DEM0020217MA - - Google Patents

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DEM0020217MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. September 1953 Bekanntgemacht am 20. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines Drehgriffes, insbesondere für Motorräder u. dgl. zur Bedienung sowohl des Vergasers als auch des Dekompressionsventils. Derartige Griffe sind an sich bekannt, und zwar hat man schon, die Anordnung so· getroffen, daß die beiden Bedienungszüge etwa senkrecht zur Achse des Lenkerrohres verlaufen. Dies führt in der Verlegung der Züge zur Bildung von Schlingen, die bei der Handhabung des Fahrzeuges hinderlich sein können. Man hat auch schon die Kurvenhülse eines Griffes mit parallel zum. Lenkerrohr geführten Bedienungszügen mit Kurven gegenläufiger Steigung versehen, um . sowohl den Vergaser als auch das Dekompressionsventil wahlweise betätigen zu können. Bei dieser bekannten Ausführung ergab sich jedoch der Umstand, daß die beiden Bedienungszüge in einem verhältnismäßig großen gegenseitigen Abstand angeordnet werden mußten. Bedingt war dies durch die Ausbildung der Steuerkurve. Die Bildung von Schlingen wie bei der erstgenannten Ausführungsform wurde zwar bei dieser Griffausführung vermieden, jedoch bestand gerade im Bereich des Kopfstückes des Griffes noch immer eine gewisse Zerklüftung, so daß sich Schmutzecken bildeten. Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine solche Zerklüftung, die insbesondere bei einem Motorfahrrad, also bei ■ einem ausgesprochenen Leichtfahrzeug, störend in Erscheinung tritt, zu verhindern und beide Kabel möglichst dicht nebeneinander verlegen zu können und in das Kopfstück des Griffes einmünden zu lassen. Gegebenenfalls besteht dann auch die Möglichkeit, nicht nur Schmutzecken zu vermeiden, sondern beide Züge mit ihren Außen-
609 619/84

Claims (2)

