DEM0018991MA - - Google Patents
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Description
Tag der Anmeldung: 18. Juni 1953 Bekanntgemacht am 19. Januar 1956
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehstabfederung
und bezweckt, durch eine neuartige Ausbildungdie Federungseigenschaften zu verbessern
und die Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern.
Bei. den gebräuchlichen Drehstabfederungen ist in der Regel der Drehstab an einem Ende fest eingespannt,
während das andere Ende mit einem Hebelarm versehen ist, an dem die vom Drehstab
aufzunehmende Kraft wirkt. Durch die Länge und den Querschnitt des Drehstabes sind dessen zulässiger
Verdrehungswinkel und damit ein bestimmter Verlauf des Kraftmoments in Abhängigkeit vom
Winkelweg des Hebelarmes festgelegt. Der Winkel weg des Hebelarmes, d. h. der Federungsausschlag,
ist identisch mit dem Verdrehungswinkel des Drehstabes.
Es ist auch eine Drehstabfederung für Kraftfahrzeuge bekanntgeworden, bei der zwei nebeneinander
angeordnete Drehstäbe an dem einen Ende durch ein Kupplungsglied miteinander verbunden
sind, während das andere Ende des einen Drehstabes an einem die Radachse tragenden Schwenkhebel
neben der Schwenkachse und das benachbarte Ende des zweiten Drehstabes am Fahrgestell angreift.
Bei einem Ausschlag des Schwenkhebels wird das Federungssystem um die Schwenkachse
des Hebels verwunden, wobei sich die Drehstäbe windschief zueinander einstellen. Jeder Drehstab
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wird um einen Winkel verdreht, der halb so groß ist wie der Winkel des Schwenkhebelausschlages.
Der gesamte Verdrehungswinkel beider Drehstäbe, die wirkungsmäßig hintereinandergeschaltet sind,
.5 ist also auch bei dieser Federung gleich, dem Winkel des Schwenkhebelausschlages.
Erfindungsgemäß ist der Drehstab als Bestandteil einer Schwinge zur Drehachse der Schwinge
parallel bewegbar angeordnet und mit mindestens
ίο zwei etwa in gleicher Richtung sich erstreckenden
Abstützhebeln unterschiedlicher Länge versehen, die im Zusammenwirken mit festen Widerlagern
den Drehstab um einen von dem Winkelausschlag der Schwinge nach Maßgabe des Hebellängenverhältnisses
abweichenden Winkel verdrehen. Hierbei ist die Differenz der Winkelwege der
an dem Drehstab angreifenden Hebel unterschiedlicher Länge maßgebend für den Verdrehungswinkel
des Drehstabes. Diese Differenz der Winkelwege der Hebel ist abhängig vom Verhältnis
der Hebelarmlängen. Es ist daher möglich, bei gegebener Länge und bei gegebenem Querschnitt
des Drehstabes unabhängig von dem durch diese Größen festgelegten zulässigen Verdrehungswinkel
des Drehstabes durch entsprechende Wahl des Längenverhältnisses der Hebel einen Federungsausschlag
zu erhalten, der größer ist als der Verdrehungswinkel des Drehstabes. Der Federungsausschlag
ist um so größer, je kleiner die Längendifferenz der Hebel ist.
Besondere Bedeutung hat die Erfindung für die Verwendung von Stahlrohren als Drehstabfeder.
Drehstabfedern aus Stahlrohren sind an sich bekannt. Sie haben gegenüber Drehstabfedern mit
vollem Querschnitt den Vorteil des größeren Arbeitsvermögens bei gleichem Federvolumen. Jedoch
war ihre Anwendbarkeit in der gebräuchlichen Anordnung beschränkt, weil bei gleichem
Arbeitsvermögen und gleichem zulässigem Verdrehungswinkel ein hohler Drehstab länger sein
muß als ein voller. Die erforderliche Baulänge steht jedoch oft nicht zur Verfugung. Hier schafft die
Erfindung Abhilfe, da der Federausschlag unabhängig von der Länge und dem Querschnitt des
Drehstabes festgelegt werden kann.
