DE8808716U1 - Zweiteilige Wandanschlußleiste - Google Patents
Zweiteilige WandanschlußleisteInfo
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims 1
- 239000003566 sealing material Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B77/00—Kitchen cabinets
- A47B77/04—Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts
- A47B77/06—Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts for incorporating sinks, with or without draining boards, splash-backs, or the like
Landscapes
- Gasket Seals (AREA)
- Sealing Material Composition (AREA)
Description
C. ·
Die Neuerung betrifft eine zweiteilige Wandanschlußleiste für den Möbelbau mit einer am tragenden Unterbau befestigbaren,
rechtwinkelig ausgebildeten Trägerleiste und einer lösbar an dieser festlegbaren Deckelleiste, wobei an der Trägerleiste
und/oder der Deckleiste Dicht lippen angeordnet sind und wobei im Bereich der freien Enden der Deckleiste nach innen ragende
Halteansätze angefortm sind, die rastend an den fr''en Enden t , &Lgr; der Trägerleiste befindliche Rastelemente hintergreiten und
die Deckleiste auf der frägerleiste festlegen.
Aus der Deutschen Offenlegungsschrift 24 02 623 ist eine zweiteilige
Wandabschlußleiste für Küchenmöbel bekannt geworden, welche aus einer an der Wand zu befestigenden Trägerleiste und
einer lösbar an dieser anzubringenden Deckleiste besteht. In der bekannten Ausführungsform sind an der Trägerleiste Dichtlippen
angeordnet, welche sich an der Ansteilwand abstützen und damit eine Spaltbildung verhindern. Die Deckleiste der bekannten
Anordnung weist einen L-förmigen Querschnitt auf und besitzt im Bereich ihrer beiden freien Enden je einen nach innen
ragenden wulstartiyen Halteansatz, der in eine zugeordnete O federartig ausgebildete Raste an der Trägerleiste einrastet
und damit die Deckleiste auf der Trägerleiste festlegt.
Aus dem Deutschen Gebrauchsmuster 83 37 764 ist ein weiteres
zweiteiliges Wandanschlußprofil für den Möbelbau bekannt, welches aus einer Trägerleiste und einer Abdeckleiste besteht,
wobei an den freien Enden der Trägerleiste nach außen ragende Wischlippen angeformt sind. Die Trägerleiste ist L-förmig gestaltet
und weist nach innen ragende, einen Hinterschnitt aufweisende Schenkelenden auf, Von wenigstens einem der L-Schenkel
der Trägerleiste verläuft ein der Kontur der Abdeckleiste im Einbauzustand angepaßter Stützsteg.
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Blatt 2
In Kombination mit den hinterschnittenen Schenkelenden bildet
dieser Stutzsteg eine Gegendrucklagerung für die Abdeckleiste*
Die bekannten Wandanschlußprofile besitzen zwar an der Trägerleiste
und/oder der Deckleiste Dichtlippen, die jedoch keine Gewähr für eine bleibende Abdichtung der Wandabschlußleiste
gegenüber von außen auftretender Nässe bieten. Dies ist deswegen ein besonders wichtiger Nachteil, weil mit söicnen Wanuabschlußleisten
beispielsweise der Spalt zwischen einem Möbelkorpus und der Wand abgedeckt werden soll. Wenn das Eintreten
von Nässe und Feuchtigkeit in den Abdeckungsbereich der Wandabschlußleiste nicht gewährleistet ist, dann besteht bei sol*
chen Systemen die Möglichkeit, daß die Nässe in den abzudekkenden Spalt eindringt und dort beispielsweise durch Anquellen
von Hölzwerkstoffen beträchtlichen Schaden verursacht.
Hier setzt die Neuerung ein, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, diesen Nachteil des Standes der Technik auszuschließen.
NeuerungsgemäS wird dazu vorgeschlagen, daß der Fußbereich des Rastelementes am freien Ende der Trägerleiste zurückversetzt
ist und in Zusammenwirkung mit dem freien Ende der Deckleiste eine Aufnahmekammer für ein zusätzliches Dichtelement bildet.
Q) Dabei kann das zusätzliche Dichtelement ein in die Aufnahmekammer einlegbares Dichtprofil oder ein in die Aufnahmekammer
einbringbares elastisches Dichtmaterial sein.
Die Neuerung bedient sich also zunächst der bekannten Anordnung von Dichtiippen an der Trägerleiste und/oder der Deckleiste.
