DE8807926U1 - Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichen - Google Patents
Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichenInfo
- Publication number
- DE8807926U1 DE8807926U1 DE8807926U DE8807926U DE8807926U1 DE 8807926 U1 DE8807926 U1 DE 8807926U1 DE 8807926 U DE8807926 U DE 8807926U DE 8807926 U DE8807926 U DE 8807926U DE 8807926 U1 DE8807926 U1 DE 8807926U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- shut
- floating body
- sampling
- negative pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 26
- 238000005070 sampling Methods 0.000 claims description 31
- 244000309464 bull Species 0.000 claims description 9
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 8
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 7
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 231100000614 poison Toxicity 0.000 description 4
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 3
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 3
- 230000007096 poisonous effect Effects 0.000 description 3
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 238000005429 filling process Methods 0.000 description 2
- 239000003673 groundwater Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 2
- 241000272534 Struthio camelus Species 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 238000006731 degradation reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000009189 diving Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 230000002538 fungal effect Effects 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 239000002574 poison Substances 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/10—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
- G01N1/12—Dippers; Dredgers
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/10—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
- G01N1/14—Suction devices, e.g. pumps; Ejector devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
entanWäl t**6* '* " *" ** " 4830G(iterelon1.Vefine«raee9.Po««actiZ4
Telefon: (0 52 41) 130 S4
p G.Meldau °«um
5 Herr
Horst Brechmann Faßbinderweg 28
4800 Bielefeld 12 10
Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichen
25 Die Neuerung bezielU sich auf eine Vorrichtung zur Entnahme
von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern, Entwässerungsschächten oder dergleichen mit
einem, an einem Seil aufgehängten Entnahmebehälter.
30 In Mülldeponien sind 1n regelmäßigen Abständen Wasserproben
durchzuführen, einerseits um anhand der MUlisickerwasserproben den Abbauvorgang In den Einzelbauabschnitten zu
kontroll leren, andererseits zur Ortung von Schäden des Dichtungssystems, wie Leckagen, Grundwassereinbrüche usw.,
35 um rechtzeitig eine Gefährdung des Grundwassers zu vermeiden.
12" 7; :·
• · · &igr; &igr;·*·&rgr; - ·· ·· B 2029
Zu diesem Zweck sind auf Mülldeponien Brunnen angeordnet, die in der Regel Tiefen aufweisen, die 8 m weit überschreiter,.
Die Brunnenschächte, die Durchmesser von 80 cm bis 2 m haben können bestehen teilweise aus besonderen Betonringen, jedoch
auch aus Kunststoffringen bzw. -rohren. Bei Abfalldeponien
sind die Brunnenschächte mit Faulgasen, explosiven Gasen oder auch giftigen Gasen gefüllt. Dip Brunnenschächte sind vielfach
auch in Folge ungleichförmiger Setzungen der Deponie und damit verbundenen seitlichen Schub zerstört oder weit aus der
Senkrechten schiefgestellt. Aus diesem Grunde und auch wegen der agressiven Atmosphäre in Brunnenschächte" können dort
Steigeisen zum Besteigen der Schächte nicht angebracht werden.
jedem Fall hat es sich jedoch als erforderlich herausgestellt,
daß Kanal netze im Bedarfsfall beispielsweise bei der Verfolgung einer Kontaminationswelle im Abwasserstrom eine möglichst schnelle u.id mit geringem Aufwand durchführbare Über-
^0 wachung bzw. Probennahme durchführen zu können. Insbesondere
bei dem Verdacht einer Einleitung nicht zugelassener Stoffe bzw. bei "OeI-Giftalarm" in das Kanalnetz sind dort ebenfalls
explosible Gase und auch Giftgase vorhanden.