Eine einfache Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht darin, an dem Drehstab mindestens
zwei Hebelarme gleicher Länge und mindestens einen weiteren Hebelarm abweichender
Länge anzuordnen. Der Drehstab kann auch im freien Ende eines zusätzlich zu den Hebelarmen
unterschiedlicher Länge vorgesehenen Schwenkhebels oder in den freien Enden mehrerer zusätzlicher
Schwenkhebel gleicher Länge drehbar gelagert sein, wobei der zusätzliche Schwenkhebel
mit einem gleichlangen Hebelarm des Drehstabes oder die zusätzlichen Schwenkhebel miteinander
starr verbunden sein können:
Für die neue Drehstabfederung ergeben sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Mit besonderen
Vorteilen kann die Drehstabfederung für Fenderungszwecke im Hafenbau, z.B. bei Dalben
oder für Streichpfähle an-Kaimauern, Verwendung finden. Eine Anwendungsform besteht darin, daß
ein Stahlrohr oder ein anderes Hohlprofil in senkrechter oder annähernd senkrechter Anordnung in
der beschriebenen Weise mittels Hebelarmen und gegebenenfalls mittels zusätzlicher Schwenkhebel
mit der Kaimauer verbunden wird, so daß das Stahlrohr od. dgl. als Drehstab wirkt.
Ferner kann die neue Drehstabfederung zur Abfederung von Fahrzeugen verwendet werden, indem
der Drehstab als Träger für die- Radachse dient. Die Radachse kann dabei konzentrisch, parallel
oder rechtwinklig zum Drehstab angeordnet werden. Gegebenenfalls kann auch der Drehstab selbst die
Radachse bilden. Auch für Sitz- und Liegemöbel kommt die Drehstabfederung in Betracht, so z. B.
für die Abfederung der Sitz- oder Liegefläche, als federnde Rückenlehne für Klappsitze u. a. m.
Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
In der Abb. 1 ist die einfache Ausführungsform
dargestellt, bei der an dem Drehstab zwei Hebelarme gleicher Länge und ein oder zwei Hebelarme
abweichender Länge angeordnet sind. Eine solche Ausführungsform kann beispielsweise als Streichpfahl
im Hafenbau Anwendung finden. Man hat sich dann den Drehstab senkrecht vor der Kaimauer
stehend vorzustellen. An dem Drehstab 1, z.B. einem Stahlrohr, sind gleichlange Hebelarme2
um Lager 3 schwenkbar. Diese Lager 3 sind ortsfest angeordnet, z. B. an der Kaimauer. Mit dem
Drehstab 1 ist weiterhin ein Hebelarm 4 verbunden, dessen freies Ende sich auf einer Stützplatte 5 abstützt.
Bei einer Schwenkbewegung des Drehstabes ι um die Lager 3 verschiebt sich das freie ■
Ende des Hebelarmes 4 auf der Platte 5 etwas. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Länge der
Hebelarme 2 nur etwas größer als die Länge der Hebelarme 4, und zwar um das Maß x. Je kleiner
χ ist, um so größer wird der Federungsausschlag des Drehstabes 1 und um so kleiner wird der Verdrehungswinkel
des Drehstabes. Statt nur einen Hebelarm 4 vorzusehen, kann auch ein weiterer Hebelarm 4' in Verbindung mit einer weiteren
Stützplatte 5" — wie strichpunktiert angedeutet — vorgesehen sein. Zur Vermeidung von Torsionsbeanspruchungen
der Hebelarme 2 können diese um ihre Achse drehbar in dem Drehstahl gelagert
sein. Die Abstützung des Hebelarmes 4 auf der Stützplatte 5 ist derart, daß nur bei der Schwenkbewegung
in einer Richtung von der Grundstellung aus gesehen eine Verdrehung des Drehstabes stattfindet.
Würde sich der Drehstab von der Grundstellung aus in der anderen Richtung bewegen, hebt
sich das freie Ende des Hebelarmes 4 von der Stützplatte
5 ab, und eine Federwirkung tritt ,nicht ein.
