoment selbst "beliebig zu ändern·
Pie Erfindung erstreckt sich ferner auf eine Anordnung sur beliebigen Einstellung des Drehmomentes.» sowie die Anordnung
und Ausbildung hydraulischer und/oder mechanischer Ausgleichsvorricbtungen*
Xn den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen. eines ürossflgtcheni·«goers
gemass der Ήΐχίxn&ung beisjdelsweise und rein schematised,
dargestellt- und zwar zeigen?
Fig β 1 die Vorderansicht,
fige 2 die Seitenansicht^
fflg» 3 die Draufsicht und
.Fig. 4 ein© iTeilansicirfe bzw· eiaen 'feiischnitt von unten für die erste Ausfühiungsform»
Fige 3 die Vorderansicht und
Ji1Xg, 6 und 7 Drauf eichten des .ürehteiles einer gleiten Ausführungsf
orm 'und
..t?ig· 8 die Draufsicht einer dritten 'Ausführungs
Gemäss ,Figur 1 bis 3 ist im ortsfeste» Lagergehäuse .1 mit Zuflussrohr 2 der üreirfeeil 3 mit dem Strahlrohr M- gelagert·
InneAglb des Drehteiles 3 i«^^ der Wassex'vseg S-?! uraaittslbaa? nach seinem Austritt aus dem Lagergehäuse 1 zweimal scharf abgewinkelt
ui'id VHB.T derart, dass er nach der ersten Ablenkung ia einer ssur Drehachse des Hegnexs radialen und nach seiner zweiten
ümlenkuag in die Wurfrichtung des Wasserstrahles in einer aar Drehachse des ileg-oera parallelen Ebene verläu£ts deyec senk·®·
rechter ibstaM von öer Mittelachse des .üageacgehäuses den Momentenarm M bildet, der unter der Binwlöcung des Mickdruckea
des austretenden Strahles die Umlauf bewegung des Regners erzeugt..
i>ie UmleiikunKSwinkel sind saweckniaasig gleich und betragen etvia.
9o - 13ο Grad«
.Am dyehbaren und feststellbaren aurdstück 5 des Strahlrohres 4 ist eiae Hilfsdüse 6 angeordnet. Durch den aas ihr auätreteusien
ft'asBerstrahl srird ein zweites Drehaoment ers«sugt9 dessen. Stärke und Richtuiag durch die .örebucg des iÄundstüc^es 5 ^&d gegebenenfalls
durch Drosselung der Kiss 6 regelbar ist. leraer bewirkt i'-iebenstralil eine, zusätzliche Beregnung üe$ inneren aeregnungs
Der Oberteil des Iiagorgehäuses 1 ist als feller 7 ausgebildet, an dessen Unterseite mindestens zwei um gapfen 0,9». horizon«
tal schwenkbare Zylinder Io,11 angeordnet sind9 deren Kolben 12,23 (Fig>4) derart mit dem Dreht eil J des Segners gekuppelt aina§
dass ihre Totpunkte nicht zusammenfallen* Eu diesem Zweck sind
2.Β« die üoltoenstangen 14-, 1$ über eine gemeinsame Kurbel 16 mit im
/^lier ? des lagergehäuse 1 gelagerten Ritzel 17 gekuppelt,
/^lier ? des lagergehäuse 1 gelagerten Ritzel 17 gekuppelt,
welches vom .Ureliteil 3 durch die Xnnenverzabnung eines fellen rades 18 angetrieben wird (I'igs4)*
Die Bremszylinder lo,ll sind mit ui£t gefüllt, die als Bremai&ittel besonders geeignet ist., weil sie elastisch ist tuid
ihr Widerstand potentiell zur Kolfoeögeschwindigaeit wächst.» Durch, eine Bohrung im Zylinderboäen und das &olbez$Spiel im
kann die Luft in den Sremsaylinder einstro'mea und aus ihm erweichen« Gegebenenfalls kaisa. durch Drosselung
der Bohrungen die Bremswirkung geregelt werden· Statt i/aft kann aiieh ein anderes iaedium« z«B9 01» als Breniaaittel dieiaeB. und die
Ausbildung der Brems zylinder vleni sag:© passt sein«