In den beiden vorgeschilderten wesentlichen Fällen ist eine
Entnahme von Wasserproben durch persönliche Bestellung gar nicht oder nur unter außerordentlich erschwerten Bedingungen
möglich. Die 1n den Schacht einsteigende Person muß vollständig geschützt und mit Tauchretter versehen sein. Sie
3^ muß ständig gesichert sein und auch ständig Verbindung mit
einer zweiten Person am Brunnenrand haben. Bei dem Besteigen von Brunnenschächten kann dies nur mit einer sogenannten Rettungsbombe mit Voll atemschutz erfolgen. Darüber
hinaus 1st vorgeschrieben, daß beim Besteigen von Brunnen
3^ und Kanalnetzen,die explosible biw. giftige Gase enthalten
können, vor und während der Besteigung eine ständige Bewetterung stattfindet. Auch dürfen keinerlei funxerzeugendg
• ♦ ■·
: ·· 3 -'..· '■·' B 2029
Metalle oder andere Materlallen die sich statisch aufladen
können 1n den Schacht bzw. den Kanal eingebracht werden.
Da die Probennahme, von Personen durchgeführt nur mit auflerordentlichem hohem Aufwand und zwar auch zeitlichem Aufwand
ausführbar 1st, kann sie auf Abfalldeponien nicht 1n den erwünschten engeren Zeltabständen, oft auch gar nicht regelmäßig erfolgen, eine überprüfung und Verfolgung der Einleitung nicht zugelassener Stoffe 1n ein Kanalnetz ist auf
diese Welse ohnehin unmöglich. Es besteht jedoch die dringende
jjjn Ahfal {Hannnjan woconH Irh jntanejuar »ij jj
und Verunreinigungen von Kanalnetzen aufgrund unzulässiger Einlassungen schnell und an den verschiedensten Stellen überwachen zu können, um den E1n1e1ter feststellen zu können.
Dazu ist es erwünscht die Entnahme von Wasserproben auch derart durchführen zu können, daß Wasser aus verschiedenen
Schichten zu entnehmen 1st, u.a. unmittelbar unterhalb des Wasserspiegels, denn nur so läßt sich beispielsweise der
Umfang einer unzulässigen Oeleinleitung 1n ein Kanalnetz fest
stellen. Entnahmen von Wasserproben nach dem alten gattungs
gemäßen Prinzip - Eimer am Seil - sind erkennbar in den hier beschriebenen Situationen nicht durchführbar. Die Explosionsgefahr läßt sich dabei nicht vermelden, das in einem offenen
Behälter heraufgeholte Wasser schwappt beim Herausholen über,
dabei gehen insbesondere die auf der Oberfläche schwimmenden leichteren Verunreinigungen wie OeI, Treibstoff o.dgl. verloren.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt eine Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß damit
in allen Fällen eine leichte, schnelle und vor allem problemlose Entnahme von Wasserproben durchführbar ist, wobei in
einfacher Weise auch die Entnahmetiefe der Wasserproben unterhalb dem Wasserspiegel vorbestimmt werden kann.
35
' .:: i . i : :~A v\'."'. B 2029
'Zur Lösung dieser Aufgabe 1st eine Vorrichtung der gattungsgemäßen
Art gekennzeichent durch einen bojenartigen Schwimmkörper mit Seilaufhängung, der aus zwei Schalentellen besteht,
die wasserdicht lösbar zusammengesetzt sind, 1n dem ein Gefaß
zur Probennahme gehaltert 1st, das einerseits an einen PUHschlauch angeschlossen 1st, der auf der Unterseite des
Schwimmkörpers f1·*»·* herausragt, andererseits mit einer Unterdruckquelle
verbunden 1st, wobei Unterdruck an der Ansaugöffnung des FUlIschlauches von der Unterdruckquelle her erzeugt
wird durch Öffnen eines Absperrventils, das bei Aufsetzen
des Schwimmkörpers auf den Wasserspiegel geöffnet bzw. betätigt wird.
