DEP0001080DA - - Google Patents
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Description
BADISCHE ANIIIK" & SODA - IABSIK
I3G-= Farbenindustrie Aktiengesellschaft
"In Auflösung" Gesetz No0 9 30/11.45»
ό 1080 IZb/42e Unser Zeichen: O0Z, 15304.
Ludwigshafen a/ßh,sderi 9= September 194T/Hb.-Be.
Flüssigkeitastandanzelger
für hohe und höchste Drucke
Optische Flüssigkeitsstandanzeiger (im folgenden mit Fl.St.A.
bezeichnet) wurden bisher immer nach dem Prinzip gebaut, dass das Auge des Beobachters von der Seite her» also in waagrechter oder
schräger Richtung, in den i'l.St.A. hinein oder durch ihn hindurch
blickt und dabei die Höhe des Flüssigkeitsspiegels hinter der durchsichtigen, meist aus Glas (im folgenden soll das Wort Glas
aueh andere durchsichtige Stoffe umfassen) bestehenden Wand beobachtet.
Dabei wird diese durchsichtige Wand (auch, mit Fenster be*
zeichnet) von den beiden Medien (meist Flüssigkeit und darüber befindliches Gas), deren Stand gemessen werden soll, berührt, und
diese sind als obere und untere Schicht mit dazwischen liegender Trennfläehe unmittelbar zu erkennen. Die Beobachtung kann auch
mittelbar z.B. über einen Spiegel oder ein Fernrohr erfolgen.
Drei Bauarten von optischen Fl.St.A. haben sich herausgebildet, die alle nach dem Prinsip der kommunizierenden Röhren arbeiten,
nämlioh
1) solche mit oben offenen oder beiderseits angeschlossenen
Glasröhren (s. Abb. 1),
2) solche mit einem Fenster mit Einblick und Reflexion (s. Abb. 2) und
3) solche mit zwei Fenstern und Durchblick (s. Abb. 3)·
■· 2 -
Für hohe and höchste Drucke kommen nur die Bauarten 2) and
5,) in Frage j weil·.idle Zugfestigkeit dea Glases bei Rohreu mit
genügend weiter9 die Kapillarkraft ausschaltender Bob.;: ang nicht
ausreicht,
Aber aach mit diesen Bauarten lassen sich nicht beliebig
hohe Drucke erreieheng wenn eine einigermaasen ausreichende Beobachtung
der Höhenstandsänderungen dea Flüssigkeitsspiegel» er«*
folgen soll»
Abgesehen von den Fäilen} wo durch Anwendung zweier Flüssig"
keiten mit verschiedenem spe«ifisehern Gewicht die Anzeigelänge
im I1TuSt3A, gegenüber den Hallenschwankungen d@s Fl1OSsigkeitsopiegele
im Behälter umgeformt} also verkleinert werden kann,
muss der durchsichtige Teil des Pl,St»A» mindestens so lang sein
wie die zugelassenen oder zu beobachtenden Höhenschwankungen
des Plüssigkeitsspiegels betragen * Dabei kommt man bei kleinen
Höhenschwankungen mit ungeteilter Ausführung des B1I0St0A, duroh{
während er bei grossen unterteilt sein muss·>
Bei der Forderung 1 ununterbrochener Standbeobachtung müssen im leteteren Falle
die einzelnen Teile zudem noch gegenseitig versetzt sein»
Daraus folgt wiederum, dass bei der Bauart 2) und 3) zum Abdichten der ßlasfenster Dlchtungslängen notwendig sind?
die etwas mehr als das zwei- fee-ew·« vierfache der Beobachtungs·=
länge betragen» Ü<.ß» erhält bei nur 100 mm Bor olisichta länge;
5 mm Durchsichtsbreite und 10 mm Dichtungsbreite bei Bauart 3) die Dichtungsfläche eine mittlere Länge von 490 außf also
von beinahe l/2 m*. Bei 200 mm Durchsichtalänge und sonst gleichen
Maßen ergibt sich eine mittlere Diohtungslänge von 890 mnu
Dass durch solche Diohtungslängen eine immer grösaere Betriebs-Unsicherheit
entsteht t Je höher die Drucke werden, liegt auf
der Hand,
Ein zweiter Grund, warum die bekannten Fl4St0A= bell»«=»
big hohen Drucken nicht standhalten^ ist folgender?
