DE8809318U1 - Schichtsystem - Google Patents
SchichtsystemInfo
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Classifications
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- B63G8/00—Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
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- B63G8/34—Camouflage
-
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- G10K11/00—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
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Description
KRUPP ATLAS ELEKTRONIK GiMBH
in 2800 Bremen
BESCHREIBUNG
Schichtsystem
Die Erfindung betriffc ein Schichtsystem zur Reduktion der
Reflexion einfallender Schallwellen und des Abstrahlens von Körperschall der im Oberbegriff des Anspruchs 1
genannten Art.
Urn die Ortung eines U-Bootes zu erschweren, wird sein Zielmaß durch Formgebung und am Druckkörper angebrachte
schalldämpfende Schichten verkleinert. Einfallende Sonarimpulse sollen durch diese Maßnahmen nicht so
reflektiert werden, daß Peilung und Entfernungsmessung zum U-Boot von der gegnerischen Seite möglich wird. Außerdem
soll sich das U-Boot durch Abstrahlen von Körperschall nicht verraten, der dann entsteht, wenn Antriebsaggregate
und Hilfsmaschinen die Wandung des U-Boots zu Biegeschwingungen anregen.
Aus der US-Patentschrift 3 130 700 ist ein Schichtsystem
in Sandwich-Bauweise bekannt, bei dem in biegsames, elastisches Material luftgefüllte Hohlräume und feste
Partikel eingebettet sind. Einfallende Wasserschallwellen werden dadurch absorbiert, daß der Druck über Scherkräfte
in Wärme und in inkohärente Bewegungen der Partikel umgewandelt wird, so daß nur ein reduzierter Teil der
Energie reflektiert wird. Der gleiche Mechanismus gilt für
Vibrationen in der U-Boot-Wandung. Der Sperrfrequenzbereich dieses Schichtsystems ist durch die
Dimensionierung der Schichtdicke, ihres Elastizitätsmoduls, der Hohlräume und der Partikelgröße
vorgebbar. Eine Breitbandigkeit, die-den Ortungsbereich
heute üblicher Sonaranlagen abdeckt, ist mit diesem Schichtsystem bei gleichzeitiger hoher Druckfestigkeit
nicht erzielbar.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Schichtsystem der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art zu schaffen, bei dem eine breitbandige Absorption bis zu tiefen Frequenzen auch bei- großen Tauchtiefen wirksam
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im
Kennzeichenteil des Anspruchs 1 gelöst.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Schichtsystems besteht
darin, daß Schalldruck eines von einer gegnerischen Sonaranlage ausgesendeten Schallimpulses durch jede
Absorptionsschicht sukzessive aufgezehrt wird, wobei jeweils verbleibende Restenergie über die druckfeste
Zwischenschicht der nächsten Absorptionsschicht aufgeprägt wird und schließlich vom Reflektor erneut in das System
eingespeist wird, so daß die Absorptionsschichten ggf. zweimal wirksam werden. Die dann evtl. noch verbleibende
abgestrahlte Schallenergie ist von der aussendenden Sonaranlage durch die dazukommende Dämpfung der
übertragenden Wasserstrecke nicht mehr detektierbar.
Vibrationen der U-Boot-Wandung werden ebenfalls durch die Absorptionsschichten und das Federmassesystem gedämpft.
Die einzelnen· Absorpcionsschichten gemäß der vorteilhaften
Weiterbildung nach Anspruch 2 arbeiten breitbandig. Sie sind beispielsweise so aufgebaut, wie es in der deutschen
Offenlegungsschrift 36 21 318 angegeben ist. Der Vorteil
eines Aufbaus der in Anspruchs 2 angegebenen Zwischenschichten besteht darin, daß sich ihre
Eigenschaften durch statischen Druck nicht verändern, sich
jedoch bei Wechseldruckeinwirkung die das Schichtsystem abdeckende Absorptionsschicht und jede weitere
Absorptionsschicht im "Bereich zwischen den Abstützungen
der Zwischenschicht durchbiegt und somit eine weitgehende Umwandlung des Schalldrucks in Scherkräfte erfolgt. Bei
einem solchen Aufbau des Schichtsystems wird die Gleitmodulkennlinie des absorbierenden Materials im
unteren Frequenzbereich ausgenutzt, in welchem die Werte des Gleitmoduls relativ konstant sind und im wesentlichen
seine imaginäre Komponente wirksam ist, so daß die Dämpfung im betrachteten Frequenzbereich konstant ist.
