DE8808922U1 - Gerät zum Erzeugen von desinfizierendem Ozon und/oder zur Beleuchtung von Mikrowellenherden - Google Patents

Gerät zum Erzeugen von desinfizierendem Ozon und/oder zur Beleuchtung von Mikrowellenherden

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Description

II
I I «I
Maria Hirsch Karl-Theodor-Str. 91 München 40
Gerät zum Erzeugen von desinfizierendem Ozon und/oder zur Beleuchtung für Mikrowellenherde
Die Erfindung betrifft ein Gera, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Gerät wurde in der deutschen, noch nicht veröffentlichten Gebrauchsmusteranmeldung "Gerät zum Desinfizieren des Abluftkanals von Mikrowellenherden" beschrieben und ist aus einer UV-Lampe gebildet, die im Garraum eines Mikrowtllenherdes bevorzugt nahe der Luft-Absaugöffnungen angeordnet werden kann.
Beim Betrieb des Mikrowellenherdes befindet sich die UV-Lampe somit innerhalb des Mikrowellenfeldes, wobei sie aufleuchtet und hierbei UV-Strahlen abgibt, welche den Sauerstoff der Umgebungsluft in Ozon umwandeln, der seinerseits Keime, die sich im Abluftschacht des Mikrowellenherdes befinden, abtötet.
Man war hierbei davon ausgegangen, daß die beiden Elektroden der Mikrowellenlampe wie eine Antenne wirksam sind, so daß durch die Mikrowellenlampe wie durch jeden anderen, in das Mikrowellenfeld eingebrachten Leiter ein Strom fließt und die Mikrowellenlampe zum Aufleuchten bringt.
Dabei hat sich jedoch herausgestellt, daß sich infolge dieses Stroms die Elektroden der Mikrowellenlampe stark erwärmen und daß dort, wo versehentlich eine dieser Elektroden die Metall-Außenwand des Garraumes berührt, starke, diese Außenwand und die Elektrode schädigende Lichtbogen auftreten.
Ferner war man bestrebt, durch die geeignete Anbringung der UV-Lam-
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pe nahe den Absaugschlitzen tunlichst zu vermeiden, daß der erzeugte Ozon mit irgendeinem im Garraum angeordneten Gut in Berührung kommt.
Schließlich wurde auch festgestellt, daß im Betrieb zu klein dimensionierte Mikrowellenlampen zerstört wurden.
Ausgehend von dieser Problemlage liegt eine der Aufgaben der Erfindung darin, das eingangs genannte Gerät dahingehend weiterzubilden, daß die beschriebenen Schwierigkeiten mindestens teilweise ausgeräumt werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Hierbei wird anstelle einer Mikrowellenlampe lediglich eine mit einem solchen Gas gefüllte Röhre verwendet, wie es auch im Inneren einer Mikrowellenlampe vorliegt, z.B. einem Edelgas. Die Röhre ihrerseits ist aus einem wärmebeständigen, bevorzugt für UV-Strahlen durchlässigen Material gebildet, wie bevorzugt Quarzglas. Diese Röhre weist aber im Gegensatz zu einer bekannten UV-Lampe nicht die für diese notwendigen außenliegenden Elektroden und innenliegenden elektrischen Einrichtungen auf. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß einerseits das Mikrowellenfeld unmittelbar das in de·- Röhre befindliche Gas aktiviert, so daß diese eine UV-Strahlung abgibt, aber nicht mehr, wie bisher, die Gefahr besteht, daß bei zu geringem Elektrodenabstand im Inneren der UV-Lampe sich dort ein starker Lichtbogen einstellt, der infolge der Wärmeentwicklung die gesamte UV-Lampe zerstört.
Da ferner die erfindungsgemäße gasgefüllte Röhre insbesondere an ihrer Außenseite keinerlei elektrisch leitfähigen Elemente aufzuweisen braucht, ist wirksam vermieden, daß sich zwischen der Röhre und der Metall-Außenwand des Garraumes ein Lichtbogen bildet.
Die erfindungsgemäße Röhre kann somit einfach in den Mikrowellen-
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herd eingelegt werden oder mittels elektrisch nicht leitender Befestigufiuiselemente an der Wand des Garraumes befestigt werden, wobei sie nach kurzer Beaufschlagung mit Mikrowellen aufflammt und so lange leuchtet, wie das Mikrowellenfeld anhält.
Ein besonderer Vorteil liegt in der besonders einfachen und kostengünstigen Herstellung der erflndungcg^äßen Röhre.
