DE958372C - Schneckenmischer - Google Patents

Schneckenmischer

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DE958372C
DE958372C DED6659D DED0006659D DE958372C DE 958372 C DE958372 C DE 958372C DE D6659 D DED6659 D DE D6659D DE D0006659 D DED0006659 D DE D0006659D DE 958372 C DE958372 C DE 958372C
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DE
Germany
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screw
screw mixer
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screws
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Expired
Application number
DED6659D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Erb
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Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • A21C1/06Mixing or kneading machines for the preparation of dough with horizontally-mounted mixing or kneading tools; Worm or screw mixers
    • A21C1/065Worm or screw mixers, e.g. with consecutive mixing receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
    • B01F27/72Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis with helices or sections of helices
    • B01F27/721Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis with helices or sections of helices with two or more helices in the same receptacle
    • B01F27/723Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis with helices or sections of helices with two or more helices in the same receptacle the helices intermeshing to knead the mixture
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/114Helically shaped stirrers, i.e. stirrers comprising a helically shaped band or helically shaped band sections
    • B01F27/1143Helically shaped stirrers, i.e. stirrers comprising a helically shaped band or helically shaped band sections screw-shaped, e.g. worms
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Description

Unter den Schneckenmischern sind Konstruktionen mit mehreren in einem Fördergehäuse untergebrachten, mit dichter Passung bis zur Berührung des Kerns der benachbarten Schnecke ineinandergreifenden parallelachsigen Schnecken bekannt. Bei dem vorliegenden Schneckenmischertyp wird auch eine andere bekannte Maßnahme durchgeführt, nämlich eine sich nach und nach auf dem Förderwege steigernde Preß- und Knetwirkung zufolge des in der Förderrichtung, bezogen auf die Förderstreckeneinheit, abnehmenden Fördervolumens zwischen den eigentlichen Gängen der sich in der Auspreßrichtung kegelförmig verjüngenden Schnecken. Darüber hinaus wird zwischen den Gangköpfen der Schnecken und der Gehäuseinnenwand ein gegebenenfalls veränderlicher Überströmspalt vorgesehen.
Es handelt sich also bei der Erfindung um einen Schneckenmischer mit mehreren in einem Fördergehäuse angeordneten parallelachsigen Schnecken, ao bei dem diese mit dichter Passung bis annähernd zur Kernberührung ineinandergreifen und das zwischen den Schneckengängen frei bleibende Fördervolumen, bezogen auf die· Förderstreckeneinheit, in der Förderrichtung abnimmt, und zwar zufolge kegelförmiger Verjüngung der Schnecken
in der Auspreßrichtung, also nach Maßgabe der äußeren Durchmesserverringerung der Schnecken, der sich vergrößernden Kerndurchmesser und der sich damit verkleinernden Gangtiefen. Dies sind wichtige Maßnahmen für das wirksame und gleichmäßige Verteilen der Mischungsbestandteile ineinander auf dem Förderwege, also für das Erreichen einer homogenen Mischung. Die Preßdrucksteigerung ist eine wesentliche Ursache ίο dafür, daß ein Teil des zu mischenden Gutes durch den Überströmspalt, also um die Gangköpfe herum, in den — in Förderrichtung gesehen — vorhergehenden Schneckengangzwischenraum übertritt. Ohne den erhöhten Gegendruck würde dieses Überquellen von Masse von einem Gangzwischenraum zum anderen in wesentlich geringerem Maße oder gar nicht stattfinden.
