DE972791C - Rauhtiefenmessgeraet - Google Patents

Rauhtiefenmessgeraet

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Publication number
DE972791C
DE972791C DES29656A DES0029656A DE972791C DE 972791 C DE972791 C DE 972791C DE S29656 A DES29656 A DE S29656A DE S0029656 A DES0029656 A DE S0029656A DE 972791 C DE972791 C DE 972791C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring device
magnet system
hollow pin
stylus
surface roughness
Prior art date
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Expired
Application number
DES29656A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Waimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE972791C publication Critical patent/DE972791C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/28Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Rauhtiefenmeßgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Rauhtiefenmeßgerät, das im wesentlichen aus einem auf das zu prüfende Werkstück aufsetzbaren Hohlstift und einem in diesem geführten Taststift besteht, der mit einer mit dem Hohlstift zusammengebauten Meßuhr zusammenarbeitet. Um bei solchen Meßgeräten die Auflage und Standsicherheit auf ferromagnetischen Werkstücken zu erhöhen, wurde schon vorgeschlagen, den Hohlstift selbst als Magneten auszubilden, um so ein festes Haften am zu prüfenden Werkstück zu erreichen. Nachteilig bei dieser Anordnung ist indes, daß der Hohlstift hierbei eine fest eingestellte Lage zum Taststift einnimmt. Will man nun das Gerät auch für kleinere konkave Flächen einsetzen, dann muß der Hohlstiftvorderteil klein bemessen sein, damit er weitgehend an das Werkstück heranführbar ist.
  • Dies bedeutet aber, daß, wenn er als Magnet ausgebildet ist, sein Haftvermögen infolge der kleinen Auflagefläche nur sehr gering sein kann. Wird dagegen der Hohlstiftvorderteil großflächig ausgebildet, dann ergibt sich einerseits wohl ein besseres Haftvermögen, aber andererseits wieder der Nachteil, daß das Gerät für kleinere konkave Wölbungen nicht mehr zu gebrauchen ist.
  • Hier schafft die Erfindung Abhilfe. Sie macht dabei Gebrauch von einer bekannten Anordnung eines Magnetsystems an einem Oberflächenprüfgerät, dessen Pole auf der Seite der Taststiftspitze frei liegen.
  • Erfindungsgemäß ist das Magnetsystem auf dem Hohlstift längs verschiebbar und darauf feststellbar, insbesondere festklemmbar angeordnet. Dadurch hat man die Möglichkeit, ein großes Magnetsystem am Hohlstift anzubringen, das eine entsprechend große Ausladung hat und somit eine ausreichende Haftsicherheit dem Gerät verleiht. Infolge der Verschiebbarkeit des Magnetsystems auf dem Hohlstift ist seine große Ausladung nicht störend, denn durch entsprechendes Hochschieben des Systems auf dem Hohlstift wird es möglich, das Gerät auch in kleine konkave Wölbungen einzusetzen. Durch ein entsprechendes Tiefersetzen des Magnetsystems hat man den weiteren Vorteil, daß das Meßgerät sich auch auf konvex gekrümmte Werkstückflächen leicht und sicher aufsetzen läßt.
  • Das Meßgerät schmiegt sich dabei samt dem Magnetsystem gewissermaßen der Werkstückwölbung an. Die mit dem erfindungsgemäßen Magnetsystem erreichte große Haftsicherheit des Meßgeräts auf den zu prüfenden Werkstücken ist besonders dann von Vorteil, wenn man nicht nur einen Meßpunkt aufnehmen will, sondern demgegenüber eine ganze Meßpunktreihe, was durch Anbringung einer Verschiebeeinrichtung an dem Meßgerät möglich ist, die eine Verschiebung der Meßuhr samt Taststift gegenüber dem Hohlstift ermöglicht.
  • Da das Meßgerät infolge seines kräftig ausgebildeten und weit ausladenden Magnetsystems ziemlich fest auf seiner Unterlage sitzt, ist die Bedienung der Verstelleinrichtung, ohne eine Verschiebung des gesamten Meßgeräts zu befürchten, leicht durchführbar. Bei besonders rauhen Betriebsverhältnissen kann es empfehlenswert sein, zur Erhöhung der Haftfähigkeit des Meßgeräts zusätzlich noch Klebemittel anzuwenden, die zwischen bzw. am Magnetsystem und Werkstück angebracht werden. Selbstverständlich können hierzu nur solche Klebemittel verwendbar sein, die schnell anbringbar und ebenso schnell wieder lösbar sind. Als besonders geeignet haben sich hierfür sogenannte Klebekitte herausgestellt.
