DE952255C - Vorrichtung zum Einwalzen von Dichtringen in die zylindrische Bohrung eines Aufnahmekoerpers, z. B. eines Hydranten - Google Patents

Vorrichtung zum Einwalzen von Dichtringen in die zylindrische Bohrung eines Aufnahmekoerpers, z. B. eines Hydranten

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DE952255C
DE952255C DEP9124A DEP0009124A DE952255C DE 952255 C DE952255 C DE 952255C DE P9124 A DEP9124 A DE P9124A DE P0009124 A DEP0009124 A DE P0009124A DE 952255 C DE952255 C DE 952255C
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DE
Germany
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sealing ring
conical
sealing
rolling
bore
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Application number
DEP9124A
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English (en)
Inventor
Kurt Linn
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Poerringer & Schindler GmbH
Original Assignee
Poerringer & Schindler GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/06Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes in openings, e.g. rolling-in

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einwalzen von Dichtringen in die zylindrische Bohrung eines Aufnahmekörpers, z. B. eines Hydranten Die Erfindung bezieht sich auf das Befestigen von Dichtringen, vor allem bei Hydranten, die in bekannter Weise dazu dienen, Wasser für Feuerlöschzwecke einem unterirdisch verlegten Leitungsnetz zu entnehmen. Der flüssigkeitsdichte Abschluß gegen den Rohrleitungsdruck wird dabei in der Weise erzielt, daß die an einem Abschlußkörper angebrachte elastische Dichtungsplatte gegen .eine Fläche des Dichtringes gepreßt wird. -Die elastische Dichtungsplatte wirkt außerdem gleichzeitig als Kolben, der in einem oberhalb der Dichtfläche angeordneten, zylindrischen Teil des Dichtringes abdichtend geführt wird und verhindern soll, daß zu Beginn der öffnungsbewegung bis zum Zeitpunkt des Verschließens einer Entleerungsöffnung Druck-Wasser austreten kann. Für die unbedingte Betriebssicherheit eines Hydranten ist es also von größter Bedeutung, daß sowohl die Sitzfläche wie die Zylinderfläche des Dichtringes möglichst glatt und korrosionsfest sind, denn der Dichtring darf weder durch die dauernden Wechselbeanspruchungen undicht, noch gar durch die große Reibung der kolbenartigen Dichtungsplatte ganz aus seinem Sitz herausgerissen werden. Eine solche Betriebssicherheit läßt sich erfahrungsgemäß gerade bei Hydranten bisher nur sehr schwer erreichen und erst recht schwer erhalten.
  • Bei der bisher bekannten Art der Befestigung eines solchen Dichtringes durch Einstemmen wird dieser in axialer Richtung in eine Aussparung des Hydrantenkörpers hineingedrückt. Diese Befestigungsart gewährleistet nicht mit ausreichender Sicherheit die zum Abdichten erforderlichen, radialen Anpreßkräfte sowie einen genügenden Schutz gegen ein allmähliches Lockerwerden der Verbindung. Nachteilig ist ferner, daß die Innenfläche des Dichtringes, also sowohl seine Sitz- als auch seine Zylinderfläche zum Zwecke der anzustrebenden, sicheren Abdichtung und reibungsarmen Führung der elastischen Dichtungsplatte nach dem Befestigen möglichst glatt bearbeitet werden muß. Das führt dazu, daß an der erwähnten Innenfläche des Dichtringes die verschleiß- und. korrosionshemmende Gußhaut entfernt wird, was gerade bei Hydranten mit ihrer relativ großen Wasserentnahme und dem dadurch unvermeidbaren Mitreißen von Fremdkörpern, wie Sand oder kleinen Steinen, besonders ungünstig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorerwähnten Nachteile das Befestigen derartiger Dichtringe in anderer Weise zu vollziehen. Es wird dabei von der Methode des Einwalzens ausgegangen, die man im Zusammenhang mit der Befestigung von Dichtringen bei Armaturen oder sonstigen, in entsprechender Weise durch radiales Aufweiten von in einem Außenkörper zu befestigenden Ringen oder Rohren schon in Erwägung gezogen hat. Dabei wird ein konischer Dorn verwendet, der von einer Anzahl unter sich gleicher Walzensteine mit ebenfalls konischer oder auch zylindrischer Form umgeben ist, wobei im letzten Falle noch ein auf der Innenseite entsprechend konisches und auf der Außenseite zylindrisches Zwischenglied vorgesehen ist. Außerdem gibt es zum gleichen Zweck Einwalzgeräte, die aus drei in Dreieckform verstellbar zueinander an einem Rahmen gelagerten und mit diesem um die Mitte des durch ihre Achsen verlaufenden Kreises geschwenkten Rollen bestehen. Ferner sind die vorerwähnten konischen Dorne und Walzensteine, g&-gebenenfalls sogar in mehrfacher, hintereinanderliegender Anordnung, zum Fertigbearbeiten von Lagerflächen durch einen Rollvorgang bekannt.