Im Gegensatz zu bekannten Schneckenmischern mit im Winkel zueinander stehenden Schneckenzo achsen wird die kegelförmige, den Preß druck laufend erhöhende Verjüngung der Schnecken in der Auspreß richtung bei dem erfindungsgemäßen Mischer bei parallelachsigen Schnecken herbeigeführt, wobei die Art des Profils der Schneckengänge zweckmäßigerweise unverändert bleibt oder abschnittsweise geändert wird.
Es können zwei oder mehrere ineinandergreifende Schnecken mit gleichen oder verschiedenen Durchmessern verwendet werden. Eine erfindungsgemäß gebaute Schneckenmischmaschine verbindet mit dem Vorteil der parallelen Schneckenwellenlagerung die Verkürzung der Misch-'und Knetzeit zufolge des Überströmspaltes und den weiteren Vorteil der einfacheren und billigeren Herstellung der an sich hohe Bearbeitungskosten erfordernden Schneckenabschnitte und der besseren Gewährleistung sowie betriebsmäßigen Einhaltung der beabsichtigten Arbeitsweise.
Solche ineinandergreifende Schnecken sind natürlich starken Biegungsmomenten unterworfen, die von den zwischen je zwei Schnecken in der Verbindungsebene ihrer Achsen auftretenden Preßdrücken verursacht werden, die die Schnecken auseinanderzudrücken suchen. Die hohen, sich aus solchen Beanspruchungen ergebenden Lagerdrücke können erfindungsgemäß dadurch günstig aufgenommen werden, daß die Kegelschnecken sowohl auf der Beschickungs- als auch auf der Austrittsseite mit einem zylindrischen Schneckenteil ausgeführt werden. Auf diese Weise können die Gesamtschneckenkörper auf einem größeren Teil ihrer Länge in dem Gehäuse selbst mit Laufpassung günstig gelagert werden. Eine solche Ausführung hat außerdem noch den ganz erheblichen Vorteil, daß sie keines Austrittslagerzapfens für jede Schnecke bedarf, so daß der Gutsaustritt ohne weiteres ohne besondere Vorkehrungen in Fortsetzung der Schneckenachse erfolgen kann.
Ein Vorzug des erfindungsgemäßen Schnecken-So mischers besteht ferner darin, daß man das Überströmen des zu mischenden Gutes durch den Ringspalt zwischen den Gangköpfen und der Gehäuseinnenwand durch Relativverschieben von Gehäuse , und Kegelschneckensatz zueinander zu regeln vermag. Zufolge dieser Verschiebbarkeit, kann man auch die Gehäuseinnenwand sehr leicht durch die Schnecken von etwa anhaftendem Ansatz befreien.
Am einfachsten kann man die Relativverschiebbarkeit ohne Störung oder Beeinträchtigung der Kraftübertragung auf die hochbeanspruchten Schnecke^ dadurch erreichen, daß man den Gehäusemantel selbst axial einstellbar macht, wozu es lediglich zweier einerseits die Schneckenendlager, andererseits die Gehäuseauspreßöffnungen aufweisender Führungsstücke auf den Gehäusestirnwänden bedarf. Die Dichtung zwischen diesen beiden Führungsstücken und dem Gehäusemantel, die stopfbüchsenartig sein kann, muß natürlich dem inneren Preßdruck zu widerstehen vermögen.
Eine besonders günstige Mischwirkung und eine einfache Bauweise der Schnecken wird in an sich bekannter Weise dadurch erzielt, daß die miteinander zusammenarbeitenden Schnecken gleichen Steigungs- und damit auch gleichen Drehsinn erhalten. Diese Ausführungsart hat zur Folge, daß in der Eingriffszone die Schneckengänge im Drehsinn gegenläufig aneinander vorbeistreichen und sich gegenseitig säubern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schneckenmischers nach der Erfindung im Schnitt schematisch dargestellt. Hierbei ist 1 der Gehäusemantel, 2 und 3 die darinliegenden kegeligen Schnecken mit den vor- bzw. nachgeschalteten zylindrischen Schneckenteilen 2' und 2" bzw. 3' und 3". 4 und 5 sind die Kopfstücke des Gehäuses i. In dem Kopfstück 4 sind die Schnecken gelagert, während in dem Kopfstück 5 an den entsprechenden Stellen Austragöffnungen 6 und 7 vorhanden sind, die natürlich auch zu einer einzigen Austrittsöffnung zusammengefaßt werden können. 