Die Glasfenster in den MeJ;allgehäusen der Fl0St.A. sind
längliche prismatische Glaskörper von rechteckigem Querschnitt,
a» a in Abb* 2 and 3= Sie werden mit Dichtungen b in das Gehäuse
c eingelegt und mittels Deckel d und Schrauben e fest und dicht in das Gehäuse eingepresste, Durch den inneren Überdruck werden
besonders in der Kitte der Pl0St0A0 die Glaskörper auf Biegung
und Verdrehung beansprucht s wobei 9 abgesehen von den infolge au
schwacher Konstruktion oft zu beobachtenden« bleibenden Formänderungen.» erhebliche mit der Entlastung wieder zurückgehende
elastische Formänderungen in den Metallteilen auftreten} denen
das spröde Glas nicht zu folgen vermag ο Die dem Glas elgentüm-
zulässige
liehe hohe/Druckbeanspruchongj die das acht- bis fünfzehnfache
liehe hohe/Druckbeanspruchongj die das acht- bis fünfzehnfache
der Zugbeanspruchung beträgt, kann bei der sich aus beiden
ausammensetaenden Biegungsbeanspruehuiag gar nicht ausgenutzt
werden, weil immer dei? niedrigere Wert von beiden massgeblich
ist» Die als Folge der Biegungsbeanspruohung auftretende Verbiegung verschiebt die tatsächliche Dichtungslinie„ die bei
parallelen Flächen in ihrer Mitte also sogenannte mittlere Di chtungs linie angenommen wird, zur äusseren Kante der Dich·»
tungsflache hin9 vergrössert damit das Biegungsmoment und die
Biegungsbeanspruchung im Glaskörper und verursacht die beim spröden Glas gefährlichen Kantenpressungen»
Damit wird nicht nur die Dichtung gelockert und ein Undichtwerden des Fl5St0Aa ermöglicht ρ sondern es entstehen auch Brüche
des Glaskörpers.
Aus all diesen Gründen sind Jf1I = St3A, der bisherigen Bauart bei hohen und höchsten Drucken von ζ.B0 1000 at nicht genügend
betriebssicher»
Es wurde nun gefunden«, dass man Fl»St«A», die höchsten Drucken
pte standhalten 9 erhält9 wenn man sie unter Verwendung
eines durchsichtigen Stabes so baut9 dass man nicht wie bisher
von der Seite her auf die Trennfläche der beiden Schichten» sondern
von oben oder von unten durch die eine Schicht hindurch in die andere Schicht blickt, wobei die Grenzfläche durch Art und
Stärke der Färbung oder Tönung des Stabes den jeweiligen Flüssigkeitsstand erkennen lässt»
In den Abb« 4 Ms 6 sind Ausführungen der Erfindung näher
erläutert* Man bautgemäss Abb« 4 einen glatten oder besonders
geformten, mit durchsichtiger Stirnfläche versehenen Glasstab f so in dae Gehäuse η ein? daae er senkrecht oder schräg duroh
dienes hindurchgeht und beiderseits abgedichtet ist and sich mit
seinem oberen Teil im oberen und seinem unteren Teil im unteren Medium innerhalb des Bereiches der möglichen Ilöhenschwankungen
befindet*
Duroh diese Bauart des I1I α St» A. wird erstens die mittlere
Dichtangelangt bei gleicher oder grösserer Anzeigelänge auf
einen Bruchteil der bei der bisherigen Ausführung nötigen Länge verringert» Bei &»tt. 10 mm Durchmesser des Glaaatabes- und 6 mm
Dichtungsbreite ergibt sich für beide Dichtungen» oben und unten zusammen 9 eine mittlere gesamte Dichtungalänge von 100 mm.
Zweitens wird der Glasstab nicht mehr auf Biegung? sondern
nur noch auf Druck beanspruchts sodass er höhere Belastungen aushält»
Er ist weitgehend entlastet» weil er in einem SttLok durch
das Gehäuse mit beiden Abdichtungen hindurchgeht» Als Dichtungen werden zweckmässig kurze Manschetten m verwendet9 die gegenüber
der längeren Stopfbüchse den Vorteil habens keinen seitlichen
Draek auf den Glasstab auszuüben und ihn au verspannen sondern
ihm mehr Freiheit, sieh selbst einzustellen, geben.
