DE8807915U1 - Beleghalter - Google Patents
BeleghalterInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
- B41J29/15—Script supports connected to the typewriter or printer
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Description
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Diese. Az.: T 42/1
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Beleghalters zur gut sichtbaren Aufnahme von den verschiedensten
Schriftstücken im Bereich von Schreibmaschinen, Computern
od. dgl., der aus wenigen unterschiedlichen, einfach aufgebauten, kostensparend herstellbaren und leicht zu
handhabender. Einzelteilen besteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch zwei identisch
ausgebildete, spiegelbildlich angeordnete Führungsschienen und eine dazwischen verschiebbar und neigungsabsenkbare
plattenförmige Belegablage mit frontseitiger
Haltekante für die Schriftstücke gelöst.
Die in den Unteransprüchen aufgeführten Gestaltungsmerkmale
stellen vorteilhafte Weiterbildungen-der Aufgabenlösung
dar.
Der Gegenstand der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch
auf deren Kombination.
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Der erfindungsgemäße Beleghalter setzt sich aus drei
Einzelteilen und zwar zwei Führungsschienen und einer plattenförmigen Belegablag« zusammen, wobei die beiden
Führungsschienen in vorteilhafter Weise identisch ausgebildet sind, so daß nur ein Führungsschienentyp herzustellen
ist, der für den Links- und Rechtseinsatz verwendet werden kann, was die Werkzeug- und Fertigungskosten
wesentlich senkt.
Die plattenförmige Belegablage ist als von einem Strangprofil ablängbaren Teil gebildet, kann somit in
verschiedenen Breiten ausgeführt werden, und ergibt ebenfalls durch die Strangprofilausführung günstige
Fertigungskosten.
Die Handhabung des Beleghalters ist äußerst einfach, indem die Belegablage für die Benutzung lediglich in den Führungsschienen
zur Bedienungsperson hin verschoben und dann in eine Schräglage abgesenkt zu werden braucht, und in dieser
Schräglage sind die auf die Belegablage aufzulegenden
Schriftstücke od. dgl. gut einsehbar gehalten.
Bei Nichtbenutzung wird die Belegablage hochgeschwenkt
und zurückgeschoben; schräge und/oder bogenförmige Einfunrund
Anlagestege an den Enden der Stützleisten lassen ein leichtes Einschieben und Ausziehen der Beleqablage
zwischen den Führungsschienen zu und die Belegablage liegt flach auf Stützleisten der Führungsschienen in der
Nichtgebrauchssteilung auf.
Die gesamte Belegablage ist kompakt ausgeführt und insbesondere in der Höhe durch die Führungsschienen und die
dazwischenliegende Belegablage flach ausgebildet.
Die Belegablage laßt sich mittels ihrer Führungsschienen
durch. Schrauben od. dgl. an Befestigungsflächen im
Beteich des Arbeitsplatzes einfach und sicher festlegen.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, welches nachfolgend näher erläutert
wird. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines aus zwei Führungsschienen und einer daran verschiebbar
und neigungsabsenkbar gehaltenen Belegablage in der Gebrauchsstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Führungsschiene mit
Belegablage in der eingeschobenen Wichtgebrauchsstellung ,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Führungsschiene mit herausgezogener und abgesenkter Belegablage
in der Gebrauchsstellung,
Der im Bereich einer Schreibmaschine, eines Computers od.
dgl. anzuordnende und ein Schreibkonzept, eine Vorlage,
ein Daten- und Schriftinformationeetück od. dgl. gut
einsehbar aufnehmender Beleghalter setzt sich aus zwei identisch ausgebildeten, spiegelbildlich angeordneten
Führungsschienen (1) und einer dazwischen verschiebbar und nelgungeftbeenkbar gelagerten, plattenförmigen Belegablage
(2) zusammen.
Die beiden Führungsschienen (1) zeigen an ihrer der jeweils gegenüberliegenden Führungsschiene zugewandten
Längsseite eine nahezu Über die gesamte Führungsschienen-
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länge verlaufende, an beiden Längenenden geschlossene Führungsnut (3) und die plattenförmige Belegablage hat an
ihren beiden gegenüberliegenden Längenseiten jeweils einen in diese Führungsnuten (3) verschiebbar und abschwenkbar
eingreifenden Lagerzapfen (4), wobei dieser Lagerzapfen M) jeweils an dem in Auszugsrichtung hinteren Längenende der
Belegablage (2) angeordnet ist.
