DE8807547U1 - Flaschenregal - Google Patents
FlaschenregalInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B73/00—Bottle cupboards; Bottle racks
- A47B73/004—Bottle cupboards; Bottle racks holding the bottle by the neck only
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Description
Beschreibung:
Die Erfindung bezieht sich auf ein Regal zur liegenden Aufbewahrung
von Flaschen, insbesondere von Weinflaschen und Sektflaschen. Die liegende Lagerung der Flaschen ist gegenüber
einer stehenden Lagerung vorteilhaft, da hierdurch der Kork
immer vom Flüssigkeitsinhalt umspült wird und keine Luft eindringen kann.
einer stehenden Lagerung vorteilhaft, da hierdurch der Kork
immer vom Flüssigkeitsinhalt umspült wird und keine Luft eindringen kann.
Um bei liegender Lagerung ein seitliches Abrollen zu verhindern ist es bekannt, die Regale mit Fächern auszustatten, die seitliche
Anschläge für die Flaschen bilden. Bei solchen mit
Fächern versehenen Flaschenregalen kann ein Kippen der Flaschen
Fächern versehenen Flaschenregalen kann ein Kippen der Flaschen
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an mehreren Stellen über die Längsachse abgestützt werden. Zu diesem Zweck sind aus Kunststoff, insbesondere aus Schaumstoff
bestehende Facheinteilungen bekannt, die der Flaschenform angepaßte Ausnehmungen aufweisen. Diese Kuststoffbehälter, die
allgemein in einer Horizontalmittelebene geteilt ausgeführt
sind, lassen sich nur bedingt stapeln, weil bei höherer Stapelung die erforderliche Stabilität nicht mehr gewährleistet
ist und die Gefahr des Umkippens besteht. Bei diesen Regalen
und bei anderen Regalen, bei denen die Flaschen mit ihrem
Flaschenbauch in den Fächern abgestützt sind und mit ihrem Hals hervorstehen, läßt sich das Etikett am Flaschenbauch nicht
erkennen.
allgemein in einer Horizontalmittelebene geteilt ausgeführt
sind, lassen sich nur bedingt stapeln, weil bei höherer Stapelung die erforderliche Stabilität nicht mehr gewährleistet
ist und die Gefahr des Umkippens besteht. Bei diesen Regalen
und bei anderen Regalen, bei denen die Flaschen mit ihrem
Flaschenbauch in den Fächern abgestützt sind und mit ihrem Hals hervorstehen, läßt sich das Etikett am Flaschenbauch nicht
erkennen.
Es sind ferner Flaschenregale in Form eines Gitteraufbaus bekannt,
bei denen die Flaschen mit ihrem Kopf vorn liegend eingeschoben und im Bereich des Flaschenhalses und des Flaschenbauches,
und zwar in der Nähe des Flaschenbodens, abgestützt
werden. Auch hier ist bei gefülltem Regal ein Erkennen der
Etiketts nicht möglich.
werden. Auch hier ist bei gefülltem Regal ein Erkennen der
Etiketts nicht möglich.
Die Erfindung geht aus von einem derartigen Flaschenregal zur liegenden Aufbewahrung von Flaschen in Einzelfächern, die ein
Aneinanderschlagen nebeneinander liegender Flaschen und ein
seitliches Abrollen verhindern, wobei die Fächer vordere bzw. hintere Stützglieder aufweisen, die die Flaschen im Bereich
ihres Bauches bzw. ihres Halses lagern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäi3es
Flaschenregal derart zu verbessern, daß es bei einfachem und Eweckmäßigem Aufbau eine sichere Abstützung der Flaschen in
der Weise ermöglicht, daß auch bei gefülltem Regal die Etiketts der Flaschen von vorn her in ihrer richtigen Lage ablesbar
Bind .
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Durch diese 'Zweipunktauflagerung' wird eine sichere Abstützung
erreicht, obgleich der Schwerpunkt der Flaschen vor den vorderen Stützgliedern zu liegen kommt, weil dann die obere
Lochwandbegrenzung der hinteren Stützglieder auf die Flaschen wirkt.
Es sind zwar Flaschenlagereinrichtungen bekannt, die ähnlich den Sekt-Rüttel-Pulten aufgebaut sind und lediglich Löcher
in einer Stützplatte aufweisen. Die Flaschenbäuche haben hier überhaupt keine Auflage, so daß das Gesamtgewicht von den
Flaschenhälsen getragen werden muß, was eine erhebliche Bruchgefahr bedeutet. Außerdem ist eine sichere Halterung der unterschiedlichen
Flaschenhalsdurchmesser wegen nicht möglich.
