DE88540C - - Google Patents

Info

Publication number
DE88540C
DE88540C DENDAT88540D DE88540DA DE88540C DE 88540 C DE88540 C DE 88540C DE NDAT88540 D DENDAT88540 D DE NDAT88540D DE 88540D A DE88540D A DE 88540DA DE 88540 C DE88540 C DE 88540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
spur
braking device
device protected
rotatably mounted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT88540D
Other languages
English (en)
Publication of DE88540C publication Critical patent/DE88540C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/46Trail spades
    • F41A23/48Trail spades elastic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden mehrere Ausführungsformen der durch Patent Nr. 87996 geschützten Bremsvorrichtung, und zwar besteht das Neue an denselben in den abweichenden Anordnungen des zwischen den drehbaren Sporn und die Laffetenwände eingeschalteten elastischen Mittels, welches einen Theil der Rückstofsarbeit aufspeichert und für das selbsttätige Wiedervorbringen des Geschützes nutzbar macht.
Bei der durch die Fig. 1 bis 3 dargestellten Form besteht das elastische Zwischenmittel aus einem Buffer F, welcher zwischen eine Querverbindung H der Laffetenwände und den Kopf eines Bolzens E eingeschaltet ist und den letzteren gegen eine am Sporn A zwischen dessen Armen b sitzende Zunge d anpreist. Der Bolzen E ist in einer an der Querverbindung H befestigten Büchse G geführt, aus deren Boden er mit einem Gewindetheil hervorragt. Die auf diesem sitzende Mutter q gestattet, den Buffer F so weit anzuspannen, dafs der Sporn A sich bequem in die Laffete einsetzen läfst.
Die Führungspl.atten J an den Laffeten wänden dienen mit ihren unteren Gleitflächen f zur Entlastung . des Bolzens C vom Gewicht des Geschützes und dem senkrechten Druck des Rückstofses und mit ihren ebenen Anschlagflächen g gl zur Begrenzung des Ausschlages des Sporns A.
Bei der durch die Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform bildet der Sporn einen zweiarmigen Hebel, da seine Arme b über den Drehbolzen C hinaus verlängert sind und das ihre Enden verbindende Querstück K sich gegen die Feder O legt. Letztere ist aus Belleville-Platten zusammengesetzt, welche auf den Schaft eines Bolzens L aufgeschoben sind, dessen gabelförmiges Endstück durch einen Querbolzen M gelenkig mit dem am Laffetenschwanz befestigten Lagerstück N verbunden ist. Das Querstück K ist an seinen Enden mit Zapfen in entsprechenden Ausbohrungen der Arme b des Sporns drehbar. In seiner Mitte hat es eine Aussparung für den Schaft des Bolzens L, mit welcher es über diesen gleiten kann, wenn der Sporn um den Bolzen C geschwenkt wird und durch seinen oberen Hebelarm mittelst des Querstückes K die Feder O spannt. Durch Anziehen der Mutter r an dem mit Gewinde versehenen Ende des Bolzens L kann die Feder O so weit zusammengedrückt werden, dafs das Entfernen und Einstecken des Querbolzens M zum Zweck des Auseinandernehmens und Zusammensetzens der Bremsvorrichtung leicht ist.
Bei der durch die Fig. 6 und 7 dargestellten
Ausführungsform ist der Bolzen C in den entsprechend ausgebohrten, an den Laffetenwänden befestigten Lagerstücken P drehbar, während die Arme b des Sporns A mit ihren prismatischen Aushöhlungen über gleich geformte Stellen α des Bolzens geschoben sind, so dafs ihre Drehung ein Mitdrehen des letzteren zur Folge hat.
Die inneren Stirnflächen c der beiden Lagerstücke P haben die Form einer einfachen oder mehrgängigen Schraubenfläche, deren Erzeugungslinie die Achse des Bolzens C senkrecht schneidet. Gegen diese Stirnflächen werden die gleichgeformten äufseren Stirnflächen der beiden Ringstücke B von der Federsäule D gedrückt, welche in der Mitte des Bolzens C auf diesen aufgeschoben ist. Die Ringstücke B sitzen ebenfalls auf prismatischen Theilen e des Bolzens C in der Weise, dafs sie sich mit ihm drehen müssen, aber sich in seiner Längsrichtung auf ihm verschieben lassen. Wird nun durch den Rückstofs der Sporn A um die Achse des Bolzens C gedreht, so zwingt er durch seine Arme b den letzteren und durch diesen die Ringstücke B zur Theünahme an der Drehung, deren Folge eine Zusammendrückung der Federn D ist, weil die Innenflächen der Ringstücke wegen der Schraubenform ihrer äufseren Stirnflächen und der inneren der Lagerstücke P einander genähert werden. Nachdem die Rückstofsarbeit aufgezehrt ist, kommen die gespannten Federn D zur Wirkung und drücken die Ringstücke B aus einander. Diese erleiden infolge des Gleitens ihrer äufseren Schraubenflächen auf den inneren c der Lagerstücke P eine Rückdrehüng, die sie den Bolzen C mitzumachen zwingen. Letzterer dreht auch den Sporn wieder in seine Anfangsstellung zu der dadurch wieder in ihre Schufsstellung vorbewegten Laffete zurück.