den "
üei der ÄusfühinjjQgsform gemäss^figua^J fels 7 ist das «Strahlrohr 4 im Drehten 3 seitlich -^es'schwenkbal* 'und feststellbar
auge ordnete Durch diese Maascahiae ist man. nietat an einen bei der konstruktion des Regners festgelegten löiseiitenaim gebunden9
sondern kann ihn beliebig ändern und somit das .Drehmoment dea Oiiweiligen BetrlebsverMltnisöen anpassen· "M diesem iSweelt ist
K9B6 sswischen den flrehteil 5 und das Strahlrohr 4· ein im .Drehteil
3 dre.b.bar©r und. feststellbarer iirliraaer 33 eingeschaltete Bei beiden Ausfülirungsf ormen kann ausserdea das Strahlrohr M-
ii'} &>'s
mit dem Urehteil 3 (Fig· 1*3) oder dem &rUmmer 33 (Fige^^?) lam seiner Achse drehioar und, feststellbar verbunden und sait einer
Hilfsctüs« 66 verseilen sein*» Dann kann die Hilf sause 6 am Säund— stück 3 fehlen* Die Hilfsdüse kann auca am Strahlrohr dreiibarf
ZeBs auf eio.eiß besosäeren slings abgeordnet sein*
Bei dem Hegner nach Figur f ist eine Hilfsdüse 44 am ürehteil 3 seitlich schwenkbar und feststellbar angeordnet, welche ein
sweites Drehmoment erzeugt 9 welches am Momep.tenarm m auf die
Dreliaciise des äegE.era isirkte, GövränschteBfalls kann die .Düse 44 drossel'bar sein·
Für alle Ausfühmag ©formen gilt folgendes» Die am ^veränderlichen (Fig*5) oder veränderlichen
(Fig.6,7) Momentenarm al wirkende lieaktionsaatriebskraft des Was se rat Wallis muss aunächst die gesamten Heibungswider»"
stände im Regner überwinden, ehe sie das Strahlrohr in Umlauf setzen kann» Versuche haben nun ergeben» d&ss die Differenz
zwischen der am Strahlrohr wirkenden Gesamtantriebskxaft und der Summe alier errechneten üeibungs&räl't© im Gerät, einsehliess«
lieh der mechanischen Ausgleichsvorrichtung, aiioiestens 25% der GesamtaEtrie'bskraft betragen soll«
Ist 2*ö. die Antriebskraft 4o ca/kg
und die öuarae aller .KeibUKgsferafte im Gerät go, i
so ergibt sich eine Differenz von Io
Aus diesem «Lraftüberschuas entsteht das Drehmoment, welches geregelt werden, muss, weil sich die Reibungswiderstand© im
Gerät im Betrieb dauernd ändern und u«üe auch der Betriebs* druck in gewissen Grenzen schwanken kann*
Diese Regelung des Krsitüberschusses kann nuß erfindungsge» näss auf verschiedene Weise erfolgen, wobei die einseinen Mass«
nahmen, sich in weitem Rahmen ergänzen und aufeinander abgestimmt; werden lcÖJsnen*
So wirkt sieb die hydraulische .Regulierung durch eine oder mehrere Hili'sdüseB praktisch aro Entstehung sort der Reaktion©«
kraft, nämlich am Strahlrohr, aus, ir4ei:i sie ei β ssweites Drebiaoment auf das Strahlrohr erzeugt, das dem Hauptdrehmoment sowohl
entgegenwirken als euch- es unterstützen kann.
Der weiteste .Regelun.gabex'eich ergibt sieh, wenn sea as er dem aweiten Drehmoment auch das iaatriebadreMoment durch. Indeiung
des Moiaentexiarmes W. verändert werden kann«
Die mechanische Regulierung beruht dagegen auf der Bremswirkung der Luft zylinder, deren Totpunicte durch die Kinematik
des jeweils in Bewegung befindlictien llolbens so stark überdeckt werden, dass sich eine praktisch gleichförmige umlauf·
bewegung ergibt.
