DEP0008913DA - Gehäuseloser Elektromotor, insbesondere Motor mit geringem Luftspalt - Google Patents

Gehäuseloser Elektromotor, insbesondere Motor mit geringem Luftspalt

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DEP0008913DA
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Germany
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motor
stator
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Wetter/Ruhr Harder
Original Assignee
Demag-Zug GmbH, Wetter/Ruhr
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Description

Die Erfindung betrifft einen Elektromotor mit frei liegendem Ständerpaket, also ohne Gehäuse. Die Fortlassung des Gehäuses ist nur dann möglich, wenn es gelingt, die Teile des Motors derart steif miteinander zu verbinden, dass der geringe Luftspalt, der bei Wechselstrommotoren in der Größenordnung von 1/10 mm liegt, und die genaue Flucht der Lager bei zusammengebautem Motor unbedingt eingehalten wird und auf die Dauer auch erhalten bleibt. Um einen eindeutigen und in jeder Beziehung festen Zusammenhalt zu erreichen, hat man das zusammengepresste Ständerblechpaket mit einer Art Korb umgossen, der an den Enden Ringe aufweist, welche das Ständerpaket einfassen, und der mit einer Anzahl von Rippen versehen ist, welche diese Ringe verbinden. Dieser Rippenkorb kann als ein weitgehend durchbrochenes Gehäuse angesehen werden.
Namentlich für Kleinstmotoren hat man die Blechpakete auch zusammengenietet. Geringe Verschiebungen und Versetzungen der Bleche gegeneinander sind aber wegen des notwendigen Spieles zwischen Niet und Lochwandung der Bleche unvermeidlich, sodass man mit einem derart genieteten Blechpaket einen gehäuselosen Drehstrommotor oder einen sonstigen Motor mit geringem Luftspalt nicht aufbauen kann, zumal wenn Leistungen gefordert werden, die über denen der Kleinstmotoren liegen.
Man hat auch schon vorgeschlagen, das Ständerblechpaket durch gewölbte Platten zusammenzuhalten, die in Nuten des Blechpaketes verbunden sind. In den Klammern und Stirnplatten sind Rillen vorgesehen, die zur Zentrierung der Lagerschilde dienen. Da Stirnplatten und Klammern vernietet werden, besteht die Gefahr, dass die Wölbung der Platten sich beim Zusammenbau des Ständerpaketes ändert, was eine Verschiebung der Zentrierbrillen zu Folge haben würde. Eine solche Ausbildung der Zentriermittel lässt daher eine genaue Zentrierung der Lagerschilde mit Sicherheit nicht zu.
Gemäß der Erfindung wird der Motor derart aufgebaut, dass der versetzungsfeste Zusammenhalt des Ständerpaketes durch in Außennuten des Blechpaketes eingelegte Klammern o.dgl., die Zentrierung der Lagerschilde durch die Außenkanten der Ständerbleche und die Verbindung der Lagerschilde mit dem Blechpaket durch Zugschrauben erfolgt. Die Lagerschilde liegen dabei gemäß der weiteren Erfindung nicht gegen die Ständerbleche an, sondern die Mittel, mit denen diese Bleche versetzungsfrei zusammengehalten werden, also die Nutenklammern oder die ihnen gleichwertigen Mittel. Die Nutenklammern sind zu diesem Zweck mit Köpfen versehen, die Abbiegungen o.dgl. erhalten, sodass sie druck- und knickfest sind, wobei der Abstand der Endflächen dieser Köpfe ein genau festgelegtes Maß ist.
Der neue Motor zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Steifigkeit im Aufbau aus. Das zusammengeklammerte Paket erleidet keinerlei Versetzungen oder Verschiebungen der Bleche untereinander, sodass der verlangte Luftspalt zwischen Ständer und Läufer auf die ganze Länge genau eingehalten werden kann und auch keine Klemmungen oder Zwängungen in den Lagern auftreten. Da in Bezug auf die Blechstärke bestimmte Toleranzen zulässig sind und die Blechpakete bei der Herstellung meist einer genau festgelegten Pressung unterworfen werden, kann die Länge des Blechpaketes etwas variieren. Damit würde bei einem gehäuselosen Motor auch der Abstand der Lager etwas veränderlich sein und das könnte wieder Klemmungen der Motorwelle oder unzulässige Axialspiele mit sich bringen. Werden aber gemäß der Erfindung die Lagerschilde nicht gegen die erste und letzte Scheibe des Blechpaketes, sondern gegen die Endflächen der Verbindungsmittel dieser Blechpakete gelegt, so kann man das Längsmaß passungsmäßig festlegen, sodass auch der gehäuselose Motor einwandfrei laufend im Austauschbau hergestellt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch den Motor,
Abb. 2 eine Einzelheit.
Die Ständerbleche 1 haben am Umfang Flachnuten 2, in denen die Nutenklammern 3 liegen. Sie sind aus einfachen Blechstreifen gebildet, die an den Enden zu Köpfen 4 erweitert sind, welche nach beiden Seiten hin bei 5 abgebogen sind und die Ständerbleche 1 zusammenhalten. Durch Stemmnuten 6 wird der seitliche Kraftschluss zwischen Klammern 3 und Nutenwandungen gewährleistet. Es ist damit ausgeschlossen, dass sich die Ständerbleche beispielsweise um einen geringen Betrag schräg zur Motorachse stellen oder einen geringen Betrag schräg zur Motorachse stellen oder dass sich das eine Blech gegenüber dem anderen Blech um einen geringen Winkel verschiebt. Das festgefügte, gegen Versetzung gesicherte Ständerblechpaket dient an seinem Außendurchmesser bei 7 als Zentrierung für die Lagerschilde 8 und 9, welche durch die Ankerschrauben 10 gegen die Endflächen der Klammerköpfe 4 gezogen werden. Damit ist der ganze Zusammenhalt des Motors gegeben. Es sind weder besondere Zentrierringe erforderlich noch das Umpressen des Ständerblechpaketes. Der gesamte Motor ist in seinem Aufbau äußerst einfach und weist nur wenige Teile auf. Seine Wärmeabfuhr ist ausgezeichnet und die Abmessungen sind geringer als es mit anderen Motoren zu erreichen ist. Auch das Gewicht ist auf ein Mindestmaß heruntergedrückt.

Claims (3)

1) Gehäuseloser Elektromotor, insbesondere Motor mit geringem Luftspalt (Drehstrommotor), dadurch gekennzeichnet, dass der versetzungsfeste Zusammenhalt des Ständerblechpaketes durch in Außennuten des Blechpaketes eingelegte Klammern o.dgl., die Zentrierung der Lagerschilde durch die Außenkanten der Ständerbleche und die Verbindung der Lagerschilde mit dem Blechpaket durch Zugschrauben erfolgt.
2) Gehäuseloser Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde gegen die Endflächen der auf genaue Länge gefertigte Klammern oder der sonstigen Haltemittel der Ständerbleche anliegen.
3) Gehäuseloser Motor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfstücke der Klammern o.dgl. durch V-, U- oder ähnliche Form druck- und knickfest ausgebildet sind, sodass die als Anlage für die Lagerschilde dienen können.

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