DE902891C - Elektronenoptische Bildwandlerroehre mit vorzugsweise gekruemmter Photokathode - Google Patents

Elektronenoptische Bildwandlerroehre mit vorzugsweise gekruemmter Photokathode

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DE902891C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
    • H01J31/501Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output with an electrostatic electron optic system
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/30Transforming light or analogous information into electric information

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  • Signal Processing (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Es wird bei elektronenoptischen Bildwandlerröhren angestrebt, einen möglichst großen Bereich der Photokathode auf dem Leuchtschirm abzubilden. Die bekannten Bildwandlerröhren erfüllen diese Forderung nicht. Um zu erreichen, daß das Bild. nach außen nicht schlechter wird, ist erfindungsgemäß eine elektronenoptische Bildwandlerröhre mit vorzugsweise schwach gekrümmter Photokathode vorgesehen, bei der zur Angleichung der Äquipotentialflächen vor der Kathode an deren Flächenkrüimmung eine. zusätzliche Hilfselektrode mit negativer Spannung gegenüber der Kathode zwischen Anode und Kathode angeordnet ist. Es wind also dem zur Photokathode konvexen elektrischen Feld ein konkaves Feld überlagert, und eines dieser Felder wird so lange variiert, bis sich das kathodennahe Feld an die Kathode anschmiegt, was an der Schärfe des Bildes festzustellen ist. Dabei ist das konvexe Feld, welches die Sammellinse darstellen soll, kein lineares Feld, sondern ein zur Anode stark ansteigendes Feld, wie man es bei einem durch eine Öffnung durchgreifenden Feld erhält.
  • Elektronenoptische Bildwandlerröhren können nun als Lichtverschluß benutzt werden. Es ist dann jedoch erforderlich, Spannungen von der Größenordnung von 2o kV in Rechteckstößen anzuwenden.
  • Die Anwendung solcher Spannungen erfordert einerseits einen sehr hohen technischen Aufwand und bereitet andererseits Schwierigkeiten bei der Bedienung der Anlage, insbesondere bei der Bildscharfeinstellung. Im übrigen lassen sich bei Hochspannungssteuerung die bei dem plötzlich einsetzenden Spannungsstoß störenden: Gleit- und ähnlichen Entladungen der Bildwandlerröhre nicht vermeiden.
  • Es zeigte sich nun, daßdiese Schwierigkeiten überwunden werden können, wenn nach der Erfindung eine elektronenoptische Bildwandlerröhre mit einem dem Durchgriffsfeld überlagerten Hilfsfeld als Lichtverschluß benutzt wird. In diesem Falle ist es nämlich zum Schließen der elektronenoptischen Bildwandlerröhre, d. h. zum Sperren der Lichtelektronen; lediglich notwendig; das Hilfsfeld etwa in gleicher Größe, jedenfalls nicht wesentlich über iooo, Volt, umzupolen. Das Schließen erfordert also nur das Schalten von iooo bis i5oo Volt, so daß der apparative Aufwand nur sehr gering zu sein braucht. Außerdem steigt die Betriebssicherheit, während sich die Handhabung stark vereinfacht. Im übrigen wird durch die Verwendung der elektronenoptischen Bildwandlerröhre mit niedrigerer Steuerspannung die Möglichkeit gegeben, viele aufeinanderfolgende Spyannungs:stöße von io-s Sekunden, Dauer und i o-5 bis i o--4 Sekunden Abstand zu geben. Damit ist die Möglichkeit einer erfolgreichen Kinomatographie erschlossen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist an dem in der Abbildung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Der für die Schaltung nicht interessierende Leuchtschirm ist der Übersicht halber fortgelassen: Zwischen. der Hilf selektrodeHE und der Anode <g liegt das beschleunigende Feld der ersten Stufe von etwa io kV. Das Gegenfeld von 5oo Volt ist zwischen Photokathode K und Hilfselektrode HE gelegt. Es ist ferner ein Schaltgerät S vorgesehen, das iooo Volt negative Spannung liefert. Beim Einschalten des Schaltgerätes liegt also an der Kathode die geeignete negative Vorspannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenoptische Bildwandlerröhre mit vorzugsweise schwach gekrümmter Photokathode, dadurch gekennzeichnet, daß zur Angleichung der Äqu.ipotenitia.llächen vor der Kathode an deren Flächenkrümmung eine zusätzliche Hilfselektrode mit negativer Spannung gegenüber der Kathode zwischen Anode und Kathode angeordnet ist. z. Bildwandlerröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der optimalen Hilfsspannung durch Beobachten des Bildes auf dem Bildschirm erfolgt. 3. Bildwandlerröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung des Elektrönenstrornes der Hilfselektrode negative Impulse aufgedrückt werden.
DEA8581D 1943-01-22 1943-01-22 Elektronenoptische Bildwandlerroehre mit vorzugsweise gekruemmter Photokathode Expired DE902891C (de)

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DEA7543D DE907810C (de) 1943-01-22 1943-02-06 Steuergeraet fuer als Lichtverschluss dienende Bildwandlerroehren

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