DEN0010390MA - - Google Patents

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DEN0010390MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. März 1955 Bekanntgemacht am 15. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum Erzeugen eines vom Phasenuntersdhied zweier elektrischer Schwingungen abhängigen Stromes, beispielsweise zum Demodulieren eines frequenzmodulierten Signals, dem die erwähnten Schwin^- gungen mit einem von der Frequenzmodulation abhängigen Phasenunterschied entnommen werden.
Eine bekannte Schaltungsanordnung dieser Art enthält eine Elektronenröhre mit zwei Steuergittern, denen die beiden erwähnten elektrischen Schwingungen zugeführt werden, so daß der Anodenstrom dieser Röhre ein Maß für den erwähnten Phasenunterschied ist und insbesondere der erwähnten Frequenzmodulation entspricht. Vorzugsweise wird dabei die Amplitude der erwähnten elektrischen Schwingungen so groß bemessen, daß der erwähnte Anodenstrom praktisch unabhängig von etwaigen Amplitudenänderungen dieser Schwingungen ist. Der Anodenkreis der Röhre läßt sich jedoch nicht leicht einem Verstärker mit niedriger Eingangsimpedanz, beispielsweise einem Transistor, anpassen.
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltungsanordnung ähnlicher Wirkung anzugeben, die gerade besonders geeignet zur Anwendung in Verbindung mit Transistoren ist. Sie ist durch eine Stromquelle gekennzeichnet, deren Strom drei Parallelzweigen zugeführt wird, die je einen Gleichrichter
509 599/92
N 10390 VIII a/21a4
enthalten, wobei die beiden erwähnten Schwingungen in zweien dieser Zweige die Gleichrichter derart steuern, daß der Strom im dritten Zweig ein Maß für den J'haseminterschied der beiden Schwingiuigen ist. Gemäß einem weiteren Kennzeichen bildet dabei (Ut Gleichrichter im erwähnten dritten Zweig einen Teil des Eingangskreises eines Transistors.
Die Erfindung wird nachstehend an I land einer
ίο Zeichnung näher erläutert, in der
Eig. 1 ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung zeigt,
Fig. j Spannungzeitdiagramnie zur Erläuterung der Eig. ι zeigt und
•5 ''''K- 3 V]m' Ahart der Schaltungsanordnung nach Fig. ι zum Deniodulieren frequenzmodulierter Schwingungen ist.
I)ie Schaltungsanordnung gemäß Eig. ι enthält zwei Sclnvingungsquellen ι und 2, deren Phasen-
ao unterschied festgestellt werden soll. Der Strom einer Speisequcllc I wird zu diesem Zwecke über einen Widerstand.:! drei I'arallelzweigen zugeführt, welche die Gleichrichter 5, 6 bzw. 7 enthalten, wobei die Wecliselspaunungsquellcn 1 und 2 im c'rsl<"ii bzw. im zweiten dieser Zweige liegen, während der dritte Zweig einen Ausgangswidcrstaud 8 enthält, der klein im Verhältnis zum Widerstand 4 ist und an dem das Deniodulatioiisergebnis erzeugt wird.
Iu Eig. 2 sind die Spannungen der WechselspanuungsiiiK'lleii 1 und 2 mit F1 und F., bezeichnet. In der Phase«, in der die Spannung F1 negativ ist, leitet der Gleichrichter 5, wodurch bei genügend großer Amplitude der Wechselspannung der Leiter g negativ gegen Erde wird, so daß die Gleichrichter Γ> und 7 gesperrt werden. In der I'hase /', in der die Spannung F., stärker negativ als die Spannung F1 ist, wird der Gleichrichter 6 leitend, während die Gleichrichter 5 und 7 durch die dabei am Leiter 9 erzeugte negative Spannung gesperrt werden.
Nur während der Phaser, in der beide Spannungen F1 und /·'., positiv sind, wird der Gleichrichter 7 leitend, während die Gleichrichter 5 und 6 gesperrt werden, angenommen, der Spannungsabfall am Widerstand S sei nur gering. Der Strom der Speisequclle 1 durchfließt dann völlig über den Widerstand 4 und den Gleichrichter 7 den Ausgangswiderstand 8 (dies ist in Eig. 2 schraffiert dargestellt). Seine Amplitude ist dabei praktisch unabhängig von der Amplitude, der Spannungen F1 oder /'.,, wobei die Zeit, während der er fließt, dem Phasenunterschied der Spannungen F1 und F., proportional ist, so daß der mittlere Strom durch den Widerstand 8 ein Maß für den erwähnten Phasenuuterschied ist.
In Eig. 3 ist eine Schaltungsauordnung zum Demoduliercn frcquenzmodulierter Schwingungen dargestellt, die einem von zwei angenähert kritisch gekoppelten Kreisen 11 und 12 zugeführt werden; an den Anzapfungen 13 und 14 dieser Kreise werden dabei Spannungen mit einem von der Frequenzmodulation abhängigen Phasenunkrsc'hicd erzeugt. Diese Spannungen werden wiederum zwei Parallclkreisen zugeführt, welche die Gleichrichter 5 bzw. 6 enthalten, während der Gleichrichter 7, der nach Fig. ι im dritten Parallelzweig liegt, jetzt einen Teil des Ausgangskreises zwischen der Emittor- und der Basiselektrode eines Transistors 15 bildet, an dessen Ausgangsfilter 16 somit das demodulierte Signal erzeugt wird. Die der Speisequclle + der Fig. ι entsprechende Speisequclle 17 kann dabei zu gleicher Zeit zum Speisen der Kolicktorelektrode des Transistors 15 dienen. Weil die Gleichrichter 5 und 6 eine ungleichmäßige Belastung der Kreise 11 und 12 bilden, ändert sich das Ausgangssignal am Filter 16 noch etwas mit der Amplitude der frequenzmodulierten Eingangsschwingungen. Ist die Anordnung so getroffen, daß die Quelle 17, beispielsweise durch Gleichrichtung dieser Eingangsschwingungen (nicht dargestellt), sich mit der erwähnten Amplitude ändert, so können die erwähnten Änderungen des Ausgangssignals herabgesetzt bzw. unterdrückt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines vom Phasenunterschied zweier elektrischer Schwingungen abhängigen Stromes, beispielsweise zum Demodulieren eines frequenzmodulierten Signals, dem die erwähnten Schwingungen mit einem von der Frequenzmodulation abhängigen Phasenunterschied entnommen werden, gekennzeichnet durch eine Stromquelle, deren Strom drei Parailelzwcigcn zugeführt wird, die je einen Gleichrichter enthalten, wobei die beiden erwähnten Schwingungen in zweien dieser Zweige die Gleichrichter derart steuern, daß der Strom im dritten Zweig ein Maß für den Phasenunterschied der beiden Schwingungen ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter im erwähnten dritten Zweig einen Teil des Eingangskreises eines Transistors bildet.
  3. 3. Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisespannung für den Transistor in Abhängigkeit von der Amplitude einer oder beider elektrischer Schwingungen derart beeinflußt wird, daß die Abhängigkeit der Transistorausgangsspaniiitiug von Schwankungen dieser Amplitude vermindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 599/92 12.55

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