DEN0010285MA - - Google Patents

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DEN0010285MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. März 1955 Bekanntgemacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fernsehgerät mit einer Elektronenstrahlröhre mit Metallkonus.
Beim Anbringen großer Elektronenstrahlröhren, beispielsweise mit einem (maximalen) Bildschirmdurchmesser von i2i", im Gehäuse eines Fernsehempfängers ergeben sich Schwierigkeiten infolge der Tatsache, daß solche großen Röhren im allgemeinen nicht mit geringen Toleranzen hinsichtlich der Abmessungen des Schirmes hergestellt werden können; insbesondere gilt dies für Röhren mit Metallkonus. .
Weil die erwähnten Toleranzen 5 bis io mm betragen können, ist es beispielsweise nicht ohne weiteres möglich, die Lage des Schirmes im Gehäuse des Gerätes durch Anbringung eines den Schirm eng umgebenden, vorstehenden Stützrandes festzulegen; wenn die Röhre durch eine neue ersetzt werden muß, wird sich im allgemeinen herausstellen, daß der Rand der neuen Röhre nicht in den Stützrand einpaßt.
Es ist bereits bekannt, eine Halterung für Bildröhren unterschiedlicher Größe dadurch zu schaffen, daß die Befestigung der Bildröhre entweder durch flexible Drähte oder durch um die Röhre gelegte Zugseile erfolgt. In beiden Fällen ist jedoch 25, kein sicheres Halten der Bildröhre gewährleistet, da die Haltedrähte bzw. -seile sich leicht auf der glatten Konusoberfläche verschieben können. Außer -
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dem muß bei diesen bekannten Anordnungen die Bildröhre noch zusätzlich durch an der Gehäusewandung fest angebrachte Tragorgane abgestützt werden. Wenn also hierbei die Bildröhre durch eine Röhre mit einem um etwa io°/o größeren bzw. kleineren Bildschirm ersetzt wird, kommt die Bildschirmmitte höher bzw. niedriger und damit der gesamte Bildschirm exzentrisch zum Bildfenster zu liegen.
ίο Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß an dem Konus der Röhre, zweckmäßig in Nähe des Bildschirmes und vorzugsweise mit Hilfe einer Lehre, mehrere Halteorgane mittels einer metallischen Schmelzmasse
t5 starr befestigt, z.B., angeschweißt, sind, die von einem bzw. mehreren fest im Gerätegehäuse angeordneten Tragorgan (en) abgestützt werden.
Vorzugsweise sind die Tragorgane als ein die Schauöffnung des Gerätegehäuses umgebender,
ao nach innen vorstehender und vorzugsweise aus Isoliermaterial bestehender Rand ausgebildet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
Fig. ι ein Ausführungsbeispiel eines Fernsehempfängers gemäß der Erfindung in Rückansicht darstellt, während ' . .
Fig. 2 ein Axialschnitt längs der gestrichelten Linie II-II der Fig. i. ist.
Die Figuren zeigen den für die Erfindung wesentlichen Teil eines Fernsehempfängers mit einer rechtwinkligen Elektronenstrahlröhre i, die in einem beispielsweise hölzernen Gehäuse 3 untergebracht ist. Der Bildschirm 5 der Röhre 1 ist in üblicher Weise hinter einer im wesentlichen recht- _ winkligen Schauöffnung 7 in der Stirnwand des Gehäuses 3 angeordnet (Fig. 2), während zwischen der Röhre 1 und der erwähnten Stirnwand eine sogenannte Maske 9 aus isolierendem Material angebracht ist, hinter der der Rand des Bildschirmes 5 verborgen ist und die auch zum Isolieren des Randes des Metallkonus 11 der Röhre 1 gegen das Gehäuse 3 dient. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, hat die Maske 9 einen rinnenförmigen Querschnitt und ist an der Stirnwand des Gehäuses 3 befestigt.
Wi,e vorstehend bereits bemerkt wurde, weisen die Abmessungen und die Form des Bildschirmes 5 verhältnismäßig große Toleranzen auf; es ist nicht möglich, die Maske 9 so auszubilden, daß beispielsweise ihr als Tragorgan für die Bildröhre 1 ausgebildeter, vorstehender Außenrand 13 eng um den Rand des Bildschirmes 5 paßt. Um dafür Sorge zu tragen, daß der Schirm 5 stets in der richtigen Lage gegenüber der Begrenzung der Schauöffnung, die durch den Innenrand 15 der Maske 9 gebildet
55' wird, angeordnet ist, sind in der Nähe der vier abgerundeten Ecken des Bildschirmes 5 an den Metallkonus 11 der Röhre 1 vier Halteorgane angeschweißt, die je aus einem Eisenstreifen 17 bestehen, an den eine Verlängerung in Form eines
6Ό zweiten Streifens 19 mittels Schraubenbolzen 21 angeschraubt ist. Die Ebenen der Streifen sind parallel zur Achse der Röhre 1; Jeder Streifen 19 weist einen: gabelförmigen Teil auf, der den vorstehenden Rand 13 umfaßt, so daß durch die vier Halteorgane 17, 19 die Lage des Schirmes 5 gegenüber der Maske 9 festgelegt werden kann. Damit die richtige Lage des Schirmes 5 einstellbar ist, sind die Streifen 19 gegenüber den angeschweißten Streifen 17 verstellbar, indem die Bolzen 21 durch weite öffnungen in den Streifen 17 hindurchgeführt sind. Die Röhre 1 wird durch einen am Chassis 23 des Empfängers befestigten etwas nachgiebigen Bügel 25 gehalten, der den Hals 27 der Röhre 1 an der Stelle des Überganges zum konischen Teil umfaßt und eine axial gemäß dem Pfeil 29 gerichtete Kraft auf die Röhre ausübt. Hierdurch werden die Haltestreifen 19 an den als Tragorgan wirksamen vorstehenden Rand 13 angedrückt. Die Lage der Verlängerungen 19 gegenüber den Streifen 17 kann hierbei so gewählt werden, daß zwischen dem Maskenteil 15 und dem Bildschirm 5 zur Isolierung ein geringer Zwischenraum von beispielsweise 1 mm übrigbleibt.
Die Schauöffnung 7 kann auf übliche Weise durch eine . (nicht dargestellte) Sicherheitsscheibe abgedeckt sein.
An Stelle von aus 2 Teilen 17 und 19 bestehenden Halteorganen können auch aus einem einzigen Stück bestehende Halteorgane Anwendung finden. Zum Unterschied gegenüber den Streifen. 17 dürfen die aus einem Stück bestehenden Halteorgane erst.nach Anschmelzen des Schirmes 5 an den Konus 11 an diesen angeschweißt werden, weil durch das Anschmelzen Formänderungen auftreten. Das Anschweißen der einteiligen Halteorgane kann in einer Lehre erfolgen, wodurch die Passung auf den Rand 13 der Maske 9 gewährt ist. Wenn zweiteilige Halteorgane gemäß den Fig. 1 und 2 Verwendung finden, kann zum Anjustieren gleichfalls eine Lehre verwendet werden; in beiden Fällen wird erreicht, daß beim Ersetzen der Elektronenstrahlröhre die neue Röhre ohne weitere Einstellhandlung in der richtigen Lage gegenüber der Schauöffnung angeordnet wird. Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Vorrichtung ist der, daß die Befestigung der Röhre im Gehäuse mit Hilfe von Organen erfolgt, die an dem verhältnismäßig kräftigen Metallkonus der Röhre angebracht sind, während die verletzliche Metallglasverbindung am Rande des Schirmes nicht belastet wird.

