DE901104C - Verbundgussstueck und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Verbundgussstueck und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE901104C
DE901104C DEF5009A DEF0005009A DE901104C DE 901104 C DE901104 C DE 901104C DE F5009 A DEF5009 A DE F5009A DE F0005009 A DEF0005009 A DE F0005009A DE 901104 C DE901104 C DE 901104C
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Germany
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aluminum
iron
piston
ring
elasticity
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DEF5009A
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English (en)
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Charles E Stevens Jun
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Fairchild Engine and Airplane Corp
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Fairchild Engine and Airplane Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/0009Cylinders, pistons
    • B22D19/0027Cylinders, pistons pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Verbundgußstück und Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf Kolben für Verbrennungskraftmaschinen aus Leichtmetall.
  • Bisher wurde vorgeschlagen, die Abnutzungseigenschaft von Aluminiumkolben dadurch zu verbessern, daß in der Nähe des Kolbenbodens ein Band eingelegt wird, in das die Kolbenringnuten eingedreht sind. Für solche Bänder wurden Stahl und Gußeisen wegen der geringeren Abnutzung dieser Metalle gegenüber Aluminium und Aluminiumlegierungen vorgeschlagen. Wegen der weit äuseinanderliegenden Wärmeausdehnungskoeffizienten von Gußeisen und Stahl einerseits und Aluminium und Aluminiumlegierungen andererseits wurde weiterhin vorgeschlagen, d!em Eisen und Stahl ein Legierungsmetall, wie beispielsweise Nickel, hinzuzufügen, das diesem einen Wärmeausdehnungskoeffizienten verleiht, der dem des Aluminiums oder der Aluminiumlegierung, die den Kolbenkörper bildet, näherkommt. Jedoch sogar in diesem Fall läßt die Verschiedenheit der Wärmeausdehnung zwischen dem eingelegten Band und dem Kolbenkörper aus Aluminium das Aluminium während des Erhitzungsvorganges gegen die zurückhaltende Wirkung des Eisen- oder Stahlbandes wachsen. Dadurch ergibt sich :eine sehr geringe Stauchung des Aluminiums, so daß bei dessen Abkühlung das Band nicht mehr so dicht anliegt wie ursprünglich. Weitere Erhitzungsvorgänge vergrößern diesen Zustand, bis das Ringband am Ende in dem Aluminiumkolben lose: wird. Obgleich Einlagen aus hochnickelhalti-gem Gußeisen mit hohem Wärmeausdehnungskoeffizienten bei Aluminiumkolben nützlich und erwünscht sind, wird dadurch das Problem nicht vollständig gelöst.
  • Gemäß der Erfindung sind aus Aluminium und aus Aluminiumlegierungen hergestellte Kolben, in die den Verschleiß verringernde Ringbänder eingelegt sind, durch ein Gießverfahren hergestellt, bei dem die ringförmige Einlage molekular mit dem Aluminium mit dem Kolben unter solchen Bedingungen verbunden wird, daß ein Unterschied in dem Wärmeausdebnungskoeffizient zwischen dem Aluminium und dem Eisenmetall nicht ausreicht, um beim Abkühlen nach dem Gießen eine Spannung zu erzeugen, die die Festigkeit der Verbindung übersteigt. Demzufolge wird der Kolben auch hinterher im Betrieb bei großen Temperaturschwankungen nicht zerstört. Das Ringband bleibt, wie es durch harten Betrieb im tatsächlichen Gebrauch nachgewiesen wurde, fest in dem Kolben.
  • Erfindungsgemäß sind bei den Kolben für Verbrennungskraftmaschinen die Eisenringe und das Aluminium durch einen dünnen Film von wenigen hundertstel Millimetern einer iEisen- und Aluminiumlegierung verbunden. Außerdem muß der Ring aus einem Eisen von hoher Festigkeit und einem Elastizitätsmodul unter etwa 1,i2 X los kg/cm2 bestehen. Vorzugsweise soll der Elastizitätsmodul des (Eisenringes zwischen etwa 0,77 X los kg/cm2 und etwa i,o5i X los kg/crrm2 liegen. Besonders geeignet ist Grauguß mit einem niedrigen Elastizitätsmodul. Das Verbinden des Aluminiums mit dem Eisenring erfolgt in der Weise, däß der Eisenring aus Grauguß mit niedrigem Elastizitätsmodul zuerst mit einem dünnen Film geschmolzenen Aluminiums von wenigen hundertstel Millimetern überzogen wird.
  • Während der mit Aluminium überzogene Ring noch mindestens die Schmelztemperatur besitzt, bei der das für den Kolbenkörper verwendete Aluminium bzw. Aluminiumlegierung gegossen wird, und der Aluminiumfilm auf dem Band flüssig oder plastisch ist, wird das Metall des Aluminiumkörpers in bekannter Weise vorzugsweise in einer Dauergießform um die Einlage herum egossen. Wenn der Kolben abgekühlt ist und aus der Form genommen wird, ist der Ring mittels der dazwischenliegenden Schicht aus einer Eisen-Aluminium-Legierung, die wegen ihrer spröden Natur auf wenige hundertstel Millimeter bemessen wird, äußerst fest mit dem Aluminium verbunden.
  • Das Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung ergibt einen festgefugten und gegen Verschleiß widerstandsfähigen Verbundgußko:lben. Er besitzt das niedrige Gewicht des Aluminiums und an der Stelle, an der die größte Abnutzung auftritt, die Festigkeit von Gußeisen oder Stahl. Die Erfindung ist im folgenden an Hand. schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Fig. i ist ein Querschnitt durch einen die Erfindung erläuternden Verbundgußkolben; Fig. 2 ist ein vergrößerter Querschnitt durch die Kolbeneinlage (Kolbenring) der Fig. i.
