DEP0000138MA - Stufenlos regelbares Getriebe mit einem zwischen einstellbar gelagerten Reibkörpern laufenden Übertragungsmittel - Google Patents
Stufenlos regelbares Getriebe mit einem zwischen einstellbar gelagerten Reibkörpern laufenden ÜbertragungsmittelInfo
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Description
Dr. H. Pflieger- Haart*»«
Pateiita.il w ait
© Ettli»-. _ ,« !. b.
lf-Kaipins-aii. 3 Tel. 470
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lf-Kaipins-aii. 3 Tel. 470
Patentanmeldung _lg618al
Patentverwerjung W, Reimers G»m.b»H.Pi ιBad ι Hqmbiirg v.d.BShe.
Industriestr»$? Deutschland,
Stufenlos regelbares Getriebe mit einem zwischen einstellbar
gelagerten Reibkörper?! laufenden Übertragungsmittel.
gg«w»HiflMgm«BHHt^w* Pm gypfj^iy^ w^r jjftf ^g '^WfflMiflftJiBiiBi-WWW ^fefräTS FTSBS ΜΙίίίΊΊ" ΓΤ· ff'BBIffillSSCTWWW^^ftlllSM^^
Bine wesentliche Voraussetzung bei stufenlos regelbaren betrieben mit Kraftübertragung durch Eelbungssohlug ist
die, daß die Anpressung der Reibkörper mit der Höhe der zvL übertragenden Umfangskraft an der Berührungsstelle der
Reibkörper ansteigt 9 um in allen Belastungsfillen und bei allen Über set m^gselnst eilungen eine hinreichende Sicherheit gegen But sehen der Reibkörper gegeneinander zu haben.
Diese Forderung läßt sich bei stufenlos regelbaren Getrieben mit einem zwischen einstellbar gelagerten Belbkurpern lau»
f enden übertragungsmittels, s.B. bei Getrieben mit zwischen verstellbaren Kegelsoheibenpaaren laufender Keilgliederkette3
dadurch erfüllen# daß die Reibkörper an das Übertragungsmittel vom Drehmoment mittel® Kurvenbahnen gepreßt werden^
die an einer auf der Welle drehbar gelagerten und axial ab-, gestützten Muffe angebracht sind. Diese an sieh günstige
Bauart hat den lachteilt daß die Welle und die Reibkörper in Umfanggrichtung nicht mehr fest aneinander liegen, sondern
Patentanmeldung (2618a)sPatentyerwertuag W«Reimers GmbH«,
sieh lose gegeneinander "bewegen können9 sobald das Drehmoment eines der beiden Teile seine Richtung wechselt
oder sieh plötzlich stark ändert. Dadurch können stark© Stöße auftreten* die sogar zu Zerstörungen führen können*
Durch die Erfindung soll dieser lacht eil 'beseitigt werden* indem ein 'beim Anfahren oder Drehmoment«Richtungsweohsel
auftretender Stoß durch eine Bremse aufgefangen und dadurch eine Unterbelastung der Getriebeteile oder gar ein
Ratschen an den Reibflächen vermieden wird. Das wird ®rfindungsgeiaäß dadurch erreicht $ daß die Muffe axial verschiebbar gelagert ist und unter der Wirkung einer sie an
die Reibkörper pressenden Feder steht und daS εwischen der Muffe und ihrer axialen Abstützung eine bei Bewegungen
der Muffe in Richtung auf die Abstützung in Wirksamkeit tretende Bremsvorrichtung angeordnet ist. Dabei kann eine
besondere Vereinfachung dadurch ersielt werden, daß die Bremsvorrichtung so ausgebildet ist* daß sie gleichseitig
als Anpreßfeder für die Muffe wirkt» tine solche Vorrichtung kann 2«£, durch Ringfedern gebildet werden« Es ist
aber auch eine andersartige Ausführung in der leise möglich s daß die Muffe auf ihrem AuBenumfang als Vielflach
ausgebildet ist, das von einer auf der Welle umvgrschiebbar und undrehbar angeordneten Mndhülse umgeben ist,
und daß zwischen dem Vielflach und der Bundhülse axial gerichtete Rollen eingelegt *lnd, die bei Verdrehung
der Muffe und der Bundhülse gegeneinander durch Fest«· keilen die beiden Seile miteinander auf Drehung und
Patentanmeldung (2618a)sPatentverwertun^ W.Reimers GmbH»
Verschiebung kuppeln. Um rechtzeitiges Klemmen ssu err eichen, empfiehlt es SiQh9 federnde Mittel sum Andrücken der Hollen
an die Innenfläche der Bundhülse anzuordnen« Als besonders vorteilhaft hierfür hat sich ein in die Huffenflachen versenkter Federring erwiesene
Auf der Zeichnung sind zwei iUisführungsformen des Erfin» dungsgegenstandes beispielsweise dargestellts und sswar
