DE917825C - Einrichtung zur Erzeugung von Schall oder Ultraschall in Fluessigkeiten - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Schall oder Ultraschall in Fluessigkeiten

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Publication number
DE917825C
DE917825C DES5866D DES0005866D DE917825C DE 917825 C DE917825 C DE 917825C DE S5866 D DES5866 D DE S5866D DE S0005866 D DES0005866 D DE S0005866D DE 917825 C DE917825 C DE 917825C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
holding body
cutting edge
tube
guide tube
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Expired
Application number
DES5866D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Raimar Pohlman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE917825C publication Critical patent/DE917825C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K5/00Whistles
    • G10K5/02Ultrasonic whistles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Schall oder Ultraschall in Flüssigkeiten Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Einrichtung zur Erzeugung von Schall oder Ultraschall in Flüssigkeiten, bei der eine Schneide oder eine Pfeife mit der Flüssigkeit angeblasen bzw. angeströmt wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Weiterbildung der Erfindung nach dem Hauptpatent dar. Gemäß der Erfindung .sind die Düse und die Schneide innerhalb eines. vorzugsweise röhrenförmigen Haltekörpers zu einer Baueinheit zusammengefaßt und in ihrem Abstand zueinander durch ein außerhalb des Haltekörpers angeordnetes Einstellmittel veränderbar.
  • Durch die rohrförmige Ausbildung des Haltekörpers und die Zusammenfassung von Düse und Schneide zu einer Baueinheit ist es möglich, die Schall-bzw. Ultraschallerzeugungseinrichtung durch verhältnismäßig kleine Bohrlöcher hindurch in das Behandlungsgefäß einzubringen, so daß man mit der erfindungsgemäßen Einrichtung in der Lage ist, in einfacher Weise beispielsweise Emulsionen herzustellen. Dabei wird die eine der miteinander zu emulgierenden flüssigen Komponenten durch den Düsenkörper in die in dem Behandlungsgefäß befindliche andere Komponente hineingepreßt. Unter der Einwirkung, der dabei entstehenden Schall,-bzw. Ultraschallschwingungen werden die beiden flüssigen Komponenten miteinander emulgiert.
  • Gemäß ,der weiteren Ausbildung der Einrichtung nach der Erfindung sind die Wandungen des Haltekörpers zur leichteren Abführung des sich an der Schneide brechenden Flüssigkeitsstromes und zur Heranführung der anderen flüssigen Komponente an das Kavitationszentrum mit Durchbrechungen versehen. Um eine einwandfreie und ausgiebige Behandlung- der miteinander zu emulgierendenFlüssigkeiten zu erreichen, kann der Teil des Haltekörpers, in dem die Düse und die Schneide angeordnet sind, im Grenzfall lediglich aus einem z. B. U-förmig gebogenen Bügel bestehen, damit die den Hüllkörper umgebende Flüssigkeit allseits leicht an die Düse bzw. die Schneide herangebracht werden kann.
  • Zur Einstellung bestimmter Schall- bzw. Ultraschallfrequenzen muß der Abstand zwischen der Düse und der Schneide veränderbar sein. Gemäß der weiteren Ausbildung der Einrichtung nach der Erfindung wird d:ie Düse fest angeordnet und lediglich der Abstand der Schneide gegenüber der Düse verändert.
  • Auf -,weitere Merkmale der Erfindung soll bei der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles näher hingewiesen werden.