[)1e Ausbildung kann dabei derart getroffen werden, daß das Probenahmegefäß selbst die Unterdruckquelle 1st, also unter
Unterdruck steht und das Absperrventil 1n den Füll schlauch
zwischen dem Probenahmegefäß und der Ansaugöffnung angorndet 1st. Andererseits kann als Unterdruckquelle eine Vakuumflasche
an das Probenahmegefäß angeschlossen sein oder eine Vakuumpumpe. Bei dieser Ausbildung 1st das Absperrventil
zwischen Vakuumquelle und Probenahmegefäß angeordnet. Aufgrund der vorbeschriebenen Ausbildung der Vorrichtung läßt
sich diese praktisch vollkommen geschlossen ausführen, so daß sie einerseits völlig explosionssicher ausgebildet ist,
andererseits auch hohen mechanischen Beanspruchungen standhalten kann, beispielsweise wenn ein Brunnenschacht starke
Versetzungen oder teilweise Zerstörungen aufweist.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Absperrventil
mit einer schwerkraftabhängigen Betätigung in Zusammenwirken
mit dem Wasserspiegel zum Öffnen und Schließen versehen. Diese schwerkraftabhängige Betätigung des Absperrventils
spricht zweckmäßig auf eine Lageänderung, Insbesondere ein
Kippen des Schwimmkörpers an. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß der Schwimmkörper den Schwimmerkörper eines
Schwimmerschalters bildet. Für die schwerkraftabhängige Betätigung
des Absperrventils ist zweckmäßig an den Hahn des Absperrventils ein radial abstehender Hebel mit Gewichtsbe-
7 ::": :";:X 5 -;>.;;. &bgr; 2O29
lastung angeordnet.
Insbesondere bei dieser Ausführung, die für einfache Einsatzzwecke ausreichend ist, wird ein selbstätiger Ablauf
der Probennahme durch das Zusammenwirken des bojenartigen Schwimmkörpers mit der Wasserfläche durch "Aufschwimmen"
erreicht und die Verwendung elektrischer Spannungen zur Betätigung irgendwelcher Vorgänge samt den damit verbundenen
Sicherheitsvorrichtungen vermieden ist. Das Kippen des Schwfnimkörpers in einer bestimmten Richtung 1st sichergestellt durch
entsprecnenae bewicntsvertei lung innefnäiu ues
Nach einer anderen AusfUhrungsform 1st das Absperrventil
elektromagnetisch betätigt und dabei kann die schwerkraftabhängige Betätigung von einem Quecksilberschalter erzeugt
sein. Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
1st das Absperrventil elektromagnetisch betätigt und wird von einem Kontaktpaar gesteuert, das unmittelbar neben der
Ansaugöffnung des FülIschlauches außerhalb des Schwimmkörpers angeordnet ist. Für den Fall, daß das Probenahmegefäß mit einer Vakuumpumpe verbunden 1st kann diese von dem
Absperrventil und/oder von seinen Betätigungskontakten gesteuert sein.
Insbesondere die letzte Ausführungsform mit an der Außenseite des Schwimmkörpers angeordnetem Kontaktpaar zur
Steuerung des Absperrventils oder der Vakuumpumpe gibt die Möglichkeit die Tiefe der Probennahme unterhalb des Wasser-
3_ spiegeis sehr fein einzustellen, so daß auch schon die aller
obersten Schichten als Proben entnommen werden können.
Der Schwimmkörper kann eine zylindrische Form haben mit abgerundeten, vorzugsweise halbkugeligen Enden, die Enden können
auch kegelig ausgebildet sein. Nach einer anderen Ausführungsform ist der Schwimmkörper aus zwei mit ihren stumpfen Enden
gegeneinandergesetzten Kegeln gebildet. Insbesondere die letzt genannte Ausführungsform begünstigt ein Kippen des
Schwimmkörpers beim "'«ufschwimmen", während die zylindrische
• · «&Igr;
Die Neuerung wird nachstehend anhand von Ausfuhrunqsbeispiel en
mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Kegeln zusammengesetzt ist, schematisch im Längsschnitt
Fig. 2 einen Schwimmkörper entsprechend Fig. 1
schwimmend
Fig. 3 einen Schwimmkörper in zylindrischer
Fig. 4 einen Schwimmkörper entsprechend Fig. 3 '*
schwimmend
Par Schwimmkörper nach den Fig. 1 und 2 ist aus zwei mit ihren
Stumpen Enden gegeneinandergesetzten Kegeln gebildet. Der
Schwimmkörper kann beispielsweise aus Edelstahl bestehen, mit
tu einer Beschichtung auf der Außenfläche, die Funkenbildung oder