Durch die Erfindung kann demgegenüber eine sichere Halterung für Flaschen aller Formen und vieler Größen erreicht werden,
wobei sich eine Tiefenabmessung der vorderen Stützmulden von 2 bis 3 cm als zweckmäßig erwiesen hat. Der Durchmesser der
Löcher in der Rückwand beträgt zweckmäßigerweise 3 bis 4 cm. Die Löcher müssen größer als der Flaschenhals sein und sich
unterschiedlichen Flaschenhälsen anpassen können. Um auch eine
sichere Lagerung extrem schmalhalsiger Flaschen zu gewährleisten
können Einsatznuge für die Löcher vorgesehen werden, die deren
Durchmesser verringern.
Durch das erfindungsgemäße Regal wird gewährleistet, daß die
Flaschen mit ihrem Bauch nach vorn vorstehen und ihr Etikett leicht seitenrichtig abgelesen werden kann. Eine besonders
günstige Sichtmöglichkeit ergibt sich, wenn bei Schrägstell ing des Regals nach hinten die Mulden übereinander liegender Etagen
seitlich versetzt zueinander sind.
Die Lagerung der Flaschen ermöglicht auch ein einfaches und sicheres Erfassen und Entnehmen oder Einsetzen der Flaschen.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß
aufgebauten Flaschenregals;
Fig. 2 in größerem Maßstab einen Vertikal-Teilschnitt, dessen
Schnittebene parallel zu den Seitenwäüden zwischen diesen verläuft;
Fig. 3 in größerem Maßstab einen Horizontal-Teilschnitt.
Das Regal weist eine Rückwand (10), Seitenwände (12) sowie Frontbretter (14) auf, die im Abstand übereinander an den
Seitenwänden befestigt sind und die Etagen des Regals bild· ■ .
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Reg~l i,;
einem Winkel von ca. 15 - 20° nach hinten geneigt unu eemgemäß
bestehen die Seitenwände (12) aus parallelogrammförmigen
Brettern, die durch eine Deckplatte (16) verbunden sind. Um ein Umkippen des Regals nach hinten zu verhindern, sind in
Fortsetzung der Seitenwände (12) dreieckförmige Stützbretter (18) angeordnet, deren Hinterkante vertikal verläuft. ?tützbretter (18) und Seitenwände (12) können auch einstückig ausgebildet sein. Auch in diesem Falle befindet sich die Rückwand
(14) jedoch in der dargestellten Lage etwa parallel zum Vorderrand der Seitenbretter in vorbestimmtem Abstand zu diesem
Vorderrand. Die Stützbretter (18) können auch entfallen, wenn das Regal mit seinem hinteren Oberrand an der Wand abgestützt
wird und die Standflächen mit einem Gleitschutz versehen sind.
Die Frontleisten (14) sind mit Mulden (20) oder auch mit Durchgangslöchern (nicht dargestellt) zur Aufnahme des
Flaschenbauches versehen, wobei die Mulden (20) übereinanderliegender Etagen zweckmäßigerweise seitlich um eine halbe
Teilung versetzt liegen. Die Rückwand (10) weist auf die Mulden (20) ausgerichtete Löcher (22) auf, die den Hals der
in den Mulden (20) liegenden Flaschen (24) von oben her abstützen. Zwischen benachbarten Mulden (20) der Frontleisten
(14) befinden sich Abstandshaltestege (26), die das Erfassen der Flaschen am Flaschenbauch erleichtern.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Flaschenhalslöcher (22) so auf die Mulden (20) ausgerichtet, daß die Flaschen (24)
schräg nach hinten unten liegen, was die Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Herausfallen erhöht. Die Flaschen (24) liegen
mit ihrem Schwerpunkt oder etwas nach dem Flaschenboden versetzt in den Mulden auf, so daß sie, wie ebenfalls aus Fig.
ersichtlich, nach der Frontseite frei Überhängen und das jeweilige Etikett deutlich sichtbar ist. Die Sichtbarkeit der
Etiketts wird noch durch die versetzte Anordnung übereinander' liegender Mulden verbessert. Im allgemeinen wird die Einschubbegrenzung durch Anschlag an dem sich erweiternden Flaschenhals ausreichend sein. Um jedoch auch bei sehr schlanken
Flaschen ein zu tiefes Eintauchen in die Löcher (20) zu ver-
·· ft
·■ ·
meiden, können in einem vorbestimmten Abstand hinter der Rückwand in der Zeichnung nicht dargestellte Anschläge für die
Flaschenmündung vorgesehen sein.
