DE970893C - Verfahren zum Trennen von fluessigen Gemischen, deren Komponenten miteinander mischbar sind, mit festen hochmolekularen Stoffen - Google Patents

Verfahren zum Trennen von fluessigen Gemischen, deren Komponenten miteinander mischbar sind, mit festen hochmolekularen Stoffen

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DE970893C
DE970893C DEE6794A DEE0006794A DE970893C DE 970893 C DE970893 C DE 970893C DE E6794 A DEE6794 A DE E6794A DE E0006794 A DEE0006794 A DE E0006794A DE 970893 C DE970893 C DE 970893C
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Germany
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DEE6794A
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Dr Willi Burmeister
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WILLI BURMEISTER DR
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WILLI BURMEISTER DR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D15/00Separating processes involving the treatment of liquids with solid sorbents; Apparatus therefor
    • B01D15/08Selective adsorption, e.g. chromatography

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verfahren zum Trennen von flüssigen Gemischen, deren Komponenten miteinander mischbar sind, mit festen hochmolekularen Stoffen Es sind in letzter Zeit die verschiedensten Verfahren zur Trennung von flüssigen Stoffgemischen von besonders großer Wichtigkeit geworden, so z. B. die Chromatographie. Das vorliegende Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man feste hochmolekulare synthetische Stoffe verwendet, die nur in der einen Komponente der Flüssigkeitsmischung quellen. Es ist zwar bereits bekannt, Ionenaustauscher auf der Basis von Phenolharzen zu verwenden, damit steht das vorliegende Verfahren aber in keinem Zusammenhang.
  • Das Verfahren beruht auf der verschiedenen Löslichkeit bzw. Quellung der festen synthetischen hochmolekularen Stoffe in den verschiedenen organischen Flüssigkeiten. So quillt z. B. Polyv.inylchlorid in aromatischen Kohlenwasserstoffen stark, in aliphatischen Kohlenwasserstoffen quillt es kaum.
  • Polyisobutylen quillt stark in Benzin und Benzol, aber nicht in Alkohol.
  • Dieser Effekt läßt sich zur Trennung von Flüssigkeitsgemischen ausnutzen, z. B. der Trennung von aliphatischen von aromatischen Kohlenwasserstoffen.
  • Beispiel I Läßt man eine Mischung von Benzol und Cyclohexan vom Brechungskoeffizienten n = 1,452 durch eine Absorptionssäule, die mit Polyvinylchlorid in Pulverform gefüllt ist, laufen, so ändert sich der Brechungskoeffizient auf ii = 1,426, dem Brechungskoeffizienten von fast reinem Cyclohexan.
  • Das Benzol läßt sich aus dem Polyvinylchlorid durch Abdestillieren wiedergewinnen.
  • Beispiel 2 Eine Mischung von 5 °/o Benzin und 95 °/o Äthplalkohol läßt man mit Polyisobutylen in Form eines dünnen Films zusammen längere Zeit stehen. Verdünnt man danach mit Wasser, so ist keine Trübung durch Benzin mehr festzustellen, ebenso ist der Geschmack einwandfrei.
  • Die in den beschriebenen Beispielen verwendeten festen synthetischen hochmolekularen Stoffe können auch durch andere ersetzt werden. So im Beispiel I durch ein Mischpolymerisat aus Butadien und Acrylsäurenitril oder durch Polychlorbutadien, im Beispiel 2 durch ein Mischpolymerisat aus Butadien und Styrol. Wesentlich ist nur, daß der gewählte feste hochmolekulare Stoff in einem Lösungsmittel eine erheblich stärkere Quellung als in dem anderen erfährt. Die festen hochmolelrularen Stoffe können dabei in Form von Pulvern, Tabletten, Bändern, Röhren oder Formkörpern zur Verwendung kommen. Sie können auch vor der Anwendung noch durch eine Wärmebehandlung oder durch Sintern in besonders geeignete Formen gebracht werden. Zum Beispiel kann Polyvinylchlorid zu Tabletten gepreßt und durch Erwärmen auf I400 eine bessere Formfestigkeit gegeben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Trennen von flüssigen Gemischen, deren Komponenten miteinander mischbar sind, mit Hilfe von festen hochmolekularen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß solche hochmolekulare Stoffe verwendet werden, die in einer der Komponenten des Gemisches stark quellbar und in der anderen fnst unquellbar sind, insbesondere in Form voll Bändeni, Folien oder Formkörpern, die gegebenenfalls einer Wärmebehandlung unterzogen worden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: B. Jirgensons und M. Straumanis, Kurzes Lehrbuch der Kolloidchemie, München I949, S. 247, Seiten 19 bis 22.
DEE6794A 1953-02-20 1953-02-20 Verfahren zum Trennen von fluessigen Gemischen, deren Komponenten miteinander mischbar sind, mit festen hochmolekularen Stoffen Expired DE970893C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067870A4 (de) * 1980-12-30 1985-12-11 Chambers C C Gewinnung von kohlenwasserstoffzusammensetzungen.

Non-Patent Citations (1)

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None *

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EP0067870A4 (de) * 1980-12-30 1985-12-11 Chambers C C Gewinnung von kohlenwasserstoffzusammensetzungen.

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