DEL0011543MA - - Google Patents

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DEL0011543MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Februar 1952 Bekanntgemacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
. Es ist bekannt, die gleichmäßige Lastverteilung von Gleichrichtern, die von einem Wechselstromnetz beliebiger Phasenzahl gespeist werden, durch Einschaltung von Drosselspulen mit einstellbarer Induktivität in die Wechsielstroinzuleitungen zu erzwingen, die stromproportionale Spannungsabfälle zur Folge haben und damit die Lastverteilung der Parallelläufer bestimmen.
Handelt· es sich um Trockengleichrichter, so
ίο haben diese im Gegensatz zu den meisten anderen Gleichrichterarten an sich einen eigenen, mit dem Strom wachsenden Spannungsabfall, der bei sonst genau gleichen Widerständen der Zu- und Ableitungen die gleichmäßige Belastung sicherstellt.
Die völlige Gleichheit dieser Widerstände ist aber, insbesondere bei Parallelbetrieb von -mehr als zwei Gleichrichtern, die von einem gemeinsamen Haupttransformator (mit einer oder mehreren gleichen Sekundärwicklungen) gespeist werden, nicht ohne weiteres erreichbar. Die sich ergebenden Unterschiede müssen dann mit Rücksicht auf gleiche Lastverteilung ausgeglichen werden.
Hierbei handelt es sich einerseits um Einzelstromstärken in der Größenordnung von etwa 1000A und-mehr, andererseits um die Korrektur von Spannungsdifferenzen in der Größenordnung von höchstens 1 V.
Gemäß der Erfindung wird daher vorgeschlagen, in die Wechselstromzuleitungen zu den Gleichrichtern unabhängig voneinander arbeitende, einstellbare Spannungsabfälle durch induktive Kopplung einzubringen. Diese Spannungsabfälle in den Zu-
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Claims (4)

