DE913040C - Schlag- oder Ruettelwerkzeug - Google Patents

Schlag- oder Ruettelwerkzeug

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DE913040C
DE913040C DEST387A DEST000387A DE913040C DE 913040 C DE913040 C DE 913040C DE ST387 A DEST387 A DE ST387A DE ST000387 A DEST000387 A DE ST000387A DE 913040 C DE913040 C DE 913040C
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Application number
DEST387A
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English (en)
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Max Arnold Stutz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/066Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Schlag- oder Rüttelwerkzeug Die Erfindung betrifft ein Schlag- oder Rüttelwerkzeug, z. B. einen mechanischen Hammer od. dgl., bei dem ein Schlagkörper Stöße auf einen Übertragungskörper ausführt, indem er durch die Zentrifugalkraft zweier Massen auf und ab bewegt wird, die gleichphasig miteinander verbunden sind und zwischen denen sich eine innere Masse im entgegengesetzten Sinne dreht. Der in dieser Weise gesteuerte Schlagkörper wirkt auf eine Hülse od. dgl. ein, an welcher das eigentliche Werkzeug, etwa ein Bohrer, Meißel, Spaten, Nietkopf od. dgl., sitzt, es sei denn, daß der Schlagkörper dazu benutzt wird, einen Körper, beispielsweise eine Gußform für Beton, zu rütteln.
  • Es ist bekannt, bei derartigen Schlag- oder Rüttelwerkzeugen die äußeren Massen gegenüber der inneren Masse im wesentlichen auszuwuchten. Alle Massen drehen sich mit der gleichen Geschwindigkeit, wobei die Achsen des Drehmomentes der äußeren Massen und der inneren Masse zusammenfallen und im wesentlichen symmetrisch zur und in der Ebene liegen, welche die Längsachse der hin und her gehenden Bewegung des Schlagkörpers enthält. Durch eine derartige Anordnung wird die Entstehung von Torsionskräften und anderen unausgeglichenen Kräften verhütet, die bei Benutzung des Werkzeuges ein Hinundherschlagen desselben sowie ein wiederholtes Steckenbleiben des Antriebsmotors und damit des Werkzeuges verursachen würden.
  • Schlag- oder Rüttelwerkzeuge der geschilderten Art werden nun gemäß der Erfindung in der Weise weiter verbessert, daß das Verbindungsstück der beiden äußeren fest miteinander verbundenen Massen mittelbar oder unmittelbar die Umlaufwelle für die innere Masse bildet. Durch eine solche Anordnung entsteht eine besonders kompakte und raumsparende Struktur der ganzen Einrichtung, zumal dann, wenn man gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung den Antrieb der drei Massen durch ein aus drei Zahnrädern bestehendes Getriebe bildet, von denen das eine, als Kegelrad ausgebildet, die Antriebskraft vom Motor auf den Schlagkörper überträgt, während von den beiden anderen mit ihm kämmenden und koaxial zur Umlaufswelle angeordneten Zahnrädern das eine die äußeren Massen und das andere die innere Masse bewegt.
  • Es ist zweckmäßig, das neuartige Schlag- oder Rüttelwerkzeug derart auszubilden, daß die Verbindung zwischen den Massen und den ihren Antrieb bewirkenden Zahnrädern elastisch und stoßdämpfend, aber derart gestaltet ist, daß die Relativbewegungen zwischen den verbundenen Teilen begrenzt bleiben. Man erzielt hierdurch insgesamt eine Vorrichtung, welche die Benutzung schwerer Schwungmassen und großer Geschwindigkeiten gestattet, wobei zugleich der Kraftbedarf vergleichsweise niedrig gehalten werden kann. Auch bringt es die erfindungsgemäße Ausbildung des Schlag- oder Rüttelwerkzeuges mit sich, daß das letztere eine besonders hohe mechanische Leistungsfähigkeit aufweist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielhaft dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt und teilweise eine Ansicht des erfindungsgemäßen Schlag- oder Rüttelwerkzeuges; Fig. 2 stellt einen Querschnitt nach Linie 11-II der Fig. i dar; Fig. 3 gibt die Seitenansicht einer Einzelheit wieder. Der obere Teil i des Schlagwerkzeuges nach Fig. i besitzt die übliche Form derartiger Werkzeuge und enthält einen :Motor, z. B. einen elektrischen Motor oder einen Preßluftmotor, der seinerseits ein Rohr 2 antreibt. Dieses Rohr steht über Nut und Feder mit einer Antriebswelle 3 in Verbindung, derart, daß letztere sich in dem Rohr :z teleskopartig bewegen kann. Aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß die Antriebswelle 3 im vorliegenden Fall kreuzförmigen Querschnitt aufweist.
