DE96819C - - Google Patents

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DE96819C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/10Special members for adjusting the rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Entlasteter getheilter Dichtungsring für Kolben u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1897 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Dichtungsringe für Kolben, Schieber, Stopfbüchsen und dergl. und hat den Zweck, dieselben zu entlasten und dadurch eine bessere Arbeitsleistung der Maschine zu bewirken.
Es wird dies in der Weise erreicht, daß der durch die verwendete Druckflüssigkeit hervorgerufene, von innen nach außen wirkende schädliche Druck durch entsprechend größere Reibung der Ringe an den Nuthwänden ausgeglichen wird.
Um diese seitliche Reibung zu erreichen, sind die Ringe so construirt, daß die Seitenfläche α im Verhältniß zur eigentlichen Dichtungsfläche b (Fig. ι und 2) sehr groß ist. Infolge dessen wird durch die zur Verwendung kommende Druckflüssigkeit ein ,größerer seitlicher Druck auf die Ringe ausgeübt. Auch kann dieser seitliche Druck durch seitlich eingefügte Federn c (Fig. ι und 2) noch unterstützt werden.
Bekanntlich müssen Dichtungsringe so eingepaßt sein, daß dieselben lose beweglich sind, weshalb es auch nie zu vermeiden ist, daß die verwendete Druckflüssigkeit Zutritt hinter die Ringe erhält, was immer eine sehr starke Reibung der Ringe an der Cylinderwandung etc. zur Folge hat. Diese Reibung an der Cylinderwandung wird durch die seitliche Reibung der Ringe an den Nuthwänden d (Fig. 2) infolge der Anordnung einer viel größeren Seitenfläche α ausgeglichen. Es muß nämlich die hinter die Ringe strömende Druckflüssigkeit auf ihrem Wege dahin die Seitenfläche a.
passiren und bewirkt somit auf der gegenüberliegenden Seite des Ringes durch den ausge übten Druck eine größere Reibung an der Nuthwand d.
Um aber ein gutes Anliegen der Ringe an die Cylinderwandung zu erzielen, sind die Ringe durch zwei, drei oder mehr Schnitte in ebenso viele Theile-zerlegt. (Auf der Zeichnung sind vier solcher Schnitte angenommen.)
Damit nun auch an diesen Theilstellen ein Durchströmen der Druckflüssigkeit nicht stattfinden kann, werden dieselben auf folgende Weise dicht abgeschlossen: Die Stoßenden der einzelnen Ringtheile werden zunächst nach der in Fig. 1 dargestellten Form bearbeitet, und je zwei benachbarte Enden sind durch ein Verschlußstück bezw. Bolzen e mit einander verbunden. Diese Verschlußstücke sitzen in im Kolben angebrachten Bohrungen und erhalten, wie aus Fig. 3 ersichtlich, eine den Ringtheilenden entsprechend ausgearbeitete Nuth f. Die Enden der Ringtheile sind hierdurch sowohl seitlich als auch an der unteren bearbeiteten Fläche dicht abgeschlossen.
Damit nun die Ringtheile und die Bolzen e dicht an der Cylinderwandung anliegen, ist eine Spiralfeder g in der Bohrung der Bolzen angeordnet.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU c η :
    Entlasteter getheilter Dichtungsring von rechteckigem Querschnitt für Kolben und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß dieSeiten-
    (S. Auflage, ausgegeben am Z]. April igo4J
    flächen λ einen größeren Flächeninhalt erhalten als die Dichtungsfläche b, um eine Entlastung des Ringes infolge der durch den Flüssigkeitsdruck bewirkten größeren Reibung an den Nuthwanden herbeizuführen, und die erforderliche dichte Verbindung der einzelnen Ringtheile unter einander durch in den Kolben eingelassene Verschlußstücke e bewirkt wird, welche die entsprechend bearbeiteten Enden der Ringtheile in sich aufnehmen und sammt diesen durch Federn gegen die Gleitfläche gedrückt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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