L 11543 VIIIb/21d2 leitungen zu den einzelnen parallel .arbeitenden Gleichrichtern werden gemäß der Erfindung verschieden zu bemessen sein, da sowohl die S.pan,-nungsabfälle in den Zuleitungen aus dem Transformator als auch die Ableitungen zu den gemeinsamen Gleichstromschienen der Anlage, an die die Last angeschlossen werden soll, und auch in den Gleichrichtern selbst verschieden sind. Insbesondere wird vorgeschlagen, um die Stromschienen Eis.enkerne zu legen. Es entstehen dadurch keine zusätzlichen Verluste. Im Sinne der Erfindung kann z. B. eine der Zuleitungen ohne Eisenkerne ausgeführt sein, wohingegen die übrigen Zuleitungen zu den parallel ig arbeitenden Gleichrichtern einstellbare Eisenkerne erhalten, die Gleichrichter mitsamt ihren Zu- und Ableitungen auf genau die gleiche Last einregeln, wie sie in dem Gleichrichter ohne Eisenkern vorhanden ist. Haben infolge der baulichen Zusammensetzung der ganzen Anlage, z. B. .infolge von Symmetrie, mehrere der parallel arbeitenden Gleichrichter genau gleichen Spannungsabfall, so brauchen diese keine Eisenkerne in ihren Zuleitungen zu haben, sondern nur diejenigen, deren Spannungsabfalle geringer als die ersten sind. Da jede einzelne Zuleitung, z. B. eines Dreiphasengleichrichters, einen solchen Eisenkern trägt, so können gewisse Unterschiede innerhalb eines Gleichrichters zwischen den einzelnen Gleichrichterelementen . äusgeglichen werden, da sonst gewisse Schwankungen in der von dem Gleichrichter gelieferten Gleichspannung auftreten können, die einmal für sich und zum anderen den Parallelbetrieb mehrerer Gleichrichter stören. In allen Fällen ist eben der Gegenstand der Erfindung der, daß durch Einführen von verschieden zu bemessenden, d. h. an eich gleichen, aber einstellbaren! Spannungsabfällen (Eisenkernen) .Unterschiede in den Spannungsabfällen parallel arbeitender Gleichrichter sowie der einzelnen Gleichrichterelemente und ihrer Zu- und Ableitungen und die daraus resultierende ungleiche Lastverteilung ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich bzw. diese Korrektur kann bei hoben Stromstärken mit dem beschriebenen geringen Aufwand erfolgen. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf -eine bestimmte Zahl parallel arbeitender. Gleichrichter und auch nicht auf eine bestimmte Phasenzahl des einzelnen Gleichrichters. , ' Die Steuerung kann so geschehen, daß die Kerne mit veränderbarem Luftspalt ausgeführt werden oder eine zusätzliche Wicklung tragen, an der eine einstellbare obmsche Bürde liegt. Fig. ι der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ein Dreiphasentransforma- tor ι wird aus einem Netz 2 gespeist und beliefert über eine gemeinsame Sekundärwicklung ein Verteilernetz 3, an das mehrere Gleichrichter 4a... 4.e, z. B. in Dreiphasenbrückenschaltung, hier fünf, angeschlossen sind, die parallel auf das Gleichstroms ; netz 5 arbeiten. Die Zuleitungen zu den Gleichrich tern 4b... ^e haben in jeder Phase einen Kern 6b ... 6e. Im Sinne der oben beschriebenen Anlage hat der Gleichrichter 4 a die längste Zuleitung sowie die längste Ableitung, d. h. den größten Widerstand bis zu den Gleichstromanschlußpolen 7, von denen zwecks besseren- Ausgleichs der Belastbarkeit der einzelnen Gleichrichter auch der eine Anschluß links und der andere rechts liegen kann. Der Gleichrichter 4« kann -ohne zusätzliche· Spannutigsabfälle, d. h. ohne Kerne, ausgeführt sein. Die regelbaren Kerne66 ... 6e in den übrigen Zuleitungen erzeugen derart verschieden große Spannungsabfalle, daß. jeder Gleichrichter genau die gleiche Last zu iden Polen 7 hin liefert. Fig. 2 und 3 der Zeichnung zeigen Ausführungsbeispiele dieser Kerne. Die Schenkel 21 sind von den Jochen 22 des die Stromschienen 23 umgebenden Kernes 6 durch Luftspalte 24 getrennt. Diese Luftspalte sind durch eine nicht gezeichnete Einrichtung veränderbar, so daß sie verschiedene induktive Spannungsabfälle in den Zuleitungen erzeugen können, ohne daß zusätzliche Verluste auftreten. Sind die zu regelnden Spannungsabfälle sehr klein, so können die Kerne, wie in Fig. 3 gezeigt, ausgeführt werden. Hier ist der Kern 6 luftspaltlos ausgeführt und trägt statt dessen eine Wicklung 31, an die ein lohmscher Widerstand 32 mit einem veränderbaren'Abgriff 33 angeschlossen ist. Die Kerne werden in an sich bekannter Weise· aus geblättertem Eisen ausgeführt. - ■■ '■·'■■ PATENTANSPRÜCHE:
1. Anordnung zur Korrektur kleiner Spannungsdifferenzen im Parallelbetrieb von Gleich-
' richtern, vorzugsweise Trockengleichrichtern .·■-■ .hoher..Stromstärke, dadurch.-gekennzeichnet, daß in die Wechselstromzuleitungen zu den Gleich-" ricbtern unabhängig voneinander arbeitende, -einstellbare Spannungsabfälle durch induktive Kopplung eingebracht sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen verschieden bemessene Eisenkerne tragen.
.. 3. Anordnung, nach Anspruch 1 oder .2, da-'■■ durch 'gekennzeichnet, daß vorzugsweise jeder Eisenkern einstellbar ist und beispielsweise leinen veränderbaren Luftspalt aufweist. ■ .
4. Anordnung nach Ansipruch 1 oder.2, dadurch gekennzeichnet, daß selbst nicht 'einstellbare Kerne ohne. Luft spalt, mit einer Wicklung, an die eine veränderliche ohmsche Bürde angeschloissen ist, vorgesehen "sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 723 010.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 530/1TO 6. 56

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