DE8809632U1 - Abspannvorrichtung - Google Patents

Abspannvorrichtung

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guying
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors

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Description

Abspannvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Abspannvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die bekannten Abspannvorrichtungen werden im untertägigen Bergbau insbesondere zum Abspannen von Antriebsstationen von Gurtbandanlagen und in Kurvenbereichen von Einschienenhängebahnen eingesetzt. Sie bestehen meist aus mehreren Kettensträngen mit eingebauten Spannvorrichtungen, die die jeweilige Einrichtung in verschiedene Richtungen so abspannen, daß sich die Kettenstränge oft mehrfach Uberkreuzen.
Bei der bekannten Abspannvorrichtung wird es als nachteilig angesehen, daß die Kettenstränge in den Kreuzungsbereichen aufgrund der im Betriebszustand auftretenden Bewegung der abzuspannenden Einrichtungen aufeinanderschlagen. Dadurch kommt es einerseits zu einer gewissen Lärmbelästigung und andererseits zu einem erhöhten Verschleiß der Kettenstränge. 1
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an sich |
bekannte Abspannvorrichtung so auszugestalten, daß trotz |
mehrerer zum Abspannen einer Einrichtung eingesetzter Ketten- ;
stränge kein nachteiliges Uberkreuzen der Kettenstränge mehr .
erfolgt. Diese Aufgabe wurde entsprechend den Merkmalen des &khgr;
Kennzeichenteils des Anspruchs 1 gelöst. j
Bei der erfindungsgemäßen Abspannvorrichtung wird in |
den Kreuzungsbereichen der Kettenstränge ein Bauteil eingesetzt, das aus zwei Flanschen und einem zwischen den Flanschen befestigten Distanzstück besteht. Die Über den Umfang der Flansche verteilten Durchstecklöcher zur Bildung von Anschlagstellen ermöglichen das problemlose Anschlagen der Kettenstränge .
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Bei dieser Anordnung kreuzen sich nur noch die Kraftwirkungslinien der Kettenstränge und nicht mehr die Kettenstränge selbst. Dadurch hat die erfindungsgemäße Abspannvorrichtung den Vorteil, daß die Ketten in den Kreuzungsbereichen nicht mehr aufeinanderschlagen können und ein vordem hierdurch bewirkter Kettenverschleiß vermieden wird. Des weiteren wird das systematische Abspannen von untertägigen Einrichtungen in verschiedene Richtungen erleichtert.
Vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Abspannvorrichtung auch in dem Fall, daß an einem Maschinenrahmen nur ein Anschlagpunkt vorhanden ist. In diesem Fall wird die Abspannvorrichtung unmittelbar am Anschlagpunkt des Maschinenrahmens befestigt und so die Möglichkeit geschaffen, daß von diesem Anschlagpunkt aus der Maschinenrahmen in verschiedene Richtungen abgespannt werden kann.
Eine besonders vorteilhafte erfindungsgemäße Ausführungsform der Abspannvorrichtung weist an den Innenseiten der Flansche zentrale Einsenkungen auf. Durch Wenden e.\ner der beiden Flansche oder beider Flansche auf die Art und Weise, daß die Einsenkungen sich außen befinden und anschließendem Zusammenbau kann der Abstand zwischen den Flanschen so verändert werden, daß auch stärkere Kettenglieder an der Abspannvorrichtung befestigt werden können.
Es ist auch möglich, durch unmittelbaren Zusammenbau beider aufeinanderliegender Flansche (ohne DistanzstUck) Spannschlösser, die häufig gabelförmige Verbindungselemente (Gabelköpfe) aufweisen, in die Abspannvorrichtung einzubauen.
Dies alles zeigt die vielseitige Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Abspannvorrichtung.
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Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den zusätzlichen UnteransprUchen.