  • Die,Zeichnung zeigt die Düse i und die Schneide 2, die innerhalb des rohrförmigen Haltekörpers 3, 7, 8 angeordnet sind. Die Wandungsteile des Haltekörpers 3, 7, 8 sind größtenteils weggenommen, um dem sich an der Schneide brechenden, aus der Schlitzdüse i gespritzten Flüssigkeitsstrom eine ungehemmteAbflußmöglichkeit zu geben. DerHaltekörper 3, 7, 8 ist daher an der Stelle, an der der Düsenkopf i endet und an der auch die Schneide angeordnet ist, wie in der Zeichnung dargestellt, als U-förmiger Bügel 3 gestaltet. Die Schneide .2 ist in dem Bügel 3 fest gehaltert. Der Düsenkopf i ist auf das Düsenrohr 4 aufgeschraubt. Über das Düsenrohr 4 ist das Führungsrohr 5 geschoben, das beim Aufschrauben des Düsenkopfes i auf das Führungsrohr 4 fest mit diesem verbunden wird. Das Führungsrohr 5 trägt an seinem der Düse i abgekehrten Mantelende6 ein Außengewinde. Um das Führungsrohr 5 greift das Gleitrohr 9, mit dem der Bügel 3, z. B. durch Verschweißen, verbunden ist. Auf das Gewinde auf dem Manteltei16 des Führungsrohres!5 ist eine Gewindekappe 7 aufschraubbar, die einen Teil des aus dem Bügel 3 mit dem Gleitrohr 9, dem Gewindering 8 und der Kappe 7 bestehenden Haltekörpers 3, 7, 8 bildet. Der Gewindering 8 hält -dabei den Haltekörper zusammen. In den Mantel des Führungsrohres 5 ist eine Nut eingelassen, in die der Gewindestift io, der durch -den Bügel 3 und das Gleitrohr 9 hindurchschraubbar ist, eingreift. Zwischen dem Gewindering 8 und dem Ansatz i i der Gewindekappe 7 befindet sich ein Federring, um bei angezogenem Gewindering 8 eine Drehbewegung der Kappe 7 zu ermöglichen. Wird die Kappe 7 beispielsweise gegen den Uhrzeigersinn verdreht, so wird der Haltekörper 3, 7, 8 gegenüber dem Führungsrohr 5 in der Längsachsrichtung nach links verschoben, so daß die Schneide 2 dem Düsenkörper i genähert wird. Dabei gleitet das Gleitrohr 9 auf dem Führungsrohr 5 ab. Durch die Nut in dem Führungsrohr 5 und den in diese eingreifenden Stift io kann der Haltekörper 3, 7, 8 mit der Schneide 2 gegenüber dem Führungsrohr 5 und dem Düsenkopf i lediglich eine Verschiebebewegung, nicht aber eine Drehbewegung vollführen. Wird die Kappe 7 im Uhrzeigersinn verdreht, so tritt eine Verschiebebewegung des Haltekörpers 3, 7, 8 gegenüber dem Führungsrohr 5 nach rechts ein, d. h. die Schneide 2 wird von dem Düsenkopf i entfernt. Es wird also durch das Zusammenwirken der,beschriebenen Teile die zur Abstandsänderung zwischen Düse und Schneide erforderliche Verschiebebewegung durch eine Drehbewegung an der Gewindekappe 7 erzielt. Die Kappe 7 weist an ihrer Stirnseite eine Bohrung 12 auf, durch die das An:schlußstück 13 des Düsenrohres 4 hindurchgesteckt und mit der Muffe 14 des Düsenrohres4 unter Zwischenlegung eines Dichtungsringes 15 verschrau'ht werden kann. über das Anschlußstück 13 des Düsenrohres 4. ist das Einstellrohr 16 schiebbar und mit der Kappe7verschraubbar. DieVerschraubungzwischen dem Einstellrohr 16 und der Kappe 7 kann durch einen Sicherungsstift 17 gesichert werden. Auf dem Einstellrohr 16 ist ein Stellknopf 18 angebracht, durch dessen Verdrehen in der oben geschilderten Weise die Verstellung der Schneide 2 gegenüber der Düse i erzielt wird.
