DE914040C - Einstellbarer Kondensator, vorzugsweise Trimmerkondensator - Google Patents

Einstellbarer Kondensator, vorzugsweise Trimmerkondensator

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Publication number
DE914040C
DE914040C DEN5964A DEN0005964A DE914040C DE 914040 C DE914040 C DE 914040C DE N5964 A DEN5964 A DE N5964A DE N0005964 A DEN0005964 A DE N0005964A DE 914040 C DE914040 C DE 914040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capsule
movable electrode
capacitor
insulating tube
metal pin
Prior art date
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Expired
Application number
DEN5964A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Dirk Repko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/14Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to longitudinal movement of electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/01Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Einstellbarer Kondensator, vorzugsweise Trinmmerkondensator Die Erfindung bezieht sich auf einen einstellbaren Kondensator, vorzugsweise Trimmerkonden-Bator, mit einer im wesentlichen aus einer Anzahl koaxialer Zylinder bestehenden feisten Elektrode und einer ähnlichen bewegbaren. Elektrode, deren gegenseitige Kapazität dadurch geregelt wird, daß die koaxiiallen Zylinder der beweglichen Elektrode mehr oder weniger tief zwischen diejenigen der festen Elektrode eingeschoben werden.
  • Bei einem, wertverbreitete Anwendung findenden Nachregelkondensator der erwähnten Art ist ein, zu den Elektroden koaxiales Isolierrohr aus. keramischem Werkstoff angebracht, daB an einem Endef in einer metallenen Montagekapsel befestigt ist, in der Nähe des anderen Endes als Führung für die bewegliche Elektrode dient und dazwischen die feste Elektrode trägt. Im Isolierrohr ist dabei ein Metallstift angebracht, der an einem Endre durch eine Öffnung @im Boden der Montagekapsel steckt und an dieser festgelötet ist und am anderen Ende aus dem Isolierrohr hervorragt mit einem verdickten, mit Schraubengewinde Teil, auf den die bewegliche Elektrode geschraubt werden kann. Der mit Schraubengewinde versehene Stiftbeil ist dicker gemacht, um ein, besseres Festhaften der an oder von der bewegbaren Elektrode gebildeten Mutter auf dem Stift zu verbürge, was z. B. wichtig ist, wenn der Trimmerkondensator mechanischen Erschütterungen ausgesetzt ist. Die Montagekapsel kann mit Außengewinde, einem Flansch und einer Mutter versehen sein, mit deren Hillfe der Kondenr sator an einer Chassisplatte befestigt werden kann Die Erfindung bezweckt eine besonders robuste und trotzdem billige und zur Massenherstellung geeignett Ansbilldung eines solchen Nachregelkondealsators, der mechanische Erschütterungen auszuhaJ-ten vermag und ohne besondere Maßnahmen den einmal eingestellten Kapazitätswert beibehält.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das sich durch die Montagekapsel erstreckende Ende des Metallstiftes ausgehöhlt und umgefalzt und der umgefalzte Teil an, der Montagekapsel festgelötet ist, wobei zwischen dem durch den Wulst am anderen. Ende gebildeten, Kragen und dein Ende des Isolierrohres in axialer Richtung eine Zwischenraum vorhanden ist. Es ist hierbei besonders zweckmäßig, daß die bewegliche Elektrode eine, axial gerichtete, mit Innengewinde versehene Verlängerung besitzt, die als eine Mutter mit dem Schraubengewinde auf dem Metalllstift zusammenarbeitet und, mit einer bis in das Gewinde greifendem: Quernut versehen ist, die durch axiales Stauchen der Verlängerung verengt ist.
  • Die Erfindung wird an, Hand einfies in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Fig. i ist ein axialen- Schnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen Teil einer etwas geänderten Ausführungsform.
  • Die feste Elektrode i und die bewegliche: Elektrode 3 sind beide aus Aluminium hergestellt und bestehen aus einer Grundplatte 5 bzw. 7 und einer Anzahl durch Spritzguß darauf gebildeter koaxialer Zylinder g bzw. i i. Die feste Elektrode i ist durch Auftreiben. und/oder Kleben. an einem keramischen Rohr 13 befestigt; mittels an der Untersaite der Grundplatte 5 gebildeter Niete 15 ist an: der Grundplatte; eine Kupferplatte 17 festgenietet, die eine als Lötzunge dienende: seitliche Verlängerung ig besitzt.