Jede Führungsschiene (1) besitzt einen eckigen, vorzugsweise rechteckigen, Querschnitt und hat unterhalb der
Führungsnut (3) eine zur gegenüberliegenden Führungsschiene (1) abstehende, angeformte Stützleiste (5), die
einen Teilbereich der Länge der Führungsschiene (1) einnimmt, vorzugsweise von der Längenhalbierenden der
Führungsschiene (1) zu beiden Längenenden hin gleich lang ausgebildet ist, und parallel zur Führungsnut (3) in
deren Tiefenrichtung verläuft, so daß diese Stützleiste (5) mit der Führungsschiene (1) einen Hinkelquerschnitt bildet
(vgl. Fig. 1 und 4).
An beiden Längenenden der Stützleiste (5) sind schräg und/ oder bogenförmig nach unten und zu den jeweiligen Führungsleistenenden
hin verlaufende Einführ- und Anlaqestege (6) für die Belegablage (2) angeformt.
Lde beiden Führungsschienen (1) werden in vorzugsweise
waagerechter Ebene an einer Befestiqunqsflache im Bereich
des Arbeitsplatzes angebracht und weisen hierfür für Befestigungsschrauben Durchstecklöcher (7) auf, die
senkrecht zur Verschiebeebene der Belegablage (2) die Führungsschiene (1) durchdringen.
Die identisch ausgebildeten Führungsschienen (1) bestehen
einteilig aus Kunststoff und ermöglichen sowohl einen Rechts- als auch Linkseinsatz, so daß für die verschiebbare und absenkbare Belegablage X2) nur ein Führungsschienentyp
erforderlich ist.
Die Belägablage (2) hat an einem quer verlaufenden Längenende ein angeformtes Lagerauge (8), in das von beiden
*-- Längsseiten her jeweils ein Sackloch eingebracht wird,
das den Lagerzapfen (4) eingesteckt aufnimmt.
Das dem Lagerzapfen (4) gegenüberliegende quer verlaufende Längenende der Belegablage (2) ist zu einer aus der
Belegablageeb?ne räch oben herausgeformten hakenförmigen
Haltekante (Anlagekante) (9) für die aufzunehmenden Belege
ausgebildet.
Im Abstand zu dieser Haltekante (9) ist an der Unterseite
der Belegablage (2) eine quer verlaufende, nach unten vorstehende Stützrippe (10) angeformt, die sich in der
i'\ eingeschobenen Nichtgebrauchsstellung der Belegablage (2)
auf den Stützleisten (5) abstützt (vgl. Fig. 2).
Diese plattenförmige Belegablage (2) besteht ebenfalls
aus Kunststoff, vorzugsweise einem transparenten Kunststoff,
und ist als Strangprofil ausgeführt, so daß von diesem Strangprofil die jeweiligen Breiten an Belegablagan
(2) abgelängt werden können. Jede abgelängte Belegablage (2) erhält dann in ihrem angeformten Lagerauge
(8) an beiden Längsseiten das Sackloch für den Lagerzapfen (4).
&Igr; In der Nichtgebrauchssteilung gemäß Fig. 2 ist die
f Belegablage (2) zwischen den Führungsschienen (1) liegend
! eingeschoben und stößt mit ihrem Lagerzapfen (4) an die
: hinteren Enden der Führungsnuten (3) an und liegt mit
der untenseitigen Stützrippe (10) auf den schienenseitigen Stützleisten (5) auf.
r\ Für die Benutzung des Beleghalters wird die Belegablage
(2) auf die Bedienungsperson hin zwischen den Schienen (1) nach vorn gezogen und dann um die Lagerzapfen (4) nach
unten abgeschwenkt, wobei sich die Haltekante (9) der Belegablage (2) auf einer Arbeitstischfläche abstützen
kann und damit eine benutzergerechte Schräglage für eine gute Einsichtnahme einnimmt.
Die schräg und/oder bogenförmig nach unten verlaufenden Stege (6) bilden eine günstige Einschiebe- und
Abschwenkführung und können gleichzeitig zur Anlage der Belegablage (2) dienen (vgl. Fij. 3).
Das Lagerauge (8) der Belegablage (2) läßt sich auch ao
gestalten, daß bei der Herstellung des Strangprofilee bereits eine durchgehende Bohrung oder eine umfangsmäßig
teilweise offene Bohrung (im Querschnitt hinterschnittene NrU) eingeformt wird, so daß später zu erstellende
Sacklöcher entfallen und die Lagerzapfen (4) in die vorgefertigten Bohrungen bei Herstellung?- und Montageerleichterung eingesetzt werden können.