statische Aufladung wirksam vermeidet. Die beiden Kegel 1 und 2 des Gehäuses können an ihrer Stoßstelle 3, also am größten
Umfang wasserdicht lösbar miteinander verbunden sein, sie
können beispielsweise mit einem Gewinde und entsprechenden
Dichtungen zusammengeschraubt sein. An der Spitze des oberen Kegels 1 befindet sich eine Hülse 4 für die Seilaufhängung,
an der Spitze des Kegels 2, also an der untersten Stelle des Schwimmkörpers befindet sich ein abgedichteter Durchlaß
5 für J-r>
Schlauch 6 zur Probeentnahme. Dieser Schlauch 6
zur Probeentnahme ist durch einen Stöpsel Verschluß 7 in das
Gefäß zur Probeentnahme 8 eingeführt, das sich im unteren Teil des Schwimmkörpers befindet. Durch den Stöpsel 7 führt ein
weiteres Rohr oder ein Schlauch 9, der unmittelbar unte^h^b
des Stöpsels 7 endet und mit einem Absperrventil 10 verb'-nden
ist. Dieses Absperrventil ist hier mit einem Ab , .,chieber
in Form eines Zylinders 12, der mit einer Durchmesserbohrung 13 versehen ist. Der Zylinder 12 ist in einem zylindrischen
::·\&idiagr; r\ !*·'. &bgr; 2029
• i · ·
Gehäuse drehbar und dichtend gelagert, an einem Ende dieses
Gehäuses ist seine Drehachse mit einem Auslegearm 14 fest verbunden, an dessen Ende ein Gewicht 15 angeordnet ist. Die
Anordnung ist so getroffen, daß bei am Seil senkrecht nach
unten hängendem Schwimmkörper das Absperrventil 10 geschlossen ist, d.h. daß der Zylinderkörper 11 mit seiner radialen
Bohrung 13 schräg steht und die Öffnung in dem Ventilgehäuse zu dem Schlauchanschluß 9 und damit dicht geschlossen ist,
wobei der Auslegearm 14 mit seinem Gewicht 15 ebenfalls senkrecht nach unten hängt.
An der den Anschluß des Schlauches 9 gegenüberliegenden
Seite 1st ein Schlauch oder Rohr 16 an das Gehäuse des Ventils 10 angeschlossen. Dieser Schlauchanschluß 1st in der genannten
hängenden Stellung des Schwimmkörpers ebenfalls durch die genannte Ventil Stellung geschlossen. Dieser Schlauchanschluß
16 verbindet das Ventil und damit das Gefäß zur Probenahme 8 mit einer UnterdruckqueHe in Form eines Vakuumkessels 17. In
diesem Kessel 17 1st beim Vorbereiten des Schwimmerkörpers, 20
vor dem Schließen der beiden Schalenteile 1 und 2 ein Vakuum
erzeugt werden durch Anschluß an eine Vakuumpumpe oder dergleichen.
Fig. 2 zeigt den Schwimmkörper nach dem Aufsetzen auf den Wasserspiegel 18, also in "aufgeschwommenem Zustand". Dabei
1st das aus der unteren Spitze des unteren Kegels 2 herausragendp Probenahmerohr 6 1n das Wasser eingetaucht. Nach dem
nachlassen des Seils an der Oese 4 neigt sich der Schwimmkörper 1n eine Schwimmlage zur Seite und aufgrund der dafUr
vorgesehenen Gewichtsverteilung wälzt er sich ggf. 1n eine
bestimmte Winkelstellung, nämlich 1n eine solche Winkelstellung, 1n der der Auslegearm 14 des Absperrventils 10 sich
nach der Schwerkraft aufrichtet, wie das 1n F1g. 2 dargestellt 1st und damit den zyl1nderförm1gen Ventil körper ver·
dreht und damit das Ventil öffnet. Der Vakuumkessel 17 1st nunmehr an das Probenahmegefäß 8 angeschlossen, erzeugt dort
ein Vakuum, das seinerseits Wasser durch das Rohr 6 in das
.iS..! i -Wt'.'.'.'O
&idigr; : &iacgr; : Uw 8 i..··..· B 2029
Gefäß 8 ansaugt. Die Anordnung ist derart getroffen, insbesondere der Unterdruck in dem Vakuumkessel 17 derart vorbereitet, daß das Gefäß zur Probenahme 8 bis zu einem bestimmten Füllstand gefüllt wird. Diese Füllung ist nach Erfahrungswerten in spätestens 2 Minuten beendet, so daß auch auf besondere Signal gäbe verzichtet werden kann. Der Schwimmkörper
wird 2 Minuten nach dem Aufschwimmen, das aufgrund der Gewichts entlastung des Seilzuges deutlich spürbar ist, wieder hochgezogen. Das Probenahmegefäß kann nach Öffnen des Schwimmkörpers diesem entnommen werden und die Probe kann untersucht werden. Nach Einsetzen eines neuen Probenahmegefäßes
und erzeugen von Unterdruck in dem Vakuumkessel 17 1st der Schwimmkörper danach alsbald wieder für eine neue Probe-
._ nähme vorbereitet.
