DE8807324U1 - Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder - Google Patents
Vorrichtung, insbesondere TeleskopzylinderInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F05C—INDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
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- F05C2225/04—PTFE [PolyTetraFluorEthylene]
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere
TeLeskopzyLinder, mit einem Zylinderrohr und eineir darin
> am'al verschieblicher Kolben, auf dessen UmfangsfLache ein
Gleitring aus einem FTFE-Materia I befestigt ist, der mit
'■■ der Innenwandung des Zy Li nderrohr«; in Berührung steht.
'■. Aus einem Zylinderrohr und einem Kolben bestehende
' vielfältigen Ausführungsformen eingesetzt. In der
Ausführung als TeLeskopzyLinder mit einer an dem Kolben
befestigten und aus dem Zylinderrohr herausragenden Kolbenstange werden solche Vorrichtungen insbesondere als
Dämpfer oder als hydraulisch bzw. pneumatisch betätigte Druckzylinder eingesetzt. Die Kolben solcher
Teleskopzylinder werden häufig an ihren Umfangsflachen mit
Gleitringen versehen, über die sich jeweils der Kolben an
■ d?r Ir.nenwand des Zy I. i nder rohrs abstützen kann. Die
Als besonders geeignetes Material für solche Gleitringe hat
sich PolytetrafIuoräthylen - abgekürzt PTFE - erwiesen, da
es chemisch sehr beständig ist und zudem niedrige
\ Dabei sind unter PTFE-Mater i al. i en nicht nur solche zu
&Idigr; verstehen, die aus reinem PTFE bestehen, sondern auch
modifiziertes PTFE, das verschiedene Beimengungen enthält,
.'.'. wie insbesondere Kohle oder Metalle. Die Beimengungen
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können vor allem bei Metallen über 50X liegen. Gleichwohl
wird auch in solchen Fällen von einem modifiziertem
PTFE-Materia I. gesprochen.
Bei dem bekannten Te leskopzy I inder der eingangs genannten
Art weist der Kolben auf seiner Umfangsflache eine
umlaufende Ringnut auf, in die ein endlicher Streifen aus
PT FE~Ma t e r i 2 L eingelegt wird= 5? in* Dir. k» ist im Verhältnis
zur Tiefe der Ringnut so bemessen, daß der aus dem Streifen gebildete Gleitring über die Umfangsflache des Kolbens
vorsteht.
Diese Ausgestaltung der Kombination aus Kolben und
Gleitring hat verschiedene Nachteile. So muß die Ringnut aus dem Kolben in einem spanabhebenden Verfahren
herausgeschnitten werden, bedarf also auch dann einer Nacharbeitung, wenn der Kolben aus Sintermetall, hergestellt
worden ist. Dies ist kostenaufwendig. Zudem Liegt der
Gleitring nur in einer endlichen Form vor, so daß an seinen einander zugewandten Stirnseiten besondere Maßnahmen
vorgesehen werden müssen, damit auch in diesem Bereich keine Undichtigkeiten auftreten und die GleiverhäLtnisse
nicht von denen am übrigen Umfang des Kolbens abweichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art die Kombination aus
Kolben und Gleitring so zu gestalten, daß trotz wesentlich geringerer HerstelLungskosten über den Umfang
gleichbleibende Dichtheit und Gleitverhältnisse
gewährleistet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Gleitring endLos ausgebildet und die Umfangsflache des
Kolbens einen ringförmigen Vorsprung aufweist, den der
Gleitring formschlüssig und mit radialer Sch rumpf spannung
umfaßt.
Erfindungsgemäß wird der Gleitring also nicht mehr in eine
Nut eingelegt, sondern in endloser Form über einen Vorsprung gestülpt. Dies hat insbesondere bei einer
Herstellung des Kolbens aus Sintermetall den Vorteil, daß der Kolben keiner sn3ri3bhs&sndsPi !^schb^^r*"*0^ *■'"""· mak*»
bedarf, da der Vorsprung schon bei der Formgebung des Kolbens vorgesehen werden kann. Dies ist bei Ringnuten
nicht möglich. Das Material des Gleitrings wird vor dem
Überstülpen über den Vorsprung mittels eines Kalibrierwerkzeuges auf das erforderliche Maß gedehnt.
Damit der Gleitring anschließend einen festen Halt hat, wird er nach dem überstülpen mittels eines Preßrings
gestaucht. Hierdurch wird der Memory-Effekt, der PTFE-Material eigen ist, initiiert. Dies bedeutet, daß der
Gleitring nach der Stauchbehandlung bestrebt ist, wieder
seine ursprüngliche Form anzunehmen, sich also mit starker,
radial nach innen gerichteter Schrumpf spannung über den Vorsprung zu legen. Hierdurch erhält der Gleitring den
notwendigen Halt.
Imsgesamt zeichnet sich diese Vorrichtung durch wesentlich herabgesetzte Herstellungskosten sowie durch über den
Umfang gleichbleibende Dicht- und Gleitverhältnisse aus,
weil der Gleitring endlos ist.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Vorsprung als zylindrischer Kolbenabschnitt ausgebildet ist
und der Gleitring U-Form mit nach innen gerichteten Randstegen aufweist. Diese Ausführungsform hat sich als
herstellungstechnisch besonders einfach erwiesen.