Gemäss Abba 5 ordnet man em druckfestes Fenster g höher
oder tiefer als dem vorgesehenen Flüssigkeitsatand entspricht, Im Gehäuse η an* sodass es also nicht von beiden Schichten jbugleich
berührt wird9 und stellt in Richtung der Sehachse dahinter
einen glatten oder besonders geformten^ mit durchsichtiger und
zweckmässig zum Fenster paralleler Stirnfläche versehenen Glasstab
f so, dass er sich mit seinem oberen Teil im oberen und mit seinem unteren Teil im unteren Medium innerhalb des Bereiches
der Höhenschwankungen befindet9 wobei auf der dem Einbliekfenster
gögenüberliegenden Gehäuseseite oder sonstwo weitere fenster i zum Ausblicken oder Beleuchten angebracht sein können»
Durch diese Bauart des Fl,Ot0A. wird ebenfalls die Länge
der Dlchtungsfläc-hen gegenüber der bisherigen Bauart wesentlich
küraerj, da das Jiinbliekfenster nicht mehr länglich sein
muss, sondern rand sein kann» Es genügt vollkommen eine üinsichtsöffnung
von 10 mm Durchmessers was bei 10 mm Dichtungsbreite eine
mittlere Dichtungslänge von 63 mm für ein Fenster and von 126 mm
bei 2 fenstern ergibt«. Weiterhin tritt bei diesen runden Glaafenstern
mit ihrem kleinen Durchmesser nicht mehr die gefährliche hohe Biegungsbeamispruchung im Glas und im Deckel auf, die leicht
asu Brüchen Anlass gibt» . ., ,
G-emäss Abb, 6 ist der in Abba 5 Glasstab mit einem
fenster aus einem Stück k hergestellt<>
Diese Bauart bringt bei nur unwesentlich umständlicherer Abdichtung den Vorteil, dass
sich auf der Innenseite des Fensters a der anachilessenden
Stirnseite dea Glasstabesp die beide erst mach Ausserbetrlebsetzen,
Ausbau und öffnen des Fl.St.A« zugänglich sind, kein
Schmutz absetzen kann, der die Durchsieht beeinträchtigt. Zweckmäesig
baut man diesen mit dem Fenster kombinierten Glasstab k auf der Seite des Fl0St0A8 ein, von der der Einblick erfolgt oder auf
der eine Verschmutzungsgefahr vorliegt»
Blickt man in den Glasstab oder durch ihn in Richtung seiner Längsachse (nach Abb» 4) durch eine seiner durchsichtigen Stirnflächen
oder nach Abb. 5 und 6 vermittels eines druckfesten Fensters, dann ist in allen Fällen die Höhe der Trennfläehe beider
Schichten, deho also der Flussigkeitsstand9 daran erkenntlich,
dass der Glasstab in dem Raum des einen Mediums anders gefärbt oder getönt, b.B» heller oder dunkler» erscheint als im
Raum dea anderen, was durch eine Lichtquelle noch deutlicher wird, die zvreckmässig an der Einsichtsseite oder gegenüber oder
an anderer Stelle so angebracht ist, dass sie das Innere des. Gehäuses erhellt.
Die Grenze der beiden Färbungen oder Tönungen fällt mit
der Trennfläche der beiden Schichten zusammen, vraa von der Verschiedenheit der Lichtbrechung und der totalen Reflexion
der beiden JV-edien an der Yiand des Glasstabes herrührt»
Um die Höhe des Flüssigkeitsstandes besser erkennen und abschätzen zu können» kann mit Vorteil der Glasstab innerhalb
des Bereiches der Flussigkeitsschwankungen mit einzelnen
Claims (2)
1) Flussigkeltsstandanzeiger fj|r.hohe und höchste Drucke,
4 Λ 'δ^^<^^^^*^*2^—*^***^^******<t*1
bestehend aus einem OruckxesteHjTlJehäusi
wabei(ί,η der Sehachse «4ä>glatten oder besonders geformt©»» durchsichtigen Stab e.ρ der in die beiden Medien (z.B, die
Flüssigkeit und ein darüber befindliches Gas)5 soweit die Fliis-
beobachtet werden sollen„ hineinragt und
der entweder durch das Gehäuse hindurchgeht and beiderseits abgedichtet ist9 oder sich hinter einem oberen oder einem unteren1
oder zwischen Je einem solchen^ druckfesten fenster befindet oder
in sonst gleicher Weise mit einem der genannten Fenster aus einem Stück besteht, so&aaa die Trennflache der beiden Medien- an der
verschiedenenj durch diese verursachten Färbung oder Tönung des
durchsichtigen Stabes 9 durch den der Beobachter Mndure&blioJrt,, mit
oder ohne Hilfe einer künstlichen Beleuchtung erkannt werden
kann»
2) A us führung s form nach Anspruch I1, dadurch gekennzeichnet,
dass der durchsichtige Stab innerhalb des Bereiches der Flüssigkeltsschwankungen
mit einzelnen nockenartigen Ansätzen oder Ki 1«
len oder mit einem spiralförmigen um den Stab herumgehenden Wulst
versehen ist»
BADISCHE ANIIiIN- & SODA ~ FABRIK (^
2 Blatt Zeichnung.
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