DE926440C - Vorrichtung zum Abschmelzen von Vakuumroehren - Google Patents

Vorrichtung zum Abschmelzen von Vakuumroehren

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DE926440C
DE926440C DEG12157A DEG0012157A DE926440C DE 926440 C DE926440 C DE 926440C DE G12157 A DEG12157 A DE G12157A DE G0012157 A DEG0012157 A DE G0012157A DE 926440 C DE926440 C DE 926440C
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DE
Germany
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tube
melting
gripping
gripping claws
melted
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Expired
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DEG12157A
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English (en)
Inventor
John William Miller
Cletus P Sherman
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General Electric Co
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General Electric Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/40Closing vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abschmelzen von Vakuumröhren Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Abschmelzeng von Kathodenstrahlröhren und bezieht sich :auf eine Maschine, welche das Abziehen von Kathodenstrahlröhren von der Pumpe völlig selbSttätig bewerkstelligt.
  • Eine Kathodenstrahlröhre besitzt normalerweise einen rohrförmigen Hals, dessen aufgeweitetes, Ende mit dem Abschmelzröhrchen verschmolzen werden muß: Dabei muß ein Abschmelzröhrchen, an dem sich ein Flansch befindet, mit dem Röhrenhals verschmolzen werden, um einen Anschluß an die Vakuumpumpe. zur Durchführung der Entlüftung zu schaffen.
  • Nachdem der genannte Flansch mit dem Röhrenhals verschmolzen .ist, wird der aufgeweitete Teil des: Röhrenhalses entfernt, so daB die Unterseite des Flansches frei liegt. Dann kann die Röhre evakuiert und abgezogen werden, wobei dieses. Abziehen durch Erhitzen und Ausziehen des Abschmelzröhrchens stattfindet, so daß sich dieses schließt.
  • Bei der Evakwierung der Röhre vor denn Abschmelzen durchläuft die Kathodenstrahlröhre einen Heizofen, in welchem die Temperatur allmählich bis auf 4oo° c ansteigt und dann wieder abnimmt, so daß die Röhre den Ofen mit etwa 2,5o° C verläßt. Während des Erwärmungsprozesses wird-das Innere der Röhre mit allen Mitteln entgast; es wird nämlich beispielsweise noch eine Getterpille innerhalb der Röhre verdampft; bevor diese den Ofen verläßt und abgeschmolzen wird.
  • Bisher wurde das Abschmelzen des Entlüftungsröhrchens durch Spezialarbeiter im Handarbeitsbetrieb durchgeführt. Das dazu benutzte Werkzeug ist Y-förmig ausgebildet, wobei je eine Stichflamme an den beiden freien. Enden des Y-fö:rmigen Werkzeuges austritt. Der Arbeiter drückt dieses Werkzeug gegen, das Abschmelzröhrchen, um dieses zu erweichen" wobef die Erreichung der richtigen Temperatur lediglich geschätzt werden kann. Wenn der Arbeiter das Abschmelzröhrchien für genügend erweicht erachtet, hebt er die Kathodenstrahlröhre ein wenig an, so daß das Abschmelzröhrchen um etwa zo cm gestreckt und dabei von der Vakuumpumpe abgetrennt wird.
  • Dabei ist es jedoch notwendig, sehr enge Toleranzen einzuhalten und ferner die Erweichungstemperatur des Glases, bei welcher das- Abschmelzröhrchen ausgezogen wird, sehr sorgfältig zu regeln, " damit sich nicht bei der Erhitzung und dem Abziehvorgang eine Beule in dem Entlüftungsröhrchen bildet. Die Entstehung einer solchen Beule kann zu einem Bruch des Glases führen, wenn die Glaswand nicht stark genug ist, um die Diruckdifferenz zwischen dem Atmosphärendruck und dem geringen Innendruck der Röhre aufzunehmen. Im Idealfall soll das Abzieherz; der Röhre dann stattfinden:, wenn das Glas so plastisch geworden ist, däß- es einer Zugbelastung von etwa 23,5o g nicht mehr widersteht. Wenn. dieser Zeug erst wach. Erreichung einer höheren Plastizität auftritt, ist das Glas bereits so stark erweicht; daß ein Loch in der- Wand des Entlüftungsröhrchens entstehen kann.
