DE950882C - Am Dachgebaelk befestigter Anker fuer Abspannseile od. dgl. - Google Patents

Am Dachgebaelk befestigter Anker fuer Abspannseile od. dgl.

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DE950882C
DE950882C DE1952P0008787 DEP0008787A DE950882C DE 950882 C DE950882 C DE 950882C DE 1952P0008787 DE1952P0008787 DE 1952P0008787 DE P0008787 A DEP0008787 A DE P0008787A DE 950882 C DE950882 C DE 950882C
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DE
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roof
casting
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roof beams
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DE1952P0008787
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Wilhelm Peter
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/32Flagpoles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Anker für Abspannseile od. dgl., der am Dachgebälk befestigt und durch die Dacheindeckung hindurchgeführt ist.
  • Bei N iederspannungsverteilungsanlagen, die als Freileitung über Gebäude geführt werden, muß der Leitungszug bei Winkel- und Abspannstützpunkten, beispielsweise bei Rohrständern, durch Anker abgefangen werden, weil die schwachen Leitungsträger den Leitungszug nicht übernehmen können. Die Anker werden normalerweise am Dachgebälk befestigt. Bei .den bekannten Ankerbefestigungsvorrichtungen ergeben sich außergewöhnliche Erschwernisse bei der Abdichtung der Anker gegen die Dachhaut. Bei den bekannten Ankerabdichtungsblechen ist in der Mitte ein Bleistutzen angeordnet, der, je nach Schräglage, in der Richtung des Seilzuges ,gebogen werden kann. Das Biegen der Bleistutzen in eine solche Richtung ist aber schwierig und hat zur Folge, daß eine Abdichtung nicht mehr gewährleistet ist. Auch ist man bei den bekannten Ankerabdichtungen von der Zuverlässigkeit des -lontagepersonals abhängig. Ein ,weiterer Nachteil besteht darin, daß bei Seilankern das Regenwasser durch die Seele der Ankerseile in die Gebäude eindringen kann. Diese Wassermengen genügen, um ein Dachgebälk in Fäulnis zu bringen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden. Dieses wird dadurch erreicht, daß der am Dachgebälk befestigte und durch die Dacheindeckung hindurchgeführte Anker erfindungsgemäß aus einem im Querschnitt kreisfärmigen Gußstück besteht, auf dessen Oberseite eine Öse oder -ein Haken zum Befestigen des Abspannseiles angeordnet ist und an dessen oberem, oberhalb der Dacheindeckung liegendem Rand eine ringförmige Haube angesetzt ist, so daß ein nach unten offener Ringspalt entsteht, in den die aufgebogene Manschette eines den Anker umschließenden Abdichtungsbleches eingreift.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist das Gußstück nach unten kegelstumpfförmig verbreitert und besitzt eine nach seiner Unterseite hin offene, mit einem Innengewinde versehene Bohrung, in die ein zur Befestigung des Ankers am Dachgebälk dienender Schraubbolzen eingeschraubt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäß ausgebildeten Ankers dargestellt; darin zeigt Abb. i den am Dachgebälk befestigten und mit einer Öse versehenen Anker, teilweise im Schnitt und, teilweise in der Ansicht, Abb. z das Oberteil eines mit einem Haken versehenen Ankers.
  • Der Anker besteht aus einem einheitlichen, im Querschnitt kreisförmigen Gußstück a., an dessen oberem, oberhalb der Dacheindeckung liegenden Rand eine ringförmige Haube b angesetzt ist, durch die ein nach unten offener Ringspalt gebildet wird, in den die aufgebogene Manschette c des Abdichtungsbleches d eingreift. Das Gußstück besitzt eine nach seiner Unterseite hin offene Bohrung e und weist auf seiner auf dem Dachgebälk aufliegenden unteren Fläche eine Riefelung f auf. In die Bohrung ist ein mit Schraubmutter g versehener.und an beiden Enden oin Außengewinde aufweisender Bolzen dz eingelassen, der durch den Sparren i und .ein zur Verstärkung auf der Unterseite des Sparrens angeordnetes Querholz o hindurchgeführt ist. Auf der Oberseite des Gußstückes a ist eine Öse j oder ein Haken h zur Befestigung des Abspannseiles l angeordnet. Das Abspannseil ist im Bereich der Öse j oder des Hakens h durch eine Kausche m geschützt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Am Dachgebälk befestigter und durch die Dacheindeckung hindurchgeführter Anker für Ahspannseile od. dgl., gekennzeichnet durch ein im Querschnitt kreisförmiges Gußstück (a), auf dessen Oberseite eine Öse (j) oder ein Haken (h) zum Befestigen des Abspannseiles (l) angeordnet ist und an dessen oberem. oberhalb der Dacheindeckung liegendem Rand eine ringförmige Haube (b) angesetzt ist, so d@aß ein nach unten offener Ringspalt entsteht, in den die aufgebogene Manschette (c) eines den Anker umschließenden Ahdichtun.gsbleches (d) eingreift.
  2. 2. Anker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß das Gußstück (a) nach unten kegelstumpfförmig verbreitert ist und eine nach seiner Unterseite hin offene, mit einem Innengewinde versehene Bohrung (e) aufweist, in die ein zur Befestigung des Ankers am Dachgebälk dienender Schraubbolzen (1a) eingeschraubt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 813 074.; schweizerische Patentschrift Nr. zai 530; französische Patentschrift Nr. 595 569.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR595569A (fr) * 1925-03-21 1925-10-05 Japy Freres Et Cie Tuile de traversée de toiture
CH221530A (de) * 1941-08-28 1942-06-15 Aktien Ziegelei Allschwil Abdeckungseinrichtung für einen Dachflächenteil.
DE813074C (de) * 1950-02-16 1951-09-06 Max Huber Abdichtung fuer Dachmasten

Patent Citations (3)

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FR595569A (fr) * 1925-03-21 1925-10-05 Japy Freres Et Cie Tuile de traversée de toiture
CH221530A (de) * 1941-08-28 1942-06-15 Aktien Ziegelei Allschwil Abdeckungseinrichtung für einen Dachflächenteil.
DE813074C (de) * 1950-02-16 1951-09-06 Max Huber Abdichtung fuer Dachmasten

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