  • An Hand der Zeichnung, die einen teilweisen Schnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Meßgerät veranschaulicht, soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Mit I ist eine Meßuhr bezeichnet, die auf einem Schlitten 2, der einen Hohlstift 3 besitzt, verschiebbar angebracht ist. Mit 4 ist die Schlittenführung angedeutet, während die iibrigen Betätigungselemente für die Verstelleinrichtung weggelassen sind. 5 ist der mit der. Meßuhr verbundene Taststift, der gegebenenfalls in seiner Länge verstellbar ausgeführt sein kann. Dieser ist mittels der vorerwähnten Verstelleinrichtung innerhalb des Hohlstiftes 3 verschiebbar. Die Verschiebung braucht im allgemeinen selbst zur Aufnahme einer Meßpunktreihe nur geringfügig zu sein und kann Bruchteile eines Millimeters ausmachen. Auf dem Hohlstift 3 sitzt im Ausführungsbeispiel ein Tragteil 6. An diesem sind um den Hohlstift herum, zu mindest aber zu dessen beiden Seiten Magnete7, wozu sich insbesondere Permanentmagnete oder Sintermagnete eignen, angeordnet, die mit ihren freien Polen auf der Seite der Taststiftspitze aus dem Tragteil herausragen. Die Magnete können durch Klemmteile, z. B. Laschen 8 od. dgl., am Tragteil 6 gehalten werden. Um sowohl bei konkav wie konvex gekrümmten Werkstücken eine möglichst gute Auflage entsprechend der gegebenen Rundung des Werkstückes zu erreichen, sind die Polvorderteile gewölbt, insbesondere kreisförmig bzw. kugelförmig ausgebildet. Der Tragteil 6 ist auf dem Hohlstift 3 verschiebbar angeordnet. Seine Befestigung auf dem Hohlstift kann durch eine geeignete Klemmvorrichtung, z. B. Klemmschraube, die im Tragteil 6 eingesetzt ist, in jeder Höhenlage vorgenommen werden.
  • Ist das Meßgerät außer Gebrauch, dann empfiehlt es sich, einerseits zur Schonung der Taststiftspitze und andererseits der Magnete, eine Abdeckplatte aus Stahl auf die Magnetpole aufzulegen, die zu diesem Zweck auf die Höhe des Hohlstiftendes eingestellt sind. Die Platte kann gleichzeitig auch als Justierteil für die Taststifteinstellung dienen.
  • Es empfiehlt sich deshalb, die Platte möglichst genau zu bearbeiten, insbesondere zu härten, schleifen und zu läppen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Rauhtiefenmeßgerät, das im wesentlichen aus einem auf das zu prüfende Werkstück aufsetzbaren Hohlstift und einem in diesem geführten Taststift besteht, der mit einer mit dem Hohlstift zusammengebauten Meßuhr zusammenarbeitet und zwecks Halterung auf dem Prüfling mit einem Magnetsystem ausgestattet ist, dessen Pole auf der Seite der Taststiftspitze frei liegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem auf dem Hohlstift längs verschiebbar und darauf feststellbar, insbesondere festklemmbar angeordnet ist.
  2. 2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem aus zwei oder mehreren um den Hohlstift herum angeordneten und von einer Halterung getragenen Magneten, insbesondere Permanentmagneten besteht.
  3. 3. Meßgerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem bei außer Betrieb befindlichem Meßgerät auf der Taststiftspitzenseite mittels einer als Anker und Justierorgan dienenden Platte vorzugsweise aus gehärtetem, geschliftenem und geläpptem Stahl abgedeckt ist.
  4. 4. Befestigung des Rauhtiefenmeßgerätes nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät auf dem zu prüfenden Weflstück außer durch das an ihm angebrachte Magnet system noch durch wenigstens in Richtung der Meßgerätverschiebung angebrachtes zusätzliches, schnell klebendes und leicht lösbares Klebemittel, insbesondere Klebekitt gehalten wird, der zwischen Gerät und Prüfobjekt angedrückt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. goo 84I; britische Patentschriften Nr. 675 488, 606 I52, 579 002.
DES29656A 1952-08-06 1952-08-06 Rauhtiefenmessgeraet Expired DE972791C (de)

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DES29656A DE972791C (de) 1952-08-06 1952-08-06 Rauhtiefenmessgeraet

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Cited By (2)

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