  • Die Stelle, an der das Röhrchen .abgetrennt wird, muß so gewählt werden, daß eine Kunststoffkappe; welche übeir' den Hals der Kathodenstrahlröhre geschoben, wird und zum Anschluß der Kathodenstrahlröhre an die verschiedenen Klemmen eineu entsprechenden. Schaltungsanordnung dkht, salbsttätig in, die richtige Lage; zum Abschmelzröhrdhen und zum Röhrenhals kommt.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine selbttätig arbeitende Maschine zur Abschmelzung von Kathodenstrahlröhren zu schaffern, bei welcher die Streckung des Abschmelzröhrchens erst stattfindet, wenn das Glas. ig6nügend erhitzt ist, undwelche bei jeder Röhrengröße dieselbe Trennungsstelle an dem Abschmelzröhrchen auswählt.
  • Bei der Bandfabrikation: von Kathodenstrahlröhren können Unterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Röhren vorhanden sein, welche eine Neueinstellang der Maschine zum Abschmelzen der verschiedenen Röhren notwendig machen. Zum Beispiel kann- es notwendig sein, daß nach einer Reiche von Röhren mit 40 cm Schirmdurchmesser eine weitere Reihe von Röhren mit 5o cm Schirmdurchmesser und danach !eine Anzahl von Röhren mit - 75 cm Schirmdurchmesser abgeschmolzen: werden maß. -Daher besteht ein weiterer Zweck der Erfindung darin, -eine selbsttätig arbeitendeAbschmelzmaschine zu schaffen., welche sich selbst auf Röhren verschiedener Größe einstellt und solche Röhren verschiedener Größe unabhängig-von den- Abmesstingen oder etwangenUnvodlkommenheitemder Röhrenstirnfläche verarbeiten kann. .-Die Erfindung' betrifft eine Vorrichtung zur Abschmelzung von Vakuumröhren, die erfindungsgemäß aus einer Grundplatte, aus. feinem Gestell, aus Greifklauen und aus Einrichtungen zur Bewegung des Gestells gegenüber-der Grundplatt6 besteht. Die Greifklawen kommen beiderseits des Abschmelzröhrchens zu- liegen. Ferner sind Einrichtungen vorhanden, welche das Anlegen der Greifklauen beiderseits des Abschmelzröhrchens bewirken. Aus den Greifklauen, die das untere Ende des Abschmelzröhrchens halten, treten Flammen zur Erhitzung des Ab,schmelzröhrch eis aus. Außerdem Ist eine Vakuumanlage, die zum Zwecke der Dehnung und somit zur Absdhmelzung des Röhrchens anhebbar eilgeordnet ist, mit dem Abschmelzröhrchen verbunden.
  • Fig. r stellt eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht einer Kathodens.trahlr6hre dar; wobei ein Abschmelzröhrchen in das untere Ende des Röhrenhalses eingesetzt ist; Fvg. 2 ist eine Seitenansicht eines Wagens, in den eine .Kathodenstrahlröhre eingesetzt ist und der zur Evakuierung dieser Röhre benutzt wird; Fig.3 ist eine Seitenansicht einer Röhre, bei, welcher das Entlüftungsröhrchen ,bis zum Abschmelzen ausgezogen ist; Fig. q. ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Abschmtelzmaschine; Fig. 5 stellt in perspektivischerAnsicht die beiden Klauen dar, welche das Abschmelzröhrchen umgreifen und dasselbe in geeigneter Weise erhitzen; Fiig. 6 ist eine im Schnitt gehaltene .Seitenansicht eines Saughalters für die Stirnfläche der Kathodenstrahlröhre; während Fg.7 eine Seitenansicht einer Kathodenstrahlröhre ist, welche sowohl die Abschmelzfiammen wie auch den. Saughalter in der jeweils oberen Stellung erkennen läßt.
  • In Fig. 1 ist eine Kathodenstrahlröhre 1 dargestellt, deren Hals .2 an: seinem unteren Ende 3 hufgeweitet ist. In den Hals ist ein Abschmelzröhrchen q. eingesetzt, welches aus einem flanschartigen Teil 5 und einem rohrförmigen Teil 6 besteht und welches 'konaxial zum Röhrenhals 2 angeordnet ist. Das aufgeweitete Ende 3 der Röhre wird nach dem Anschmelzen des Flansches 5 abgeschnitten.