Das Regal kann mehrteilig ausgeführt sein, um eine kleine Verpackungseinheit zu erhalten, wobei die einzelnen Teile
durch Steckverbindungen oder Schraubverbindungen zusammengefügt werden können. Das Regal kann auf diese Weise als Bausatz
zum Selbstzusammenschrauben geliefert werden.
Das Regal kann auch ohne rückwärtige Abstützung benutzt werden, wenn der hintere obere Rand an der Wand angelehnt werden kann.
Um ein Abgleiten zu verhindern, müßte dann ein Bodengleitschutz an die seitlichen Holme bzw. Seitenwände angebracht
werden.
Claims (17)
1. Flaschenregal zur liegenden Aufbewahrung von Flaschen in Einzelfächern, die ein Aneinanderschlagen nebeneinanderliegender
Flascnen und ein seitliches Abrollen verhindern, wobei die Fache vordere bezw hintere Stützglieder aufweisen, die die Flaschen im
Bereich ihres Bauches bezw. ihres Halses lagern, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Stützglieder von dem
Flaschenhals angepaßten Löchern (22) einer RegalrücVwand (10) und die vorderen Sützglieder von muldenförmigen Vertiefungen
(20) oder Löchern gebildet sind, die parallel zueinander und übereinander angeordnet sind.
2. Flaschenregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den muldenförmigen Vertiefungen
(20) Abstandshalterstege (26) angeordnet sind.
3. Flaschenregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Stutzglieder (22) auf ei.!'em tieferen Niveau angeordnet sind als die ihnen
zugeordneten vorderen Stützglieder (20).
4. Flaschenregal nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Regal schräg nach hinten geneigt ist.
• · t · e · *i t r\ % · · t
5. Flaschenregal nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (12,18) trapezförmig ausgebildet sind mit einem rechten Winkel in der hinteren
unteren Ecke«
6. Flaschenregal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Regale Rücken an Rücken
verbunden sind.
7. Flaschenregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die muldenförmighen Vertiefungen (20
der Frontleisten (14) in übereinanderliegender Etagen seitlich um eine halbe Teilung versetzt zueinander angeordnet sind.
8. Flaschenregal nach den Ansprüchen 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung ca. 15 - 20% beträgt.
9. Flaschenregal nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (12) parallelegrammf&ogr;rmig
gestaltet sind und an ihren Längsseiten mit den Seitenkanten der Rückwand (10) oezw. den Frontbrettern vl4)
verbunden sind.
10. Flaschenregal nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß an die Seitenwände (12) dreieckfölmige Stützbretter (18) anschließen.
11. Flaschenregal nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbre^.ter (18) an d^n.
Seitenwänden (12) über Scharniere angelenkt sind.
12. Flaschenregal nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß vorderen Stützglieder (2G) in Breich des oberen Etikettenrandes am Flaschenbauch angreifen
und daß der Schwerpunkt der Flaschen vor den vorderen Stützgliedern
liegt und der Flaschenhals von den hinteren Stützgliedern (22) von oben her abgestützt ist,
13. Flaschenregal nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es aus Holz, Metall oder Kunststoff besteht.
IA. Flaschenregal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der hinteren Stützlöcher (22) durch Einsatzringe zur Anpassung an
schlanke Flaschen veränderbar ist.
15. Flaschenregal nach Anspruch 1,
d &eegr; durch gekennzeichnet·, dnß die Reitenwände (12) im Mittelabschnitt
quer geteilt und über Scharniere mit quer zum Regal verlaufenden Achse verbunden sind.
16. Flaschenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil an der Rückseite
Wandstützorgane und an den Standfüßen Gleitschutzmittel vorgesehen
sind.
17. Flaschenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die geteilten Seitenwände (11), die Rückwand (10), die Frontbretter (14), die Deckplatte
(16) und die Stützbretter (18) zu einem Bausatz zusammengefaßt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807547U DE8807547U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Flaschenregal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807547U DE8807547U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Flaschenregal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807547U1 true DE8807547U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6824885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807547U Expired DE8807547U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Flaschenregal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807547U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29507076U1 (de) * | 1995-04-27 | 1995-08-17 | Burkert, Heinz C., 61381 Friedrichsdorf | Ständer für die Aufbewahrung von Flaschen |
-
1988
- 1988-06-09 DE DE8807547U patent/DE8807547U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29507076U1 (de) * | 1995-04-27 | 1995-08-17 | Burkert, Heinz C., 61381 Friedrichsdorf | Ständer für die Aufbewahrung von Flaschen |
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