Ib
Ib
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 1st der
Schwimmkörper zylindrisch ausgebildet und weist halbkugelförmige Enden auf. Auch hier 1st wieder am obersten Ende
eine Oese zur Anbringung des Seils vorhanden. Die Anordnung
des Probenahmegefäßes 8, seines Zuleitungsschlauches 6, durchgeführt durch eine Dichtung 5 am untersten Ende des Schwimmkörpers 1st in gleicher Weise aufgeführt wie bei dem vor- «.
stehenden Ausführungsbeispiel. Auch die Verbindung des Probe-
.,. nahmegefäßes 8 über ein durch seinen Stöpsel 7 geführten
Schlauch 9 zu einem Absperrventil 10 und einem weiterführenden Schlauch 16 zu einer Unterdruckwelle 17 1st 1n gleicher
Welse ausgeführt mit dem Unterschied, daß hler als Unterdruckwelle 17 eine Vakuumpumpe verwendet 1st.
am untersten Teil des Schwimmkörpers herausragenden Ende
1st ein Kontaktpaar 20 außerhalb des Schwimmkörpers 19 angeordnet, dessen Zuführungen abgedichtet durch die Wandungen
,- des Schwimmkörpers 1n dessen Inneres geführt sind. Das Kontaktpaar 20 1st derart ausgebildet, daß es bei Berührung oder
Eintauchen In das Wasser 18 einen Kontakt schließt. Bei
diesem Kontaktpaar 20 kann es sich beispielsweise um einen
Schwimmerschalter handeln mit einem Quecksilberschalter, der beim Verschwenken oder Verlagern Kontakt gibt. Es können jedoch auch blanke Kontakte verwendet werden, die sehr nahe beieinander stehen und unter äußerst geringer Spannung stehen,
so daß ein Funkenüberschlag mit Sicherheit verhindert ist,
sondern lediglich aufgrund der elektrolytischen Wirkung des
Wassers ein Kontakt geschlossen wird. Die Leitungen 21 und der beiden Kontakte des Kontaktpaares 20 führen über eine nicht
&Oacgr; dargestellte Sicherheits- und Verstärkerschaltung zu einer
Spule 23, die einen Magnetkern 24 betätigt und damit das verschiebliche Absperrventil 10 öffnet, wobei über die elektrische
Schaltung dafür gesorgt ist, daß gleichzeitig auch die Vakuumpumpe 17 in Tätigkeit gesetzt wird. Die Anordnung kann auch
derart getroffen sein, daß unter Verzicht auf das Absperrventil mit seiner Betätigung bei Kontaktgabe von dem Kontaktpaar
her über eine elektrische Sicherheits- und Verstärkerschaltung sogleich die Vakuumpumpe 17 anläuft. Damit wird ein Unterdruck
trzeuat, der in den Probenahmegefäß 8 über den Schlauch 6
*■ Wasser ansaugt. Mittels eines Zeitschalters oder ein weiteres
Kontaktpaar unterhalb des Stöpsels 7 des Probenahmegefäßes 1st der Füllvorgang zu beenden, wenn in dein Proi.<?.nahmegefäß
8 die gewünschte Flüssigkeitsmenge angesaugt ist.