  • Die Röhrte wird sodann in einen Wäigen 7 eingesetzt, -der in Fig. 2 dargestellt ist. Der Wägen 7 trägt eine Vakuumpumpe 8, welche mit dem Röhrchen q. über eine Kupplung 9 verbunden ist, die luftdicht- an; das -untere Ende des Röhrchens 6 angeschlossen ist. Während des Entlüftungsvorganges durchläuft der Wagen 7 mit der Röhre r einen Ausheizofen .und gelangt schließlich zu der jenigen Stelle; an welcher das Abschmelzen oder Abziehen.- dar Röhre stattfinden soll.
  • Die Abschmelzvorrichtung (Fig. q.) besteht aus einem Traggestellzo, den Greifklauen 11, einer, nur zum Teil dargestellten und mit 12 bezeichneten Grundplatte und einer- geeigneten, -im folgenden noch näher zu beschreibenden Einrichtung zum Ab- schmelzen der Kathodenstrahlröhre. Auf der Grundplatte 1ä ist zu diesem Zweck beispielsweise ein ZYlinderf 13 befestigt, der die Aufgabe hat, das Traggestell 1o in eine solche Lage zu bringen, daß die Greifklauen i 1 das Abschmelzröhrchen 6 umfassen können. Zu diesem. Zweck ist das Träggestell ro beispielsweise mittels der zylindrischen Hülse roa auf der Grundplatte 12 drehbar gelagert.
  • Wenn das Traggestell io in die richtige Lage zum Röhrenhals 2 bzw. zum Abschmelzröhrchen 4 gebracht ist, wird mittels einfies weiteren Zylinders 14 eine Kolbenstange 15 verschoben, welche die Klauen i i betätigt, d. h. die sich aus dem Zylinder 14 herausbewegt und mittels der Zahnräder 16 und 17 sowie der Wellen i8 und i811 und der Zahnräder i611 und 1711 die Klauen ii von beiden Seiten an das Röhrchen 4 anlegt.
  • Die Betätigung des- Kolbens im Zylinder 14 kann durch ein mechanisches oder elektrisches Zeitrelais bewerkstelligt werden, welches beispielsweise mittels einer Photozelle ausgelöst werden kann.
  • Die Klauen i i sind beide mit einer Anzahl von auf ihren Umfang verteilten Austrittsöffnungen 22 für Gasflammen ausgerüstet und vorzugsweise auch je mit einer Deckplatte aus Asbest ig und iga (Fing. 5). Diese Deckplatten, weisen eine Öffnung 20 für das Röhrchen 6 auf.
  • Wenn -die Greifklauen i i geschlossen sind, werden mittels eines dritten Zylinders 21 die Asbestplatten ig und iga angehoben, bis sie an der Unterseite des Flansches 5 anliegen, so daß die aus den Öffnungen 22 austretenden Gasflammen die richtige Stelle des Röhrchens q. treffen.
  • In der dargestellten Ausführungsform wird dann der Luftdruck innerhalb des Zylinders 21 wieder erniedrigt, so daß mittels der Federn 2111 und gib ein Tragkreuz 23 angehoben wird, bis die erwähnten Asbestplatten an der Unterseite des Flansches 5 anliegen. Das Tragkreuz .23. ist mittels geeigneter Kragen oder durch sonstige .geeignete Mittel an der Stange 24 befestigt, die ihrerseits :an dem Traggestell ro befestigt- ist. Die Zahnradwellen 18 und i811 sind sowohl in -dem Tragkreuz 23 Aals in einer Druckplatte 23a drehbar, aber in ihrer Axialrichtung nicht verschiebbar. Die Druckplatte 113a ist Somit 11,n den Wellen iS; I811 befestigt. Daher bewegen sich alle Zahnräder, das Tragkreuz 23 und die Zahnradachsen 18, 189 sowie die Druckplatte 23a zusammen in vertikaler Richtung.
  • Nachdem das Röhrchen 4 erhitzt worden ist, muß es um eine entsprechende - Strecke ausgezogen werden, um die Abschmelzung der Röhre zu bewerkstelligen. Diese Bewegung wird - mittels des Saughalters 25 -(Fig. 3 und 4) durchgeführt. Bei; der beschriebenen Ausführungsform besteht der Saughalter 25 (Fig. 6) aus einer drehbaren Platte 25a, an der ein Gummiring 25b befestigt ist, ferner aus einer Kugel 26, die ,in einer Kugelschale 27 gelagert ist; und aus einem Tragrohr 28 sowie aus einer VorriegelungseinrichtUng 29, welche die Platte 25' gegenüberder Kugelschale 27 festlegt.