seigens
Fig. 1 und 2 die erste tosfühxungsfsrm in je einem längs«· schnitt durch das unbelastete und belastete Getriebep
Fig» 3$ 4 und 5 die zweite Ausführungsform in den gleichen Darstellungen und in einem Querschnitt nach der
Linie V-V der Pig, 5*
In den Fig. 1 und 2 ist eine in Kugellagern laufende felle 1 eines stufenlos regelbaren Getriebes dargestellt 9 auf
der eine Kegelscheibe 2 axial verschiebbar und drehbar gelagert ist» Die Habe 3 der Kegelscheibe 2 trägt eine
drehfest aber axial verschieblich mit ihr verbundene Kegel·» scheibe 4» die über ein Kugellager 5 an einem Bund der
felle 1 abgestützt ist. Zwischen beiden Kegel scheiben läuft eine tfbertragungskette S9 an welche die Kegel scheiben
angepreßt werden. Zur Regelung der Äbtriebsdrehsahl des Getriebes wird mittels einer nicht gezeichneten Begeleinrichtung
iXber ein Kugellager 7 die Kegelscheibe 2 gegen
Patentanmeldung (26i8a) sPatentverwertung; Wo Reimers GmbH»
die Kegelscheibe 4 verschoben und dadurch der Laafkreisdurchmesser der ttbertragungskette 6 geändert» 2ur Übertragung
des Drehmoments der Welle 1 auf die Kegelscheibe trägt die Kegelsehelbe 2 Kurvenbahnen B9 an die sich täliskörper
9 legen» Biese sind andererseits durch an einer Muffe 10 angebrachte K&rvenbahnen 11 abgestützt« Di®
Muffe 10 sitEt undrehbar aber axial versehieblioh auf der Welle 1 und wird durch Ringfeder» 12 gehalten^ die swisehen
ihr und einer auf der Welle 1 befestigten Endseheibe 13 angeordnet sind.
Läuft das Getriebe unbelastet8 dann ist* wie Fig. 1 zeigt$
die Muffe 10 durch den Druck der Ringfedern 12 soweit an die Kegelscheibe 2 hermgeschcben? wie es die !©!^körper 9
und die Knrvenbahnen S und 11 sulassen9 wobei die iälskörper 9 in den tiefsten Stellen der Kurvenbahnen liegen»
Beim Auftreten einer Belastung wird durch das Drehmolnt über die Eurvenbahnen eine Axialferaft auf die Muffe 10
ausgeübtf durch welche die Muffe 10 in ihre linke Endstellung gedrängt wird* in der ihre Stirnfläche 14 an der End»
scheibe 13 anliegt (Fig. 2), Die lälskörper 9 rollen dabei aus den tiefsten Stellen der Kur^enbahnen 8 und 11
in ihre dem jeweiligen ÜbersetBungsTerhältnis entsprechende Betriebssteilung.
Patentanmeldung ^eiSaX^^teatverwertua^ ^.Refraere, GmbH»
Dieser Übergang der Muffe 10 aus der rechten in die linke lädst ellung wird durch die Ringfeder» 12 abgebremst und gedämpft
j bo daß er allmählich, und ohne Stoß vor sich geht» Die Ringfeder» 12 st dien unter einer starken gegenseitigen
Reibungs die es innen ermöglicht? eine große Kraft aufzunehmen«, Umgekehrt können sie sich wegen dieser Äeibu&g
beim Aufhören des Dr da moments und der auf die Muffe 10 wirkenden Axialkraft nur langsam entspannen und nur eine
geringe Kraft abgeben $ die die Muffe nur allmählich gegen die Kegelscheibe 2 bewegt. Dabei wird die formschlüssig®
Verbindung zwischen den bewegliehen feilen dauernd aufrecht erhaltenj so daß keine Schläge auftreten können
Bei der weiten Ausführungsform nach den Fig* 3 bis 5 be» deuten die Zahlen 1 bis 11 die gleichen Teile wie bei der
ersten -tosführungsform nach den Fig. 1 und 2, Die Muffe 10 ist j et &t an ihrem Außenumfang als Vielflach 15 ausgebildet ^ das von einer auf der Welle 1 axial unversehieblich
und drehfest gelagerten Hundhülse 16 umgeben ist« Zwischen den Flächen des Vielflaches 15 und der Rundhülse 16 sind
asial gerichtete Rollen 17 eingelegt, die durch einen in die Flächen der Muffe versenkten Federring ISsadial nach
außen an die Innenfläche der Rundhülse 16 gedrückt werden« Zwischen der Muffe 10 und der Endscheibe 19 der Rundhülse
16 sind weiter Druckfedern 20 so angeordnett daß sich die
Patientamelaungl(,i2i6i28ai)ig Patentyerwertun^ I',Reimers GmW.*
Stirnfläche 14 der Muffe 10 an die Endseheibe 19 kenn«
Bei ¥®rdrehung der Welle 1 und damit der mit ihr fest verbundenen Bundhülse 16 gegen die auf der Welle verdrehba?
