DEM0000463MA - Verfahren zur ununterbrochenen Gewinnung von Bierwürze - Google Patents

Verfahren zur ununterbrochenen Gewinnung von Bierwürze

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DEM0000463MA
DEM0000463MA DEM0000463MA DE M0000463M A DEM0000463M A DE M0000463MA DE M0000463M A DEM0000463M A DE M0000463MA
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Clemens Braun, Monschau, Brauerei zum Felsenkeller, Monschau
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Description

Bei den d®rs®itig®n SudT@rfahren in der Brauerei werden di© Malze in einer Schrotmühle gesehroten und n$toh verschiedenen Maischverfahren gemaischte In de® sioh daran aasehli®ss«nd«n Läuterproküss werdsn die Traber τοη der fürs® im !läuterbottich getrennt, wobei die Würz· durch dl· Treber filtriert wird«. Anstelle ame Läut«rbottiche Terwendet man auch Maischefilter^ in &·η·η eich die ^reb@r auf Filtertüchern absetzenf 8© dass sioh auch hierbei ein® PiI-tersohicht sum Läutern der fürs© bildete Die Aueaussung der Sreber geschitht in beiden Gerätm durch Wasser® Di· bisherige Arbeiteweise d®s Abläutarns durch d@n Lauterb&ttich od®r das Maischefilter hat erhebliche lachteile,» Die Viltri«rfShIgkeit der Filt®rsohioht ist abhängig vom gerkleinerungsgrad des Schrotes und dieser muss entsprechend der Beschaffenheit des Malzes ¥tränd®rt werdtn* Obwohl es bekannt ist» ssur Verbesserung d®s Geschmacks der Bier© die Speis©a beim Schrotpro^esa abzutrennen $ muß man si® b®la Maischen oder Läutsrn zugeben, um die filtrierfähigkei der fr«b®r au erhaltene Srot^dem bereitet dae Abläutern oft gross« Schwierigkeittn und ist nur unter groeeem Seit - und AusbeuteTerlust durchzuführenβ 35uroh ferwendung τοη Aufhackmaschinin9 Läuterdruckr@gleni und eintr Torrichtung gum Mickwärtsdurchdrücken der Läuterrohr® hat man versucht, den Läuterprozess τοη störenden Einflüssen unabhängig au machen0 was aber bisher nur unYollkommen gelungen ist« Ein® besondere Schwierigkeit besteht auch daring die Trefoer gltichaässig aussusüssen* Obwohl man heut® die Quellgeblett im Läuterbottich Toneinander abtrennt@ ist ©ine weitgehende Ausstlssung der fr@b@r kaum zu ®rr®ioh®n* Ber dadurch entat®h®nd® ExtraktTerlust wird aber meist aus Qualitätsrücksichten hingenomaen» da mit feilendem Extraktgehalt auch die unedlen Speisenbestandt©11ι ebenfalls stärker ausgelaugt werdeno
Bsi ferwendung τοη Rohfrucht nehmen die Abläut®rschwierigk®iten sowohl beim Läuterbottich als euch beim Maischefilter oft noch erheblich 2U»
Man hat Yersucht* den Läuterbottich oder das Maischefilter durch Schleudern alt kontinuierliche Abführung der freber zu er&mfzm» f@gen der auch b®i feinster Vermahlung sehr ungleichen feildOhengrösse der Feststoffe ist maa aber zu keinem brauchbaren Brtpbnis
lach der Erfindung wird «ine ununterbrochen» Gewinnung von Bierwürze dadurch erreichtf dass die Maisch« la einem an sich ■bekannten !Drehfilter in 5?r®"b@r und Würg® getrennt «ad die Wttree anschließend in ©iner Sohl emier fein geklärt wird* Die tob der fürs© abgetrennten frsber werden nach Yemiachung mit fasser in einem zweit®» Drehfilter oder in weiteren Stufen, des ®rat®n Dr@hfilt®rs ausgestisst* Di· ausgeeiisetea Treber werden sehliesslich ununterbrochen aus de» Drehfilter ©atfernte Di® Ttqw&&1 d#s Drehfilter® kaan mit einem Metallgeweb© oder auch ait !Filtertuch oder anderen durchlässigen Filtermitteln bespannt sein» Bin® Einrichtung sur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ο Aus dem Maischbottich 1 fittest die Maische in di@ stuf® 2 des dreiteiligen Drehfiltere 16. Die Würg® flieset durch die durchlässige fand in die Wann® 4§ und aus dieser durch die. Rohrleitung 5 zur Klärschleuder 6* Di® Klärechleuder β drückt di® geklärte fürs;® durch di® lohrleitung 7 weg* Di® freber lagern sich auf der Innenwand der fromatl WMm» zwischen Stegen 8 Eb9 werden mit der sich drehenden froamel ®b®r die Mulde 9 gehobenv in di® sie hineinfallen. Durch das gelocht® Rohr 10 wird Aussüsswasstr auf di® !Creb®r geführt und mit Hilfe dieets fasstre werdta di® iDreber in die swei« te Stuf® 11 des Drehfiltere geschweißt» In dieser erfolgt die Srennung d®r Y@rdünnt«a Wurst τοη den frebern in der gleichen Weise wie vorher, di® Sreber fallen in di® Mulde 12 und werden wiederum mit Hilfe τοη Auseüsawasser in di« nach»te Stufe 13 dee Drtthfiliers geschwemmt» lach Aifil~^erung des Wassers gelangen die !reber in di®a«r Stufe in dit Mulde 14 und rutschen sehliesslisa in den friehter 15.
Die figο 2 2®igt eintn Querschnitt durch di@ froamel des Drehfilt©rs und das darunterstehende Würs©samm@lg©fäss0 Zur Weiterbeförderung der Sr@b®r in den Mulden 9f 12t 14« ktentn erforderlichenfalls Schnecken vorg«e®hen werdene Das Abepülen der Tr@b©r durch Auseüsawaeser kenn auch auf der Innenaeit® der froa* mti erfolgen* Statt »in<§r dr®i®tufigtn Siebtrommel können auch mehrere Drehfilter hintereinander bsw* übereinander angeordnet wmri
Dit im Drehfilter Yorgsklärt® Wtirse enthält noch eine groese Menge von Schleimstoffen und anderen feinen Trübungsstoffen· Sie wird
zur f@inklärung d®r Klärschleuder β zugeführt* in deren Trommel dies® Trttbungsstoffe zurückgehalten werden» Meist@ne wird man als Klärschl®ud®r mlnm solch® mit Kammertrommel verwenden., Man kam aber auch mit besonderem.Torteil Härsohl@udem nehmen,, aus denen di® feststoff® p@riodiseh durch selbsttätige fromra©löffnuag ausgetragen werden* W®nn man ©in© Schleudertrommel wählt» aus den«. die Peststoffe kontinuierlich als <§in Seiilaramkonsentrat abgeführt werden a muss das Eongentrat sur ©ewinnung der darin enthaltenes Würze in d®n Maischbottich bzw* in dae Drehfilter zurückgeführt werden· Härsehleud@rn für kontinuierlich® Sehlammaustragung haben Schlammaustragsöffnung@n oder Sü©®a in der Iahe oder an &®v Peripherie d@r SroEm®l? durch di® di@ Feststoff® mit @in@a Teil der flüssigkeit in ein um die Trommel liegendes Panggefäss geschleudert werden« Ein® Leitung führt zweckmässig Tom Schlammfänger der Schleuder su einer Schlammpumpe und von dieser sur Stufe 2 des Drehfilterse
®as Terfahren nach der Erfindung gewährleistet ein® ununterbrochene Abläuterung der fürs© in geringer filterschichthöh·»?© gibt ©ine hohe Extrakt ausbeute durch di® stuf®nw@is® Aussüssung der Sreber« Bs ermöglicht feine 'Schrotung d®s Maises@ unt®r Umständsa sogar Feinvermahlungg wodurch die ?@rsuck®rung des Malzes eiGh beschleunigen lässt» Me Abläut«rs@it wird verkürzt und dadurch di® Leistung d@r Sudanlag· gesteigert« Bi® Qualität des Bi@r@s kann verbessert werden durch ?®ränä®ruiig d®s mitgemaischten Sp#l-» z®naiat©ile einerseits und durch Entfernung des GeretenfetteB bei Schleuderklärung andererseits»
MonschaUg den 15» November 1950