  • Die Einrichtung ist so konstruiert, daß durch das Rohr 28 über die Bohrung 310 der Kugel 26 der vom Gummiring 25b und der Platte 25a umschlossene Raum evakuiert wird, so d:aß die Kuges 26 an die Innenseite der Kugelschale 27 zu liegen kommt.
  • Das Rohr 28 ist axial innerhalb der Hülse 3 i' verschiebbar .(Fig. 4), die ihrerseits mit einem Längsschlitz 32 versehen ist, in dem sich «das T-Stück 33,, welches den Innenraum des Rohres 28 mit einer Vakuumpumpe verbindet, bewegen kann. An das T-Stück 33 ist ein weiteres Rohr 34a .angeschlossen, welches zur Betätigung des Zylinders 34 dient, wenn dieser über das T-Stück 33 evakuiert wird. Der Zylinder 3.4 dient dazu, das- Rohr 28 gegenüber der I-Tülse 31 festzulegen und daher auch die Stellung des Saughalters 25 gegenüber dar Hülse #3,i.
  • Bei dieser Anordnung kann die Platte 25a gegenüber der Hülse 31 bewegt werden, so daß sie sich an der Stirnfläche der Kathodenstrahlröhre unabhängig von deren jeweiligen Höhe und unabhängig von der Form dieser Stirnfläche festsaugt. Wenn der Gummiring 25b- auf der Röhrenstirnfläche aufliegt, wird der Innenraum der Platte 25a evakuiert und mittels des Zylinders 3@q. die Platte 25a und das Rohr 28 gegenüber der Hülse 31 festgelegt. Die be@ schriebene teleskopartig wirkende Anordnung berücksichtigt also selbsttätig die verschiedenen vorkommenden Höhen, Längen, und der Kathodenstrahlröhren, welche auf der Maschine abgeschmolzen werden sollen.
  • Die Erfindung ist nicht auf bestimmte Methoden oder Anordnungen zur Bewerkstelligung der Anhebung und Absenkung der Platte 25a oder zur Befestigung einer derartigen Platte an der Röhrenstivrnfläche beschränkt. Bei der beschriebenen Aus, führungsform ist eine hydraulische Vorrichtung 35a mit Rohren zur Zuleitung einer Druckflüssigkeit auf eine Seite eines Kolbens lediglich als Ausführungsteispiel dargestellt.
  • In Fig. 4 befindet sich dieser Kolben 315 am oberen Ende des Zylinders 316. In einem geeigneten Zeitpunkt, beispielsweise dann, wenn. die Druckplatte 23a mittels der Federn gib und Zia angehoben ist, wird ein Schalter 37 geschlossen, welcher seinerseits ein nicht mit dargestelltes mit einer Spule ausgerüstetes Ventil unter Strom setzt, das den Zustrom von Flüssigkeit in den Raum oberhalb des Kolbens 35 steuert und daher die Hülse 31 und die Platte 2511 absenkt, bis der Gummiring 25b auf der Röhrenstirnfläche aufliegt. Wenn dieser Ring die Röhrenzstirnfläche berührt, so wird mittels eines Armes 38a, der am Rohr z8 befestigt ist, ein Ausschalter 38 betätigt, und zwar in Abhängigkeit von der Länge der abzuschmelzenden Röhre. Dieser Ausschalter 38 erfüllt drei Aufgaben. Er bewirkt nämlich erstens eine Entregung des nicht mit dargestellten Ventils und sperrt somit den Zustrom der Flüssigkeit in den Raum oberhalb des Kolbens 35. Ferner steuert der Schalter 38 ein nicht mit dargestelltes Ventil, über. welches das T@Stück 33 :an die bereits erwähnte V akuumpumpe angeschlossen wird; so daß die Platte 25a und das Rohr 218, in ihrer Lage gegenüber der Hülse 31 festgelegt werden. Die dritte Funktion des Schalters 38, besteht darin, einen. Fortschaltmechanismus zu betätigen, der im folgenden noch beschrieben werden wird und der auf der Unterseite des Kolbens 35 zunächst einen anfänglichen Druck von beispielsweise 5400 g für ein Gewicht der Röhre von 4500 g herstellt.