  • Das Düsenrohr i, das einen spaltförmigen Spritzmund besitzt, muß der Schneide 2 gegenüber so angeordnet werden, daß der Spalt stets parallel zur Schneidenkante liegt. Beim Aufschrauben des Düsenkopfes i auf das Düsenrohr 4 wird es nicht immer möglich sein, den Spalt des Düsenmundes in die zur Schneidenkante richtige parallele Lage zu bringen. Es wird -deshalb zwischen dem Düsenkopf i und dem Führungsrohr 5 auf dem Düsenrohr 4 eine aus weichem Metall, z. B. Blei, bestehende Unterlegscheibe i9 angeordnet, mit deren Hilfe es infolge der Weichheit des Metalls möglich ist, einmal eine feste Klemmverbindung zwischen dem Düsenkopf i und dem Führungsrohr zu erzielen und auch gleichzeitig eine richtige und dauerhafte Einstellung des Düsenspaltes in bezug auf die Schneide zu bewirken.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, die Ultraschallerzeugungseinrichtung durch ein verhältnismäßig enges Bohrloch des Behandlungsgefäßes einzuführen und eine Abstandsänderung zwischen Düse i und Schneide 2 mit Hilfe des außerhalb, des Haltekörpers 3, 7, 8 liegenden Einstellmittels zu bewirken. Dabei kann das Einstellmittel, der Stellknopf 18, in beliebiger Entfernung von dem die Düse i und die Schneide 2 enthaltenden Haltekörper angeordnet werden, wenn man für die hierzu nötige, jedoch leicht durchführbareVerlängerung derRohre 13 und 16 sorgt. Hierdurch können während des Betriebes etwa erforderlich werdende Frequenzänderungen der Schall- bzw. Ultraschallschwingungen durchgeführt werden, ohne daß die Düse i und die Schneide 2 bzw. der diese enthaltende Haltekörper 3, 7, 8 aus dem Behandlungsgefäß herausgenommen werden müssen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzeugung von Schall-oder Ultraschall in Flüssigkeiten, bei der eine Schneide oder Pfeife mit der Flüssigkeit angeblasen wird, nach Patent 914 073, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (i) und die Schneide (2) innerhalb eines z. B. rohrförmigen Haltekörpers (3, 7, 8) zu einer Baueinheit zusammengefaßt und in ihrem Abstand zueinander durch ein außerhalb des Haltekörpers (3, 7, 8) angeordnetes Einstellmittel (16, 18) veränderbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen des Haltekörpers (3, 7, 8) zur Abführung des sich an der Schneide (2) brechenden Flüssigkeitsstromes mit Durchbrechungen versehen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (3, 7, 8) teilweise aus einem U-förmig gebogenen Bügel (3) besteht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Frequenzänderung der Abstand der Schneide (2) gegenüber der Düse (i) veränderbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, @dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (i) und das Düsenrohr (4) an bzw. in einem Führungsrohr (5) befestigt sind, das an seinem der Düse (i) abgewendeten Mantelteil (6) ein Außengewinde aufweist, über das mittels einer mit einer Böhrung(i2) für dasAnschlußstück(13) des Düsenrohres (4) versehenen, den Haltekörper (3, 7, 8) an seiner einen Stirnseite abschließenden Verschlu:ßkappe (7) die Verschiebung des Haltekörpers (3, 7, 8) gegenüber dem Führungsrohr (5) durch eine Drehbewegung der Verschlußkappe (7) erzielt wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, -dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohrung (12) der Verschlußkappe (7) ein über das An.schlußstück (13) des Düsenrohres (4) schiebbares Einstellrohr (16) einschraubbar ist, über das die Verdrehung der Verschlußkappe (7) und damit die Abstandsregelung zwischen Düse (i) und Schneide (2) mittels eines Stellknopfes (18) erfolgt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellrohr (16) und das Anschlußstück (13) ,des Düsenrohres (4) koaxial zum Düsenhaltekörper (3, 7, 8) angeordnet sind.
DES5866D 1944-09-26 1944-09-26 Einrichtung zur Erzeugung von Schall oder Ultraschall in Fluessigkeiten Expired DE917825C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1757705B1 (de) * 1968-06-05 1972-05-25 Sonic Eng Corp Stroemungsmischer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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