Zur Verminderung der Reibung zwischen den Schraubenflächen der Lager- und Ringstücke kann man in die Fuge zwischen denselben Kugeln h einschalten, welche in eingedrehten Rillen kufen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 ist der Sporn A ebenfalls durch die zur Aufnahme der prismatischen Stellen a dienenden entsprechenden Aushöhlungen der Arme b fest mit dem Bolzen C verbunden, so dafs sich dieser bei einer Drehung des Sporns um seine Achse mitdreht. .
Der Sporn wird in seiner Ruhestellung durch eine aus Lamellen zusammengesetzte und in Schraubenform gewundene, den Bolzen C umhüllende Biegungsfeder G gehalten, von welcher das eine Ende durch eine Schraube i an dem mit der Laffetenwand verbundenen Lagerstück P des Bolzens, das andere durch eine Schraube k an einem sich mit dem Bolzen drehenden Arme / befestigt ist. Die Wirkungsweise ist genau dieselbe wie bei den anderen Formen.
Die durch die Fig. io bis 14 erläuterte Abänderung endlich verwendet mehrere neben einander liegende Spiralfedern ζ), welche um den Bolzen gewickelt und mit ihrem inneren Ende an diesem, mit ihrem äufseren an den Laffetenwänden befestigt sind. Auch hier macht der drehbar in den zu Lagerstücken ausgebildeten, an den Laffetenwänden befestigten Führungsplatten J gelagerte Bolzen C die Drehung des Sporns A mit, dessen Arme b wieder mit ihren entsprechend ausgehöhlten Oesen auf prismatische Theile des Bolzens aufgeschoben sind. Der zwischen den beiden Laffetenwänden liegende mittlere Theil des Bolzens C hat ebenfalls prismatische Form, und zwar solche von sechseckigem Querschnitt. Auf denselben ist das mit einer entsprechenden Aushöhlung von gleichem Querschnitt versehene Rohr m aufgepafst, welches auf seiner Aufsenseite eine Längsnuth zur Aufnahme der Leiste η an dem inneren Ende der Federn Q. besitzt. Die durch Umbiegen des Aufsenendes der Federn entstandenen röhrenförmigen Oesen 0 werden mittelst einer durch sie und entsprechende Löcher der Laffetenwände hindurchgesteckten Stange ρ mit letzteren verbunden.
Um das Einsetzen und Herausnehmen der mit ihrer Anfangsspannung versehenen Federn Q. zu erleichtern, sind in ähnlicher Weise wie die letzteren zwei seitliche Arme s auf den zu diesem Zwecke auf jeder Seite über die Federn etwas hinausragenden Enden des Rohres m befestigt. Diese Arme s lassen sich ohne Weiteres von dem Rohre m abstreifen, wenn man nach Herausziehen des Bolzens C und der Stange ρ die Federn Q. aus der Laffete entfernt. In ihren mit Muttergewinde versehenen ösenförmigen Enden sitzen die Schrauben t. Werden diese angezogen, so stützen sie sich auf die Aufsenfläche der Oesen 0 der beiden äufseren Federn und veranlassen durch eine Drehung der Arme s und des Rohres m um die Achse der Federn Q ein Anspannen und Festhalten der letzteren, so dafs ihr Einsetzen in die Laffete und ihr Herausnehmen in diesem Zustande sehr einfach ist. Nachdem die Federn eingesetzt sind, werden die Schrauben t etwas zurückgedreht. Jene bewirken dann durch eine geringe Entspannung das Anlegen des Sporns A an die Flächen g der Führungsplatten J.
Um allen Federn gleichzeitig vor ihrem Einsetzen in die Laffete die Anfangsspannung geben zu können, ehe die Stange ρ durch die Oesen 0 hindurchgeschoben ist, legt man in die letzteren vorher ein die Stange ρ umfassendes Rohr u ein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 87996 geschützten Bremsvorrichtung, bei welcher der als einarmiger Hebel ausgeführte Sporn sich mit einer Zunge gegen einen mit der Laffete verbundenen Buffer legt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 87996 geschützten Bremsvorrichtung, bei welcher der Sporn als zweiarmiger Hebel ausgeführt ist und sich mit seinem oberen Arm gegen einen gelenkig mit der Laffete verbundenen Buffer stützt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 87996 geschützten Bremsvorrichtung, bei welcher der fest mit dem Sporn A verbundene, drehbar in den LafFetenwänden gelagerte Bolzen C zwei auf ihm verschiebbare , aber nicht drehbare, mit schraubenförmigen äufseren Stirnflächen versehene und sich mit diesen gegen entsprechende Innenflächen der an den LafFetenwänden befestigten Lagerstücke P des Bolzens C legende Ringstücke B und zwischen diesen eine Federsäule D trägt.
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 87996 geschützten Bremsvorrichtung, bei welcher der fest mit dem Sporn A verbundene, drehbar in den LafFetenwänden gelagerte Bolzen C mit einem sich mit ihm drehenden Arme / versehen und dieser durch eine schraubenförmige, den Bolzen C umhüllende Biegungsfeder mit einer der Laffetenwände verbunden ist.
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 87996 geschützten Bremsvorrichtung, bei welcher der fest mit dem Sporn A verbundene, drehbar in den LafFetenwänden gelagerte Bolzen C mit dem inneren Ende einer oder mehrerer neben einander liegender, um ihn herum gewickelter und mit ihrem äufseren Ende auf irgend eine Weise an den LafFetenwänden befestigter Spiralfedern verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT88540D Active DE88540C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88540T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE88540C true DE88540C (de)

