DE950424C - Schulterstuetze fuer Violinen - Google Patents

Schulterstuetze fuer Violinen

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DE950424C
DE950424C DEG10472A DEG0010472A DE950424C DE 950424 C DE950424 C DE 950424C DE G10472 A DEG10472 A DE G10472A DE G0010472 A DEG0010472 A DE G0010472A DE 950424 C DE950424 C DE 950424C
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DE
Germany
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plate
paws
paw
shoulder
pair
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Expired
Application number
DEG10472A
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English (en)
Inventor
Ernoe Meir Goldberger
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/18Chin-rests, hand-rests, shoulder rests or guards being removable from, or integral with the instrument

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Schulterstütze für Violinen Die Erfindung !bezieht sich auf eine Schulterstütze für Violinen :mit einer verhältnismäßig steifen, aber doch biegsamen Platte, an deren Enden Tatzen b ildende Elemente befestigt sind, welche in einem Abstand von der Plattenebene Flächen zur Abstützung des. Resonanzbodens und außerdem Klauen aufweisen, dlie elastisch an der Zargenwandu:ng des Violinkörpers zur Anlage kommen.
  • Eine :derartige Schulterstütze gibt nicht die Gewähr, .das Instrument lediglich mit der Schulter und. dem Kinn in der erforderlichen Stellung halten zu können, ohne dabei zu :ermüden, wenn die linke Hand ganz für das Spiel frei, sein soll. Denn die Ausbildung der Tatzen macht störende Versch.iebungen .der Stütze am Violinkörper riebt unmöglich; die Schwierigkeit liegt nämlich darin, daß :die Tatzen nicht derart am Violinkörper festgespannt sein :dürfen, daß die Klangfülle dieses letzteren herabgemindert wird.
  • Es ist auch eine Schuilterstütze bekannt, bei der an einer starren Platte starre Klauen befestigt sind, die ;gegen den unteren Rand dies Violinkörpers festgespannt werden. Diese Konstruktion und Befestigungsart wirken sich auf die Klangfülle der Violinen recrht nachteildg.aus.
  • Die erfindungsgemäßeSehulterstütze schafftdemgegenüber dadwrcJh Abhilfe, daß jede Tatze in unmittelbarer Nähe dies Teiles, der :die Fläche zur Abstützung des Resonanzbodens aufweist, abgewinkelt ist und jenseits dieser Abwinkelungeine Andrückfläche aufweist, die beständig auf den Rand des Resonanzboden.. dirückt, und ferner dadurch, daß die Steifheit jeder Tatze und deren Verbindung mit der Platte so .groß ist, daß bei der elastischen Dwrchbiegung dieser Platte durch die Schulter des Violinisten die- Winkelbewegungen .der Plattenenden ganz auf die Klauen übertragen werden, damit sich dieselben vom Violinkörper ablösen, während die erwähnten Andrückflächen nach wie vor .am Rand dies Resonanzbodens anliegen.
  • Die Zeichnung !stellt zwei. Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Fig. i zeigt das erste Ausführungsbeispiel von unten gesehen und im Zusammenhang mit einem Teil eines Violinkörpers; Fig. 2 ist ein Aufriß in Richtung des Pfeiles 11 der Fing. i gesehen; Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus Fi:g. 2 in einem größeren Maßstab; F.ig. 4 ist eine der Fig. i entsprechende Ansicht der zweiten Ausführungsform; Fi:g. 5 ist eine zugehörige Seitenansicht, und Fi;g. 6 ist eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht mit mehr Einzelheiten des zweiten Ausführungsbeispielis.
  • Die in den Fig. i bis 3 dargestellte Schulterstütze weist eine verhältnismäßig steife, aber doch biegsame, beispielsweise aus Stahl- oder Aluminiiurnblech oder einem Kunstharz hergestellte Platte i auf, deren Form leicht geschweift ist und deren Breite vom einen zum anderen Ende ein wenig zunimmt, wie dies aus Fig. i gut ersichtlich ist. Ein beispielsweise aus einem mit Samt verkleideten Holzstück bestehendes Kissen 2 ist mittels Schrauben 3 an der Platte i befestigt.