  • Wenn das Rohr 28 und die Platte 25a in ihrer Lage arretiert sind, so kann die Kathodenstrahlröhre dem zur Bewerkstelligung des Abschmelzens erforderlichen. Zug ausgesetzt werden, jedoch findet die Streckung des AbschmelzTöhrclhen:s erst dann startt, wenn dieses Röhrchen auf eine geeignete Temperatür gebracht worden ist; welche durch die Plastizität des Glases bestimmt wird..
  • Ein Verfahren zur Bestimmung einer geeigneten Strecktemperatur' besteht in der Verwendung einer Fortschaltvorrichtung, -welche den erwähnten- anfänglichen Druck auf der Unterseite des Kolbens 3.5 wirksam werden läßt. Dieser anfängliche Druck ist etwas größer als das Gewacht der abzuschmelzenden Röhre, so daß dieZugbeansp.ruchung des Abschmelzröhrchens 6 der Anhebung der Röhre: i entgegenwirkt. Die beschriebene Anordnung erlaubt also, die Plastizität des Röhrchens.6 abzuschätzen. Dies bedeutet, das nach Erhitzung des Röhrchens 6 auf eine geeignete Temperatur dieses Röhrchen seine Zugfestigkeit verliert und durch den auf die Unterseite des Kolbens 315 wirkendem Druck eine gewisse Dehnung des Röhrchens erzeugt wird. Durch diese Dehnung kann bei einer Ausführungsform der Erfindung der Schalter 38 wieder geöffnet werden,, was 'zu einer Steuerung des Zuflusses der Flüssigkeit in den Raum unterhalb des Kolbens 35, führt, derart, daß dieser Kolben nunmehr schnell nach oben wandert und das Röhrchen6 nun schnell gestreckt wird.
  • Bei einer derartig arbeitenden Einrichtung kann man das Abschmelzverfahren für Röhren verschiedenen Gewichts, nämlich- für Röhren mit etwa 25 cm, mit etwa 30 cm und etwa 75 cm Schirmdurchmesser verwenden:.
  • Eine geeignete Streckung des Röhrchens 6 ist dann :gegeben, wenn der Arm 38a den zweiten Schalter 3-9 berührt. Dieser Schalter 39 sperrt _ den Flüssigkeitszustrom in den Raum unterhalb des Kolbens 3-5 und steuert gleichzeitig eine Stichflamme, welche auf das Röhrchen, 6 gerichtet ist, um dieses abzuschmelzen. Man sieht, daß der Abstand zwischen den Schaltern 3,8-und- 39 und ebenfalls die Länge des Zylinders 36 etwa 2a cm beträgt,' so daß Kathodenstrahlröhren verschiedener Länge verairbeitet werden können. Die Länge von 2o cm ist ebenfalls die maximale Strecklänge für das Röhrchen 6, um seine Abschmelzung zu bewirken.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Wenn der Wägen 7 die Röhre i zu derjenigen Stelle des ganzen von der Röhre durchlaufenen Weges .befördert hat, an welcher die Abschmelzung stattfinden soll, wird mittels des Zylinders 13 das Gestell zo über die Röhre i g!e:-schwenkt derart, -daß die Platte 2.5a über der Rährenstirnfläche liegt. Mittels des Kolbens im Zylinder 14 wird die Kolbenstange 15 verschoben, so daß die Klauen i1 dos Röhrchen 6 der Kathodenstrahlröhre umgreifen. Mittels des Kolbens im Zylinderei werden dann die Asbestplatten i9 und iga angehoben, biss sie den Flansch 5 des Abs,chmelzröhrchens 6 berühren. Durch die Anhebung dieser Asbestplatten wird gleichzeitig der- Schalter 37 mittels der Druckplatte 23a geschlossen. Dadurch w Wirct die hydraulische Vorrichtung 35d - gesteuert, welche einen Flüssigkeitsstrom in den Raum Oberhalb des Kolbens 35 leitet, so daß die Platte 225a und der Ring 25b die Stirnfläche der Kathodenstrahlröhre berühren. Die Saugvorrichtung 2--5 kommt also in Berührung mit der Stirnfläche der Kathodenstrahlröhre, wobei der Arm 3811 den Schalter 38 betätigt, so daß erstens der Anschluß- des T-Stäckes 33 a die- Vakuumleitung bewirkt und dadurch die Lage des Rohres 28 und der Platte 2s5 gegenüber der Hülse 3i verriegelt wird, zweitens die Abwärtsbewegung der Hülse 3 i dadurch begrenzt wird, daß die Flüssigkeit von dem Raum oberhalb des Kolbens 3'.5 abgetrennt -wird, und drittens der Fortschaltmechanismus erregt wird, welcher den erwähnten anfänglichen Druck auf die Unterseite des Kolbens 315. wirken läßt. In Wirklichkeit können die :drei beschriebenen Vorgänge dadurch stattfinden, daß der .Schalter 38- oder, ein wirkungsgleich angeordneter Schalter betätigt wird, dessen Lage so, gewählt ist, daß bei verschiedenen Röhrenlängen die Ausschaltung stattfinden-kann. Die drei obenerwähnten Vorgänge können natürlich nicht gleichzeitig, sondern müssen in, der oben angegebenen Reihenfolge stattfinden.
