DEF0014335MA - - Google Patents

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DEF0014335MA
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standpipe
pure water
pumps
pressure
water
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. April 1954 Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung- bezieht sich auf ein Standrohr für den Einbau in die Druck- und Sauigleitungen zweier Pumpensätze unter Zwischenschaltung von Filtern. Bei der Filtration von Wasser ist es allgemein üblich, daß. man zwei Pumpensätze, und zwar Vorpurnpen und Hochdruckpumpen, verwendet. Die Vorpumpen sind Niederdruckpumpen, die das Rohwasser aus einem Fluß entnehmen und durch Filter hindurchdrückan. Hierbei warden sowohl
ίο Filter in offener als auch geschlossener Bauart verwendet. Aus den Filtern gelangt das Filtrat in Reinwasser-Zwischenbehälter, aus denen es durch Rein wasser- Hochdruckpump en entnommen und in das Netz oder die Hochbehälter gedrückt wird. Die Baukosten dieser Reinwasser-Zwischenbehälter sind — namentlich bei großen Wasser mengen — sehr erheblich. Um diese Kosten zu sparen, ist man gezwungen, die Abmessungen dieser Behälter klein zu halten und ebenso· die Abmessungen der geschlossenen Filterbehälter, da sich sonst bei diesen Wandstärken ergeben, die das wirtschaftliche Maß überschreiten. Ein weiterer Nachteil dieser Anlagen ist der große Platzbedarf, der nicht immer vorhanden ist. Bei kleinem Zwischenbehälter ist es schwierig und oft unausführbar, beide Pumpen so zu steuern, daß, die Wassermengen immer gleichbleiben, da sonst bei verringerter Rohwasserfilterung die kleinen Reinwasserbehälter sehr schnell leergepumpt werden und die Reinwasserpumpen durch Einbau automatisch arbeitender Drosselgeräte gedrosselt werden müssen, was nicht immer bei gleichbleibendem
509 658/44
F 14335 IVc/12 d
Wasserbedarf im Netz, also auf der Verbrauchsseite, möglich ist.
Nach der Erfindung ist es nun ohne weiteres! möglich, große und größte Wassermengen unter Verwendung von zwei Pumpensätzen und unter Ver- ; wendung großer .Kiesfilter in offener oder geschlossener Ausführung Wasser zu-filtrieren/ ohne daß ein Reinwasiser-Zwischenbehälter erforderlich wird. Bei geschlossenen Filterkesseln können dieselben für Niederdruck, also· mit kleinen Wandstärken, dimensioniert werden und große Flächen erhalten. Durch Wegfall des Reinwasser-Zwischenbehälters treten große Ersparnisse an Baltkosten ein.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß sich beide Pumpensätze automatisch in ihrer Fördermenge regulieren, ohne daß teuere und komplizierte Regelorgane erforderlich werden. Die Fördermenge der Vorpumpen ist abhängig von der Höhe des
ao Wasserspiegels auf der Saugseite und von den Druckschwankungen auf der Druckseite. Erstere treten auf, wenn das Wasser aus Flüssen entnommen wird, in denen der Wasserspiegel — sei es durch Hochwasser- oder Trockenperioden — dauernden Differenzen unterliegt. Auf der Druckseite '..sind._.die . Schwankungen bedingt durch die zunehmende Filterversehlammuing während der Filtration. Die Reinwasser-Hochdruickpumpen unterliegen ebenfalls im Betrieb beachtlichen Druckschwankungein, die bedingt sind durch plötzliche große Wasserentnahmen im Rohrnetz. Bei Vorhandensein eines großen Reinwasserbehälters lassen sich diese Differenzen in den Fördermengen der Roh- und Reinwasiserpumpen durch die Größe des Behälters ausgleichen. Nach vorliegender Erfindung ist jedoch dieser Behälter überflüssig. :
Es sind bereits Einrichtungen zum Klären von Flüssigkeiten bekannt, die zum Absetzen von festen oder schlammartigen Stoffen dienen. Diese Einrichtungen umfassen einen Klärbehälter und ein zwischen diesem und der Abführpumpe eingeschaltetes Standrohr. Das Abzapfrohr an dem Standrohr, das zur Abführpumpe führt, ist unterhalb einer vorzugsweise abschaltbaren Verbindungsleitung zwisehen dem Klärbehälter und dem Standrohr an-. geordnet. Diese Einrichtung soll Wirbelbildüngem im Klärbehälter vermeiden. Das Standrohr dient hier gewissermaßen als Stoßdämpfer für die Pumpe, wodurch vermieden werden soll, daß sich die Stöße der Pumpe auf die zu klärende Flüssigkeit im Klärbehälter übertragen. Mit dem der Erfindung zugrunde liegenden Problem hat diese Einrichtung jedoch nichts zu tun.