  • Axt jedem Ende der Platte i ist ein Element befestigt, das nebst Flächen zur Stützung des Resonanzbodens auch Klauen aufweist, die dazu bestimmt sind, znrelastischen Anlage an die Zargenwand-ung des Violinkörpers zu kommen. jedes dieser Elemente 4 bzw. 5 isst aus einem einzigen Stück dicken Drahtes aus einem elastischen Metall wie Stahl oder Leichtmetall gebildet, welches so abgebogen .ist, daß es folgende Teile bildet: Ein Auge 6, durch welches hindurch sich ein Niet 7 zu dessen Befestigung an de!r Platte i erstreckt, zwei nebeneinander .in Richtung der Plattenlängsachse verlaufende Schenkel 8, 9, wovon der eine, 9, in einer Abwinkelung in einen geradlinigen Abschnitt io übergeht, an den sich über eine weitere Abwinkelung ein Teil i i anschließt, der jenseits einer dritten Abwinkelung in ein Endstück 12 übergeht; der andere Schenkel 8 :geht in einen Teil 13 über, .der den geradlinigen Abschnitt io umgibt, ohne ihn zu berühren, und, eine bogenförmige Verlängerung 14 aufweist, die sich im gleichen Abstand von der Platte i errstreckt wie Teil i i und dann über eine Abwinkelung in ein Endstück 16 übergeht. Die Teile i i, 12 sowie 15, 16 bilden je eine in einer zur Platte i senkrechten Ebene abgewinkelte Tatze, die eine .in der Verlängerung der Plattenlängsachse, diie andere in einem bestimmten Abstand davon. Die beiden Elemente 4 und 5 unterscheiden sich voneinander nur durch die Länge ihres Teiles 14, also in der Größe des zuletzt erwähnten Abstandes, der am breiten Plattenende kleiner ist als am anderen. Die Teile i i und 15 dienen zur Abstützung des unteren Randes des Violinkörpers 17 (Fi.g. i und 3) und: sind mit Gummihüllen 18 versehen, die sich in die unmittelbare Nähe der Abwinkelungen zwischen den Teilen i i, 12 bzw. 15, 16 erstrecken. Auf den Teilen 12 und 16 sind dünne Gumm@ihüls.en i9 direkt gegen die zuletzt erwähnten Abwinkelungen gestoßen und bilden Flächen, die dazu bestimmt sind,.beständig an der Außenseite des unteren Randes 2o des Violinkörpers 17 anzuliegen. Diese Teile 12 und 16 tragen außerdem noch dicke Gurn:m-ihülsen 21, welche an die dünnen anstoßen und gleichsam Klauen bilden, die .dazu bestimmt sind, an der Zargenwand. 22 des Violinkörp,eir:s 17 elastisch zur Anlage zu, kommen.
  • Der obenerwähn:te Abstand zwischen .den beiden Tatzen jedes der !beiden Elemente4 und 5 ist genügend groß ;gewählt, damit die durch die Endstücke 12, 16 und ;ihre Gummihülsen 2i gebildeten Klauen am Violinkörper dies- und jenseits einer Ebene angreifen, die sich längs der größten Breite des Violimkörpexserstreckt. Diese Ebene ist in Fig. i durch die strichpunktiere Linie A-B angedeutet. Es hat sich. in der Praxis erwiesen, daß diese Maßnahme ein Höchstmaß an Sicherheit gegen ,eine Verschiebung der Stütze relativ zum Violinkörper während des Spieles gewährleistet und somit der linken Hand des Künstlers die ganze Bewegungsfreih eit zurückgibt.
  • Zur Befestigung jedes der Elemente 4. und 5 an der Platte dient nicht nur der Niet 7, sondern auch eine Drahtschlaufe 23, deren beide Endteile durch Löcher der Platte i hindurchgeführt und über den Schenkelteilen 8, 9 ineinander verdreht sind. Die Steifheit der ganzen Befestigung sowie diejenige jeder der beiden Tatzen ist genügend groß, damit bei einer durch den Abstützdruck der Schulter des Geigers hervorgerufenen Duschbiegung der Platte i die dabei entstehende der Plattenenden ganz auf die Klauen 12, 16 übertragen wird, damit .diese außer Berührung mit .der Zargenwand 22 des Violinkörpers kommen, während die Druckflächen .der Gummihülsen i9 mit dem Rand des Riesonanzbodens 20 in Anlage bleiben. Dies ist in Fl!g.3gezeigt und bewirkt, daß beim Spiel der Geige die Vibrationen der Zargenwand 22 nicht abgedämpft werden.
  • Die Stütze kann auf sehr einfache Art und Weise am Violinkörper unigebracht und davon abgenommen werden, und zwar entweder durch Verschiebung in der Längsachse des Instrumentes oder durch Verschiebung senkrecht zur Zeiehnungsebene der Fig. i, wobei die Platte im zweiten Fall ein wenig im der Mitte gegen den Violinboden durchzuibeiegen ist.
  • Das in den Fig. 4 bis 6 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel ist ähnlich .dem oben beschriebenen. Es sind lediglich die Elemente 31 und 32, die den Elementen 4 bzw. 5 entsprechen, aus elastischem Blech, z. B. aus Stahl- oder Duralumin @iumblech, ausgestanzt. Man erkennt wieder die Paare von .elastischen Tatzen an beiden Enden der der Platte i entsprechienden Platte 33, mit den den Gummihülsen 18, 1g, 21 entsprechenden Gummihülsen 34, 35, 36. Der Abstand zwischen den Klauen des einen und des anderen Tatzenpaares ist derselbe wie im ersten Ausführungsbeispiel.