Auch wenn jede Absorptionsschicht nur eine Dämpfung der Energie um ca. 20 % gewährleisten kann, wird durch die
gewählte Anzahl der Absorptionsschichten eine gewünschte Dämpfung erzielt, ohne daß das Schichtsystem den
vorgesehenen Platz sprengt und Gewichtsprobleme auftreten, da die Absorptionsschichten zweimal wirksam werden.
Besonders wirkungsvoll ist die dafür notwendige Restenergieübertragung bei der vorteilhaften Weiterbildung
nach Anspruch 3.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Weiterbildung nach
Anspruch 4 besteht in ihrer einfachen Fertigungsmöglichkeit und ihrer Temperaturunabhängigkeit.
Eine alternative Lösung zur Realisierung des Schichtsystems ist in Anspruch 5 angegeben. Der
Mechanismus eines solchen Schichtsystems läßt sich durch
• ·
ein analoges, elektrisches Ersatzschaltbild deutlich
machen. Der Von außen eingeprägte Wechseldruck ist dann als Wechselspannungsquelle mit Innenwiderstand zu
betrachten. Der Innenwiderstand ist gleich dem Wellenwiderstand des Wassers. Die Masse der
Zwischenschichten entspricht elektrischen Induktivitäten und der Aufbau der Absorptionsschichten ist durch
gedämpfte Schwingkreise aus ohmschem Widerstand, Induktivität und Kapazität zu ersetzen. Der Reflektor hat
als Analogon einen Tiefpaß, wobei seine federnde Schicht als Kondensator und seine Masse sowie die Wandung des
U-Boots als Induktivitäten wirken. Indem man die Absorptionsschichten aus ungelochtem und/oder gelochtem
Gummi mit unterschiedlichen Lochgrößen oder viskoelastischem Material mit gleichen oder
unterschiedlich großen Hohlräumen oder auch ohne Hohlräume aufbaut, werden die einzelnen Schwingkreise auf
unterschiedliche Resonanzfrequenzen abgestimmt, so daß im
Ersatzschaltbild der jeweilige Schwingkreis bei Anregung mit seiner Resonanzfrequenz einen Kurzschluß bildet. Der
Vorteil eines solchen Schichtsystems nach Anspruch 5 besteht in seiner Breitbandigkeit, obwohl die einzelnen
Absorptionsschichten schmalbandig ausgelegt sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Dämpfungsverlauf
über der Frequenz konstant ist, da die einzelnen Schwingkreise parallelgeschaltet sind und ihre
Dämpfungskurven sich überlappen.
Bei einer Dimensionierung des Schichtsystems nach Anspruch 6 ist die resultierende Schallimpedanz im betrachteten
Sperrfrequenzbereich reell und gleich dem Wellenwiderstand des Wassers. Der Vorteil besteht darin, daß durch
Anpassung des Schichtsystems an den Innenwiderstand der Wechselspannungsquelle, nämlich des einfallenden
Schallwechseldrucks, Reflexionen nicht auftreten. Die
Berechnung eines solchen Schichtsystems ist mit Hilfe der
Wellengleichung durchführbar, wie es beispielsweise in der DE-OS 36 42 747 für einen Schichtverbund unter
Zuhilfenahme des Lehrbuchs Meyer/Neumann "Physikalisch und
Technische Akustik'1, Viehweg, Braunschweig, 1967, Seite 30, Gi. 1.93 und 1.94, durchgeführt worden ist. Der
Reflektor wird durch die Dimensionierung gemäß Anspruch 7
als Tiefpaß mit hohem Wellenwiderstand ausgelegt.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen für ein Schichtsyste.m
zur Reduktion der Reflexion einfallender Wasserschallwellen und des Abstrahlens von Körperschall
dargestellt.
Ss zeigen
Fig. If- ein Schnittbild eines Schichtsystems mit
breitbandigen Absorptionsschichten und
Fig. 2 ein Schnittbild eines Schichtsystems mit auf unterschiedliche Resonanzfrequenzen abgestimmten
Absorptionsschichten.
Auf eine U-Boot-Wandung 10 ist eine weiche Schicht 11 und eine druckfeste Schicht 12 aufgebracht. Sie bilden einen
Reflektor 13 für aus einer Richtung 14 einfallenden Wasserschall und ist der Abschluß eines Schichtsysteras 15.
