DE8809865U1 - Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für Lichtsignalgeber - Google Patents
Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für LichtsignalgeberInfo
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08G—TRAFFIC CONTROL SYSTEMS
- G08G1/00—Traffic control systems for road vehicles
- G08G1/09—Arrangements for giving variable traffic instructions
- G08G1/095—Traffic lights
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Description
886 t 4 63OE
Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für Lichtsignalgeber.
Die Erfindung bezieht sich auf eine optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr, welches an der einen
Stirnseite eine durchsichtige Abdeckscheibe mit einem Fadenkreuz j nehe bei der anderen Stirnseite in Rohrinneren einen
Spiegel mit einem Spiegelpunkt auf der Rohrachse und ein seitlich zum Spiegel im Rohrmantel angebrachtes Einblickfenster
aufweist, und einem AdsDter für Lichtsignalgeber.
mechanisch an einem Mast oder auch am Ausleger eines Peitschenmastes
hängend gelagert. Die Lichtsignalgeber müssen in eine vorgegebene Richtung optimal ausgerichtet und entsprechend
befestigt sein. Insbesondere bei der Montage von Lichtsignalgebern an einem Peitschenmast ergeben sich Probleme. Für die
Montage muß die Fahrbahn zumindest teilweise eigens gesperrt werden, was im allgemeinen Verkehrsbehinderungen nach sich
zieht. Eine optische Ausrichtung der Signalgeber kann jedoch erst spater erfolgen, wenn die Signalgeber angeschlossen sind
und mit elektrischer Spannung versorgt werden können. Das bedeutet, daß erneut die Straße zu sperren ist, weil mit einer
Hebebühne, beispielsweise Ruthmannsteiger, die Ausrichtung des Signalgebers vorgenommen wird. Dabei hangt diese Einstellung
von der subjektiven Beurteilung eines zweiten Mannes ab, der verkehrsgefährdend auf der Fahrbahn steht und bei eingeschaltetem
Signal durch Handzeichen oder mittels eines Sprechfunkgerätes dem Monteur auf der Hebebühne sein subjektiv
empfundenes Lichtoptimum signalisiert.
En 1 Wt / 1.8.88
88GH63DE
-•2 &igr;·
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 79 21 593 ist eine Einstellvorrichtung
für Detektoren, insbesondere Infrarotmelder, bekannt, welche von einem Spiegelfernrohr gebildet ist. Das
bekannte Zielfernrohr weist an der einen Stirnseite eine durchsichtige
Abdeckscheibe mit einem ersten Fadenkreuz und nahe bei der anderen Stirnseite im Rohrinneren einen Spiegel mit einem
zweiten Fadenkreuz auf, welches einen Spiegelpunkt bildet, der in der Rohrachse des Zielfernrohres liegt. Der Spiegel ist in
einem solchen Winkel angeordnet, daß die gespiegelte Rohrachse bzw. der Spiegelpunkt auf ein drittes Fadenkreuz auf einer
durchsichtigen Abdeckscheibe trifft, die seitlich zum Spiegel im Rohrmantel angebracht ist und ein Einblickfenster bildet.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben geschilderten Nachteile zu vermeiden und eine spezielle Einstellvorrichtung zum objektiven
Ausrichten von Lichtsignalgebern zu schaffen. Dabei soll ein bekanntes Zielfernrohr entsprechend ausgebildet und mit
einem geeigneten Adapter versehen werden.
beschriebenen optischen Einstellvorrichtung dadurch gelöst, daß die Abdeckscheibe zusätzlich einen konzentrischen Zielkreis
mit einem bestimmten Radius aufweist, daß an der anderen Stirnseite ein Adaptersockel angebracht ist, daß der Adapter &iacgr;
einen Adapterrahmen und eine Adapterbuchse aufweist, die an >.
einer Ecke des Adapterrahmens angebracht ist und in der das Zielfernrohr mit dem Adaptersockel verrastbar angeordnet ist.