Family

ID=5642313

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT88540D Active DE88540C (de)
DENDAT87996D Active DE87996C (de)

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT87996D Active DE87996C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE87996C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE87996C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH679215A5 (de)
DE842388C (de) Wischgeraet
DE102018112183B3 (de) Ratschenschlüssel
DE88540C (de)
DE112004002135T5 (de) Schraubenschlüssel
DE2644865C3 (de) Tragbarer, kraftbetriebener Rohrschlüssel
DE3739254A1 (de) Medizinisches, insbesondere chirurgisches instrument
DE2149882A1 (de) Abisolierwerkzeug
DE8017002U1 (de) Bewaesserungsvorrichtung mit schwenkarm
DE202010002176U1 (de) Handwerkzeug mit einstellbarem Drehmoment
DE2824622A1 (de) In form einer knarre ausgebildeter schraubenschluessel
CH635627A5 (de) Vorrichtung zur verstellung der spannung eines spannbaumes einer webmaschine.
DE68913211T2 (de) Seilkloben.
DE3941752A1 (de) Drehmomentvorrichtung
DE2350670C2 (de) Verstellbare Gelenkverbindung mit einer Reibungskupplung zwischen zwei Gelenkarmgliedern
DE20101112U1 (de) Schraubenschlüssel
DE2540948B2 (de) Vorrichtung zum Biegen von länglichen drahtartigen Teilen, insbesondere Kabeln o.dgl
DE102010010462B4 (de) Ratschenschlüssel
DE2306883C3 (de) Zug- und Haltevorrichtung für ein Drahtseil
DE1962805A1 (de) Messgeraetstativ
DE2049374C3 (de) Drehmomentenschlüssel mit Momentenbegrenzung
DE2364454C2 (de) Erdungsklemme für einen Leiter
DE233449C (de)
AT216434B (de) Schraubenschlüssel mit einer festen und einer beweglichen Backe
DE3007536C2 (de) Schraubklemme für Leiter großen Durchmessers