c Um bei dieser Ausführung den Füll Vorgang von der Oberfläche
her zu überwachen 1st es zweckmäßig einen Summer einzusetzen, der beispielsweise parallel zur Vakuumpumpe geschaltet 1st
und so lange summt, wie diese läuft und damit ansaugt. Nach
Aufhören des Summtones 1st dann angezeigt, daß der FUI Ivor
gang des Probenahmegefäbes 8 beendet 1st und der Schwimm
körper wieder hochgezogen werden kann.
die elektrische bzw. elektronische Schaltung, die Stromver-
sorgung mittels einer Batterie und auch der Motor fllr die
Vakuumpumpe, die sämtlich in dem Schwimmkörper untergebracht sind, nicht 1m einzelnen dargestellt. Es 1st lediglich die
• · # ·· &igr; * L I A 1 *
*· 44 · I · &Ggr; I U 1 *· t
« ·· (· Il ti· ·· *
« ·· (· Il ti· ·· *
• &igr; · · · &igr;
B 2029
für die Funktion wesentlichen Teile schematisch wiedergegeben und beschrieben.
t
«· I« 11(1 Il · · **
.•!Ill II· t(l
Claims (15)
- Pf" ** " ** ** 4830 Qülereloh I, &ngr;&bgr;&eegr;&eegr;&bgr;&iacgr;&Ggr;&Bgr;&Pgr;&bgr; 9. Poetlnch 24Telefon: (0 83 41) '130S4DlPl-In0 Vj. M &THgr;! Q &agr; U DatumOlpl.-Pnye.Oi· H.-J,Str3Uß Unter Zelohen ß 2&thgr;29 - CjM/mSSchutzansprlichelu &Iacgr;. vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern, Entwässerungsschächten o.dgl. mit einem, an einem Seil aufgehängten Entnahmebeälter, gekennzeichnet durch einen bojenartigen Schwimmkörper mit Seilaufhängung (4) der aus zwei Schalenteilen (1,2) besteht die we^serdicht lösbar zusammengesetzt sind, 1n dem ein Gefäß (8) zur Probenahme gehaltert 1st, daß einerseits an einen Füll schlauch (6) angeschlossen ist, der aus der Unterseite des Schwimmkörpers frei herausragt, andererseits mit einer Unterdruckquelle (17)&Zgr;® verbunden 1st, wobei Unterdruck an der Ansaugöffnung desFüllschlauches (6) von der Unterdruckquelle (17) her erzeugt wird durch Öffnen eines Absperrventils (10) das bei Aufsetzen des Schwimmkörpers auf dem Wasserspiegel (18) geöffnet (betätigt) wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Probenahmegefäß (8) selbst die Unterdruckquelle 1st, also unter Unterdruck steht und das Absperrventil (10) in den Füll schlauch (6) zwischen dem Probenahmegefäß (8) und dessen Ansaugöffnung angeordnet 1st.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterdruckquelle eine Vakuumflasche (17) an das Probenahmegefäß (8) angeschlossen ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß• ·.'*· 2 .-"..*·. B 2029als Unterdruckquelle eine Vakuumpumpe (17) an das Probenahmegefäß (8) angeschlossen 1st.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß di3 Absperrventil (10) zwischen Vakuumquelle (17) undProbenahmegefciß (8) angeordnet 1st.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil*" (7ö) mit einer schwerkraftabhängigen Betätigung (14,15)in Zusammenwirken mit dem Wasserspiegel (18) zum Öffnen und Schließen versehen 1st.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schwerkraftabhängige Betätigung (14,15) des Absperrventils (10) auf eine Lageänderung, Insbesondere ein Kippen des Schwimmkörpers, anspricht.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper den Schwimmerkörper eines Schwimmerschalters bildet.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hahn (11) des Absperrventils (10) ein radial abstehenderHebel (14) mit Gewichtsbelastung (15) angeordnet 1st.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch S ynd einem oder mehreren dsr vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (10) elektromagnetisch (23,24) betätigt 1st und die schwerkraftabhängige Betätigung von einem Quecksilberschalter erzeugt 1st.