Gemäß Abb. 2 ist der Drehstab 1 an den freien Enden zweier gleichlanger und paralleler Schwenkhebel
7 drehbar gelagert, die durch Querverbinder 8 starr miteinander verbunden sind. Diese Schwenkhebel
sind um Schwenkachsen 9 schwenkbar.. Mit den Enden des Drehstabes 1 sind Hebelarme 10,
11 fest verbunden, von denen der Hebelarm 10
etwas kürzer ist als der Hebelarm 11. Die Enden
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dieser Hebelarme sind mit Hilfe von Gelenkzapfen 12 in Lagern 13 zwangschlüssig und verschiebbar
gelagert, so daß auch bei wechselndem Drehsinn der Schwenkbewegung von der Grundstellung aus
eine Verdrehung des Drehstabes stattfindet.
Auch bei dieser Einrichtung kann zusätzlich zu den Hebelarmen 10, 11 ein Hebelarm 4" in Verbindung
mit einer Stützplatte 5" mit dem Drehstab 1 verbunden sein, um bei Schwenkbewegung in
einer Richtung eine Verstärkung der Federwirkung herbeizuführen.
Die Ausführung nach Abb. 3 entspricht im gewissen Sinne der Ausführung nach Abb. 2 insofern,
als der Drehstab ι in den freien Enden der Schwenkhebel 7 gelagert ist, jedoch ist — in Abweichung
von der Ausführung nach Abb. 2 — das eine Ende des Drehstabes, in der Zeichnung das untere, unverdrehbar
mit dem unteren Schwenkarm 7' verbunden, so daß dieser entsprechend dem Hebelarm
11 der Ausführung nach Abb. 2 wirkt. In diesem Falle ist also die Länge des unteren Schwenkarmes
gleich der Länge des unteren Hebelarmes; sie liegen parallel zueinander, da sie zu einem Körper
vereinigt sind.
Im übrigen ist die Ausbildung die gleiche wie bei der Ausführung nach Abb. 2.
Claims (9)
- Patentansprüche:i. Drehstabfederung, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstab als Bestandteil einer Schwinge zur Drehachse der Schwinge parallel bewegbar angeordnet und mit mindestens zwei etwa in gleicher Richtung sich erstreckenden Abstützhebeln unterschiedlicher Länge versehen ist, die im Zusammenwirken mit festen Widerlagern den Drehstab um einen von dem Winkelausschlag der Schwinge nach Maßgabe des Hebellängenverhältnisses abweichenden Winkel verdrehen.
- 2. Drehstabfederung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein solches Längenverhältnis der Abstützhebel, daß der Verdrehungswinkel des Drehstabes kleiner ist als der Winkelausschlag der Schwinge.
- 3. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstab (1) mindestens zwei gleichlange, in den ortsfesten Gelenken (3) gehaltene Hebelarme (2) und mindestens einen weiteren verschiebbar abgestützten Hebelarm (4) abweichender Länge aufweist (Abb. 1).
- 4. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstab (1) im freien Ende eines Schwenkhebels oder in den freien Enden mehrerer gleichlanger und zweckmäßig starr miteinander verbundener paralleler Schwenkhebel (7) drehbar gelagert ist (Abb. 2 und 3).
- 5. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützenden der mit dem Drehstab (1) fest verbundenen Hebelarme (4, 10, 11) oder deren Anschlußgelenkzapfen (12) auf bzw. in ihren Lagern (5, 13) verschiebbar gelagert sind (Abb. ι bis 3).
- .6. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der mit dem Drehstab (1) fest verbundenen Hebelarme (7') die gleiche Länge hat wie der den Drehstab (1) aufnehmende Schwenkhebel (7) und sich parallel zu diesem erstreckt (Abb. 3).
- 7. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (4, 4', 4") sich auf einer Stützfläche (5, 5', 5") kraftschlüssig abstützen, so daß eine Verdrehung des Drehstabes bei seiner Schwenkbewegung nur in einer Richtung stattfindet.
- 8. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (10, 11, 7') in geschlossenen Lagern (9) zwangschlüssig so abgestützt sind, daß eine Verdrehung des Drehstabes (1) bei seiner Schwenkbewegung sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung von seiner Grundstellung aus gesehen stattfindet.
- 9. Drehstabfederung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise als Drehstab ein Stahlrohr dient.Angezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 826275.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 509 629/274 1.56
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