DEF0011388MA - - Google Patents
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Description
F 11388 VIIId/21 c
Manche elektrische Meßvorgänge erfordern die Verwendung abgeschirmter Kabel, bei denen
zwischen Kabelseele und Abschirmungsgeflecht ein hoher Isolationswiderstand vorhanden sein muß.
Führt ein solches Kabel zu, einem Meßfühler, der nicht ständig mit der Apparatur verbunden sein
soll, so werden Kupplungen benötigt, welche gleichzeitig die Verbindung der Kabelseele und der Abschirmung
bei Aufrechterhaltung der Zwischen-
isolierung herstellen müssen. Besonders hohe Anforderungen
an eine solche Kupplung stellt z. B. die pH-Messung, bei der mittels hoehohmiger Glaselektrodenketten
Meßspannungen bis zu einigen ioo mV bei einem Widerstand der Ketten von
einigen ioo MOhm auftreten. Die Messung derartiger
Spannungen erfordert die Verwendung von Verstärkern mit einem Eingangswiderstand von
io11 bis io12 Ohm. Die Fortleitung der Meßspannungen
bis zu diesen Verstärkern muß praktisch verlustfrei, d. h. mit besonderen Kabeln geschehen,
die zur Verhinderung von Fremdfeldstörungen abgeschirmt sein müssen, wobei der Isolationswiderstand
zwischen Meßleitung (Seele) und Abschirmung mindestens in der Größenordnung io11 bis
ιo12 0hm liegen muß. Hinzu kommen häufig noch,
z.B. in chemischen;Betrieben, starke Raumfeuchtigkeit
und die Anwesenheit korrosiver Gase.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Spezialkupplung,
die diesen Anforderungen gerecht wird und die aus einer Kombination von teilweise
an sich bekannten Merkmalen besteht.
Die ernndungsgemäße Kupplung für abgeschirmte Kabel mit Hochisolation zwischen. Seele und Abschirmung
besteht aus zwei Kabelklemmen 1 in Abb. ι und 2 mit geschlitzten, elastischen Enden,
die in die Konen, zweier Metallgehäuse 2 bzw. 9 passen, wobei das Abschirmungsgeflecht der Kabelenden
zwischen den geschlitzten, elastischen Enden der Kabelklemmen 1 und den Konen der Metallgehäuse
2 bzw. 9 eingeklemmt ist, ferner aus zwei Isolierstücken 3 bzw. 8, die vorzugsweise aus Plexiglas
hergestellt sind und in welche Kontaktstücke 4, 5 und 6 bzw. 4 und 7 eingeschraubt sind,
wobei das eine Isolierstück 8 in eine ringförmige Ausf räsung des anderen Isolierstückes 3 eingesteckt
ist, weiter aus einer metallischen Überwurfmutter , 10, welche mit dem Außengewinde des Metallgehäuses
2 verschraubt ist, und schließlich aus dem Gummihosenpaar 11 und 12, das über die Kupplung
engschließend, gezogen, ist.
Wie aus obigem hervorgeht, wird der Kontakt der Seele durch eine Steckverbindung und der Kontakt
der Abschirmung beim Verschrauben der beiden Stücke durch den Schraubkontakt hergestellt.
Die erfindungsgemäße Kupplung zeichnet sich, durch einen langen Kriechweg zwischen dem Steckkontakt
der Seele und dem Schraubkontakt der Abschirmung aus. Dieser lange Kriechweg ist durch
die Verwendung der Plexiglasteile 3 und 8 gegeben. Das Isolierstück 3 besitzt eine Ringnut, in welche
das Teil 8 eingesteckt wird, und wird in das Metallgehäuse 2 eingeschraubt. Entsprechend sitzt das
Isolierstück 8, ebenfalls eingeschraubt, im Metallgehäuse 9.
Der Zusammenbau der Kupplung geht folgendermaßen vor sich: Über das Kabelstück, z. B. einer
Glaselektrode, wird zuerst ein Teil der Gummihose geschoben. Das Kabelende wird auf eine Länge
von etwa 2 cm frei präpariert, die Kabelklemme 1 auf das Kabelende aufgesetzt und die Abschirmung
um das geschlitzte Teil gelegt". Dann wird die
Kabelklemme: 1 mit dem Kabel in das Teil 2 eingeschraubt. Eine gute Verbindung zwischen der
Abschirmung und dem Gehäuseteil 2 wird, durch die eingezogene konische Führung gewährleistet. In
das Isolierstück 3 wird das durchbohrte Metallscheibchen 4 eingelegt, so daß die Kabelseele durch
die Bohrung hindurchstößt. Mittels eines Doms, eines Schraubenziehers oder sonst eines Werkzeuges
wird das durchragende Stück der Seele umgelegt und die nicht durchbohrte Kontaktscheibe 4
aufgelegt. Dann wird die Metallfassung 5 und schließlich, der Steckkontakt 6 eingeschraubt. Damit
ist der Zusammenbau des einen Teiles der Kupplung beendet. Entsprechend wird mit dem Gegenkabelstück
und den Teilen 1, 9, 8, 4, 7 verfahren.
Die Verbindung der beiden Kupplungsteile geschieht in einfacher Weise durch Ineinanderstecken
und Verschrauben mittels der Metallüberwurfmutter 10. Zum Schluß wird zuerst das engere
Gummihosenstück und darüber das etwas weitere Gummihosenstück gezogen. Als letzte Sicherung
vor Feuchtigkeit und korrosiven. Gasen, kann man
an den eingezeichneten Stellen Schellen oder Ban,-der
13 um die Gummihosen enden herumziehen.
Die Abb. 2 zeigt eine fertig zusammengesetzte Kupplung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: 1OoNach außen geschützte Kupplung für abgeschirmte Kabel mit Hochisolation, zwischen Seele und Abschirmung, gekennzeichnet durch eine Kombination, bestehend aus zwei Kabelklemmen (1) mit geschlitzten, elastischen Enden, die in, die Konen zweier Metallgehäuse (2 bzw. 9) passen, wobei das Abschirmungsgeflecht , der Kabelenden, zwischen den geschlitzten, elastischen. Enden der Kabelklemmen. (1) und den, Konen der Metallgehäuse (2 bzw. 9) eingeklemmt ist, ferner aus zwei Isolierstücken (3 bzw. 8), vorzugsweise aus Plexiglas, in welche Kontaktstücke (4, 5 und. 6 bzw. 4 und 7) eingesetzt sind, wobei das eine Isolierstück (8) in eine ringförmige Ausfräsung des anderen Iso-· lierstückes (3) eingesteckt ist, weiter aus einer metallischen Überwurfmutter (10), welche mit dem Außengewinde des Metallgehäuses (2) verschraubt ist, und schließlich aus einem Gummi-, hosenpaar (11 und 12), das über die Kupplung engschließend gezogen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 697/343 3.56
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