In den Zeichnungen ist ein bevorzugtes AusfUhrungsbeispiel entsprechend der Erfindung näher dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine eingebaute Abspannvorrichtung ,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Abspannvorrichtung gemäß der in Fig. 1 mit II-1I bezeichneten Schnittlinie; die linke Zeichnungshälfte zeigt hierbei ein erstes und die zweite Zeichnungsh 11fte ein zweites Anwendungsbeispiel.
In den Zeichnungen ist eine Abspannvorrichtung insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
Die Abspannvorrichtung 10 weist zwei Flansche 11 auf, die über ein Distanzstück 17 durch drei Schrauben 13 miteinander verbunden sind. Die Innenseiten der Flansche 11 weisen jeweils eine zentrale Einsenkung 15 auf, die der Kontur der Stirnfläche 19 des Distanzstückes 17 entspricht. Die Rundgliedi' ^tten 14 werden jeweils Über einen Anschlagbolzen 16, der durch die sich gegenüberliegenden Durchstecklöcher 12 der Flansche 11 geschoben und mit einer Mutter verschraubt wird, mit der Abspannvorrichtung 10 verbunden.
Fig. 1 zeigt in der Draufsicht zwei teilweise dargestellte Kettenstränge 14, die jeweils an beiden Seiten der Flansche 11 befestigt sind und der^n Kraftwirkungslinien 18 sich im Mittelpunkt der Flansche 11 schneiden. Auch b^r betriebsüblichen Bewegungen von Antriebsstationen oder auch des Kurvenbereiches einer Einschienenhängebahn können die Kettenstränge 14 nicht aneinanderschlagen und es kann somit kein vorzeitiger Verschleiß eintreten.
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Fig. 2 zeigt in den beiden Zeichnungshälften A und B zwei Kombinationsmöglichkeiten der Flansche 11 und des Distanzstückes 17. Den Fall, daß beide Flanscheinsenkungen 15 innen an den Stirnflächen 19 des DistanzstUckes 17 anliegen, zeigt der mit A bezeichnete Teil der Fig. 2. Dabei ergibt sich der geringste Abstand s zwischen den beiden Flanschen 11. Dieser Abstand s begrenzt die Einbaumöglichkeit von stärkeren Ketten.
Teil B der Fig. 2 zeigt den Zusammenbau der Flansche 11 mit dem DistanzstUck 17 auf derartige Weise, daß beide Einsenkungen 15 nach außen weisen. Der Abstand S zwischen den beiden flanschen 11 kann so um den Betrag der beider. Einsenkungen vergrößert werden. Dadurch ist gleichermaßen der Einsatz von stärkeren Ketten in der Abspannvorrichtung 10 möglich.
Der Zusammenbau der Flansche 11 und des DistanzstUckes 17 so, daß nur eine Einsenkung 15 innen an der Stirnfläche des DistanzstUckes 17 anliegt, wUrde eine dritte nicht gezeigte Kombinationsmöglichkeit darstellen.
Die Möglichkeit der Veränderung des Flanschabstandes ist deswegen vorteilhaft, damit das Spiel der Ketten zwischen den beiden Flanschen 11 in verschleißmindernder Weise auf das Übliche Einbauspiel reduziert werden kann.
Außerdem ist die nicht dargestellte Situation denkbar, daß zur Befestigung eines schäkelartigen Verbindungselementes die Flansche 11 ohne zwischenliegendes DistanzstUck 17 zusammengebaut werden. Der Schäkelbolzen träte hierbei an die Stelle eines Anschlagbolzens 16, während sich der SchäkelbUgel außerhalb der Flansche 11 befände. Um gerade unter Tage ein Verlieren des DistanzstUckes 17 zu verhindern, wird es dabei
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an der Außenseite eines Flansches 11 (z.B. in der Ausnehmung 15 angeordnet) mittels der Schrauben 13 gut befestigt.
Weiterhin ist auch eine Abspannvorrichtung 10 mit mehreren, unterschiedliche axiale Erstreckungen aufweisenden Distanzstücken 17 sinnvoll, da dadurch sichergestellt ist, daß alle im Bergbau üblicherweise verwendeten Ketten in die Abspannvorrichtung eingebaut werden können.
Denkbar ist es .auch, daß statt der Kettenstrange 14 Seile (Stahlseile) in der Abspannvorrichtung 10 verwendet werden.
Die nicht mit einer Einsenkung 15 versehenen durchgehend ebenen Flanschflächen sind mit 20 bezeichnet, während die mit einer Einsenkung 15 versehenen Flanschflächen die Bezugsz'.ffer 21 tragen. Die Quererstreckung (Dicke) D des Distanzstücks 17 ist mit D bezeichnet.