  • Es soll nun eine für bestimmte bauliche Verhältnisse, wie sie z. B. bei Hydranten gegeben sind, geeignete Lösung geschaffen werden zum Einwalzen von Dichtringen mit kegeliger, innerer Dichtungsfläche und an diese beiderseits anschließenden, zylindrischen Bohrungen in die zylindrische, mit einer Schulter zum Abstützen des durch die kleinere Bohrung gebildeten, wulstförmigen Teiles des Dichtringes versehene Bohrung eines Aufnahmekörpers, z. B. eines Hydranten, wobei die Vorrichtung kegelige, in einem Käfig umlaufende und durch einen ebenfalls kegeligen Dorn spreizbare Walzen aufweist. Zu diesem Zwecke besteht die Erfindung darin, daß für die größere Bohrung und die kegelige Dichtungsfläche einerseits und für die kleinere Bohrung des Dichtringes andererseits je eine Gruppe von Walzen vorgesehen ist.
  • Für die im vorliegenden Zusammenhang gegebenen, speziellen Aufgaben ist das Gerät nach weiteren Erfindungsmerkmalen derart ausgebildet, daß für beide Walzengruppen ein gemeinsamer Dorn vorgesehen ist, daß die Walzen beider Gruppen miteinander abwechselnd angeordnet sind und daß die Walzen der der größeren Bohrung des Dichtringes zugeordneten Gruppe eine zusätzliche, der kegeligen Dichtungsfläche entsprechende Walzfläche haben.
  • Die Vorteile der Verwendung eines solchen Gerätes bestehen vor allem darin, daß eine z. B. gegen den Wasserleitungsdruck absolut ausreichende und dauerhafte Abdichtung und eine gegen Lockerwerden oder gar Herausreißen des Dichtringes sichere Verbindung zum Hydrantenkörper od. dgl. erzielt werden. Dazu trägt insbesondere das durch plastisches Verformen im Sinne einer radialenAufweitung ermöglichte, vollkommene Anschmiegen der Außenseite des Dichtringes an die gegenüberliegende Wand des Aufnahmekörpers bei, die im unteren Teil vorzugsweise eine unterschnittene Schrägfläche aufweist, deren Neigung dem zunächst entgegengesetzt konischen Verlauf der Innenseite des verstärkten. Teiles des Dichtringes entspricht.
  • Ferner ist bei einem mit einem Gerät gemäß der Erfindung eingewalzten Dichtring eine vollkommen glatte Sitz- und Zylinderfläche gewährleistet, die wesentlich zur Schonung der elastischen Dichtungsplatte beiträgt. Schließlich tritt an der durch die Aggression des Wassers gefährdeten Innenfläche des Dichtringes eine die Korrosions- und Verschleißfestigkeit beträchtlich erhöhende Materialverdichtung ein.
  • Einzelheiten der durch die Erfindung erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführung eines solchen Gerätes. Es zeigt Fig. i das Gerät im Längsmittelschnitt vor Beginn des Einwalzvorganges, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Gerät nach der Linie II-II der Fig. i und Fig.3 den Hydrantenkörper mit eingewalztem Dichtring in einem Teillängsschnitt.
  • Das Gerät besteht aus einem Walzenkäfig i, in welchem zentrisch ein axial verschiebbarer, konischerWalzdorn2 sowie um diesen herum mehrere gruppenweise verschieden geformte, im wesentlichen ebenfalls konische Walzensteine 3 bzw. q. in entsprechenden seitlichen Aussparungen des Käfigs etwas radial verschiebbar gelagert sind. Die Gruppe 3 der Walzensteine ist kürzer und dicker als die andere Gruppe q., und zwar wechseln die verschiedenen Steine in Umfangsrichtung der Reihe nach einzeln miteinander ab (Fig.2). Von den insgesamt sechs Walzensteinen liegen die drei dickeren, kürzeren auf einem Kreis mit etwas größerem Durchmesser als die drei dünneren, längeren, so daß alle Walzensteine mit ihrer radial am weitesten nach innen liegenden Mantellinie gegen den Walzdorn :2 anliegen.
