DE951979C - Verfahren zur Herstellung von ausbluehungsfreien Mauer- und Dachziegeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ausbluehungsfreien Mauer- und Dachziegeln

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DE951979C
DE951979C DEM23426A DEM0023426A DE951979C DE 951979 C DE951979 C DE 951979C DE M23426 A DEM23426 A DE M23426A DE M0023426 A DEM0023426 A DE M0023426A DE 951979 C DE951979 C DE 951979C
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Germany
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wall
roof tiles
bleeding
silica
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DEM23426A
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English (en)
Inventor
Dr Theo F Merten
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DR THEO F MERTEN
Original Assignee
DR THEO F MERTEN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/04Clay; Kaolin
    • C04B33/06Rendering lime harmless
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/30Drying methods

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von ausblühungsfreien Mauer-und Dachziegeln Es ist schon verschiedentlich vorgeschlagen worden, an Baustoffen aus gebranntem Ton, wie Mauerziegel, Dachziegel usw., die Entstehung von »Ausblühungen«, insbesondere von Calciumsalzen, wie -Sulfat und Carbonat, durch. Beimischung von Mineralien, darunter auch Quarzsand oder Flint mit allerdings unbefriedigendem Erfolg zu verhindern. Diese Beimischung soll eine Bildung vom Calciumsilikaten im Brenriprozeß bewirken, um auf diese Weise ein, Entstehen relativ leicht wasserlöslicher Calciumverbindungenimge@brannten Scherben hintanzuhalten; Ergebnisse sind aber hierbei bisher nur im; Falle übergroßer Beigaben (über q.o°/e der Gesamtmasse) beobachtet worden, so, daß von Beimischungen nicht mehr gesprochen werden kann, weil die Natur der Tonmasse völlig verändert wird und ein klingender Scherben damit nicht mehr erzielt werden kann. Eine auch sonst noch bekannte Beimischung von Bariumkarbonat ist der chemischen Natur. dieses Stoffes nach auf eine Bildung von Bariumsulfat beschränkt und wegen seiner Reaktion. mit Calciumsilikat unter Bildung von Bariumsilikat und Calciumoxyd bei kalkreichen Tonen nicht tauglich.
  • Demgegenüber beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, daß alle bekannten Beimischungsmetholden von Kieselsanden unzulänglich sind, weil infolge unterschiedlicher Korngrößen, ungenügender Feinverteilung in der Masse und mangelnder Oberflächenaktivität der Kieselsäurepartikel die notwendige Reaktion zwischen den Kadkverbind'ungen und der Kieselsäure innerhalb der Brennzeit der Produkte mit genügender Schnelligkeit und Vollständigkeit nicht erfolgen kann, zumal es sich hierbei um Festkärperreaktionen handelt.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt daher zur Reaktionsbeschleunigung ein: Zusatz von Kieselsäure entweder in der Form von. Kieselsäure-Sod oder -Gel zusammen mit dem. Anm.achewasser der Tonmasse oder in Form von aktiviertem Quarz-, Flint- usw. -sand, der zu diesem Zweck mit einem Kation (Na', N H4', usw.) vorbehandelt ist, wodurch eine Erhöhung seiner Adsorptionskapazität und besonders der Chemosorotion: bewirkt und auch eine Bildung mono:modekularer Filme auf allen Reaktionspartikeln ermöglicht wird. Während. im ersten Falle die Vermischung mit dem. Ton in der Aufbereitung naturgemäß feucht erfolgt, kann im zweiten auch eine Trockenvermischung, zweckmäßig in einer Kugel- oder Rohrmühle, in halbfeuchtem Zustand auch in einem Mischbeschicker, Kollergang oder in einer sonst geeigneten, Kombination von Mischvorrichtungen erfolgen. Zweckmäßig wird sowohl bei der Aufgabe von Kieselsäure-Sod als. auch bei der Vorbehandlung fester Kieselsäure mit einem Kation sogleich ein pH-Wert eingestellt, der dem. durch Versuch festgestellten günstigsten für die spätere Verformung der Tonmasse- entspricht. Die Aktivierung von. Kieselsäure in fester Form kann z. B. durch längere Lagerung mit der entsprechenden. Kationmenge mit oder auch ohne Dampfbehandlung, durch Erhitzen im, Autoklav oder in einem Trommelofen oder sonstiger Vorrichtung erfolgen; auch hierbei wird die Menge des Elektrolyts, zweckmäßig dem für die Verformung durch Versuch als geeignetesten ermittelten, pH-Wert entsprechend, bemessen. Als geeignete Zusätze haben sich z. B. folgende Massen, erwiesen: r. Kieselsäure-Sol im Anmachewasser, berechnet auf Tontrockensubstanz zwischen. o, i bis o,20/9, 2.. zur Aktivierung fester Kieselsäure im Gefäß, Druckgefäß oder Troimmelofen;, berechnet auf 98°/°i@ge trockene Kieselsäure, o,90/9 Na-.
  • Naturgemäß hängen bei der starken Unterschiedlichkeit der Tone die Beimischungsmengen. in, jedem Einzelfall von den in jenen enthaltenen,, die späterer Ausblühungen verursachenden Verbindungen ab und müssen deshalb in jedem Fälle besonders. bestimmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.: Verfahren zur Hersted@ung von nicht ausblühenden Mauer- und Dachziegeln, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ziegelton Kieselsäure in Sod- oder Gelform oder durch Einwirkung von Kationen aktivierte feste Kieselsäuren beigemischt wird.
DEM23426A 1954-06-16 1954-06-16 Verfahren zur Herstellung von ausbluehungsfreien Mauer- und Dachziegeln Expired DE951979C (de)

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