  • Das keramische Rohr 13 ist durch Treiben, und/ oder Kleben in einer Metaqlkapsel 2i befestigt, die mit Außengewinde, einer aiu.f dieses geschraubtem, Mutter 23 und einem Flansch 25 versehen ist, mit deren Hilfe der Kondensator in einer öffrnung einer Chassisplatte 27 befestigt werden kann.
  • Innerhalb des Rohres 13 ist ein. Stahlstab: oder -Stift 29 angebracht, der feist am Boden der Montagekapsel 21 befestigt ist, da das untere! Ende, des Stiftes 29 ausgehöhlt und umgefalzt und der Falzrand, gegebenenfalls unter Vermittlung eines Kupferringes 31 mit Lätzunge 33, am Boden der Kapsel 21 festgelötet ist.
  • Der Stift 2g besitzt am oberen Ende eine Verdickung 35, die aus dem keramischen Rohr 13 hervorragt und mit Außengewinde versehen, ist. Auf diese Verdickung kann eine Mutter 37 geschraubt werden, die eine axiale Verlängerung der beweglichen. Elektrode 3 bildet und an dieser mittels einer federnden., runden Messingplatte 39 befestigt ist. Diese Platte hat eine zentrale Öffnung, @in. der die Mutter 37 festgeil'ötet ist, und ist mit drei an der Grundplatte 7 gebildeten Niete 41 an der Elektrode:3 befestigt.
  • Die Mutter weist eine sich bis in. das Schraubengewinde erstreckende Quernut 43 auf (zweckmäßig ist die Mutter zur Hälfte durchgesägt). Der Teil oberhalb der Nut ist in axialer Richtung ein wenig gestaucht, wodurch erreicht wird, daß die Mutter 37 ohne Spiel über den Bolzen 35 läuft und überdies selbstbremsend ;ist. Der Teil der Mutter- 37 unterhalb der Nut kann sechseckig sein, um die Einstellung mittels eines Schraubenschlüssels zu ermöglichen.. Die Bewegung der Elektrode 3 wird vom Rohr 13 geführt, da das Innere der Zylinder i i sc'hl'ießend um das Rohr 13 paßt.
  • Da weiter die Mutter 37 engpassend ausgebildet ist und nur mit einiger Mühe gedreht werden. kann, können bei der Einstellung von Hand verhältnismäßig große axiall (herab) gerichtete;Kräfte@ auf das obere Ende des Stiftes 29 ausgeübt werden; durch Umfalzen des unteren. Endes des Stiftes 29 und Festlöten. des Falzrandes ist es aber praktisch ausgeschlossen, daß sich der Stift von der Kapsiel 21 loslöst.
  • Beim Falzen ergibt sich aber firn Zusammenhang mit den. bei der Massenherstellung zu berücks.ichtigen!den Toleranzen. eine besondere Aufgabe. Wie b erei' t s bemerkt, wird die Bewegung der Elektrode 3 ohne Spiel von dem Rohr 13 geführt. Ist die als Mutter dienende Verlängerung 37 der Elektrode 3 nicht genau koaxial in beug auf die Zylinder i i, was sich beii Massenherstellung praktisch nicht vermeiden läßt, so soll beim Drehen, der Elektrode 3 das obere Ende 35 des Stiftes 29 in bezug auf das keramische Rohr 13 schwingen, d. h. eine Kreisbahn rings um die Achse des Rohres beschreiben können. Im allgemeinen wird dies möglich sein, da der Stift 2g hinreichend biiegsam ist und naturgemäß dünner als der Innendurchmesser des Rohres 13 gewählt wird.
  • Ohne besondere Maßnahmen würden aber- beim Umfalzen des. unrteren. Endes des Stiftes 2g der Boden der Kapsel 21 und. das keramische Rohr 13 zwischen den Falzrand und der Verdickung 35 geklemmt werden. Infolge des. Zusammenklernmen,s des durch, den Wulst 35 gebildeten Kragens und der oberen Fläche des Rohres 13 könnte die Verdickung 35 des Stiftes 29 das. erwähnte Schwingen in Bezug auf das Rohr 13 nicht ausführen, wodurch die Elektrode 3 sich ungleichmäßig drehen. würde und, sogar Formänderungen, des inneren Zylinders i i auftreten würden., wodurch, die genaue Führung verlorengeht.