Diese Röhre kann zunächst für einfache Mikrowellenherde, die keine eigene Innenbeleuchtung aufweisen, als Beleuchtung verwendet werden; hierbei ist das Beobachtungsfenster in der Tür des Mikrowellenherdes in der Regel aus einem solchen Material gebildet, das für UV-Strahlen undurchlässig ist, so daß eine Schädigung der Augen eines Beobachters nicht zu befürchten ist.
Es ist aber auch möglich, die erfindungsgemäL'J Röhre dann, wenn diese nur zu Beleuchtungszwecken dient, aus einfachem Glas herzustellen, das seinerseits bereits UV-Strahlen abschirmt.
Eine Verbesserung der Beleuchtungswirkung einerseits sowie der Ozonerzeugung bei Röhren aus Quarzglas kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung d<?r Erfindung dadurch erreicht werden, daß mindestens zwei, bevorzugt mehrere Röhren verwendet werden; wie sich herausgestellt hat, erfolgt die Zündung und somit die Licht- und UV-Strahlen-Ausbeute bereits nach kürzerer Beaufschlagungszeit mit Mikrowellen, wenn anstelle nur einer Röhre mehrere solcher Röhren vorgesehen sind.
Eine weitere, der Erfindung zugrundeliegende Erkenntnis liegt darin, daß der von der Röhre erzeugte Ozon nicht nur zum Entkeimen des Abluftschachtes eines Mikrowellenherdes verwendet werden kann, sondern auch gezielt zum Entkeimen bzw. Sterilisieren von anderen Gegenständen eingesetzt werden kann. Hierbei ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Röhre oder bevorzugt die
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Röhren innerhalb eint;, verschließbaren Behälters auf eine solche Weise angeordnet, daß der Sauerstoff der im Behälter befindlichen Luft in Ozon umgewandelt werden kann.
Zu diesem Zweck ist es erforderlich, daß der Behälter zumindest in jenem Bereich, in dem die Röhre oder Röhren angeordnet ist bzw. sind, für Mikrowellen durchlässig ist, so daß die Röhren aktiviert werden können.
Die köhren sind hierbei bevorzugt so angebracht, daß infolge der von ihnen verursachten Erwärmung der Luft im Inneren des Behälters eine Konvektions-Umlaufströmung entfacht wird, so daß der erzeugte Ozon rasch und gleichmäßig über den Innenraum des Behälters verteilt wird.
Dieser Behälter ist geeignet zur Aufnahme von zu sterilisierendem Gut, z.B. Verbandmaterial, ärztlichen Instrumenten aus elektrisch nicht leitendem Material und dergleichen, wobei dieses zu sterilisierende Gut bevorzugt in einem gasdurchlässigen Einsatz untergebracht ist, der zur Innenoberfläche der Behälterwandung einen Abstand aufweist, so daß die Verteilung des Ozon über den Innenraum des Behälters nicht durch zu sterilisierendes Gut blockiert wird.
Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es auch möglich, innerhalb des Behälters Instrumente und sonstige Gegenstände aus Metall zu sterilisieren; zu diesem Zweck ist im Inneren des Behälters eine gasdurchlässige Abschirmung vorgesehen, z.B. in Form eines engmaschigen, verschlossenen Drahtgitterkäfigs; diese Abschirmung hindert die Mikrowellen darin, in den von ihr abgeschirmten Raum einzudringen, ermöglicht es aber dem Ozon, ungehindert mit dem im Inneren der Abschirmung untergebrachten Gut in Kontakt zu treten.
Auf diese Weise ist es möglich, auch wärmeempfindliches Gut, wie z.B. medizinische Instrumente aus thermoplastischem Kunststoff, aber auch optische Kunststoff-H.aftschalen, zahnmedizinische Prothesen und dergleichen schonend und rasch zu sterilisieren, solange
das zu sterilisierende Gut aus nicht oxidierendem Material besteht, was in aller Regel der Fall ist.
Es ist somit möglich, in ärztlichen &igr; nd zahnärztlichen Praxen, aber auch in Augenoptikerwerkstätten, orthopädischen Werkstätten und überall dort, wo Gegenstände keimfrei gemacht werden müssen, bevor sie en einem Patienten zur Anwendung kommen oder von einem Benutzer verwendet werden, oder wo die Gegenstände nach der Benutzung sterilisiert werden müssen, bevor sie überarbeitet oder repariert werden sollen.