  • Die über die Welle 3 anzutreibenden Schwungmassen sind mit 4, 4 und 5 bezeichnet. Die zwei äußeren dieser Massen sitzen an Hülsen 6, die gegeneinander gerichtet durch Mitnehrrier 7 an ihren benachbarten Enden verbunden sind. Über die Hülsen 6 ist eine Büchse 8 geschoben, an deren einem Ende konzentrisch zu ihr ein Zahnrad 9 sitzt. Auf der Büchse 8 wiederum sitzt eine Büchse 1o, die ebenfalls in konzentrischer Anordnung ein weiteres Zahnrad 1i trägt. Wie aus Fig. i1 ersichtlich, liegen die Zahnräder 9, 11 jeweils zwischen einer der äußeren Schwungmassen 4 und der inneren Schwungmasse 5. Sie kämmen mit einem gemeinsamen Kegelrad 12, das am unteren Ende der Antriebswelle 3 sitzt.
  • Wie weiter unten beschrieben, ist das Kegelrad 9 mit der Schwungmasse 4 und daher auch über die Hülse 6 mit dem zweiten Schwungrad 4 gekuppelt, wogegen das Zahnrad 1i mit der inneren Schwungmasse 5 in Verbindung steht. So ist demgemäß möglich, daß das Kegelrad 8, dessen Drehachse, wie ersichtlich, in der Längsachse des Gesamtwerkzeuges liegt, die äußeren Schwungmassen 4 und die innere Schwungmasse 5 dreht.
  • Diese Drehung erfolgt um eine quer zur Längsachse des Schlagwerkzeuges liegende Welle 13, die ihrerseits in dem Schlagkörper 15 gelagert ist.
  • Der Schlagkörper, der ein rahmenartiges Gebilde darstellt, ist oben und unten zu halsartigen Ansätzen 16 und 17 verlängert, die ihrerseits in Längsrichtung gleitbar auf Hohlzapfen 18 und 20 gelagert sind, und zwar so, daß eine Drehung des Schlagkörpers 15 um seine Längsachse ausgeschlossen ist. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem der Lagerhals 16 und der Lagerzapfen viereckigen Querschnitt aufweisen, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Der Lagerzapfen 18 ragt von einer Stützplatte i9 am Boden des Motorgehäuses i aus nach unten, während der untere Lagerzapfen 20, nach oben ragend, fest mit dem Gehäuse 21 des Schlag- oder Rüttelwerkzeuges verbunden ist.
  • Dieses Gehäuse 21 umschließt den Schlagkörper und seine Antriebsorgane.
  • Die beschriebene Einrichtung, d. h. der Schlagkörper arbeitet in bekannter Weise, derart, daß die beim Umlauf der Zentrifugalmassen 4 und 5 in Längsrichtung des Schlagwerkzeuges übertragenden Kräfte den Rahmen 15 wechselweise nach unten und oben führen. Da, wie Fig. i erkennen läßt, die beweglichen Teile symmetrisch zur Längsachse des Schlagwerkzeuges angeordnet und demgemäß gut ausgewuchtet sind, verläuft die hin und her gehende Bewegung des Schlagkörpers ohne unerwünschte Erschütterungen und ohne die Gefahr, daß durch derartige Erschütterungen der Antriebsmotor steckenbleibt oder das Werkzeug im Betrieb hin und her gerissen wird. Ein Vorzug der beschriebenen Anordnung ist zugleich, daß kein Klemmen auftreten kann, da der Schlagkörper an beiden Enden geführt ist.
  • Am Boden des Schlagkörpers 15 ist ein auswechselbarer Schlagkopf 22 befestigt, der auf ein Übertragungsorgan, z. B. einen Werkzeughalter 23, einwirkt, welcher am Boden des Gehäuses 21 in einem besonderen Lager 24 geführt ist. Die Längsachse des Werkzeughalters 23 fällt wiederum mit der Längsmittelachse des Schlagwerkzeuges zusammen. Das untere Ende des Werkzeuges ist in üblicher Weise mit einer Leder- oder Gummihülle 25 umgeben.
  • Um bei dem Einwirken der Kegelräder 9 und 11 auf die Massen 4 und 5, und zwar auch dann, wenn es sich um sehr schwere Massen handelt, stoßartige Belastungen zu verhüten, die auf den Motor zurückwirken könnten, ist die Kupplung zwischen den Zahnrädern und Massen elastisch und stoßdämpfend ausgebildet, derartig allerdings, daß etwaige Relativbewegungen zwischen den miteinander gekuppelten Teilen begrenzt bleiben und die sich gegenläufig drehenden Massen nicht etwa aus dem Gleichgewicht kommen können.
