DE88804C - - Google Patents
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- DE88804C DE88804C DENDAT88804D DE88804DA DE88804C DE 88804 C DE88804 C DE 88804C DE NDAT88804 D DENDAT88804 D DE NDAT88804D DE 88804D A DE88804D A DE 88804DA DE 88804 C DE88804 C DE 88804C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B13/00—Brushes with driven brush bodies or carriers
- A46B13/001—Cylindrical or annular brush bodies
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Bürstensysteme, auf welches sich vorliegende Erfindung bezieht, werden in der
Mitte zu einem Scheitel umgebogene Doppelbüschel von Stahlborsten verwendet, deren
Form durch eine den Scheitel umschliefsende Blechhülle bestimmt wird. Bisher wurden
diese Doppelbüschel einfach mit Hülfe einer Reihe Stifte, über welche sie mit ihren Scheiteln
geschoben wurden, am Bürstenkörper befestigt. Diese Anbringungsart gestattet aber den Doppelbüscheln,
obwohl sie sich gegenseitig abstützten, um diese Stifte (als Drehzapfen) eine gewisse
freie Beweglichkeit, infolge welcher früher oder später ein Durchscheuern zunächst der Blechfassungen,
dann aber auch der Büschelscheitel selbst eintrat, was ein Abfallen der Schenkel
der Doppelbüschel zur Folge hatte. Vorliegende Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieses
Mifsstandes durch Mittel, welche die freie Beweglichkeit der Doppelbüschel um ihre Befestigungsstifte
aufheben und dadurch einem Durchscheuern der Büschel und ihrer Blechfassungen vorbeugen. Zu diesem Zwecke wird
einfach in einem gewissen radialen Abstande von jedem solchen in dem Scheitel eines
Doppelbüschels liegenden Stifte ein zweiter angebracht, gegen welchen sich die beiden Schenkel
des betreffenden Doppelbüschels stützten. Hierdurch wird die erste Stiftreihe ihrer Eigenschaft,
den Büscheln als Drehzapfen zu dienen, beraubt. Denkt man sich den Zwischenraum zwischen zwei solchen, einem Doppelbüschel
gemeinsamen Stiften ausgefüllt, d. h. an Stelle dieser Stifte einen einzigen Steg angeordnet,
so wird die Wirkung der Vorrichtung in nichts geändert.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungen der vorliegenden Befestigungsart
dargestellt.
Bei der in den Fig. 1 und 2 in einem Schnitte und einem Grundrifs dargestellten Ausführung,.
welche auf Verwendung einer Doppelreihe von Stiften beruht und hauptsächlich Gufsputzzwecken
dienen soll, ist die Reihe der ursprünglich allein verwendeten Stifte mit α bezeichnet.
Diese Stifte α befinden sich in den Scheiteln der Doppelbüschel b b\ deren Ausführung
und Fassung mit einer Blechhülle c am Scheitel aus der in gröfserem Mafsstabe
gegebenen Fig. 3 ersichtlich ist. Zu der Reihe a,
welche bisher ein Durchscheuern der Büschelscheitel zur Folge hatte, kommt bei dieser
Ausführung noch eine zweite Reihe von Stiften d, deren jeder unter einem gewissen radialen Abstande
vom zugehörigen Scheitelstifte α zwischen den Schenkeln b und bl eines Doppelbüschels
angeordnet ist. Die Büschelschenkel lehnen sich gegen diese Stifte d, wodurch jedes
Büschel beim Gebrauch der Bürste an einer Drehung um den Scheitelstift α verhindert wird.
Wesentlich für vorliegende Erfindung ist, dafs jeder Stift der äufseren Stiftreihe zu einem
Stifte der inneren Stiftreihe eine radiale Anordnung hat, d. h. eine solche, dafs je zwei
Stifte zwischen den beiden Schenkeln . eines und desselben Doppelbüschels liegen. Hierdurch
gelangen die Büschel ohne Weiteres in einen solchen dichten Schlufs an einander, dafs
sich ihre Schenkel paarweise berühren und abstützen. Eine andere Anordnung, welche nicht
beansprucht wird, wäre die, dafs die Stifte der äufseren Reihe zu denjenigen der inneren Reihe
nicht radial, sondern versetzt liegen, indem sich jeder zwischen den Schenkeln zweier verschiedener
Doppelbüschel befindet. Bei dieser Anordnung bestimmen, die ä'ufseren Stifte
zwischen den einzelnen Doppelbüscheln Abstände.
Die in Fig. 4 im Grundrisse gegebene zweite Ausführung ist dadurch entstanden gedacht,
dafs der Zwischenraum zwischen den beiden Stiften eines jeden Büschels mit Material ausgefüllt
ist, wodurch die Stifte zu einem Stege e vereinigt werden. Die Wirkung dieser Aenderung
bleibt natürlich dieselbe wie diejenige der Anordnung nach Fig. 1 und 2.
Ebenso wie die beschriebene Neuerung für Bürsten aller möglichen Zwecke (nicht nur für
Gufsputz) nutzbar gemacht werden kann, ist sie auch für flache (ebene) Bürsten anwendbar.
Diese kann man sich ohne Weiteres durch Geradstreckung der Stiftreihen (Fig. 1 und 2)
oder der Stegreihe (Fig. 4) entstanden denken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Bürste mit im Scheitel mit Blechfassungen versehenen Doppelbüscheln, dadurch gekennzeichnet, dafs die Beweglichkeit der Doppelbüschel (b bl) um in ihrem Scheitel angeordnete Stifte (a) durch weitere Stifte (d) verhindert wird, deren jeder in einem gewissen radialen Abstande von einem Stifte der ersten Reihe zwischen den Schenkeln eines und desselben Büschels angeordnet ist, wobei die beiden Stifte jedes Büschels zu einem einzigen Stücke (e) vereinigt sein können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88804C true DE88804C (de) |
Family
ID=360669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88804D Active DE88804C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88804C (de) |
-
0
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