Beim öffnen des Behälters nach dessen Entnahme aus dem Garraum eines Mikrowellenherdes ist in der Regel am kurzzeitig verspürbaren, starkem Ozongeruch feststellbar, ob eine ausreichende Sterilisierungswirkung anzunehmen ist oder nicht. Es ist aber auch möglich, im Inneren des Behälters einen Indikator beizulegen, etwa in Form eiens mit einer Chemikalie, etwa einem ausbleichbaren Farbstoff, getränkten Papierstreifens, der nach eingehender Oxidierung durch den Ozon seine Farbe ändert.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind aber auch mindestens Teile der Wandung des Behälters durchsichtig oder durchscheinend, wobei diese Teile so angeordnet sind, daß man durch das Beoachtungsfenster in der Tür eines Mikrowellenherdes feststellen kann, ob die erfindungsgemäßen Röhren aufleuchten oder nicht.
Hierbei kann bevorzugt der gesamte Behälter aus Glas bestehen, wobei bevorzugt der an sichtbarer Stelle placierte Indikator von der erfindungsgemäßen Röhre oder den erfindungsgemäßen Röhren beleuchtet und damit von außen erkennbar ist.
Es ist somit mit dem erfindungsgemäßen Gerät möglich, in sehr kurzer Zeit und mit hoher Zuverlässigkeit auch solche Gegenstände zu sterilisieren, die nicht wärmebeständig sind.
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Die Erfindung erstreckt sich nicht nur auf einen solchen Sterilisationsbehälter, der mit der eingangs genannten, elektrodenlosen, gasgefüllten Röhre versehen ist, sondern diese kann auch durch eine herkömmliche UV-Lampe ersetzt werden, soweit sichergestellt ist, daß diese ausreichend dimensioniert ist und ihre Elektroden so angeordnet sind, daß wegen der Erwärmung dieser Elektroden kein Schaden verursacht wird und daß an diesen Elektroden keine Lichtbögen auftreten.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der beigefügten, schematischen Zeichnung beispielsweise noch näher erläutert. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Röhre, im Schrägbild, und
Fig. 2 ein Sterilisiergerät im Schrägbild und in verkleinertem Meßstab, in das zwei der in Fig. 1 gezeigten Röhren integriert sind.
Die in Fig. 1 gezeigte Röhre 1 ist aus einem Quarzglasrohr gebildet, dessen Innenraum mit einem durch Mikrowellen aktivierbaren Gas gefüllt ist und dessen Enden 2 zugeschmolzen sind. Hierbei sind die Enden 2 abgeplattet, so daß sie in eine Halterung aus wärmebeständigem Kunststoff eingesetzt werden können, der geeignet ist, der Temperatur, die die Röhre 1 im Betrieb erreicht, standzuhalten. Diese Temperatur liegt in der Größenordnung von 1500C.
In Fig. 2 ist ein Behälter 3 dargestellt, dessen nach oben offenes Unterteil 4 einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf- g
weist. Am Unterteil 4 ist ein Deckel 5 entweder, wie gezeigt, mit- f]
tels Scharnieren oder abnehmbar angebracht. Dieser Deckel 5 ist so ;!
ausgebildet, daß er im wesentlichen dichtend auf dem Unterteil 4 5J
sitzt.
An jener Unterseite des Deckels 5, die dem Innenraum des Unterteils
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_· » · · tr -kw
4 zugewandt sind, sind zwei durch gasdurchlässige Gitter 6 abgedeckte Aussparungen angeordnet, in denen jeweils eine der in Fig. gezeigten Röhren angeordnet ist.
Der gesamte Behälter 3 besteht aus durchscheinendem Material, so daß man von seiner Außenseite her das Aufleuchten der Röhren 1 erkennen kann.
Im übrigen sind die Abmessungen des Behälters 3 auf die Innenabmessungen des Garraumes eines in der Zeichnung nicht gezeigten Mikrowellenherdes abgestimmt, wobei sich die Erfindung ausdrücklich nicht nur auf die in Fig. 1 gezeigte Röhre oder den in Fig. 2 gezeigten Behälter, sondern auch auf einen Mikrowellenherd bezieht, der in seinem Garraum entweder mit mindestens einer der in Fig. 1 gezeigten Röhren oder einem in Fig. 2 gezeigten Behälter versehen ist.
Ein solches Sterilisiergerät kann zum Sterilisieren von bevorzugt medizinischen Geräten, Verbandmaterialien und dergleichen vor deren Verwendung verwendet werden, aber auch von Gegenständen nach deren Verwendung, wenn sie vor der weiteren Behandlung oder erneuten Verwendung keimfrei gemacht werden sollen, z.B: das Bettzeug von Patienten, die an ansteckenden Krankheiten leiden, Spielzeug in Kinderkrankenhäusern oder Kindergärten und dergleichen mehr.