- 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil(10) elektromagnetisch (23,24) betätigt ist und gesteuert• &igr; · &igr; rt»B &bgr;* · ·• &idigr; 1*1 4 ff ·* | » «wird von einem Paar Kontakte (20), die unmittelbar neben der Ansaugöffnung des FIiI Ischlauches (6) angeordnet sind.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 4 und einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieVakuumpumpe (17) von dem Absperrventil (10) und/oder seinen Betätigungskontakten (20) gesteuert wird.
- 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprliehe, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (19)"zylindrische Form hat mit abgerundeten, vorzugsweise halbkugeligen Enden.
- 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper(19) zylindrische Form hat mit kegeligen Enden.
- 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper eine Form hat, die aus zwei mit ihren stumpfen Endengegeneinander gesetzten Kegeln (1,2) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807926U DE8807926U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807926U DE8807926U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807926U1 true DE8807926U1 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=6825180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807926U Expired DE8807926U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807926U1 (de) |
-
1988
- 1988-06-20 DE DE8807926U patent/DE8807926U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2040896C3 (de) | Unterdruck-Abwassersystem | |
| DE69912567T2 (de) | Behandlung von Lösungen unter Verwendung eines elektrochemischen Gerätes mit perforierter Leiterelektrode | |
| DE2161763C3 (de) | Einrichtung zum Abfördern des Abwassers aus einem Unterdruck-Abwassersystem in ein unter Normaldruck stehendes Freispiegel-Kanalsystem | |
| DE2835488A1 (de) | Einfuellventil fuer fluessigkeiten | |
| DE8807926U1 (de) | Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Wasserproben aus Abwasserkanälen, Bohrlöchern und dergleichen | |
| DE202008017436U1 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme einer Flüssigkeit und Vorrichtung zur Positionsbestimmung eines Schwimmerkörpers in einem Behälter | |
| EP0204895B1 (de) | Behälter für deponiefähige Abfälle | |
| DE2803593C3 (de) | Probenahmegerät für Flüssigkeiten | |
| DE3242117C2 (de) | Restlenzeinrichtung für Tankräume in Schiffen | |
| DE3942228C2 (de) | ||
| DE10047586A1 (de) | Leckage-Überwachungseinrichtung zum Einbau in eine Leckflüssigkeits-Ablaufleitung | |
| EP1661825A2 (de) | Sicherungssystem für geschlossene Lagerbehälter insbesondere für wassergefährdende Stoffe und Verfahren zur Sicherung von Lagerbehältern gegen Hochwasser | |
| DE2946401A1 (de) | Abscheider, insbesondere oel- oder benzinabscheider | |
| DE3821706A1 (de) | Befuellstation fuer die probenahme von radioaktiven prozessloesungen | |
| DE1169851B (de) | Vorrichtung zur gefahrlosen Entnahme von Fluessigkeitsproben aus verschiedenen Schicht-hoehen eines Lagerbehaelters | |
| EP0193620B1 (de) | Ölfänger oder Ölaufnehmer | |
| DE3943704C2 (de) | Vorrichtung zum Absaugen von Abwässern aus Schmutzwassersammelbehälter | |
| DD221793A1 (de) | Vorrichtung fuer die entnahme teufenorientierter wasserproben | |
| AT390643B (de) | Anordnung zur deponiegasabsaugung | |
| DE1556817C (de) | Sicherheitsfullventil | |
| DE9406886U1 (de) | Leichtflüssigkeitsabscheide- und Ausscheideanlage, als mobile- und immobile Anlage, mit integriertem Ölsammelraum- und Abwasserkontrollschacht | |
| DE3443732A1 (de) | Maschineneinsatz fuer eine abwasser-pumpstation | |
| DE3426834A1 (de) | System zum erkennen von oelverschmutzung im grundwasser | |
| DD141069A1 (de) | Vorrichtung zur entnahme von bohrproben | |
| DE1296832B (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachweis von OElspuren in Gewaessern, insbesondere im Grundwasser |