bereits während des reinen Montagevorgangs von der Bühne aus £
auch bei stromloser Glühlampe leicht und nur von einer einzigen 1
k Zweckmäßigerweise sind die Maße des Adapters so gewählt, daß f
der Adapterrahmen mit dem Zielfernrohr außerhalb der Schute %
886H63DE
auf der Deckelebene eines Signalgebers, vorzugsweise des unteren Signalgebers, aufgesetzt werden kann. Dabei ist für die
Verwendung der optischen Einstellvorrichtung für Signalgeber mit unterschiedlichem Streuscheibendurchmesser in vorteilhafter
Weise nur ein Adap^errahmen mit der Adapterbuchse einmal für die großen und einmal für die kleinen Signalgeber zu schaffen?
das Zielfernrohr mit seinem Adaptersockel ist für beide Adapter verwendbar.
Damit der Adapter auf dem Signalgeberdeckel haltbar aufliegen
kann, sind in einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung an den Adapterrahmen auf zwei gegenüberliegenden Seiten nach
hinten weisende Federzungen angebracht, die hinter dem Signaldeckel einrasten können.
15
• &ogr;
&iacgr; bestimmten Neigungswinkel °<- , beispielsweise 1,5 ,
aufweist, der von der Signalgeberachse und der Reflektorachse gebildet ist, ist in einer zweckmäßigen Weiterbildung der
% 20 Erfindung der Radius für den Zielkreis durch diesen
&zgr; vorgegebenen Neigungswinkel bestimmt. Der Winkel öC t
&Ggr;; der von der Rohrachse und dem optischen Leitstrahl des Ziel-
fernrohres gebildet 1st, ist gleich dem Winkel 0^ . Der op-
£ tische Leitstrahl verläuft dabei vom Zielkreis zum
Spiegelpunkt.
Es ist vorteilhaft, wenn der Monteur das seitliche Einblickfenster
in eine geeignete Position bringen kann. Daher ist in einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung der Adaptersockel
% 30 und die Adapterbuchse rohrförmig ausgebildet, so daß das
Zielfernrohr in der Adapterbuchse drehbar gelagert ist. Dabei weist der Adaptersockel an seiner Außenseite eine umlaufende
Führungsrille auf, in der eine Rastfeder eingebracht ist und entsprechend dazu weist die Adapterbuchse an der Innenseite
eine umlaufende Rastnut auf.
«861163
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Erläuterung einss Ausführungsbeispieis anhand der
Zeichnung. Dabei zeigen
Fig» 1 das Zielfernrohr mit Adaptersockel im Schnitt und
die dazugehörige Abdeckscheibe,
Fig. 2 den Adapterrahmen mit der Adaperterbuchse in Draufsicht und in Seitenansicht und
10
Fig. 3 die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung auf dem Deckel eines Signalgebers.
Das an sich bekannte Zielfernrohr 1 weist auf der Abdeckscheibe 2, die an der einen Stirnseite angeordnet ist, zusätzlich zu
dem Fadenkreuz 3 einen Zielkreis 4 mit einem bestimmten Radius r auf. An der anderen Stirnseite ist ein Adaptersockel 17 angebracht,
mit dem das Zielfernrohr 1 in der Adapterbuchse 14 gelagert werden kann. Der Adapterrahmen 11, wie er in
Fig.2 gezeigt ist, kann aus Metall sein und weist an einer Ecke
13 die Adapterbuchse 14 auf. Fur die verschieden großen Signalgeber,
200- oder 300-mm-Durchmesser sind lediglich unterschiedlich
große Adapterrahmen 11 erforderlich, wobei die Adapterbuchsen 14 immer gleich groß sind, so daß eine leichte
14 gesteckt werden muß. Dazu weist der Adaptersockel 17 an seiner Außenseite eine Führungsrille 18 auf, in der eine
Rastfeder 19 liegt. Entsprechend dazu ist in der Adapterbuchse 14 auf der Innenseite eine Rastnut 15 angebracht. Mit dieser
erfindungsgemäßen Ausbildung ist das Zielfernrohr 1 auch noch in der Adapterbuchse 14 gelagert. Der Zielkreis 4 auf der
Abdeckscheibe 2 bildet mit dem Spi^gelpunkt 8 des Spiegels 7,
der auf der Rohrachse 6 liegt, einen optischen l_eits*roh? 9,
der fur die Ausrichtung des Signalgebers 20 bedeutsam ist.