Claims (6)

■ ·■··■ Maria Hirsch Karl-Theodor-Str. 91 München 40 Gerät zum Erzeugen von desinfizierendem Ozon und/oder zur Beleuchtung von Mikrowellenherden ANSPRÜCHE
1. Gerät zum Erzeugen von desinfizierendem Ozon und/ocier zur Beleuchtung, mit einem durch Mikrowellen aktivierbaren Licht- und/ oder UV-ocrahlenerzeuger, der zur Anordnung im Garraum eines Mikrowellenherdes eingericntet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Licht- und UV-Strahlenerzeuger als eine geschlossene Röhre (1) ausgebildet ist, deren Wandung aus einem temperaturbeständigen, für Licht- und bevorzugt auch UV-Strahlen durchlässigem Material besteht und mit einem durch Mikrowellen aktivierbaren Gas gefüllt ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1) aus Quarzglas besteht.
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es mehr als eine Röhre (1) aufweist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre oder Röhren (1) in einem dicht verschließbaren Behälter (3) zur Aufnahme von zu sterilisierendem Gut angeordnet ist bzw, sind, der mindestens so weit für Mikrowellen durchlässig ist, wie es zum Aktivieren der Röhre oder Röhren (1) erforderlich ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Innenraums des Behälters (3) von einer für Mikrowellen undurchlässigen, gasdurchlässigen Abschirmung umgeben ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre oder Röhren (1) einem durchsichtigen oder durchscheinenden Abschnitt der Wandung des Behälters (3) gegenüberliegend angeordnet ist bzw. sind.
DE8808922U 1988-03-30 1988-07-12 Gerät zum Erzeugen von desinfizierendem Ozon und/oder zur Beleuchtung von Mikrowellenherden Expired DE8808922U1 (de)

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AU33415/89A AU3341589A (en) 1988-03-30 1989-03-30 Process and appliance for disinfecting and/or deodorizing the interior space of a microwave oven and for sterilizing objects contained therein

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