DE8809963U1 - Wellenlagerung mit einer in einem gestellfesten Gehäuse angeordeten Lagerkalotte - Google Patents

Wellenlagerung mit einer in einem gestellfesten Gehäuse angeordeten Lagerkalotte

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Description

• ■ · · ft · &bgr; t · · ·
K. 21975
6.7.1988 Sa/Kc
KOBEKT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 10
Hellenlageriino mit einer in einem gestelltesten Gehäuse anaftordflfftffB ..-■v Lagerkalotte
Stand der Technik
Hellenlagerungen nach der Gattung des Hauptanspruchs finden beispielsweise Verwendung bei ein Schneckengetriebe aufweisenden Stellantrieben, wobei die Lagerkalotte das freie Ende einer mit der Ankerwelle eines elektrischen Antriebsmotor vorzugsweise einstückig verbundenen Schneckenwelle aufnimmt. Znsbesondere wenn das zu verstellende Bauteil/ beispielsweise ein Schiebedach eines Kraftfahrzeuges/ blockiert ist/ der Motor aber noch nicht abgeschaltet worden ist/ lenkt die Schneckenwelle im Eingriffsbereich zum Schneckenrad elastisch aus, d. h. die Schneckenwelle wird durchgebogen. Damit &zgr;~\ dabei nicht die Wellenlagerung verklemmt bzw. zerstört wird/ soll sich das freie/ in einer Lagerkalotte geführte Ende der Schneckenwelle auf diese Durchbiegung einstellen können. Deshalb muß da« Kalottenlager drehbar und aus seinezr Lagerpfanne aushebbar angeordnet sein. Nach dem Rückfedern der Schneckenwelle aber soll die Lagerkalotte wieder ihre Ausgangsposition einnehmen. Die Federmittel sorgen für die erforderliche Rückstellkraft und sollen auch in allen möglichen Drehrichtungen der Lagerkalotten ein definiertes Lagerkalotten-Verdrehmoment sicherstellen. Ein Grund für die Anordnung einer Kalottenlagerung der Helle ist in der einfachen Lagerstellen-
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bearbeitung und Montage des Getriebes zu sehen, weil die Lagerkalotte geringe Fluchtungsfehler von Lagerbohrungen selbsttätig auszugleichen vermag.
Es ist schon eine Wellenlagerung bekannt (DE-OS 23 51 062), bei der die Federmittel durch «inen U-förmigen Federbügel gebildet sind, dessen U-Schenkol an ihren freien Enden mittels Winkelansätzen zwischen dem Gehäuse und dem Gehäusedeckel eingespannt sind. Der Federbügel drückt mit seiner, die Lagerk&lotte übergreifenden U-Basis vorgespannt auf die Lagerkalotte, weil die Höhe der U-Form
Oaerinaer ist als der über die Einspannebene der Winkelansätze Tf -Tf „
hinausragende Bereich der Lagerkalotte. Der Federbügel liegt somit nur punktuell auf dem Mittelbereich der Kalotte auf, so daß ein nach allen Seiten gleiches, definiertes Kalotten-Verdrehmoment nicht gewährleistet ist.
Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Wellenlagerung mit den kennzeichnenden Merk-
malen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die
r.agerkalotte durch die relativ weit auseinanderliegenden freien
Enden der Federzungen in die Lagerpianne gedruckt vita, so daß <?i.s
§ Kalotten-Verdrehmoment nach allen Seiten zumindest annähernd gleich
'[ f\ groß ist. Weiter ergibt sich eine sehr kompakte Bauweise der ! Kalottenlagerung. Schließlich verkrallt sich das Bauelement selbst-
tätig in «er Ausnehmung des Gestells, weil es beim Montieren in der etwas kl&'.neren Ausnehmung vorgespannt wird.
Durch die in den UnteraneprSieben aufaoführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Kalottenlagarung möglich.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeiepioil der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung nl&sr erläutert. Es
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aeigen Figur 1 einen Schnitt durch eine Wellenlagerung entlang der Linie I-I in Figur 2 und Figur 2 eine Draufsicht auf die Wellenlagerung, in Richtung des Pfeiles II in Figur 1 gesehen, wobei jedoch ein Lagerdeckel abgenommen ist.
Beschreibung des Ausfuhrungsbeispiels
Eine in Figur 1 im Querschnitt gezeichnete Schneckenwelle ist mit ihrem einen Ende 10 in einem Kalottenlager 12 geführt. Das andere, nicht dargestellte Ende der Schneckenwelle ist einstückig mit der Ankerwelle eines nicht dargestellten elektrischen Antriebsmotors verbunden. Die Lagerkalotte 12 sitzt in einer Lagerpfanne 14, die in an sich bekannter Weise ausgebildet ist. Pie Lagerpfanne 14 selbst ist am Grund einer Aussparung 16 angeordnet/ welche in einem gestellfest angeordneten Gehäuse 18 vorgesehen 1st. Wie insbesondere Figur 2 zeigt, ist die Ausnehmung 16 bohrungsartig ausgebildet. Das Schneckenwellenende 10 quert die Bohrung 16 in einer in dem Gehäuse IB angeordneten Quernut 20 derart, daß sich die Achse der Ausnehmung 16 und die Achse der Schneckenwelle etwa im rechten Winkel schneiden. Die Tiefe der Ausnehmung 16 ist so bemessen, daß das Kalottenlager 12 vollständig in der Ausnehmung 16 liegt, wenn das Kalottenlager 12 in seiner Lagerpfanne 14 sitzt. Weiter ist die Ausnehmung 16 mit einem Deckel 22 abgedeckt. Die Lagerpfanne 14 ist kegelförmig ausgebildet, so daß sich die Lagerkalotte 12 ohne Schwierigkeiten im jeweiligen Verlauf der Schneckenwelle 10 anpassen bzw. auf diesen Verlauf einstellen kann. Um ein definiertes Lagerkalotten-Verdrehmoment zu erhalten, ist zwischen dem Lagerdeckel 22 und der Lagerkalotte 12 ein Bauelement 24 angeordnet, das Federmittel aufweist, welche die Lagerkalotte 12 in Richtung des Pfeiles II in die Lagerpfanne 14 drücken. Das Bauelement 24 hat einen im wesentlichen tellerförmigen Grundkörper 26 und weist einen an den Tellerrand anschließenden, im Querschnitt kegelstumpfartig ausgebildeten Ringrand 30 auf, dessen großer Durchmesser 32 (Figur 2) dem Ge-
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häuaedeckel zugewandt ist. Heiter ist noch von Bedeutung, daß der große Durchmesser 32 des Ringrandes 30 geringfügig großer ist als der Durchmesser 34 der bohrungsartigen Ausnehmung 16. Wenn das Bauelement 24 nun in Richtung des Pfeiles II in Figur 1 in die Ausnehmung 60 eingesetzt wird, verbeißt sich diese Außenseite mit dem Durchmesser 32 an der Wand der Ausnehmungsbohrung 16, so daß das Bauelement 24 nicht mehr entgegen der Richtung des Pfeiles II aus der Ausnehmung 16 gelangen kann. Da zwischen der Innenseite des Deckels 22 und der dieser zugewandten Außenseite des tellerförmigen Grundkörpers 26 ein gewisser Abstand 27 verbleibt, wird der Deckel 22 durch die mögliche Aushebebewegung der Kalotte 12 aus der Pfanne 14 nicht belastet. Weiter weist der Grundkörper 16 des Bauelements 24 sechs Federzungen 36 auf, von den immer zwei Stück einander paarweise gegenüberliegend angeordnet sind. Diese Zungenpaare erstrecken sich also zumindest annähernd in entgegengesetzten Richtungen. Die einander zugewandten Endbereiche eines jeden Federpaares sind einstückig mit dem Grundkörper 26 des Bauelements 24 verbunden. Dagegen sind die freien Enden 38 einer jeder Federzunge 36 aus dem Grundkörper herausgeschert, wie insbesondere Figur 1 deutlich zeigt. Dort ist weiter ersichtlich, daß die Zungen in den Teller hinein durchgedrückt sind, so daß sie in ihren freien Endbereichen 38 vorgespannt an der Außenfläche der Lagerkalotte 12 anliegen. Da das Bauelement 24 vorzugsweise aus Federbandstahl gefertigt ist, ergibt sich einmal eine gute Sicherung des Bauelements 24 an der Wand der Ausnehmung 16. Weiter wird, je nach dem Grad wie weit die Federzungen 36 in den Teller hinein durchgedrückt sind, ist die Große des Lagerkalotten-Verdrehmoments wählbar. Schließlich ist noch von einer gewissen Bedeutung, daß zwischen dem Tellerboden 28 und dem diesem zugewandten oberen Abschnitt der Lagefkalotte 12 ein bestimmtes mit 40 bezeichnetes Spiel verbleibt, so daß die Lagerkalotte 12 gegen die Kraft der vorgespannten Federzungen 36 entgegen dem Pfeil IX in der Ausnehmung 16 - also in radialer Richtung bezüglich der Drehachse der Welle 10 - ausweichen kann, bis sie vom Tellerboden 28 abgefangen und gehalten wird. Nach Entlastung der Lagerkalotte 12 drücken die Federzungen 36 diese wieder in ihre Kugelpfanne 14.