Claims (5)

  1. U) "Verfahren zur «aunterbrochenen Gewinnimg tob Bi®rwürset dadurch gekennzeichnet» daß die Maisch® in ®in®a an sich bekaontea Drehfilter in 2r@ber und Wire« get remit wad di® Wurst· in ®in®r Schleuder feia geklärt wird*
  2. 2β) ¥®rfahr®n n&eh toBprueh 1, dadurch g©k®Bnis®ichn@t9 daß di® d@r Würze atog@trena.ten freto©r nach Termischimg mit Waaser in Drehfilter ausg@stisat
  3. 3„) ?@rfahren nach Anspruch 2@ dadurch gekennzeichnet 9 daß di® ausgesüseten i'retotr ununterbrochoa aus dem Drehfilter entfernt
  4. 4 β) Einrichtung aur Durehführung des Verfahrene nach Anspruch 1, gekennzeichnet darch ein mehrstufiges Drehfilter, in dessen erster Stufe(2}dit trennung der fürs® ron den tPrebern und in den naoh-
    folgenden Stufen (ii) und (13J die Auseüssung d#r üir@b®r erfolgte
  5. 5 β) Einrichtung rar Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, g<
    gek®nas®ichnet diireh ein© mckfühnmgsleitung für di® in der Härschleuder a1)g®schi®d@nta Feststoffe von der Klärschleudtr zum. Maischbottich od®r zum Drehfiltere
    HonschaUg den 15» November 1950

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