und verschiebbar gelagerte Muffe 10 keilen sich die Rollen 17 zwischen der Hondhülse 16 und den Flächen 15 der Muffe
10 fest und übertragen auf diese Weise das Drehmoment von der Welle 1 auf die Muffe 10s von der es über die lälskörper
9 auf die Kegel scheiben 2 und 4 als Ascialdruek wirkt» Dieser Axialdruek ist nun bestrebt, die Muffe 10 in ihre
Endlage (Fig. 4) su drücken. Dieser Bewegung steht die Reibung der Rollen 17 an den Flächen 15 und der Innenfläche
der Bundhülse 16 jsertgegen, sodaß die Bewegung nur unter großem Kraftaufwand langsam vor sich gehen kann und jeder
Stoß aufgefangen wird«.
Läßt das Drehmoment nach? dann lookern sioh die Rollen 17 * der Axialdruck verringert sich und die Federn 2rO drücken
die Muff© 10 in Richtung auf die Kegelscheibe 29 so daß die Muffe 10 bei neuerlicher Lastaufnahme des Getriebes
wieder zum Auffangen des Stoßes bereit ist»
Claims (3)
- featentanmeldung (2StBa) t Patentverwertung W«Reimers GmbH»Patentansprüche.I*) Stufenlos regelbares Getriebe silt einem zwischen einstellbar gelagerten Reibkörpern laufenden Übertragungsmittel 9 an aas die Reibkörper vom Drehmoment mittels Eurvenb&haen gepreßt werdens die an einer auf der Welle drehbar gelagerten und axial abgestutzten Muffe angebracht sinds dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (10) axial verschiebbar gelagert ist und unter der Wirkung einer sie an die Reibkörper (2? 4) pressenden Feder (12 oder 20) steht und daß zwischen der Muffe und ihrer axialen Ah" Stützung (13 oder 19) eine bei Bewegungen der Muffe in Richtung auf die Abstützung te in Wirksamkeit tretende Bremsvorrichtung (12 oder 15/17) angeordnet ist.
- 2.) Stufenlos regelbares Getriebe nach Anspruch 1t dadurch gekennselehnet s daß die Bremsvorrichtung (12) so ausgebildet ist» daß sie gleichzeitig als Änpreßfeder für die Muffe (10) wirkt«
- 3.) Stufenlos regelbares G-etriebe nach den Jtasprüehen 1 und 2j dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung und Anpreßfeder durch Hingfedern (12) gebildet sind«-Patentaameldung (26iBa) iigiPatentverwertung I7.ReimersΑ») Stufenlos regelbares Geträise nach Anspruch 19 dadurch. gekenni5eiföinets daß die Muffe (10) auf ihrem Außenumfang als Vi el flach (1|) ausgebildet ist« Sas iron einer auf der lelle (1) unverschließbar und madreh&ar angeordneten Bundhülse (16) umgeben ist, und daß zwischen dem Vielflach und der Hundhülse axial gerichtete Rollen (17) eingelegt sind, die "bei Verdrehung der Muffe und der Bundhülse1 gegeneinander durch. Festkeilen die "beiden Seile mit·= einander auf Drehung und Verschiebung kuppeln«5») Stufenlos regelbares Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 4; dadurch gekennzeichnet„ daß federnde Mittel (18) Bum Anarücken der Rollen (17) an die Innenfläche der Bundhülse (16) angeordnet sind»6«) Stufenlos regelbares betriebe nach den Ansprüchen 15 4 und 5s dadurch gekennzeichnet, daß als federndes Mittel sum AadrUcfcen der Rollen (17) an die Innenfläche der Faandhiilse (16) ein in die Muffenflachen (15) versenkter Federring (18) dient.
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