M 20217II/63h Spiralen in einem gemeinsamen Schutzüberzug unterzubringen, so daß äußerlich nur ein Kabel in Erscheinung tritt und; eine Zerklüftung der Armaturen im Lenkerbereich ausgeschlossen wird. Er-■ 5 reicht wird dies dadurch, daß die in Umfangsrichtung der Kurvenhülse verlaufenden, der Gesamtsteigung jeweils der anderen Kurve entsprechenden Kurventeile in Längsrichtung in der Kurvenhülse hintereinander angeordnet sind, oder daß beide ίο Kurven einander kreuzen. Weiter kann auch eine an sich bekannte Federrast angeordnet werden, die dann in der Nullstellung beispielsweise des Schiebers für den Gaszug einrastet und damit für den Fall des Weiterdrehens des Griffes den Beginn der Wirkung des anderen Bedienungszuges anzeigt. In der Zeichnung ist der. Erfmdüngsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. ι einen Längsschnitt durch den gesamten Drehgriff, - Fig. 2 einen Querschnitt durch dias lenkerseitige Kopfstück und; die Führungen der Gleitsteine, Fig. 3 eine Ansicht dieses Kopfstückes von der Lenkerseite aus, Fig. 4 eine Abwicklung einer Kurvenhülse mit einander kreuzenden Steuerkurven, Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform dieser Kurvenhülse. Auf dem Lenkerrohr (nicht dargestellt) ist in an sich bekannter Weise das Kopfstück 1 eines Drehgriffes befestigt, der im wesentlichen aus einer zylindrischen Kurvenhülse 2 und einem darübergezogenen Gummigriff 3 besteht. Die Kurvenhülse 2 kann nach Fig. 4 zwei einander kreuzende Steuerkurven 4, 5 besitzen, die entgegengerichtete Steigung aufweisen. Um die Kurvenhülse 2 in dem Kopfstück ι gegen eine axiale Verschiebung zu sichern, besitzt sie einen in Umfangsrichtung der Hülse verlaufenden Schlitz 6, in den eine im Kopfstück ι angeordnete Schraube 7 eingreift. Die Schieber 8, 9, an denen in ebenfalls bekannter Weise die Zugdrähte für den Dekompressor bzw. den Vergaser befestigt sind, sind in an sich bekannter Weise in entsprechenden Führungen 80, ga in einem seitlichen Ansatz 10 des Kopfstückes 1 längs verschiebbar gelagert. Jede der Steuerkurven 4, 5 besitzt einen in Umfangsrichtung der Kurvenhülse 2 verlaufenden Kurventeil 4a bzw. 5a, der in seiner Länge der Gesamtsteigung der jeweils anderen Kurve 5 bzw. 4 entspricht. Nach Fig. 4 sind die Steuerkurven 4, 5 einander kreuzend angeordnet, so daß die Schieber 8, 9 nahezu beliebig nahe in seitlicher Richtung nebeneinander untergebracht werden können, da die in Umfangsrichtung verlaufenden Kurventeile 4„, Sa bei dieser Anordnung die Anlage der Steuerkurve 4, 5 nicht beeinflussen. Ebenso besteht auch die Möglichkeit, nach Fig. 5 die Steuerkurven 4, 5 so anzuordnen, daß ihre in Umfangsrichtung verlaufenden Kurventeile 4a, Sa in Längsrichtung der Kurvenhülse 2 hintereinander angeordnet sind. Auch hierbei ist die seitlich gegenseitige Anordnung der Steuerschieber 8, 9 nicht mehr von der Länge des Kurventeiles 5fl abhängig. Somit können auch hier die mit den Schiebern 8, 9 zu verbindenden Bedienungszüge nahezu ebenso dicht parallel nebeneinander verlaufen wie bei den bekannten Griffen zur gleichzeitigen Betätigung zweier Vergaser, bei denen die Züge jedoch in ein und demselben Steuerschieber eingehängt sind. Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist zu beachten, daß die in die Steuerkurven 4, 5 eingreifenden Ansätze 11, 12 der Schieber 8, 9 mit Rücksicht auf die Kreuzung der Kurven 4, 5 entsprechend, breitflächig sind. In dem Kopfstück 1 des Drehgriffes ist ferner mit Vorteil eine in Fig. 4 und 5 angedeutete mit 13 bezeichnete an sich bekannte Federrast vorgesehen. Diese besteht z. B. aus einer unter Federdruck stehenden Kugel, die in eine entsprechende Vertiefung der Kurvenhülse 2 z. B. in der Nullstellung des Schiebers 8 für den Gaszug einrastet. Der Rastpunkt zeigt hierbei an, daß bei einem Weiterd-rehen des Griffes 2, 3 in Schließrichtung des Vergasers nunmehr der Dekompressor wirksam zu werden beginnt. Die SchieberS, 9 sind in entsprechenden Führungen 8a, ga des Kopfstückes gelagert. Sie können in diese Führungen von außen eingelegt werden, wozu das Kopfstück im Bereich des Ansatzes 10 mit einem Deckel versehen ist, der durch eine Schraube 15 gehalten wird. Γ A TH N T A N S P R O C H E:
1. Drehgriff für Motorräder u. dgl. mit wahlweise zur Wirkung zu bringenden, durch eine Kurvenhülse mit zwei voneinander unabhängigen Steuerkurven entgegengerichteter Steigung gesteuerten Bedienungszügen, insbesondere zur Vergaser- und Dekompressorbedienung, dadurch gekennzeichnet, daß die in Umfangsrichtung der Kurvenhülse (2) verlaufenden, der Gesamtsteigung jeweils der anderen Kurve (4, 5) entsprechenden Kurventeile (4^, 5e) in Längsrichtung in der Kurvenhülse (2) hintereinander angeordnet sind, oder daß beide Kurven (4, 4U) einander kreuzen.
2. Drehgriff nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer an sich bekannten Federrast (13) od. dgl., die in der Nullstellung beispielsweise des Schiebers (9) für den Gaszug ■ einrastet und damit für den Fall des Weiterdrehens des Griffes (2, 3) den Beginn der Wirkung des anderen Bedienungszuges anzeigt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 858 932;
französische Patentschrift Nr. 907 299.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 619/84, 9·. 56

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