  • In den Zeichnungen ist mit io, eine ringförmige Einlage aus Gußeisen oder -stahl bezeichnet, die in einem Kolben m aus gegossenem Aluminium bzw. Aluminiumlegierung eingelegt ist. Diese Einlage io wird vorzugsweise von einem Vollring ohne die Kolbenringnuten i2 gebildet, die erst nach der Fertigstellung des Verbundkolbens eingedreht werden. Außerdem isst die Einlage io vorzugsweise im Außendurchmesser größer als der Kolben, so daß sie in einer Vertiefung der Dauergießform angeordnet werden kann, in der das Aluminium oder die Aluminiumlegierung gegossen wird.
  • Vor dem Einlegen in die Form wird die Einlage aus Gußeisen oder Stahl auf die Temperatur erhitzt, bei der Aluminium mit dem Gußesen oder Stahl legiert, was vorzugsweise dadurch geschieht, daß die Einlage io in ein Bad geschmolzenen Aluminiums bzw. einer Aluminiumlegierung genügend lange eingetaucht wird, um diese Temperatur zu erreichen und die Legierungsbildung in der gewünschten dünnen Schicht zwischen der Oberfläche des Metalls der Einlagen io und dem geschmolzenen Aluminium bzw. Aluminiumlegierung stattfindet.
  • Die überzogene Einlage io wird dann, solange der Oberflächenfilm aus Aluminium noch flüssig oder plastisch ist, in die Dauergießform eingebracht und das geschmolzene Aluminium b:zw. Aluminiumlegierung des Kolbenkörpers i i um die Einlage io herumgegossen. Infolge der Schmelzvereinigung zwischen dem flüssigen oderplastischen Aluminiumfilm auf der Einlage io, und dem angegossenen Aluminium oder der angegossenen Aluminiumlegierung sind der Kolbenkörper @i;i und der Eisenring io: über die Eisen-Aluminium-Legierung 13 homogen miteinander verb:un@ Wie bekannt, sind die thermischen und mechanischen Spannungen bzw. Schlag- und Verschleißbeanspruchungen, denen der Kolben im Betrieb unterworfen ist, beträchtlich. Es ist deshalb in erster Linie erwünscht, diese auf ein Mindestmaß herabzudrücken. Deshalb wird, um die Verschiedenheit der Ausdehnungskoeffizienten zwischen dem Material des Ringes i0 und dem Material des Kolbenkörpers i i zu verringern, die Ringeinlage io aus einem Eisen oder Stahl von hoher Festig= keit und einem Elastizitätsmodül unter etwa 16 X ioB gefertigt. Geeignet ist z. B. ein hochnickelbaltiges Gußeisen, @d'as etwa i2,5 °/a Nickel enthält. Diese Differenz in der Wärmeausdehnung kann weiterhin dadurch verringert werden, daß als Material für den Kolbenkörper i i eine Aluminiumlegierung mit Legierungsbestandteilen, welche die Wärmeausdehnung des. Aluminiums verringern, verwendet wird. Eine solche Legierung ist z. B. ein Aluminium, das UNO, Silizium, 2,5 % Nickel, r,2 % Magnesium und o,8% Kupfer enthält. Wenn ein Gußeisenring io mit dem vorher erwähnten hohen Nickelgehalt und für den Kolbenkörper i i eine Aluminiumlegierung mit niedrigen Ausdehnungskoeffizienten verwendet wird, dann widersteht der Kolben gemäß der Erfindung dem härtesten Betrieb ohne Schaden außer einer normalen Abnutzung.
  • Auch Grauguß mit niedrigem Elastizitätsmodul kann mit guten Ergebnissen als Material für die Einlage verwendet werden. Der Elastizitätsmodul muß aber unter etwa i,i2 X iog kg/em2 und vorzugsweise zwischen 0,717 X IOß und i,oi51 X iog kg/cm2 liegen.
  • Die Festigkeit der Verbindung 13 des Kolbens dieser Erfindung ergibt einen. solchen Sicherheitsfaktor, daß die Verbindung i'3, auch ohne weiteres axial so weit ausgedehnt werden kann, daß, falls erwünscht, die nächste benachbarte Kolbenringnut 12' ebenfalls in der Einlage io untergebracht werden kann, obwohl gewöhnlich die obersten ein oder zwei Ringe die stärkste Abnutzung erleiden und deshalb die Eiseneinlage in erster Linie für diese erforderlich ist.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜGIIE: i. Kolben für Verbrennungskraftmaschinen mit einem aus Leichtmetall von verhältnismäßig geringer Festigkeit, insbesondere Aluminium und seinen Legierungen, bestelenden zylindrischen Körper und einem darin eingebetteten, im wesentlichen ringförmigen Teil aus Eisen von hoher Festigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile durch einen dünnen Film von wenigen hundertstel Millimetern einer Eisen-Aluminium-Legierung verbunden sind und der eiserne Teil aus einem Eisen von hoher Festigkeit und einem Elast.izitätsmodul unter etwa i,r2 X ioß kg/cm2, vorzugsweise zwischen etwa o,77 X ioe kg/cm2 und etwa i,05 X ioß kg/em2, besteht.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper aus Grauguß mit einem niedrigen Elastizitätsmodul besteht.
DEF5009A 1949-11-10 1950-11-10 Verbundgussstueck und Verfahren zu dessen Herstellung Expired DE901104C (de)

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