Claims (1)

  1. PATE NTAN S PKÜ CH E:
    ■i. Fernsehgerät mit einer Elektronenstrahlröhre mit Metallkonus, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Konus (11) der Röhre (1), zweckmäßig in der Nähe des Bildschirmes (5) und vorzugsweise mit Hilfe einer Lehre, mehrere Halteorgane (17, 19) mittels einer metallischen Schmelzmasse starr befestigt, z. B. angeschweißt, sind, die von einem bzw. mehreren fest im Gerätegehäuse (3) angeordneten Tragorgan (en) (13) abgestützt werden. '.'■■. . -1:
    ■ 2. Fernsehgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragorgane (13) als ein die Schauöffnung (7) des Gerätegehäuses (3) umgebender,- nach innen vorstehender und vor-
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    zugsweise aus Isoliermaterial bestehender Rand (13) ausgebildet sind.
    3. Fernsehgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane je aus einem nicht lösbar an er Röhre (1) befestigten Teil (17) und einer an diesem Teil einstellbar befestigten Verlängerung (19) bestehen, die mit einem Tragorgan (13) im Eingriff steht.
    4. Fernsehgerät nach Anspruch 1 bis 3, da-. durch gekennzeichnet, daß die Halteorgane je aus wenigstens einem streifen- bzw. plattenförmigen Teil (17) bestehen, dessen Ebene parallel zur Achse der Röhre (1) liegt.
    5. Fernsehgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einer Elektronenstrahlröhre mit rechtwinkligem Schirm, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane (17, 19) an oder in die Nähe von den Ecken des Schirmes (5) am Konus (11) angeordnet sind.
    Angezogene Druckschriften:
    USÄ.-Patentschriften Nr. 2 565 327, 2 654 880.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 530/151 6. 56

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