Bie Erfindung ist nicht darauf beschränkt, dass alle beschriebenen Massnalimeri gleichzeitig zur Anwendung koiamen« ßo bat sich
BeB, gezeigt, dass man bei Anwendung des iieaittionskrumaers im Dreh teil 5 und einer KiIf sau. se as Strahlrohr allein durch eine
geringfügige Drehung des Strahlrohres bzw* seines Mundstückes die Kilfödüse der Drehrichtujig des legners entgegensetzt so fein
vor allein so schnell einstellen kann, dass man in
garden fieiiie iron fällen auf die Luftbs?emsmi.g verzichten kann» unter Umständen kann, auch die .Duffbremstmg allein genügen·
Schlisslich kam;» insbesondei-e bile, kleine» Gera ten j der* auta i'aitrieb nötige ReaktioDSdruck durcte. eine entsprechend starke
Hilfsdüse erzeugt werden, sqdass der Momentenara M wegfallen kann und die He ge lung durch eine weitere Hilf sdüse, gegebenen·
falls in VerbiDäung mit der Luftbremsung,. erfolgen.»
Claims (1)
- ,4 nap füo ii e II8) Ci-JOSsfi-ichearegners cleeser? Strahlrohr sich durch die iifückstoss^oiupone^te des Wasserstrahles um die Mittelachse des das Druckgasser dem Dreirfceil senkrecht auführendaa Lagergehäuses drefet, dadurch gekertcseieiiaet^ dass zur Ute— beugung des zum Betrieb des „uegaers erforti-erlicheß Dreh«» moaentea der Wasserweg im. .ü-rehteil des -S^gaers iaraaitteLbaa? nach Verlass«!! des lagergehäuses zweimal scharf abgsidnkelt ist und dsim i:a das geradlinig® Strahlrohr mündet s und dass zur .Regelung der Re-a^tionskrsdft eijas uamittel"bar auf dea Drehte! 1 dee Hegüir;rg v/irlisaide iiydraulisclie urid/oä.er jaech.anische iausgleic.hsvo3?ricj:rfcuag angeordnet Is1?#2«) äfögrier nach. Anspruch 1, dadurch geleermaetchnetj dass um « des Drelmomeates das Strahlrohr Im l):rehteiX desEegiiers seitlieb. "veHPSchwenfebaa? xmä feststellbar g ist,dm „3») tiegner zach ^An spruc bwl und 2g dailürch. ^kenna ei ahnet, dass die !-.yilraullscse Äußgleic}isvorüä.chtun,g aus einer ein in seiner Richtung mid Stärke regelbares zweites Drelii«.oment deij Hilfsäilse be stellt β■*β) Begnex· Bach ils Spruch J3 dadurch gekonnzeiclaneti» dass die Eilfsdüse tarn. di$ StpaKLrotaaehse drehbar tmd. feststelitosi? SÄgeorilnet ist, üs.B. in seinem drehöaren i?iiio;l©tü.ck oder la dein yrn seine Achse drehbaren Eätrahlrohr selbst»5») Hegiiei1 nach Acspruch J? dadurch gekennzeichnet» dass die Hilisdüse am Drehteil des Hegiieiis aiigoordnet ist·den „6.«) Hegser .nach ^Anapxuchewl unil 29 dadureb. gelEenaseicliaet,dass die.medismische Aui3gleic!is-\rorrichtting ans mindestens %ψΛί am Lagergehäuse s vorsugsv/else horizontal sclisesifcbar gel age xt en BX'esis zylindern bestellt^ deren Kolben vat dem. Drehteil des Eegsors derart gekuppelt aindj dass itee iot"-ei ch.t aus Bffl.menf al !en«iser nach imspiiueh S9 dadurch gekeisazeichnet» dass die^nstaagen. der Brerasaylisder ü'bex" eine gemeinsame Kurbel axt einem im Lagergehäuse gelagerten xmä. -vom Drehte! 1 desRegners angetriebenen Hitzel gekuppelt sind«8.) aj&^er nachteu-sprucbftl ^ 7$ dadurch gskeanaeichnofc, dass die Differeua zwischen der am Strahlrohr vjliteenden Gesamtaatrieb kraft und der Άμμ& aller errechneten Heilyangskitfte im Gerät, eineehliesalich der mechanischen Auapleichsvorriehtune, miadestens 2^$ der Gesamtantriebskraft beträgt·
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