Die Schichtdicken der weichen Schicht 11 und der druckfesten Schicht 12 sowie der verwendete Werkstoff sind
so gewählt, daß der Reflektor 13 einen Tiefpaß bildet, dessen Resonanzfrequenz oberhalb, eines
Sperrfrequenzbereichs der einfallenden Schallwellen liegt,
und einen großen Wellenwiderstand gegenüber dem Wellenwiderstand des Wassers aufweist. Auf
den Reflektor 13 sind abwechselnd Absorptionsschichten 17, 18 und 19, deren Aufbau beispielsweise in der deutschen
Offenlegungsschrift 36 21 318 angegeben ist, und
Druckkräfte übertragende Zwischenschichten 20 und aufgebracht. Die Zwischenschichten 20 und 21 sind gleich
aufgebaut und weisen Abstützungen 22 in Stempelform aus Metall auf. Die Abstützungen 22 sind in den
Zwischenschichten 20 und 21 auf Lücke angeordnet. Zwischen den Abstützungen 22 befindet sich druckfester,
syntaktischer Schaum 23.
Auf das Schichtsystem 15 fällt Wasserschali aus der Richtung 14 ein, der in der obersten Absorptionsschicht
teilweise in Schub- oder■Zugkräfte umgewandelt und in
Wärme umgesetzt wird. Außerdem biegt sich die Absorptionsschicht 19 im Bereich zwischen den Abstützungen
22 der Zwischenschicht 21 durch. Verbleibende Druckkräfte werden über die Abstützungen 22 auf die nächste
Absorptionsschicht 18 übertragen und dort in Schub- oder Zugkräfte umgewandelt, die wiederum durch Wärme abgebaut
werden, und ggf. über die Zwischenschicht 20 an die Absorptionsschicht 17 übertragen und dort abgedämpft. Der
Reflektor 13 reflektiert eine evtl. noch vorhandene Restenergie, so daß diese Restenergie die Schichten 17,
20, 18, 21 und 19 ein zweites Mal durchläuft und weiter gedämpft wird. Durch diesen Hin- und Rücklauf wird die
Schallenergie aufgezehrt. Die Schailimpedanz des gesamten Schichtsysteins 15 ist durch die Dimensionierung der
Schichtdicken an den Wellenwiderstand des Wassers anpaßt ist. Vibrationen der U-Boot-Wandung 10 werden
ebenfalls als Biegewellen über dem Reflektor 13 in den Absorptionsschichten 17, 18, 19 abgedämpft, so daß vom
Schichtsystem 15 kein Körperschallabgestrahlt wird.
Fig. 2 zeigt ein Schichtsystem 30, das aus einem Reflektor 13 besteht, wie er bereits im Zusammenhang mit
Fig. 1 beschrieben wurde, und Absorptionsschichten 31 und 32 sowie einer Zwischenschicht 33 und einer die oberste
Absorptionsschicht 32 abschließende, schubsteife Abdeckung 34. Wasserschall fällt aus der Richtung 14 auf das
Schichtsystem 30 und wirkt über die schubsteife Abdeckung 34 auf die Absorptionsschicht 32 ein. Die
Absorptionsschicht 32 besteht aus Gummi und dämpft einen Teil der Schallenergie. Die restliche Schallenergie wird
über die druckfeste Zwischenschicht 33 auf die-Absorptionsschicht 31 übertragen, die aus Lochgummi
besteht. Gummi und Lochgummi -sind bezüglich:Material,
Schichtdicke und Lochgröße so gewählt, daß sie auf unterschiedliche Resonanzfrequenzen abgestimmt sind, so
daß Schallenergie der entsprechenden Resonanzfrequenz von der jeweiligen Absorptionsschicht 32 und 31 absorbiert
wird. Um einen breiten Sperrfrequenzbereich abzudecken, müssen viele unterschiedlich dimensionierte
Absorpcionsschichten vorgesehen werden, die nicht im einzelnen dargestellt sind. Die Dämpfung wird auch hier
durch Rückspiegelung der eventuelle verbleibenden Restenergie vom Reflektor 13 zu den Absorptionsschichten
erhöht.