Die StUtzrippe (10) an der Unterseite der Belegablage (2)
dient gleichzeitig als Griffleiste zum Herausziehen der Belegablage (2).
An Stelle der Bohrungen (7) in den Führungsschienen (1) lassen sich an den Führungsschienen (1) Befestigungszapfen,
vorzugsweise Zapfen mit SMqeverzahnunq, herstellungsseitig
anformen, mit denen dann die Führungsschienen (1) in
entsprechenden Bohrungen der Befestigunqsflache unter
Montageerleichterung festgelegt werden können.
Claims (11)
1. ßeleghalter, gekennzeichnet durch zwei identisch
ausgebildete, spiegelbildlich angeordnete Führungsschienen (1) und eine dazwischen verschiebbar
und neigungsabsenkbar gelagerte, plattenförmige
j Belegablage (2).
2. Beleghalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Führungsschiene (1) an der der anderen Führungsschiene (1) zugewandten Längsseite eine
nahezu über die gesamte Führungsschienenlänge verlaufende
, an beiden Längenenden geschlossene Führungsnut (3) aufweist, in die die Belegablage (2)
jeweils mit einem seitlichen Lagerzapfen (4) verschiebbar und abschwenkbar eingreift.
3.' Beleghalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Führungsschiene (1)
^ unterhalb der Führungsnut (3) an der offenen Nutseite
eine zur benachbarten Führungsschiene (1) hin abstehende Stützleiste (5) angeformt ist, die einen
Teilbereich der Führungsschienenlänge einnimmt und von der Längenhalbierenden der Führungsschiene (1)
aus zu beiden Längenenden hin gleich lang verläuft, sowie an beiden Längenenden einen schräg und/oder
bogenförmig nach unten und zum Führungsschienenende hin gerichteten Einfuhr- und Anlagesteg (6)
aufweist.
4. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (1) mehrere quer zur Längsrichtung der Führungsnut (3)
verlaufende Durchstecklöcher (7) für Befestigungsschrauben aufweist.
*
5. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, &agr;aß an die Führungsschiene (1) mehrere
'"' *J quer zur Längsrichtung der Führungsnut (3) stehende
Befestigungszapfen, vorzugsweise Zapfen mit
Sägeverzahnung, angeformt sind.
6. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die plattenförmige Belegablage
j (2) an einem quer verlaufenden Längenende ein
durchgehend angeformtes Lagerauge (8) aufweist, in das an den beiden Längsseiten der Belegablage (2)
je ein Lagerzapfen (4) eingesetzt ist.
7. Beleghalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerauge (8) der Belegablage (2) mit einer
herstellsun^sseitig angeformten Bohrung oder hinterschnittenen Nut zur Befestigung der Lagerzapfen
(4) ausgestaltet ist.
8. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gokennzeichnet, daß die Belegablage (2) an dem dem
Lagerauge (8) gegenüberliegenden, quer verlaufenden Längenende eine angeformte, hakenförmige Haltekante
(9) für die aufzunehmenden Belege od. dgl. aufweist.
9. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Belegablage (2) im Abstand zur Haltekante (9) eine vorstehende,
querverlaufende und sich in der eingeschobenen Stellung der Belegablaqe (2) auf den Stützleisten (5)
der Führungsschienen (1) abstützende, gleichzeitig eine Griffleiste zur Belegablage-Verschiebung bildende
Stützrippe (10) angeformt ist.
10. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Links- und Rechtseinsatz ausgeführte Führungsschiene (1) einteilig
aus Kunststoff geformt ist.
11. Beleghalter nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegablage (2) als von
einem Strangprofil ablängbares Teil aus Kunststoff, vorzugsweise transparentem Kunststoff, gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807915U DE8807915U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Beleghalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807915U DE8807915U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Beleghalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807915U1 true DE8807915U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6825171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807915U Expired DE8807915U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Beleghalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807915U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1035997C (nl) * | 2008-09-30 | 2010-03-31 | Bakker Elkhuizen Innovations B V | Documenthouder. |
-
1988
- 1988-06-20 DE DE8807915U patent/DE8807915U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1035997C (nl) * | 2008-09-30 | 2010-03-31 | Bakker Elkhuizen Innovations B V | Documenthouder. |
| EP2168779A3 (de) * | 2008-09-30 | 2014-01-01 | Bakker Elkhuizen Innovations B.V. | Dokumentenhalter |
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