Zusätzlich wird an den freien Enden der Trägerleiste durch Zurückversetzung des Fußbereiches im Zusammenwirken mit
dem zugeordneten freien Ende der Deckleiste eine zusätzliche Dichtkammer geschaffen, die ein entsprechendes Dichtelement
aufnehmen kann.
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Blatt 3
In) Bedarfsfall kann diese zusätzliche Dichtkammer im Bereich
beider der um 90° versetzten freien Enden der Trägerleiste geschaffen
werden. Wird in diese zusätzliche Dichtkammer oder -kammern, ein zusätzliches Dichtelement eingelegt, so kann
dieses Dichtelement gegenüber dem Querschnitt der Dichtkammer ein geringfügiges Übermaß aufweisen. Wird nun die Deckleiste
in bekannter Weise mit der Trägerleiste verrastet, dann deckt aas zugeordnete freie Ende dsr Deckleiste die zusätzliche
Dichtkammer ab. Durch den Rastvorgang wird dabei auf das zusätzliche Dichtelement über das freie Ende der Deckleiste ein
entsprechender Druck ausgeübt, der wiederum für die Anpressung des zusätzlichen Dichtelementes an die Unterlage der Wandabschlußleiste
sorgt und damit eine zusätzliche Abdichtung gegen Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereich der Abdeckung bewirkt.
Das zusätzliche Dichtelement kann ein vorgefertigtes, in die Aufnahmekammer einlegbares Dichtprofil sein. Dieses Dichtprofil
wird dann von vornherein mit dem festgelegten Übermaß produziert. Das zusätzliche Dichtelement kann aber auch ein in
die Aufnahmekammer einbringbares elastisches Dichtmaterial sein. Dieses elastische Dichtmaterial ist beispielsweise ein
Silikon, welches aus einer Kartusche mit einer entsprechenden Spritzvorrichtung in die Aufnahmekammer eingespritzt werden
kann. Dieses Einspritzen kann beispielsweise nach der Montage der Trägerleiste und vor dem Aufrastsp der Deckleiste erfolgen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemäßen Wandanschlußleiste schematisch dargestellt. Die Wandanschlußleiste
besteht dabei aus der Trägerleiste 1 und der Deckleiste 2. Am freien Ende 11 der Trägerleiste 1 ist das Rastelement
12 angeformt. Der Fußbereich 13 des Rastelementes 12 ist zurückversetzt dargestellt.
Blatt 4
Der Fußbereich 13 geht in eine Abstufung 14 Über, in welcher eine öffnung 141 für eine in der Zeichnung nicht gezeigte
Durchgriffsschraübe eingebracht ist. Die Abstufung 14 v<efläuft
in die Auflagefläche 15, die auf dem Niveau der Auflagefläche
des Fußbereichs 13 liegt. Auf diese Weise erhält die Trägerreiste 1 einen festen Stand auf der in der Zeichnung nicht
dargestellten Unterlage, über die öffnung 141 kann die Durchgriffsscbraiibs
ip. diese Unterlage eingedreht ynd damit die
Trägerleiste 1 auf dieser Unterlage festgelegt werden.
VvJ Vor oder nach diesem Festlegen der Trägerleiste 1 auf der Unterlage
kann in die Aufnahmekammer 3 das zusätzliche Dichtelement eingebracht werden. Auf jeden Fall muß dieses Einbringen
vor dem Aufrasten der Deckleiste 2 auf die Trägerleiste 1 erfolgen. Bei diesem Aufrastvorgang greift der Rastbereich 21
der Deckleiste 2 über den Rästbereich 12 der Trägerleiste 1, sowie der Rastbereich 22 in den Rastbereich 16 ein. Dabei
stützen sich in der gezeigten Darstellung die an der Deckleiste 2 angeordneten Dichtlippen 23, 24 an der Unterlage bzw. an
der in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Wand ab. Auf diese Weise wird eine Vorabdichtung geschaffen.
O Die eigentliche Abdichtung wird jedoch durch das in der Aufnahmekammer
3 zusätzlich eingebrachte Dichtelement 4 gebildet. Dieses Dichtelement 4 wird beim Aufrasten der Deckleiste 2 auf
die Trägerleiste 1 in der Aufnahmekammer 3 durch den aufgebrachten Anpressdruck zusätzlich verpresst und bildet auf diese
Art und Weise eine vollkommene Abdichtung gegenüber der Unterlage.