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— · £> W-1
Durch das Einblickfenster 5 kann der Monteur mit seinem Auge 40 einen auf der Straße oder seitlich von der Straße angebrachten
Markierungspunkt betrachten.
An die bereits am Peitschenmastausleger 30 (Fig.3) befestigte
Signalgruppe 21, die im allgemeinen aus drei übereinander angeordneten Signalgebern 20 besteht, wird der Adapter 10
außerhalb der Schute 23 auf der Deckelebene 24 des vorzugsweise unteren Signalgebers 22 aufgesetzt. Dabei rasten oben und unten
die am Adapterrahmen 11 angebrachten Federzungen 12 hinter dem Signalgeberdeckel 27 und erzeugen eine rechtwinklige Aufnahmelage
des Adapters 10 auf dem Deckel 27 zur Signalgeberachse 26. In die Adpaterbuchse 14 rastet der Adaptersockel 17 des Zielfernrohres 1
ein und bildet ebenfalls einen rechten Winkel zwischen der Deckelebene 24 und der Rohrachse 6 des Zielfernrohres 1. Das
Zielfernrohr 1 laßt sich beliebig um seine Achse drehen. Das Betrachtungsauge 40 auf der Hebebühne nimmt eine für den Monteur
passende Winkellage für das Einblickfenster 5 ein. über den optischen Leitstrahl 9: Fadenkreuz des Einblickfensters 5 Spiegelpunkt
&thgr; - Zielkreis 4 ist die Lage der Reflektorachse 25 bestimmt. Die gewünschte Ziellage des optischen Lichtstahls 9
zu einer auffalligen Markierung, die zuvor angebracht wurde, an oder neben der Fahrbahn, kann durch Verstellen der Kugelhalterung
32 (Fig.3) an der Peitschenmastbefestigung 31 erfolgen (DE-PS 29 24 676). Diese Befestigung IiQt eine in Grenzen kontinuierliche
Einstellung zu. Es tritt dabei keine Verspannung des Signalgebers 20 bzw. der Signalgruppe 21 ein. Zeigt der optische
Leitstrahl 9 auf die vorgegebene Markierung, wird die Kugelhalterung 32 mittels Spannschrauben 33 arretiert. Dabei ist es
für eine Signalgruppe 21 völlig ausreichend, lediglich mit einem Signalgeber 20 bzw. 22 die Ausrichtung vorzunehmen.
Mit der erfindungsgemSQen optischen Einstellvorrichtung ist
objektiv und optimal die Einstellung und Ausrichtung der Signalgeber bzw. Signalgruppe bei stromlosen Lampen möglich. Des
heißt, es ist nur ein einmaliger Montagevorgang erforderlich, der
nur von einem einzigen Mann ausgeführt werden kann. Der Parallelversatz, der in der Fig. 3 mit "A" eingezeichnet IsIt1 ist
II · tt * **
Il I · I · I ·
1 vernachlassigbar. Die Rohrachse 6 ist um diesen Abstand "A"
parallel versetzt zur Signalgeberachse 26. Für den praktischen Einsatz und die damit erzielte Ausrichtung ist dieser
Parallelversatz nicht nachteilig. Die optische Einstellvor-
5 richtung ist nicht nur für die Ausrichtung von Lichtsignalgebern
der Straßenverkehrstechnik vorgesehen, sie kann auch für andere Signalgeber, beispielsweise in der Eisenbahntechnik, verwendet
werden.