In der Zeichnung ist beispielsweise die Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt das Einlaufbauwerk mit der Vorpumpe; .
Fig. 2 zeigt die Filteranlage mit dem Standrohr und der Reinwasiser-Hochdruekpunipe.
ι ' zeigt den Fluß, 2 die Vorpumpe·, H1 dan Niedrigst- und Höchstwasserspiegel im Fluß; 3 zeigt
ein Druckfilter, H2 die über dem -Filterbett ver-
änderliche Druckhöhe, die durch die zunehmende Filterverschlammung während der Filtration bedingt ist. Bei Beginn der Filtration ist H2 = o. 4 zeigt das Filterbett, 5 die Filtratleitung, 'die im Standrohr 6 bis auf Kiesoberkante hochgeführt wird. 7 zeigt ein Be- und Entlüftungsrohr, das auf dem Standrohr sitzt. Dieses Rohr kann auch durch ein automatisches Be- und Entlüftungsventil 8. ersetzt werden. 9 zeigt die Reinwasser-Hochdruckpumpe mit der Sauigleitung ι ο und der Druckleitung 11. Die Saugleitung ι ο wird im Standrohr 6 nach unten geführt, wobei H3 die theoretisch größtmögliche: Saughöhe= io;mWS kennzeichnet. /Z4 zeigt die theoretisch größtmögliche Wasserspiegeldifferenz im Standrohr bei Anwendung eines Be- und Entlüftungsrohres. ■ H5 zeigt die normale Saughöhe, welche sich beispielsweise während des Betriebes einstellen kann.
Nach der Erfindung kann es nie vorkommen, daß bei verringerter Fördermenge der Rohwasserpumpen die Reinwasser-Hochdruckpumpen Wasser aus dem Filter saugen, was zu Trübungen im Filtrat führen würde. Fällt die Wassermenge der Vorpumpen gegenüber der Fördermenge der Reinwasser-Hoehdruckpumpen ab, so fällt der Wasserspiegel im Standrohr nach unten, und zwar so weit, bis sich die Fördermenge der Reinwasser-Hochdruckpumpen der Fördermenge der Vorpumpen angepaßt hat. Die Wasisermenge der beiden Pumpensätze spielt sich automatisch auf gleiche Mengen ein, je nach der Förderhöhe der Vorpumpen ..unter Berücksichtigung des Filterwiderstandes und je nach der Saughöhe der Reinwasser-Hochdruckpumpen. An das Standrohr können auch mehrere Filter in offener oder geschlossener Bauweise angeschlossen werden. Außerdem können aus dem Standrohr auch die Saugleitungen von mehreren Reinwasserpumpen geführt werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Standrohr für den Einbau in die Druck- und Saugleitungen zweier Pumpensätze unter Zwischenschaltung von Filtern, dadurch gekennzeichnet, daß !einerseits das Reinwasserauislaüfrohr (5) einer Filteranlage in einem Standrohr
(6) nach oben bis annähernd Kiesbettoberkante ■geführt wird und die Sauigleitung (10) von Reinwasserpumpe (9) nach unten in das Standrohr (6) eingeführt wird.
2. Standrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr im oberen Teil eine Be- und Entlüftungsleitung besitzt.
3. Standrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Standrohres ein Be- und Entlüftungsventil vorgesehen ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 665 690,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 658/44 2.56

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