Eine entsprechende Äufnähmekammer 3 für ein derartiges zusätzliches Dichtelement 4 kann auch im Bereich der oberen
Veresterung 16, 22 zwischen der Deckleiste 2 und der Trägerleiste 1 angeordnet sein, so daß zusätzlich zu der Dichtlippe
24 ebenfalls eine solche absolute Abdichtung zwischen der Wandanschlußleiste und der zugeordneten Wand erfolgen
kann.
- Schutzansprüche -
Claims (3)
1. Zweiteilige Wandanschlußleiste für den Möbelbau mit einer am tragenden Unterbau befestigbaren, rechtwinkelig ausgebildeten
Trägerleiste und einer lösbar an dieser festlegbaren Deckleiste, wobei an de? Trägorleiste und/oder der
Deckleiste Dichtlippen angeordnet sind und wobei im Bereich der freien Enden der Deckleiste nach innen ragende Halteansätz£
angeformt sind, die rastend an den freien Enden der Trägerleiste befindliche Rastelemente hintergreifen und die
( ) Deckleiste auf der Trägerleiste festlegen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fußbereich (13) des Rastelementes (12) am freien Ende (1t) der Trägerleiste (1) zurückversetzt ist
und in Zusammenwirkung mit dem freien Ende (25) der Deckleiste (2) eine Aufnahmekammer (3) für ein zusätzliches
Dicht^lement (4) bildet.
2. Wandanschlußleisie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das zusätzliche Dichtelement (4) ein in die Aufnahmekammer (3) einlegbares Dichtprofil ist.
3. Wandanschlußleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
' daß das zusätzliche Dichtelement (4) ein in die Aufnahmekammer
(3) einbringbares elastisches Dichtmaterial ist.
M I »III
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Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808716U DE8808716U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Zweiteilige Wandanschlußleiste |
| IT8920918A IT8920918A0 (it) | 1988-07-07 | 1989-06-20 | Listello di giunzione a muro, costituito da due parti, per mobili. |
| ES19898902240U ES1011027Y (es) | 1988-07-07 | 1989-07-06 | Liston de dos partes de conexion a la pared. |
| ITMI920045U IT223602Z2 (it) | 1988-07-07 | 1992-01-22 | Listello di giunzione a muro, costituito da due parti per mobili |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808716U DE8808716U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Zweiteilige Wandanschlußleiste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808716U1 true DE8808716U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808716U Expired DE8808716U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Zweiteilige Wandanschlußleiste |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808716U1 (de) |
| ES (1) | ES1011027Y (de) |
| IT (2) | IT8920918A0 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9107001U1 (de) * | 1991-06-07 | 1992-07-09 | Häfele GmbH & Co., 72202 Nagold | Abdeckleiste mit Halterung an einer Bodenschiene |
| DE102005002255A1 (de) * | 2005-01-18 | 2006-07-20 | Rehau Ag + Co. | Wandanschlussprofil |
| DE202007006276U1 (de) * | 2007-05-03 | 2008-09-04 | Westag & Getalit Ag | Wandanschlussleiste für Arbeitsplatten |
-
1988
- 1988-07-07 DE DE8808716U patent/DE8808716U1/de not_active Expired
-
1989
- 1989-06-20 IT IT8920918A patent/IT8920918A0/it unknown
- 1989-07-06 ES ES19898902240U patent/ES1011027Y/es not_active Expired - Lifetime
-
1992
- 1992-01-22 IT ITMI920045U patent/IT223602Z2/it active IP Right Grant
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9107001U1 (de) * | 1991-06-07 | 1992-07-09 | Häfele GmbH & Co., 72202 Nagold | Abdeckleiste mit Halterung an einer Bodenschiene |
| DE102005002255A1 (de) * | 2005-01-18 | 2006-07-20 | Rehau Ag + Co. | Wandanschlussprofil |
| DE202007006276U1 (de) * | 2007-05-03 | 2008-09-04 | Westag & Getalit Ag | Wandanschlussleiste für Arbeitsplatten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES1011027Y (es) | 1990-08-16 |
| IT223602Z2 (it) | 1995-07-26 |
| ITMI920045U1 (it) | 1993-07-22 |
| ITMI920045V0 (it) | 1992-01-22 |
| ES1011027U (es) | 1990-03-01 |
| IT8920918A0 (it) | 1989-06-20 |
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