  • Die Fortschaltvorrichtung liefert einen Druck auf die Unterseite des Kolbens 315, der etwas größer ist als das Gewicht der Röhre, so daß, wenn, das Röhrchen 6 erhitzt worden ist, bereits eine geringe Dehnung die Öffnung des Schalters 38 bewirkt, so daß in den: Raum unterhalb des Kolbens 35 noch mehr Flüssigkeit eintritt und die ganze aus. der Hülse 3:i, dem Rohr 28, der Platte 25a und der Röhre z bestehende Einheit angehoben und somit das Röhrchen 6 so weit gestreckt wird, daß die Abschmelzung vor sich gehen kann.
  • Der richtige Betrag der Dehnung wird durch den Arm 3811 angezeigt, der einen zweiten Schalter 39 berührt, welcher erstens für eine Stillsetzung dies Kolbens 3.5 sorgt und zweitens eine Stichflamme, welche :aus der Düse 4o austritt, auf das Röhrchen 6 richtet; so daß die Abschmelzung zustande kommt.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜC&E: i. Vorrichtung zur Abschmelzung von Vakuumröhren, bei, denen ein Abschmelzröhrchen am einen Ende der Röhre angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Grundplatte, aus einem Gestell, aus Greifklanen und aus Einrichtungen -zur Bewegung des Gestells gegenüber der Grundplatte besteht; derart, da.ß die Greifklauen beiderseits des Abschmelzröhrchens zu liegen kommen, daß Einrichtungen vorhanden sind, welche ein Anlegen der Greifklauen beiderseits des Abschmelzröhrchens bewirken, däß die Greifklauen das untere Ende des Abschmelzröhrchens festhalten, daß aus den Greifklauen Flammen zur Erhitzung des Abschmelzröhrchens austreten, daß eine Vakuumanlage mit dem. Abschmelzröhrchen verbunden ist und daß Einrichtungen zur Anhebung dieser Vakuumeinrichtung zum Zwecke der Dehnung des Röhrchens und somit zur Abschmelzung der Röhre vorhanden sind: ` -
  2. 2. Vorrichtung nach. Arnspxuch i, gekennzeichnet durch Eirichtungen zur Anhebung der Greifklauen, bis diese an einem Teil der abzuschmelzenden Röhre anliegen, so daß eine Flamme auf eine geeignete Stelle des Abschmelzröhrchens einwirkt, durch Einrichtungen zur Ausübung eines anfänglichen Zuges auf die Anhebeeinrichtung, so daß das Gewicht der abzuschmelzenden Röhre überwunden wird, und durch Einrichtungen, welche mit der erwähnten Einrichtung zur Ausübung eines anfänglichen Zuges zusammenarbeiten und auf den Verlust der Zugfestigkeit des Abschmel.zröhrchens@ zur Betätigung der Anhebeeinrnchtung ansprechen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2,. da.-durch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Greifeinrichtung und zur Senkung dieser Einrichturig bis zur Röhrenstirnfläche von, der Anhebung der Greifklauen abhängt, daß die Ergreifung der anzuhebenden und abzuschmelzenden Röhre von der Senkung der GreifeinrÜchtung abhängt und daß die Greifeinrichtung eine Platte enthält, welche sich beim Evakuieren an der Stirnfläche der abzuschmelzenden Röhre festsaugt, und daß die Vakuumplatte in einer bestimmten Lagegegenüber der Anhebeeinrichtung in Abhängigkeit von der Anhebung der Greifklauen feststellbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Betätigung der zur Streckung des. Abschmelzröhrchens vorgesehenen Anhebeeinrichtung von der Verminderung der Zugfestigkeit des Glases abhängt.
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