DE8806916U1 - Faltkarton mit einer rutschhemmenden Struktur - Google Patents

Faltkarton mit einer rutschhemmenden Struktur

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folding box
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Zewawell AG & Co KG Pwa-Verpackungswerke 6800 Mannheim De
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Zewawell AG & Co KG Pwa-Verpackungswerke 6800 Mannheim De
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

ZEWAWELL-Aktiengesellschaft & Co. KG
PWA-Verpackungswerke Essener Strasse 60, 6800 Mannheim 81
Faltkarton mit einer rutschhemmenden Struktur
Die Erfindung betrifft einen Faltkarton aus Wellpappe mit einer rutschhemmenden Struktur an wenigstens einer Außenfläche.
Verpackungsgut enthaltende Faltkartons werden häufig gestapelt, insbesondere auf Paletten. Um ein Verrutschen der gestapelten Faltkartons auf den Paletten bzw. aufeinander zu verhindern, ist es bekannt, aaf die Deckelklappen der Faltkartons ein Antirutschmittel aufzudrucken. Der damit einhergehende Katerialaufwand ist hoch, und auch das Druckverfahren als solches ist aufwendig, da mit der Installation und dem laufenden Betrieb einer Druckmaschine beträchtliche Kosten einhergehen. Kombiniert man das Aufdrucken eines
Antirutschmittels mit einem Farbaufdruck, so wird ein Druckwerk der Druckmaschine blockiert bzw. ein zusätzliches Druckwerk benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Faltkarton der eingangs genannten Art anzugeben, der mit einer material- und herstellungstechnisch unaufwendigen und dabei sehr wirksamen rutschhemmenden Struktur versehen ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Faltkarton der genannten Art dadurch gelöst, daß ein die Außenfläche bildendes Stück Kartonmaterial zur Ausbildung der rutschhemmenden Struktur ,mit einer Perforation versehen ist. Die rutschhemmende . Struktur kann insbesondere durch die von innen vorgenommene Prägeperforation des die Außenfläche bildenden Stücks Kartonmaterial erhalten sein.
Ein Fachmann sieht der rutschhemmenden Struktur ohne weiteres an, daß sie durch Prägeperforation des Faltkartons hergestellt ist. Das kann vergleichweise unaufwendig in Prägewerken geschehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Perforation zugleich an einer unteren Standfläche und einer oberen Aufstapelflache des Faltkartons vorgesehen. Man erreicht, so eine optimale Rutschhemmung innerhalb eines Stapels von
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Faltkartons. Die Melioration kann sich an den Süßeren Deckelklappen des Faltkartons befinden, wobei in der bevorzugten Ausführungsform die äußeren Deckelklappen an der Ober- und Unterseite des Faltkartons mit der Perforation versehen sind.
Die Löcher der Perforation können in einem annähernd quadratischen Raster angeordnet sein, dessen Hauptrichtungen sich vorzugsweise parallel zu den Längs- und Querkanten des Faltkartons erstrecken. Diese Anordnung zeichnet sich durch eine gute Flächendeckung und entsprechend hohe Wirksamkeit der rutschhemmenden Struktur aus. Die Gestaltung
.des Prägewerkzeugs ist einfach, und die mit der Perforation einhergehende Materialschwächung gering. Es empfiehlt sich, die Löcher in einer unregelmäßigen Verteilung geringfügig um ein rein quadratisches Raster zu streuen. Man hat so eine quasi-statistische Verteilung der Löcher, aufgrund derer bei einem exakten Ubereinanderstapeln von Faltkartons die Löcher des einen Faltkartons weitgeherd zwischen den Löchern des and&rer Faltkartons zu liegen kommen. Damit wird die Stapelhöhe insgesamt nicht wesentlich erhöht, und man wirk-L einem Einebnen der rutschhemroenden Struktur ent-
' gegen. Dia Löcher können aber auch in einer gänzlich unregelmäßigen Verteilung angeordnet sein.
/4/
Bei durcij Prägen hergestellten Löchern können diese umgebende Prägeaufwölbungen eine Pyramidenform, vorzugsweise Dreieckpyramidenform oder Viereckpyramidenform haben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es "zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Faltkartons mit einer durch Prägeperforation erhaltenen rutschhemmenden Struktur;
Fig.2 den eine Mantelabwicklung darstellenden ebenen Zuschnitt des Faltkaxtons in Draufsicht;
Fig. 3 in -vergrößerter Draufsicht das Perforationsmuster der rutschhemmenden Struktur;
Fig. 4 einen Schnitt durch das Wellpappenmaterial des Faltkartone im Bereich eines geprägten Lochs nach IV - IV von Fig. 3;
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Wellpappenmaterial mit Blick in Richtung V von Fig. 4; und
Fig. 6 eine entsprechende Draufsicht auf ein WeIlpappenmaterial mit abgewandelter Prägung.
Fig. 1 und 2 ist ein quaderförmig!·* Faltkarton 10 mit Längs·* seitenwanden 12 und kleineren Queiseitenwänden 14 zu entnehmen. Die Wände 12, 14 sind an drei vertikalen Faltkanten
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kr···
16 einstückig miteinander verbunden. Im Bereich der vierten vertikalen Kante 18 ist in Verlängerung einer der Querseitenwände 14 eine Lasche 2o vorgesehen, die umgefaltet und innen mit der zugehörigen Längsseitenwand 12 verklebt wird, um den Faltkarton Io über den Umfang zu schließen. An den Oberkanten 22 und Unterkanten 24 der Längsseitenwände 12 setzen sich über deren Länge erstreckende, rechteckige Deckelklappen 26 an, die jeweils halb so breit sind, wie die Querseitenwände 14, und sich deshalb horizontal nach innen gefaltet in der Längsmittelebene des Faltkartons treffen. Die Deckelklappen 26 bilden eine innere Lage von Boden bzw. Deckel des Faltkartons lo. Als äußere Lage üind an die Oberkanten 28 bzw. Unterkanten 3o der Querseitenwände 14 rechteckige Deckelklappen 32 angesetzt, die sich über die Länge der Querseitenwände 14 erstrecken und etwa ebenso breit sind, wie die längsseitigen Deckelklappen 26, von denen sie durch Spalte 34 getrennt sind. Die querseitigen Deckelklappen 32 werden übergefaltet, wobei sie außen an den längsseitigen Deckelklappen 26 zu liegen kommen, die sie über ca. zwei Drittel ihrer Fläche abdecken. Eine mittlere Partie der längsseitigen Deckelklappen 26 bleibt frei.
Die querseitigen Deckelklappen 32 sind durch Prägeperforation mit einer rxitschhemmenden Struktur versehen, die im einzelnen
Fig. 3 bis Fig. 6 entnommen werden kann. Über die Fläche der Deckelklappen 32 verteilt, sind in Pfeilrichtung 36 von innen eine größere Zahl von Löchern 38 in das WeIlpappenmaterial des Faltkartons eingeprägt. Das Prägen erfolgt mit Dornen, die in einer bestimmten Verteilung auf einer Prägeplatte oder Prägewalze sitzen. Die Verteilung der Löcher 38 ist bei dem dargestellten AusfOhrungsbeispiel unregelmäßig. Sie kann aber auch im wesentlichen einem quadratischen Raster folgen, dessen Hauptrichtungen vorzugsweise parallel zu den Längs- und Querkanten 22, 24, 28, 3o des Faltkartons Io ausgerichtet sind. Durch das Prägen werden Aufwölbungen 42 in der Umgebung der Löcher 38 gebildet, .die stehenbleiben und der Stellfläche und Aufstapelfläche . des Faltkartons Io eine Rauhigkeit verleihen, die ein Verrutschen von aufgestapelten Faltkartons verhindert. Wie in Fig. 5 und 6 angedeutet, haben die Aufwölbungen eine *'yramidenform, insbesondere Dreieckpyramidenform oder Viereckpyramidenform, was durch Prägen mit Dornen erreicht wird, die eine entsprechende Polygonspitze auf v/eisen.
Liste der Bezugszeichen
10 Faltkarton
12 Längsseitenwand
14 Querseitenwand
16 vertikale Faltkante
18 vertikale Stoßkante
2o Lasche
22 Oberkante
24 ünterkante
26 Deckelklappe
28 Oberkante
3o ünterkante
32 Deckelklappe
34 rfpalt
36 Pfeil
38 Loch
4 2 Aufwölbung

