DE930802C - Einrichtung zur Druckwellengebung zur Zuendung von Gaslaternen - Google Patents

Einrichtung zur Druckwellengebung zur Zuendung von Gaslaternen

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DE930802C
DE930802C DEP8623A DEP0008623A DE930802C DE 930802 C DE930802 C DE 930802C DE P8623 A DEP8623 A DE P8623A DE P0008623 A DEP0008623 A DE P0008623A DE 930802 C DE930802 C DE 930802C
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DE
Germany
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pressure
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Application number
DEP8623A
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English (en)
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Johannes Petry
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Druckwellengebung zur Zündung von Gaslaternen Für die Zündung der Gasstraßenlaternen wird allgemein eine Druckwelle in das Niederdrucknetz gegeben, die meist etwa die Höhe des a- bis 21/.--fachen normalen Gasdruckes hat. Die Gaslaternen besitzen einen mit einer Membran ausgerüsteten Druckwellenschalter, der auf den erhöhten Druck hin die Schaltung derLaternen vornimmt. Bei der großen Ausdehnung, die das Niederdruckgasnetz z. B. in einer Großstadt besIItzt, kann mit einer von einer zentralen Stelle aus gegebenen Druckwelle meist nicht mehr das gesamte Rohrnetz erfaßt werden, da die Druckwelle nur sehr stark abgeschwächt oder kaum noch spürbar die äußeren Bezirke erreichen würde.
  • Es wird daher in einem derartigen Stadtgebiet noch eine Mittel- oder Hochdruckleitung verlegt, welche die Niederdruckleitung in Ring- oder Fächerform umgibt und durch welche Gas in die Niederdruckleitung der Randgebiete eingespeist wird. Die Einspeisung erfolgt durch Einspeisestationen, in denen der Mittel- oder Hochdruck auf den Niederdruck geregelt wird.
  • Wird nun von einer Zentralstelle aus in das Niederdrucknetz eine Druckerhöhung gegeben, so schließt, sowie sich eine Druckerhöhung in der Niederdruckleitung an einer Einspeisestation bemerkbar macht, der Regler der Einspeisestation ab, und es muß nun die gesamte Versorgung des Niederdrucknetzes durch die Stelle erfolgen, von der aus die Druckwelle gegeben wird. In Zeiten großen Gasverbrauches kommt die Druckwelle darum nicht bis zu allen Bezirken.
  • Um die Fortpflanzung der Druckwelle zu ermöglichen, hat man darum Druckwellenverstärker entwickelt, die eine ganz schwach ankommende Druckwelle in Art eines Relais unter Einschaltung der Einspeisestationsregler verstärkt weitergeben. Die Schwierigkeit liegt hierbei jedoch darin, daß die ankommende Druckwelle sofort den Einspeisestationsregler abschließt und nun von dem Niederdrucknetz einerseits die Leistung der Einspeisestation mit übernommen werden muß und andererseits noch .eine Druckerhöhung stattfinden soll. Dies wird in vielen Fällen nicht erreicht.
  • Durch den höheren Druck bei der Druckwellengebung erhöht sich der Gasverbrauch erheblich. Hierdurch wird einerseits die Fortpflanzung der D.ruckweille geschwächt, .und andererseits tritt an den Verbrauchsstellen eine höhere Wärmeleistung auf, durch die die Gasgeräte gefährdet sind. Die ideale Druckwelle müßte eine möglichst niedrige Druckamplitude bei möglichst geringer Zeitdauer haben und gleichzeitig von der zentralen Versorgung des Niederdrucknetzes und von sämtlichen Einspeisestationen ausgehen, so daß das Niederdrucknetz einen gewissen Schock erhält und so sämtliche Bereiche innerhalb kürzester Zeit von der Druckwelle erfaßt werden.
  • Diese ideale Druckwelle ist z. B. bei Einrichtungen erzielbar, bei denen sämtliche Einspeisestationen eines Stadtgebietes mit elektromagnetisch gesteuerten Gasdruckschaltern ausgerüstet sind, welche mit Kabel zur elektrischen Auslösung der Druckwelle verbunden sind. Die Erstellung derartiger Einrichtungen verursacht jedoch außerordentliche Kosten.
  • Durch die Erfindung wird ein Weg gezeigt, auf dem unter verhältnismäßig geringen Kosten ein gleichzeitiges Einsetzen der Druckwelle von der Zentrale und sämtlichen Einspeisestationen aus ermöglicht wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Einspeisestationen für das Niederdruckgasrohrnetz mit je einem Funk-Empfangsgerät ausgerüstet sind, das auf ein Signal einer bestimmten Frequenz eines Senders für die Dauer des Signals über ein Relais die elektromagnetisch gesteuerten Gasdruckschalter betätigt.
  • Vorteilhaft ist es, daß der Sender- ein tonmoduliertes Signal einer bestimmten Tonfrequenz gibt, auf das allein die Empfangsgeräte ansprechen. Hierdurch wird verhindert, daß die Empfangsgeräte auf einen anderen Sender ansprechen. Verstärkt kann dieser Schutz noch werden, wenn an den Empfangsgeräten eine Verzögerung angeordnet wird, mit der sie auf das Signal ansprechen. Dadurch wird ein Ansprechen der Empfangsgeräte durch Sender auf der gleichen Frequenz mit kurzfristig der gleichen Tonmodulation vermieden. Durch eine einstellbare Verzögerung kann auch eine kleine zeitliche Verschiebung des Einsetzens der Druckwelle an den verschiedenen Stationen erreicht werden, wenn sich hierdurich eine günstigere Verteilung ergibt.
  • Die gesamte Einrichtung besteht aus einem Funksender, der über eine Sendeantenne ein Signal von einer Zentrale aus gibt, an den Einspeisestationen befindlichen Funk-Empfangsgeräten mixt Empfangsantennen und elektromagnetisch gesteuerten Gasdruckschaltern.
  • Wenn sich hierzu die entsprechenden Möglichkeiten bieten, kann das vorliegende Prinzip auch auf den Drahtfunk unter Verwendung einer Oberwelle angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zur Druckwellengebung zur Zündung von Gaslaternen an Gas-Einspeisestationen von Stadtgasnetzen, die mit elektromagnetisch gesteuerten Gasdruckschaltern ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisestationen mit je einem Funk-Empfangsgerät ausgerüstet sind, das auf ein Signal eines Senders für die Dauer des Signals über ein Relais die Gasdruckschalter betätigt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender ein tonmoduliertes Signal einer bestimmten Tonfrequenz gibt, auf das allein die Empfangsgeräte ansprechen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsgeräte mit einer einstellbaren oder festen Verzögerungseinrichtung versehen sind, die sie das aufgenommene Signal erst nach einer bestimmten Zeitdauer weiterleiten läßt.
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