  • Dies wird dadurch verhütet, daß zwischen dem Rohr 13 und der Verdickung 35 ein axialer Zwischenraum vorhanden. ist, so daß sich die Verrdicku.ng in Bezug auf das Rohr seitlich frei bewegen kann. Dies wird dadurch erreicht, daß beim Umfalzen eine Platte geeigneter Dicke, die nicht kritisch ist, zwischen den beiden erwähnten Teilen angeordnet wird. Es zeigt sich in der Praxis, daß die damit verbundenen zusätzlichem Kosten vom erreichten Vorteil reichlich eingebracht werden.
  • Fig. 2 zeigt in axialem Schnitt die Montagekapsel 2i und das untere Ende des. Stiftes 29. einer etwas geänderten Ausführungsform. Hierbei ist der durch Öffnung des Bodens der Kapsel 21 hindurchragende Teil des Stiftes 29 etwas dünner, wodurch der Stift 2g mit einem Kragen an der oberen Flache dieses Bodens anliegt. Der beim Umfalzen auftretende Axialdruck wird von diesem Kragen aufgenammen und der erforderliche Raum oberhalb des Rohres 13 entsteht dadurch, daß die Länge des Rohres etwas kleiner gewählt wird als die Länge des Stiftes 29 zwischen dem Boden der Kapsel 21 und dem Teil 35.
  • Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß der Widerstand der Befestigung gegen eine axiäl: gerichtete Kraft noch größer ist als bei der Anordnung nach Fig. i, obgleich auch. diese Anordnung den zu stellenden Anforderungen vorzüglich entspricht, und ist denn auch etwas kostspieliger.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellbarer Kondensator, vorzugsweise Trimmerkandensator, mit einer im wesentlichen aus einer Anzahl koaxialer Zylinder bestehenden festen Elektrode, einer ähnlichen beweglichen Elektrode, und einem zu den Elektroden: koaxialen Isolierrohr, vorzugsweise aus keramischem Werkstoff, das an einem Ende in einer metallenen Montagekapsel befestigt ist, in der Nähe des anderen. Endes als. Führung für die bewegliche Elektrode dient und dazwischen die feste Elektrode trägt; im Isolierrohr ist dabei eire Metalllstift angebracht, der an einem Ende durch eine Öffnung im Boden der Montagekapsel steckt und an, dieser festgelötet ist und am anderen Ende aus, denn Isolierrohr hervorragt mit einem verdickten, mit Schraubengewinde versehenen Teil, auf den die bewegliche Elektrode geschraubt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das sich, durch die Montagekapsel erstreckende Ende des Metallstiftes ausgehöhlt und umgefalzt und der umgefalzte Teil an der Montagekapsel festgelötet ist, wobei zwischen dem durch den vemdicktenTeil am anderen Ende gebildetem Kragen und denn benachbarten Ende des Isolierrohres .im, axialer Richtung ein Zwischenraum vorhanden ist.
  2. 2. Nachregelkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Elektrode eine axial gerichtete, mit Innengewinde versehene Verlängerung besitzt, die, a11's Muttee- mit dem Schraubengewinde auf dem Metallstift zusammenarbeitet und mit einer sich bis in, das Gewinde erstreckende Quermut vewsehen ist, die durch axiales Stauchen der Verlängerung verengt äst.
  3. 3. Nachregedkondensator nach Anspruch.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung an einer Platte aus federndem Werkstoff be,-festigt ist, die an mindestens zwei Punkten der beweglichen Elektrode befestigt ist.
  4. 4. Nachregelkondensator nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, däß der in dear Öffnung des Bodens der Montagekapsdl liegende Teil des Metallstiftes verengt ist.
DEN5964A 1951-08-25 1952-08-22 Einstellbarer Kondensator, vorzugsweise Trimmerkondensator Expired DE914040C (de)

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