Claims (9)

  1. ON 133
    ZEWAWELL-Aktiengesellschaft & Co. KG
    PWA-Verp ackung swerke Essener Strasse 6O/ 6800 Mannheim 81
    Faltkarton mit einer rutschhemmenden Struktur
    ANSPRÜCHE
    •1. Faltkarton aus Wellpappe mit einer rutschhemmenden Struktur an wenigstens einer Außenfläche, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Außenfläche bildendes Stück Kartonmaterial zur Ausbildung der rutschhemmenden Struktur mit einer Perforation versehen ist.
  2. 2. Faltkarton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rutschhemmende Struktur durch die von innen vorgenommene Prägeperforation des die Außenfläche bildenden Stücks Kartonmaterial erhalten ist.
  3. 3. Faltkarton nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation an einer Standfläche des Faltkaf.^ons vorgesehen ist.
    /2/
  4. 4. Faltkarton nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation an einer Aufstapelfläche des Faltkartons vorgesehen ist.
  5. 5. Faltkarton nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Perforation an äußerer. Deckelklappen (32) des Faltkartons (lo) befindet.
  6. 6. Faltkarton nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Deckelklappen (32) an der Ober- und Unterseite des Faltkartons (lo) rait der Perforation versehen sind.
  7. 7. Faltkarton nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (38) der Perforation wenigstens annähernd in einem quadratischen Raster angeordnet sind.
  8. 8. Faltkarton nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptrichtungen des Rasters parallel zu den Längs- und Querkanten (22, 24, 28, 3o) des Faltkartons (lo) verlaufen.
  9. 9. Faltkarton nach einem der Ansprüche &lgr; bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (38) in einer unregelmäßigen Verteilung angeordnet sind.
    lo. Faltkarton nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (38) umgebende Prägeaufwölbungen (42) eine Pyramidenform, insbesondere Dreieckpyramidenform oder Viereckpyramidenform, haben,
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