IO 3 Figuren
8-ansprüche
Claims (8)
1. Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr (1), welches an der einen Stirnseite eine durchsichtige
Abdeckscheibe (2) mit einem Fadenkreuz (3), nahe bei der
anderen Stirnseite im Rohrinneren einen Spiegel (7) mit einem Spiegelpunkt (8) auf der Rohrachse (6) und ein seitlich zum
Spiegel (7) im Rohrmantel angebrachtes Einblickfenster (5) aufweist, und einem Adapter (10) fur Lichtsignalgeber
(20,21;22)
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckscheibe
(2) zusatzlich einen konzentrischen Zielkreis (4) mit einem bestimmten Radius (r) aufweist,
daß an der anderen Stirnseite ein in Längsrichtung verlaufender Adaptersockel (17) angebracht ist, daß der Adapter (10) einen Adapterrahmen (11) und eine Adapterbuchse (14) aufweist, die an einer Ecke (13) des Adapterrahmens (11) angebracht ist und in der das Zielfernrohr (1) mit dem Adaptersockel (17) verrastbar angeordnet ist.
daß an der anderen Stirnseite ein in Längsrichtung verlaufender Adaptersockel (17) angebracht ist, daß der Adapter (10) einen Adapterrahmen (11) und eine Adapterbuchse (14) aufweist, die an einer Ecke (13) des Adapterrahmens (11) angebracht ist und in der das Zielfernrohr (1) mit dem Adaptersockel (17) verrastbar angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maße des Adapters (10) so gewählt sind, daß der Adapterrahmen (11) mit
dem Zielfernrohr (1) außerhalb der Schute (23) auf der Deckelebene (24) eines Signalgebers (20,22) aufsetzbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (10) für Signalgeber (20,22) mit einer 200 mm Durchmesser-Streuscheibe
ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (10) für Signalgeber (20,22) mit einer 300 mm Durchmesser-Streuscheibe
ausgebildet ist.
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8881463DE
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei
gegenüberliegenden Seiten des Adapterrahmens (11) jeweils zumindest eine nach hinten weisende Federzunge (12) angeordnet
ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Radius (r) des Zielkreises (A) einen Wert aufweist, der einem
vorgegebenen Neigungswinkel (d-bzw.d^) entspricht, der von
der Reflektorachse (25) und der Signalgeberachse (2*) des
Signalgebers (20) bzw. von einem optischen Leitstrahl (9) und der Rohrachse (6) des Zielfernrohres (1) bestimmt ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Adaptersockel (17) und die Adapterbuchse (14) rohrförmig ausgebildet sind, wobei das Zielfernrohr (1) in der
Adapterbuchse (14) drehbar gelagert ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der AdaptersocKel (17) an seiner Außenseite eine umlaufende Führungsrille
(18) mit einer Rastfeder (19) und die Adapterbuchse
(14) an der Innenseite eine umlaufende Rastnut (15) aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809865U DE8809865U1 (de) | 1988-08-02 | 1988-08-02 | Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für Lichtsignalgeber |
| EP89114129A EP0353696A3 (de) | 1988-08-02 | 1989-07-31 | Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für Lichtsignalgeber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809865U DE8809865U1 (de) | 1988-08-02 | 1988-08-02 | Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für Lichtsignalgeber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809865U1 true DE8809865U1 (de) | 1988-09-29 |
Family
ID=6826572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809865U Expired DE8809865U1 (de) | 1988-08-02 | 1988-08-02 | Optische Einstellvorrichtung mit einem Spiegel-Zielfernrohr und einem Adapter für Lichtsignalgeber |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0353696A3 (de) |
| DE (1) | DE8809865U1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2420503A (en) * | 1944-08-31 | 1947-05-13 | Bell & Howell Co | Optical reticle |
| DE7921593U1 (de) * | 1979-07-27 | 1979-10-25 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Einstellvorrichtung fuer detektoren |
-
1988
- 1988-08-02 DE DE8809865U patent/DE8809865U1/de not_active Expired
-
1989
- 1989-07-31 EP EP89114129A patent/EP0353696A3/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0353696A2 (de) | 1990-02-07 |
| EP0353696A3 (de) | 1990-08-01 |
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