Claims (7)
1. Schichtsystem zur Reduktion der Reflexion einfallender Wasserschallwellen und des Abstrahlens
von Körperschall, insbesondere für U-Boot-Wandungen,_
mit einer Absorptionsschicht, die Druckkräfte in Schub- oder Scherkräfte umwandelt und durch Wärme
verzehrt, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Wandung (10) ein Reflektor (13) in Form eines
Feder-Masse-Systems aufgebracht ist und daß auf dem Reflektor (13) abwechselnd mehrere
Absorptionsschichten (17, 18, 19 bzw. 31, 32) und Druckkräfte übertragende Zwischenschichten (20, 21
bzw. 33) angeordnet sind.
2. Schichtsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absorptionsschichten {17, 18,
19) gleichen Aufbau aufweisen und aus einer elastischen oder viskoelastischen Grundsubstanz mit
eingebetteten, schubsteifen Materialien in Form von Fasern, Gittern oder Matten bestehen und die
Zwischenschichten (20, 215 in druckfesten Schaum eingebettete Abstützungen (22) aufweisen.
3. Schichtsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungen (22) Stempelform
aufweisen und von Zwischenschicht (20) zu Zwischenschicht (21) auf Lücke angeordnet sind.
4. Schichtsysrern nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die schubsteifen Materialien in den Absorptionsschichten (17, 18, 19) Glas- oder
Kohlenstoff-Fasern sind.
5. Schichüsystem nach-Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß,die ÄbBorptionsschichten (31, 32)
eine elastische und/oder viskoelastische Grundsubstanz ohne oder mit unterschiedlicher Lochung
aufweisen und Schichtdicke und/oder Lochung auf jeweils eine Resonanzfrequenz von mehreren
benachbarten, einen Sperrfrequenzbereich abdeckenden
Resonanzfrequenzen abgestimmt sind, daß die
Zwischenschichten (33) aus Metall oder glasfaserverstärkten Kunststoff oder
kohlenfaserverstärkten Kunststoff bestehen und daß als äußere Abgrenzung zum Wasser eine schubsteife
Abdeckung (34) angeordnet ist.
6. . Schichtsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtdicken der Absorptions- und Zwischenschichten { 17, 18, 19 bzw.
32, 33 und 20, 21 bzw. 33) abhängig von der Dichte (S) und der Schallgeschwindigkeit (c) der
verwendeten Grundsubstanzen, Materialien und Werkstoffe so dimensioniert sind, daß der
resultierende Realteil ihrer Schallimpedanzen gleich dem Wellenwiderstand von Wasser ist.
7. Schichtsystem nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Reflektor (13) eine federnde, auf die Wandung aufgebrachte Kunststoffschicht (11)
und eine anschließende schubsteife Schicht (12) aus Metall, glasfaserverstärktem oder
kohlenstoffaserverstärktem Kunststoff aufweist, daß der Elastizitätsmodul der Kunststoffschicht (11) und
die Dicke der schubsteifen Schicht (12) so wählbar sind, daß der Reflektor (13) eine Resonanzfrequenz
_ oberhalb des Sperrfrequenzbereichs und eine gegenüber
™ Wasser große Schallimpedanz aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19888809318 DE8809318U1 (de) | 1988-07-21 | 1988-07-21 | Schichtsystem |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19888809318 DE8809318U1 (de) | 1988-07-21 | 1988-07-21 | Schichtsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809318U1 true DE8809318U1 (de) | 1989-01-02 |
Family
ID=6826165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19888809318 Expired - Lifetime DE8809318U1 (de) | 1988-07-21 | 1988-07-21 | Schichtsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809318U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0651371A3 (de) * | 1993-10-30 | 1996-02-07 | Daimler Benz Aerospace Ag | Schwingungsabsorber zur Körperschalldämpfung. |
| FR2732806A1 (fr) * | 1995-04-06 | 1996-10-11 | Mediterranee Const Ind | Materiau destine a augmenter la discretion acoustique d'une structure, notamment une coque de navire |
| DE102015209723A1 (de) * | 2015-05-27 | 2016-12-01 | Thyssenkrupp Ag | Fluidfahrzeug mit reduzierter Signatur |
| CN111942549A (zh) * | 2020-07-23 | 2020-11-17 | 天津大学 | 一种近中性水下滑翔机复合耐压壳体 |
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| DE19907456B3 (de) | 1999-02-20 | 2024-10-24 | Atlas Elektronik Gmbh | Schichtaufbau |
-
1988
- 1988-07-21 DE DE19888809318 patent/DE8809318U1/de not_active Expired - Lifetime
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