  • Die zur Erreichung des genannten Zieles im Zeichnungsbeispiel verwendeten federnden Kupplungen bestehen, wie man aus Fig. 3 ersehen kann, aus Spiralfedern 26 und 27, die in bogenförmigen Aussparungen 28 an den Seiten der Zahnräder 9, 11 und der anliegenden Massen 4 und 5 untergebracht sind. Ein Ende der Federn ist jeweils an einem Block 3o befestigt, der an einem Kegelrad sitzt, während das andere federnd an einem Block 32 der Schwungmasse sitzt. Bei einer bestimmten Umdrehungsrichtung der Antriebswelle 3 wirken demgemäß die Federn 26 als Übertragungsfedern und die Federn 27 als Rückzugsfedern. Bei entgegengesetzter Drehrichtung liegen die Verhältnisse umgekehrt. Trotzdem hierbei die Federn eine gewisse Elastizität der Kupplung bewirken, wird doch durch die Blöcke 32 (Fig. 3), die an den Enden der Aussparungen 28 sitzen, die Relativdrehung zwischen Zahnrädern und Massen fest begrenzt.
  • Der Schlagkörper 15 und die von ihm getragenen Teile werden gewöhnlich durch Spiralfedern 33 gehalten, die innerhalb des Lagerzapfens 2o angeordnet sind und als Puffer dienen, derart, daß die Feder 33 das obere Ende des Werkzeughalters od. dgl. 23 umgibt. Am oberen Ende des Schlagkörpers ist innerhalb des Lagerzapfens 18 eine Gegenfeder 34 angeordnet, welche die Antriebswelle 3 und deren Lager 35 umgibt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlag- oder Rüttelwerkzeug, dessen Schlagkörper durch die Zentrifugalkräfte von drei um durch eine gemeinsame Achse exzentrisch umlaufenden Massen hin und her bewegt wird, wobei die zwischen den beiden anderen umlaufende innere Masse in der einen Richtung und die beiden äußeren Massen gleichphasig in der entgegengesetzten Richtung umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (6) der beiden äußeren fest miteinander verbundenen Massen (4, 4) mittelbar oder unmittelbar die Umlaufwelle für die innere Masse (5) bildet.
  2. 2. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der drei Massen (4, 4, 5) durch ein aus drei Zahnrädern (9, 1i, 12) bestehendes Getriebe erfolgt, von denen das eine, als Kegelrad (i2) ausgebildet, die Antriebskraft überträgt, während von den beiden anderen mit ihm kämmenden und koaxial zur Umlaufswelle (6) angeordneten Zahnrädern (9, 1i) das eine (9) die äußeren Massen (4, 4) und das andere die innere Masse (5) bewegt.
  3. 3. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des treibenden Kegelrades (i2) in Richtung der Längsachse des Schlagkörpers (i5) liegt.
  4. 4. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagkörper und die mit ihm verbundenen Teile symmetrisch zur Längsmittellinie des Schlagkörpers angeordnet sind.
  5. 5. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen den Massen (4, 4, 5) und ihren Antriebsrädern (9, i1) elastisch und stoßdämpfend, aber derart gestaltet ist, daß die Relativbewegungen zwischen den verbundenen Teilen begrenzt bleiben.
  6. 6. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Schlagkörper (i5) getragene Querwelle (i3) mit den äußeren Massen (4, 4) durch auf ihr sitzende Verbindungselemente (6) gekuppelt ist.
  7. 7. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (8) des mit den äußeren Massen (4, 4) gekuppelten Zahnrades (9) auf den Verbindungselementen (6) sitzt, während die Nabe (io) des zweiten mit der inneren Masse (5) gekuppelten Zahnrades (ii) auf der Nabe (8) des ersten Kegelrades (9) geschoben ist und die innere Masse (5) drehbar trägt. B.
  8. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagkörper (i5) am oberen und unteren Ende so gelagert ist, daß er eine hin und her gehende Bewegung ausführen kann, wobei mindestens eines seiner Lager ihn gegen Drehung um die Längsachse sichert.
  9. 9. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager des Schlagkörpers (i5) die Form eines Kranzes (i6, 17) und eines Zapfens (i8, 2o) haben. io. Schlag- oder Rüttelwerkzeug nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagkörper (i5) am vorderen und rückwärtigen Ende gegenüber dem Gehäuse (2i) durch je eine längs axial wirkende Druckfeder,(33, 34) abgestützt ist.
DEST387A 1949-12-20 1949-12-20 Schlag- oder Ruettelwerkzeug Expired DE913040C (de)

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