  • Jedes der Elemente 31, 32 ist an der verhältn.i.smäßig steifem, aber doch biegsamen Platte 33 mittels Schrauben 37 befestigt, die isIch durch Langlöcher 38 von Teilen 39 dieser Elemente hindurch erstrecken und in Gewindelöcher der Platte 33 eingreifen. Diese Befestigung ermögliieht nach ihrer Lockerung eine Verstellung der Elemente 31, 32 in Längsrichtung der Platte 33, ist aber im Wirkzustande, gleich wie die Elemente selbst, genügend steif, um die bei der Durcbbiegung .der Platte 33 durch die Schulter :des Spielers entstehenden Winkelbewegungen der Plattenenden ganz auf die Klauen zu übertragen, die sich dann von der Seitenwand 22 .des Violinkörpers 17 ablösen.
  • Die beiden Ausführungsbe-ispiele können in der Weise geändert werden, daß die Tatzen mit der Platte aus einem Stück bestehen. Auch können die mit Gummihülsen umgebenen Tatzenteile der ersten Au.sfühTungsfo.rm abgeflacht sein, also die gleiche Form haben wie die entsprechenden Teile der zweiten Ausfähru,ngsform.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schulterstütze für Violinen mit einer verhältnismäßig isteifen, 'aber doch biegsamen Platte, an deren Enden Tatzen bildende Elem-ente befestigt sind, welche in einem Abstand von der Plattenebene Flächen zur Abstützung des Resonanzbodens und außerdem Klauen aufweisen, die elastisch an der Zargenwandun.g des Violinkörpers zur Anlage kommen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tatze in unmittelbarer Nähe des Teiles (i i Ibzw. 15), der die Fläche zur Abstützung dies Resonanzbodens (2o) aufweist, abgewinkelt ist und jenseits dieser Abwinkelung eine Andrückflädhe (ig) aufweist, die -beständig auf .den Rand des Resonanzbodens drückt, und ferner dadurch, daß die Steifheit jeder Tatze und- .deren Verbindiung mit der Platte so ,groß ist, daß bei der elastischen Durchbiegung dieser Platte durch die Schulter des Violinisten die Winkelbewegungen der Plattenenden ganz auf die Klauen (12, 16) übertragen werden, damit sich .dieselben vom Violinkörper ablösen, während die erwähnten Andrückfläch.en (ig) n ch wie vor am Rand des Re-sonanz:bodens anliegen.
  2. 2. Schulterstütze nadh Anspruch i, bei welcher an jedem Ende der Platte ein Paar von Tatzen vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tatzenpaar aus einem einzige-n, mehrfach abgebogenen Stück federnden Drahtes besteht.
  3. 3. Schulterstütze nach Anspruch 2, :dadurch gekennzeichnet, daß bei einer .derartigen Tatzenano:rdnung, bei. welcher an jedem Plattenende die Klaue der einen Tatze in der Verlängerung der Plattenlängsachse und diejenige der anderen Tatze in einem Abstand von der Plattenlängsachse gelegen i:st, jener Drahtabschnitt, dessen Ende die im Abstand von der Plattemlängs,achse gelegene Klaue (16) bildet, einen schraubenlinienförmigen Teil (13) aufweist, der einen zur Plattenehene senkrechten Teil dies anderen aus dem gleichen Drahtstück gebildeten Tatze umgibt, ohne ihn zu berühren.
  4. 4. Schulterstütze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung eines Paares von Tatzen an jedem Plattenende jedes Tatz(enpaar aus einem einzigen Stück elastischen Metallblech ausgestanzt. ist. .In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 87,8 i5o.
DEG10472A 1952-10-22 1952-12-12 Schulterstuetze fuer Violinen Expired DE950424C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH950424X 1952-10-22

Publications (1)

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DE950424C true DE950424C (de) 1956-10-11

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ID=4550030

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DEG10472A Expired DE950424C (de) 1952-10-22 1952-12-12 Schulterstuetze fuer Violinen

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DE (1) DE950424C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2776111A1 (fr) * 1998-03-11 1999-09-17 Kun Shoulder Rest Inc Appui d'epaule reglable pour violons ou instruments analogues

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878150C (de) * 1951-01-18 1953-06-01 Georg Wittmann Geigenhalter

Patent Citations (1)

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DE878150C (de) * 1951-01-18 1953-06-01 Georg Wittmann Geigenhalter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2776111A1 (fr) * 1998-03-11 1999-09-17 Kun Shoulder Rest Inc Appui d'epaule reglable pour violons ou instruments analogues

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