Claims (1)

  1. Dipi-ing. Harald Ostriga Dipi.-ing. Bernd Sonnet
    Wuppertal-Barmen Streseraannstraße 6-8
    Zugelassen beim Europaischen Patentamt
    Anmelder: EP Bergwerksbedarf GmbH
    Fichtenstr. 10
    5860 Iserlohn
    Bezeichnung der
    Erfindung: Abspannvorrichtung
    Ansprüche:
    1. Abspannvorrichtung, insbesondere für untertägige Antriebsstationen fUr Gurtbandcuilagen, Kurvenbereiche von Einschienenhängebahnen u.dgl., bestehend aus mehreren endseitige Anschlagstellen aufweisenden Zugmitteln, insbesondere Ketten, deren Kraftwirkungslinien sich zwischen den Anschlagstellen am Widerlager und den Anschlagstellen an der abzuspannenden Einrichtung schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kraftwirkungslinien (18) der Zugmittel (14) gemeinsam räumlich konzentriert in einem Bauteil (10) schneiden, welches zwei Flansche (11) aufweist, an deren Innenseiten ein DistanzstUck (17) befestigt ist, wobei die Flansche (11) peripher Durchstecklöcher (12) zur Bildung von Anschlagstellen aufweisen.
    rn«|irnknnln ^ «Credit· »^VeUiiniil edniWk COimntfitttnl AO. Telefon (OJ 02) 55 7040
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    2. Abspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    I zeichnet, daß jeweils eine Anschlagstelle von zwei die beiden § Flansche (11) durchsetzenden, miteinander fluchtenden und U einen Anschlagbolzen (16) aufnehmenden Durchstecklöchern (12) I gebildet ist.
    3. Abspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Flanschfläche
    c eine zentrale Einsenkung (15) aufweist, in der ein Stlrnbe-I reich (19) des Distanzstücks (17) mit geringem seitlichen j| Einbauspiel formschlüssig aufgenommen ist.
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    ~-;\ A. Abspannvorrichtung nach einem der vorangehenden An-
    £ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (11) und das &bull; Distanzstück (17) mit mindestens einer Schraube (13) verbindbar sind.
    I 5. Abspannvorrichtung nach einem der vorangehenden An-
    f Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (11) und rtias Distanzstück (17) gegen Verdrehung zueinander gesichert sind.
    6. Abspannvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flansch (11> nur ian einer Flanschfläche (21) eine Einsenkung (15) aufweist, während die gegenüberliegende andere Flanschfläche (20) desselben Flanoches (11) durchgehend eben ist.
    7. Abspannvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Quererstreckung (D) des DistanzstUckes (17) zwischen den beiden Flanschen (11) im wesentlichen der zum Einsatz gelangenden maximalen Gliedstärlk»; einer Rundgliedkette (14) entspricht.
    8. Abspannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Einsenkungen (15) beider Flansche (11) jeweils dieselbe Tiefe aufweisen und daß die Tiefe einer Einsenkung (15) der Differenz zweier maßlich aufeinanderfolgender Gliedstärken zum Einsatz gelangender Rundgliedketten (14) entspricht.
    9. Abspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung eines Schäkels beide Flansche (11) unmittelbar aneinanderliegend unter Weglassung des DistanzstUckes (17) miteinander verschraubt sind.
    10. Abspannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Distanzstück (17) unverlierbar an einer Flanschfläche (20, 21) der aneinanderllegenden Flansche (11) befestigt ist.
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