Claims (5)

&bull; t t ■ a t < &igr; &bull; * Il S, 21975 6.7.1988 Sa/Kc ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 10 Ansprüche
1. Wellenlageruag, mit einer in einer bohrungsartigen Ausnehmung ir. einem gestellfesten Gehäuse angeordneten Lagerkalotte, in deren Bohrung die Welle geführt ist, die Lagerkalotte in einer am Grund der Ausnehmung ausgebildeten Lagerpfanne des Gehäuses liegt und durch ein vorgespannteis Federmittel aufweisendes Bauelement in die Lagerpfanne gedruckt int, wobei die Lagerkalotte in radialer Richtung gegen die Federkraft aus der Lagerpfanne bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß da» Bauelement (24) einen tellerförmigen Grundkörper (26) aufweist, dessen Durchmesser (32) größer ist als der Durchmesser (34) der Ausnehmung (16) und an seiner der Lagerkalotte (12) zugewandten Telleirinnenseite als Federmittel mehrere, sich zumindest annähernd in entgegengesetzten Richtungen erstreckende, von einem zum Bauelement (24) gehörenden Grundkörper (26) abgespreizte Federzungen (36) aufweist, deren voneinander abliegende, freie Enden (38) unter Vorspannung an der Lagerkalotte (12) anliegen und deren einander zugewandte Enden mit dem Grundkörper (26) verbunden sind.
2. Wellenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die FederZungen (36) aus dem Bauelement h»rü,3geschert und nach der &bgr;&bgr;&idigr; Lagerkalotte (12) zugewandten Seite aus dem Bauelement (24) herausgedrückt sind.
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3. Hellenlagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (24) einen an den Tellerrand anschließenden, im Querschnitt kegelstumpfartig ausgebildeten Singrand (30) aufweist, dessen großer Durchmesser (32) dem Gehäusedeckel (22) zugewandt ist.
4. Hellenlagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (24) aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus Federbandstahl gefertigt ist.
5. Hellenlagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- r zeichnet, d&ß die Helle (10) eine zu einem Schneckengetriebe gehörende Schneckenwelle ist.
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