8 ist die Eintragöffnung im Gehäuse 1 für das zu mischende Gut. Die Kopfstücke sind auf der Grundplatte 9 befestigt und werden durch mehrere Queranker 10 miteinander verbunden, von denen hier nur einer gezeichnet ist. Zum Antrieb dient die Welle 11, auf der das Zahnrad 12 sitzt, das über die Zahnräder 13 und 14 die Schnecken 2 und 3 antreibt. Bei dieser Antriebsart laufen die Schnecken gleichsinnig. Der Spalt 15 zwischen den Schnecken 2 und 3 und dem Gehäusemantel 1 kann so groß eingestellt werden, daß er ein Vielfaches des üblichen Laufspiels zwischen diesen Teilen hat. Die Weite dieses Spaltes kann im gezeichneten Beispiel dadurch verändert werden, daß der Gehäusemantel axial verschiebbar ist, was durch Verstellen der Schrauben 16 geschehen kann. Ist außerdem eine Verstellung des Austrittspaltes 17 am Kopfstück 5 erwünscht, so kann dies im vorliegenden Fall durch axiale Verschiebung dieses Kopfstückes auf der Grundplatte 9 mit Hilfe der Muttern 18 und 19 an den Querankern 10 erreicht werden. Das Gangprofil der Schnecken ist einheitlich dreieckig gezeichnet, könnte aber auch durchgehend oder abschnittsweise trapezförmig sein. Das Spiel der Schnecken im Eingriff kann natürlich in
der Praxis nicht gleich Null sein, wie es die Zeichnung angibt.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE: 5
1. Schneckenmischer mit mehreren in einem Fördergehäuse angeordneten parallelachsigen Schnecken, bei dem diese mit dichter Passung bis annähernd zur Kernberührung ineinandergreifen und das zwischen den Schneckengängen frei bleibende Fördervolumen, bezogen auf die Förderstreckeneinheit, in der Förderrichtung abnimmt, und zwar zufolge kegelförmiger Verjüngung der Schnecken in der Auspreß richtung, also nach Maßgabe der äußeren Durchmesserverringerung der Schnecken, der sich vergrößernden Kerndurchmesser und der sich damit verkleinernden Gangtiefen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens abschnittsweise ein Überströmspalt zwischen den Gangköpfen uad der Gehäuseinnenwand vorgesehen wird.
2. Schneckenmischer nach Anspruch 1, te kennzeichnet durch Abnahme der Steigung der Schneckengänge in der Auspreßrichtung.
3. Schneckenmischer nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch je einen im Förderwege jeder Kegelschnecke (2, 3) vor- und nachgeschalteten, im Gehäuse (1) mit Laufpassung zu lagernden zylindrischen Schneckenteil (2',
4. Schneckenmischer nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch axiale Relativverschiebbarkeit von Gehäuse (1) und Kegelschneckensatz (2, 3) zueinander.
5. Schneckenmischer nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen axial verstellbaren Gehäusemantel (1), der auf die Schnecken-Endlager bzw. die Gehäuseauspreßöffnungen (6, 7) aufweisenden Führungsstücken an den Gehäusestirnwänden (4, 5) gegen den inneren Preßdruck abdichtend geführt ist.
6. Schneckenmischer nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, gekennzeichnet durch gleichen Steigungs- und Drehsinn der Schnecken (2, 3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 131 726, 652990; schweizerische Patentschrift Nr. 195 068.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 580/1 8.56 (609 802 2. 57)
DED6659D 1944-03-07 1944-03-07 Schneckenmischer Expired DE958372C (de)

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DE (1) DE958372C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4472106A (en) * 1982-04-16 1984-09-18 Werner & Pfleiderer Pumps for viscous substances

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE131726C (de) *
DE652990C (de) * 1935-07-26 1937-11-13 I G Farbenindustrie Akt Ges Vorrichtung zum Aufbereiten bildsamer Massen, insbesondere keramischer und Kautschukmassen, mit zwei ineinandergreifenden, breitgaengigen Schnecken
CH195068A (de) * 1935-04-10 1938-01-15 Paul Reichert Mischvorrichtung für Flüssigkeiten enthaltendes Mischgut.

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