  • Mit Hilfe eines solchen Gerätes soll im vorliegenden Falle ein Dichtring 5 mit einer zylindrischen, einer kegelstumpfförmigen Dichtungsfläche sowie einer konischen Walzfläche auf der Innenseite, welcher in eine entsprechende Aussparung eines Hydrantenkörpers 6 eingesetzt ist, durch radiales Aufweiten mit diesem Körper fest verbunden werden.
  • Wenn der konische Walzdorn :3 unter Drehen in axialer, durch dem Pfeil A angedeuteten Richtung vorgeschoben wird, üben zuerst die Walzensteine 4, im weiteren Verlauf des Walzvorganges auch die Walzensteine 3, eine durch die radialen Pfeile R angedeutete Kraft auf den Dichtring 5 aus. Unter dem Einfluß dieser radialen Kraft wird der Dichtring gegen die Wand der zur Erzielung einer sicheren Verankerung am unteren Ende mit einer Schrägfläche 7 ausgebildeten Aussparung des Hydrantenkörpers angedrückt. Dabei tritt eine zum Dichthalten gegen den Wasserdruck erforderliche, plastische Verformung der Berührungsfläche des Dichtringes ein. Diese Verformung muß so groß sein, daß alle durch etwaige Unebenheiten der beiderseitigen Berührungsflächen oder aus anderen Gründen sonstwie vorhandenen Zwischenräume vollkommen ausgefüllt werden. Durch den Walzvorgang `werden gleichzeitig die einzelnen Innenflächen des Dichtringes vollkommen glatt, und es tritt dabei eine weitgehende Materialverdichtung der Oberfläche ein.
  • Die dickeren Walzensteine 3 haben am unteren Ende eine kegelstumpfförmige Fläche 3', die etwas höher als die entsprechenden anderen Flächen ausgebildet ist und dazu dient, auf die Sitzfläche des Dichtringes 5 in Richtung des schräg abwärts zeigenden Pfeiles R' einzuwirken. Die an diese Sitzfläche sich nach unten anschließende Innenfläche des Dichtringes ist vor dem Einwalzen gemäß Fig. i etwas konisch, wodurch nach der beim Einwalzen erfolgenden Verformung des Dichtringes bis zur Anlage gegen die Schrägfläche 7 des Hydrantenkörpers 6 ihre zylindrische Form gemäß Fig. 3 erreicht wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einwalzen von Dichtringen mit innerer, kegeliger Dichtungsfläche und an diese beiderseits anschließenden, zylindrischen Bohrungen in die zylindrische, mit einer Schulter zum Abstützen des durch die kleinere Bohrung gebildeten, wulstförmigen Teiles des Dichtringes versehene Bohrung eines Aufnahmekörpers, z. B. eines Hydranten, wobei die Vorrichtung kegelige, in einem Käfig umlaufende und durch einen ebenfalls kegeligen Dorn spreizbare Walzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß für die größere Bohrung und die kegelige Dichtungsfläche einerseits und für die kleinere Bohrung des Dichtringes (5) andererseits je eine Gruppe von Walzen (3, 4) vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Walzengruppen ein gemeinsamer Dorn (2) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (3,4) beider Gruppen miteinander abwechselnd angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß- die Walzen (3) der der größeren Bohrung des Dichtringes (5) zugeordneten Gruppe eine zusätzliche, der kegeligen Dichtungsfläche entsprechende Walzfläche (3') aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 453 124i USA.-Patentschriften Nr. 2 045 787, 2,309 824. 2417350.
DEP9124A 1953-02-01 1953-02-01 Vorrichtung zum Einwalzen von Dichtringen in die zylindrische Bohrung eines Aufnahmekoerpers, z. B. eines Hydranten Expired DE952255C (de)

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DEP9124A Expired DE952255C (de) 1953-02-01 1953-02-01 Vorrichtung zum Einwalzen von Dichtringen in die zylindrische Bohrung eines Aufnahmekoerpers, z. B. eines Hydranten

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE453124C (de) * 1925-10-27 1927-11-29 Gottlob Burkhardt Dipl Ing Vorrichtung zum Einwalzen von Rohren
US2045787A (en) * 1934-07-05 1936-06-30 J Faessler Mfg Co Tool for rolling multiple bearing surfaces
US2309824A (en) * 1940-07-25 1943-02-02 Timken Roller Bearing Co Bushing rolling device
US2417350A (en) * 1944-03-30 1947-03-11 Charles L Conroy Method of manufacture of an adaptor union

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