DEO0000019MA - Mikroskop zur Erzeugung stereoskopischer Bilder - Google Patents

Mikroskop zur Erzeugung stereoskopischer Bilder

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DEO0000019MA
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English (en)
Inventor
Heinrich Sonnberger
Original Assignee
Zeiss-Opton Optische Werke Oberkochen GmbH, Oberkochen
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Description

Ze.iss^Opton, Optische Werke Überkochen G,m,b.H» Mjjbrjoskop.zur Erzeugung, stereoskagischer.,Bilder,
Zur Herstellung von Stereobildern ist es in der Mikrophotographie bekannt, das zu untersuchende Objekt gegenüber seiner zum Strahlengang senkrechten Wormallag© nach beiden Seiten um wenige Grad zu neigen und nachein-* ander in den beiden Endlagen» also bei schiefer Durch-Strahlung, Aufnahmen anzufertigen» Die beiden Aufnahmen #rgeben dann bei richtiger Justierung im Stereoskop eis entsprechendes Baumbild, Unmittelbar zu betrachtende Stereobilder lassen sich demgegenüber bisher nur mit
mikro
Stereoskopen Srzielen, die zwei getrennte, zueinander geneigte Strahlengänge aufweisen« Diese Mikroskope besitzen aber nur relativ geringe Vergrößerung·
Die Erfindung betrifft ein Mikroskop mit einem um seine Mittellage schwenkbaren Objektträger, welches die unmittelbare stereoskopische Betrachtung des Objekt* auch bei den höchsten Vergrößerungen ermöglicht, Erfin&ungsgemäß ist zu diesem Zweck das Mikroskop mit einem binokularen Einblick ausgerüstet und es ist ferner eine Vorrichtung vorgesehen, die die Schwenkung des Objektträgers mindestens mit einer Frequenz durchführt, bei der &®r Eindruck zweier aufeinander folgender Bilder für den Beschauer verschmilzt* und die im gleichen Rhythmus abwechselnd die beiden Strahlengänge des binokularen Einblicks abdeckt« Auf diese Weise wird jedem Auge jweils nur das Bild der einen Endlage des Objektträgers zugeordnet. Je nachdem, ob die Zuordnung direkt oder über
erfolgt j erhält man ortho- oder pseudoskopische Bilder,
Die erfindungsgemäß verwendete Voriichtung kann tlaen Motor mit einem Exzenter enthalten, der über ein gestänge den Objektträger schwenkt« Gleichzeitig könaea
das Gestänge Blenden zur periodischen Abdeckung beiden Einblicke angetrieben werden. Es können dabei oder auch schwingende Blenden verwendet werden« In vielen lallen wird es auch vorteilhaft sein8 in die beiden Beobachtungsstrahlengänge rotierende Polarisationsfilter mit zueinander senkrechten Schwingingsri«htungen einzuschalten und dahinter fest angeordnete Analysatoren, z«B» in Form einer vom Betrachter zu tragenden Brille,vorzusehen»
Die Erfindung ist sowohl in der Lichtmikroskopie als auch in der Elektronenmikroskopie anwendbar, In der Elektronenmikroskopie ist sie von besonderer Bedeutungj zumal hier die in der Lichtmikroskopie für geringe Vergrößerungen bekannte Anordnung zur Stereobetrachtung voa mikroskopisches Präparaten mit zwei völlig getrennten Strahlengängen nicht immer ohne weiteres möglich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf ein licht mikroskop schematisch, dargestellt» Es ergeben sich daraus ebenso wie aus der nachfolgenden Beschreibung auch noch weitere Einzelheiten der Erfindung,
Das in der Zeichnung angedeutete binokulare Mikroskop besitzt einen Objekttisch 1, ein Objektiv 2, ein Strahlen-
teilungssystem 3 sowie den binokularen Einbliok 4e Der Kondensor mit der Beleuchtung ist bei 11 angedeutet. Es ist aber auch Aufliehtbeleuchtung möglich. Der Objekttisch 1 ist an einem Halter 5 gelagert und um die Achse schwenkbar, und zwar um etwa £6°, Die Schwenkung wird durch ein Gestänge 7j8,9 hervorgerufen» Der Gestänge« teil 7 1st mit einem bei 12 und 13 gelagerten Iftihrungs-3s8rper 14 verbundene In einen j&sschnitt des Körpers greift eine Kurvenscheibe 15 eine d-ie ^ Achse 15T dreh*» bar ist und dadurch eine hin~ und hergehende Bewegung des Körpers 14· in Richtung des eingezeichneten Doppelpfeiles bewirkt, Der Antrieb erfolgt durch einen bei 17 angedeuteten Motor* Der bei 10 geführte Hebel 9 ist starr mit dem Objektträger 1 verbunden und mit diesem um die Achse lf drehbar, Dadurch wird die geradlinige Bewegung des Körpers 14 in eine Drehbewegung des Objektträgers lungesetzt. Mit dem iuhrungskörper 14 ist ferner über den Arm 6 die Blende 16 mit den beiden öffnungen 18 und 19 starr verbunden» Die Öffnungen sind so angeordnet, daß je nach der Stellung des Führungskörpers entweder der eine oder der andere Einbliok 4 freigegeben ist, und zwar immer in dem Augenblicks in dem der Objektträger die eine oder die andere Endlage einnimmt. Der stereoskopische Effekt kommt dabei dadurch zu Stande? daß in den beiden Endagen der Winkel, mit dem das Objekt durchstrahlt wird? ein anderer ist und duroh die Schwingblenden jedem Auge immer nur das eine Bild von bestimmter Durchstrahlungsrichtung zugeordnet ist» Die Drehzahl der Kurvenscheibe 15 muß, um einen ununterbrochenen Bildeindruck zu ermöglichen, so groß sein* daß sich mindestens
etwa 16 Bildwechsel pro Sekunde ergeben.
Eine entsprechend ausgebildete Anordnung läßt sich aueh für Elektronenmikroskope ohne weiteres verwenden» Eier wird jedoch das Bild des elektronenbestrahlten Ob« ^ökfcs auf einem Leuchtschirm entworfen, der dann durch ©inen "binokularen Einblick betrachtet wird, dessen Einz«l8trahlengänge abwechselnd abgedeokt werden«

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1* Mikroskop zur Erzeugung von Stereobildern durch Verschwenken des Objektträgers um seine Mittellage, gekennzeichnet durch einen binokularen Einblick sowie ein© Vorrichtungs die die Schwenkung des Objektträgers min-
    einer
    destöns mit/Frequenz durchführt, bei der der Eindruck sweier aufeinander folgender Bilder für den Beschauer Virgchmilzt, und die im gleichen Rhythmus abwechselnd die beiden Strahlengänge des binokularen Einblicks abdeckt*
    2» Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet! daß die wechselweise Abdeckung des binokularen Einblicks durch, eine rotierende Blende erfolgt,
    % Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet9 daß in den beiden Beobachtungsstrahlengängen rotierende Polarisationsfilter mit zueinander senkrechten Schwinguags« richtungen und dahinter feste Analysatoren angeordnet sind,
    4·» Mikroskop nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet* daß die festen Analysatoren in einer vom Beobachter zu tragenden Brille angeordnet sind.

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