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Die Dicke des Gleitrings kann den jeweiligen Verhältnissen
angepaßt werden. Bei Dämpfern hat sich eine Dicke von 0,5 bis 1 mm bewährt. Dabei sollte der zylindrische
Kolbenabschnitt mindestens 0,8 mm vorstehen.
\ In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines
Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Sie zeigt in
einem Axialschnitt einen Kolben (1), der für einen Teleskopzylinder bestimmt und dort für eine axial
verschiebl iehe Lagerung in einem Zylinderrohr vorgesehen
ist. Er hat plane Vorder- und Rückseiten (2, 3) und eine zylindrische Umfangsflache (4). In der Mitte weist er ein
sich in axialer Richtung erstreckendes Durchgangs loch (5) auf/ in das das Ende einer Kolbenstange eingesteckt und
diese mit dem Kolben (1) befestigt werden kann.
Die Umfangsflache (4) ist derart gestuft, daß sich ein
zylindrischer Vorsprung (6) ergibt, der sich über die
gesamte Umfangsflache (4) erstreckt, über diesen Vorsprung
ist ein Gleitring (7) gestülpt, der im gezeigten Querschnitt eine U-Form mit an beiden Stirnseiten nach
innen gerichteten Randstegen (8, 9) hat. Die Randstege (8, 9) liegen an den Stirnseiten des Vorsprungs (6) an und
halten den Gleitring (7) axial unverrückbar auf dem Vorsprung (6) fest.
Der Gleitring (6) ist aus einem PTFE-Materia I mit 25%
Kohlebeimengung gefertigt. Selbstverständlich können dem
PTFE-Materia I auch andere Stoffe beigemengt worden sein. Er
ist zunächst so gefertigt, daß er radiales Untermaß hat, d.h. sein Durchmesser ist zunächst geringer als der der
entsprechenden Abschnitte der Umfangsflache (4). Zum
überstülpen wird der Gleitring (7) entsprechend mittels
eines Kalibrierwerkzeuges aufgeweitet, damit er über den
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Vorsprung (6) geschoben werden kann. Nach dem überstülpen
wird der Gleitring (7) mit einem Prefiring wieder
komprimiert. Durch diese Stauchung wird ein Memory-Effekt des PTFE-Materials initiiert, so daß der Gleitring (7)
bestrebt ist, wieder in seine ursprüngliche Form zu
Schrumpfen, und er legt sich auf diese Weise mit radial
nach innen gerichteter Vorspannung an die Umfangsflache (4) an. Hierdurch erhält der Gleitring (7) einen festen Halt
•yf dem Kolben (1). Er zeichnet sich durch hohe
Formbeständigkeit, geringe Reibwerte, Beständigkeit gegen chemische Einflüsse sowie durch Temperaturfestigkeit aus.
komprimiert. Durch diese Stauchung wird ein Memory-Effekt des PTFE-Materials initiiert, so daß der Gleitring (7)
bestrebt ist, wieder in seine ursprüngliche Form zu
Schrumpfen, und er legt sich auf diese Weise mit radial
nach innen gerichteter Vorspannung an die Umfangsflache (4) an. Hierdurch erhält der Gleitring (7) einen festen Halt
•yf dem Kolben (1). Er zeichnet sich durch hohe
Formbeständigkeit, geringe Reibwerte, Beständigkeit gegen chemische Einflüsse sowie durch Temperaturfestigkeit aus.
Claims (5)
1. Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder, mit einem
Zylinderrohr und einem darin axial verschieblichen Kolben, auf dessen Umfängst Lache ein Gleitring aus einem
PTFE-Material befestigt ist, der mit der Innenwandung des ZyLinderrohrs in Berührung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (7) endlos
ausgebildet und die Umfangsflache (4) d«s Kolbens (1)
einen ringförmigen Vorsprung (6) aufweist, den der Gleitring (7) formschlüssig und mit radialer
Sciirumpfspannung umfaßt.
2. Vorrichtung ri<*ch Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (6) als
zylindrischer Kolbenabschnitt ausgebildet ist unr1 der
Gleitring (7) U-Form mit nach innen gerichteten Randstegen hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gleit ring (7) eine Dicke
von 0,5 bis 1 mm hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 cder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenabschnitt (7)
mindestens 0,8 mm vorsteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1) aus Sintermetall besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807324U DE8807324U1 (de) | 1988-06-04 | 1988-06-04 | Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder |
| EP19890109512 EP0345561A3 (de) | 1988-06-04 | 1989-05-26 | Teleskopierende Vorrichtung sowie Verfahren zu deren Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807324U DE8807324U1 (de) | 1988-06-04 | 1988-06-04 | Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807324U1 true DE8807324U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6824735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807324U Expired DE8807324U1 (de) | 1988-06-04 | 1988-06-04 | Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807324U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0345561A3 (de) * | 1988-06-04 | 1990-09-19 | Manfred Fietz | Teleskopierende Vorrichtung sowie Verfahren zu deren Herstellung |
-
1988
- 1988-06-04 DE DE8807324U patent/DE8807324U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0345561A3 (de) * | 1988-06-04 | 1990-09-19 | Manfred Fietz | Teleskopierende Vorrichtung sowie Verfahren zu deren Herstellung |
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